Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-brandenburg.de_tt_news179171 Sexueller Missbrauch von Kindern in der DDR. Bündnisgrüne: Aufarbeitung darf nicht am Geld scheitern http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/sexueller_missbrauch_von_kindern_in_der_ddr_buendnisgruene_aufarbeitung_darf_nicht_am_geld_scheitern/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/sexueller_missbrauch_von_kindern_in_der_ddr_buendnisgruene_aufarbeitung_darf_nicht_am_geld_scheitern/ Bei der Vorstellung einer aktuellen Studie zu sexuellem Missbrauch von Kindern in der ehemaligen... Bei der Vorstellung einer aktuellen Studie zu sexuellem Missbrauch von Kindern in der ehemaligen DDR an der Viadrina in Frankfurt (Oder) kritisierte der Mitautor Christian Sachse den Bund. Sachse zufolge würden Geldmittel für die Forschung von der Bundesebene blockiert: „Man wolle kein neues Feld aufmachen; vor allem wolle man keine weitere Opfergruppe, habe es geheißen“, berichtet die Märkische Oderzeitung in ihrer Freitagsausgabe. Die Forscher hätten von der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung nur 20.000 Euro bekommen; nötig wären aber 50.000 bis 80.000 Euro, meinte Sachse. Laut seiner Untersuchung wurde etwa 500.000 Kindern und Jugendlichen in der ehemaligen DDR sexuelle Gewalt angetan; teilweise blieben die Taten bis heute ungesühnt.

„Die Forscher kommen zwar zu dem Schluss, dass es in der DDR nicht mehr Pädokriminalität als im Westen gegeben hätte und auch die Zahl der Verurteilungen auf einem ähnlichen Niveau läge. Der Missbrauch sei jedoch viel stärker tabuisiert worden. Die staatlichen Machtstrukturen in Heimen, Jugendwerkhöfen und im Leistungssport haben zudem den Missbrauch befördert“, sagt der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, CLEMENS ROSTOCK. „Die notwendige weitere Forschung darf nicht am Geld scheitern“, fordert ROSTOCK.

„In der vorliegenden Studie wird deutlich, dass sexueller Missbrauch in der DDR zum Teil nicht nur systematisch erfolgte, sondern dazu auch – anders als in Westdeutschland – deutlich stärker tabuisiert wurde“, sagte die aufarbeitungspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion HEIDE SCHINOWSKY. Während Täter zum Teil geschützt wurden, leiden die Opfer bis heute an ihren schlimmen Erfahrungen. „Umso wichtiger ist es jetzt, das Leid anzuerkennen und die therapeutische Unterstützung zu verbessern “, meint SCHINOWSKY. „Betroffene von sexualisierter Gewalt brauchen ein Netzwerk zur Therapeutensuche. Spezialisierte Beratungsstellen, die entweder selbst psychosoziale Hilfsangebote anbieten oder vermitteln können, sollten gestärkt werden, damit Betroffene direkter und schneller Hilfe erhalten können“, so die aufarbeitungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion. Eine neue Bundesregierung muss sich der Aufarbeitung und Rehabilitation von Opfern sexueller Gewalt erneut annehmen, fordern die Brandenburger Bündnisgrünen SCHINOWSKY und ROSTOCK.

………………

Weitere Informationen Dr. Christian Sachse, Stefanie Knorr, Benjamin Baumgart: Expertise. Historische, rechtliche und psychologische Hintergründe des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in der DDR. Hrsg.: Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs Berlin, Leipzig 11. Oktober 2017 www.aufarbeitungskommission.de/wp-content/uploads/2017/10/Expertise-DDR_online.pdf

]]>
Fri, 15 Dec 2017 14:49:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178985 Häkelprosecco und Näh dich glücklich: 16. Grüne Gründerin Preis geht nach Falkensee http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/haekelprosecco_und_naeh_dich_gluecklich_16_gruene_gruenderin_preis_geht_nach_falkensee/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/haekelprosecco_und_naeh_dich_gluecklich_16_gruene_gruenderin_preis_geht_nach_falkensee/ Die eine strickt, die andere näht, zusammen stellen sie Unikate her unter den Labeln... Die eine strickt, die andere näht, zusammen stellen sie Unikate her unter den Labeln „Jakobskleider“ und „NINA by nina ullrich“: zwei kreative Frauen, die ihre ursprünglichen Berufe als Unternehmensberaterin und Galeristin nicht länger mit der Familie vereinbaren konnten und deshalb aus ihrem Hobby den Beruf gemacht haben. Heute Vormittag hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN PETRA BUDKE die Künstlerinnen Ilka Buchholz (45 Jahre) und Nina Ullrich (41 Jahre) als Grüne Gründerinnen ausgezeichnet. Seit Mai letzten Jahres vergeben die Brandenburger Grünen diesen Preis an Existenzgründerinnen aus Brandenburg, um ihren Geschäftssinn, ihren Mut und ihre Kreativität zu würdigen – nun bereits zum 16. Mal.

PETRA BUDKE, die außerdem Gemeindevertreterin in Dallgow-Döberitz ist und die „Kleine Galerie auf Zeit“ kennt, gratulierte den beiden Frauen: „Jedes Stück ist einzigartig oder in Kleinserien liebevoll handgefertigt, ob die Erdbeermütze für Kinder, die Schals für Damen und Herren oder die Wohnaccessoires wie die Schlüsselanhänger, die bestrickten Teelichter oder Leseknochen. Hier zu stöbern, ist ein Vergnügen, das sich bis nach Berlin und Potsdam herumgesprochen hat.“ Zudem, so hob BUDKE hervor, würden die beiden Betreiberinnen der Galerie auch anderen Kunstschaffenden aus Falkensee Raum geben, ganz im Sinne des Netzwerkes „made in Falkensee“, ein Zusammenschluss von 160 regionalen Kunstschaffenden aus den Bereichen Fotografie, Illustration, Texten, Handarbeiten u.v.m. BUDKE weiter: „Sie haben es mutig angepackt und damit Falkensee bunter und schöner gemacht. Sie geben Ihre Handfertigkeiten in Kursen wie „Häkelprosecco“ und „Näh dich glücklich“ weiter. Umso wunderbarer, dass die temporäre Nutzung nun in ein festes Projekt übergeht: Ihr eigenes Geschäft. Dafür wünschen wir Bündnisgrünen und ich speziell als Gemeindevertreterin im Havelland Ihnen weiterhin viel Erfolg.“

Unter den Gratulanten war auch Yvonne Scherzer von der Lokalen Agenda 21 Falkensee: „Wir wollten potentiellen Gründer*innen eine Möglichkeit geben, ihr Konzept niederschwellig zu erproben, und konnten die Räumlichkeiten mietfrei überlassen, indem auch andere Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen rotierend ausstellen würden. Das war im Sinne des Netzwerkes „made in Falkensee“, zu dem auch die beiden Preisträgerinnen gehören.“

Ilka Buchholz war sichtlich gerührt und ihre Geschäftspartnerin Nina Ullrich seufzte: „Einmal Anerkennung! Das ist ein Zeichen in Richtung der Zweifler, die uns mit seltsamen Fragen überhäuften: ‚Ach, ihr bastelt gerne und strickt und näht ein bisschen‘. Aber wir wollten es in die Hand nehmen, wir haben uns aus der Komfortzone heraus bewegt, haben uns belächeln lassen - und sind deshalb für diese Anerkennung sehr dankbar.“ Im familiären Bereich könnte die Anerkennung nicht größer sein, fügten beide hinzu, die Familien hätten ihnen viel Rückhalt gegeben.

Ab dem 1. April werden Nina Ullrich und Ilka Buchholz den eigenen Laden eröffnen, in der Bahnhofstraße 61 in der Fair Passage, mit 85 Quadratmetern und damit mehr Platz als in der Galerie auf Zeit, wieder mit genähten, gestrickten und gehäkelten Unikaten und Kleinserien sowie einem breit gefächerten Sortiment an Stoffen, Wolle und Handarbeitszubehör. Der Bedarf sei da, sagte Ilka Buchholz: „Das gut eine Jahr in der „Kleinen Galerie auf Zeit – Bahnhof 80“ hat deutlich gemacht, dass ein Geschäft für Handarbeitsbedarf und schöne Dinge auf großen Zuspruch in der Falkenseer Bevölkerung stößt. Wir werden das Kursprogramm erweitern und neue Formate schaffen – und den beliebten Häkelprosecco beibehalten. Außerdem werden wir unser Programm mit Arbeiten einiger ausgewählten Kollegen abrunden.“

Die 41-jährige Nina Ullrich, die aus Dortmund stammt, hat als Jugendliche mit dem Basteln angefangen und das Nähen für sich entdeckt, als ihre drei Kinder auf der Welt waren. 2014 hast sie sich mit dem Label „NINA by nina ullrich“ selbständig gemacht, da sich ihr Job im Marketing einer internationalen Unternehmensberatung nicht länger mit der Familie vereinbaren ließ. Ebenso ging es Ilka Buchholz: die „Woll- und Stricktante“, wie sie sich selber nennt, hat Kunstgeschichte studiert und in einer Galerie in Berlin gearbeitet – zu familienunfreundlichen Arbeitszeiten. Die 45-Jährige stammt aus Bremerhaven, kam 1994 nach Berlin und zog im Sommer 2010 mit ihrem Mann und den zwei Kindern nach Falkensee – und gründete im gleichen Jahr ihr Label „Jakobskleider“. Als sie nach Gleichgesinnten im Falkenseer Stadtgebiet suchte, stieß sie auf Nina Ullrich. 2014 kam es zu ersten gemeinsamen Projekten, z.B. zur Mitarbeit in der „Galerie auf Zeit“ in der Vorweihnachtszeit schon 2014 und 2015. Die beiden Frauen eint die Liebe zur Handarbeit und zu kreativem Schaffen – nun ab 1. April im eigenen Geschäft. Den Namen dafür haben sich beide Künstlerinnen am Wochenende überlegt: „Ilka & Nina. Stoffe, Wolle, Lieblingssachen.“

]]>
Mon, 11 Dec 2017 15:30:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178966 Brandenburger Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock will Parteichefin werden http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_bundestagsabgeordnete_annalena_baerbock_will_parteichefin_werden/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_bundestagsabgeordnete_annalena_baerbock_will_parteichefin_werden/ Zur Ankündigung der Brandenburger Bundestagsabgeordneten ANNALENA BAERBOCK für den... Zur Ankündigung der Brandenburger Bundestagsabgeordneten ANNALENA BAERBOCK für den Bundesparteivorsitz von Bündnis 9O/Die Grünen zu kandidieren, erklären die Brandenburger Landesvorsitzenden PETRA BUDKE und CLEMENS ROSTOCK:

"Wir sind sehr erfreut über diese Entscheidung. Annalena Baerbock ist eine engagierte und kluge Kämpferin für Klimaschutz und Ökologie, für soziale Gerechtigkeit und für ein weltoffenes Europa. In ihrer Zeit als Brandenburger Landesvositzende hat sie gezeigt, dass sie die Partei auch über die Flügel hinweg zusammenhalten und Menschen für unsere Themen begeistern kann. Wir wünschen ihr viel Erfolg für ihre Kandidatur."

]]>
Sun, 10 Dec 2017 18:24:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178749 Zum Weltbodentag am 5. Dezember: Landesvorsitzender CLEMENS ROSTOCK kritisiert das zunehmende Landgrabbing in Brandenburg http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_weltbodentag_am_5_dezember_landesvorsitzender_clemens_rostock_kritisiert_das_zunehmende_landgrabbing_in_brandenburg/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_weltbodentag_am_5_dezember_landesvorsitzender_clemens_rostock_kritisiert_das_zunehmende_landgrabbing_in_brandenburg/ Zum Tag des Bodens kritisiert der bündnisgrüne Landesvorsitzende CLEMENS ROSTOCK das zunehmende... Zum Tag des Bodens kritisiert der bündnisgrüne Landesvorsitzende CLEMENS ROSTOCK das zunehmende Landgrabbing in Brandenburg. „Immer mehr landwirtschaftliche Flächen in Brandenburg landen in den Händen nicht-landwirtschaftlicher sowie überregional aktiver landwirtschaftsnaher Investoren", so ROSTOCK. Aktuell unterstreicht eine Untersuchung des Thünen-Insitituts die von den Bündnisgrünen bemängelte Entwicklung auf dem Bodenmarkt*. Aus der Sicht der Brandenburger Bündnisgrünen müsste dagegen „eine regional verankerte Landwirtschaft mit einer breiten Streuung des Eigentums an Grund und Boden unter ortsansässigen Bauern Ziel sein".

*https://www.thuenen.de/media/publikationen/thuenen-report/Thuenen-Report_52.pdf

]]>
Mon, 04 Dec 2017 14:50:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178748 Keine Abschiebungen nach Syrien http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/keine_abschiebungen_nach_syrien/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/keine_abschiebungen_nach_syrien/ Der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN CLEMENS ROSTOCK lehnt den Vorstoß für... Der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN CLEMENS ROSTOCK lehnt den Vorstoß für Abschiebungen nach Syrien der Unions-Innenminister und dessen Unterstützung durch den innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg Björn Lakenmacher entschieden ab.

„Wenn die Bundestagswahl eins gezeigt hat, dann dass ein Nachplappern von AfD-Parolen die rechtspopulistische AfD stärkt und die Unionsparteien schwächt. Das Wahlergebnis in Bayern spricht eine deutliche Sprache. Herr Lakenmacher hat dies offensichtlich noch nicht verstanden. Hätte er sich mal die Bundestagsrede von seinem Partei-Kollegen Stephan Harbarth vom 22.11. angeschaut. Dieser hat die Lage in Syrien unmissverständlich beschrieben und seine Rede mit dem Fazit beendet, dass sich die Lage in Syrien für Rückführungen deutlich und nachhaltig verändern müsse. Dem ist nichts hinzuzufügen.“

Link zur Rede: www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw47-de-rueckfuehrung-syrer/531836

]]>
Thu, 30 Nov 2017 14:48:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178451 Grüne Gründerin in Reitwein in Märkisch-Oderland für Gärtnerei mit Wildpflanzen ausgezeichnet http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruene_gruenderin_in_reitwein_in_maerkisch_oderland_fuer_gaertnerei_mit_wildpflanzen_ausgezeichnet/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruene_gruenderin_in_reitwein_in_maerkisch_oderland_fuer_gaertnerei_mit_wildpflanzen_ausgezeichnet/ Blühende Landschaften – die kann NINA KELLER wirklich versprechen. Die 38jährige Botanikerin,... Blühende Landschaften – die kann NINA KELLER wirklich versprechen. Die 38jährige Botanikerin, geboren in Baden-Württemberg und seit drei Jahren zu Hause in Märkisch-Oderland, hat sich im Juni 2014 mit einer Geschäftsidee selbständig gemacht: Sie entnimmt in Naturschutzgebieten Samen einheimischer Wildpflanzen, züchtet sie auf ihrem Acker nahe der Oder, erntet manuell mit Dreschmaschine die Samen und verkauft diese für Saatgutmischungen weiter. Heute hat Nina Keller auf ihrem Acker in Reitwein in Märkisch-Oderland die Auszeichnung Grüne Gründerin des Brandenburger Landesverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entgegengenommen, für ihre Firma „Die Wildblume. Gärtnerei mit Wildpflanzen“. Mit diesem Preis würdigt die Brandenburger Landesvorsitzende PETRA BUDKE bereits seit Mai 2016 Firmengründerinnen in ganz Brandenburg, die sich mit nachhaltigen, originellen Ideen selbständig machen. 

BUDKE begründete die Auswahl der Grünen Gründerin für November so: „Durch das Wildpflanzensaatgut wird das Anlegen von bunt blühenden Wiesen ermöglicht. Das bedeutet mehr Artenvielfalt in der Pflanzenwelt und somit vielfältige Lebensräume für Insekten und Vögel zu erschaffen. Außerdem baut sich Nina Keller weitere Standbeine auf, eines mit der Pflanzenberatung und ein weiteres mit selbst hergestelltem Blumenschmuck aus regionalen Blumen, passend zu Jahreszeit und deren Ritualen, wie z.B. die liebevoll gebundenen Adventskränze aus Beeren, Schlehen, Lampion- und Trockenblumen aus ungespritzten, heimischen Materialien. Das steht für den dringend notwendigen Ausbau der Nachhaltigkeit auch im Bereich der Floristik: Kurze Transportwege, umweltgerechter Anbau, faire Arbeitsbedingungen.“

Diplom-Biologin NINA KELLER ist damit die fünfzehnte Grüne Gründerin und freute sich über die Auszeichnung: „Es fühlt sich so an, dass ich etwas Gutes für die Welt mache.“ Das bekräftigte auch BETTINA SOLTAU, Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreisverband Märkisch-Oderland: „Uns alle haben die Nachrichten über massives Insektensterben von über 75 Prozent zutiefst erschüttert, wofür der massiver Einsatz von Pestiziden und das Verschwinden von Ackerblühstreifen verantwortlich ist. Das ist ein Albtraum! Wie gut zu wissen, dass es Menschen wie Nina Keller gibt, die sich aktiv um den Erhalt und die Verbreitung von den so so immens wichtigen Blühpflanzen kümmern.“ RENÉ TROCHA, grüner Bürgermeisterkandidat von Petershagen/Eggersdorf, ergänzte: „Die Wildpflanzen von Nina Keller werden noch begehrter sein, wenn das Bundesnaturschutzgesetz ab 2020 den Einsatz für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in der freien Landwirtschaft vorsieht. Eine tolle Geschäftsidee – Frau Keller beweist, dass man auch in abgelegenen Regionen etwas bewegen kann.“

Das Saatgut, das Nina Keller in ihrer Herkunftsregion „Uckermark mit Odertal“ entnimmt, vermehrt und an ein schwäbisches Unternehmen verkauft, ist vor allem für die Begrünung der Seitenstreifen an den Straßen und von Uferböschungen vorgesehen. Die Mischungen tragen die klangvollen Namen Blumenwiese, Feldblumenmischung oder Schmetterlings- und Wildbienensaum. Abnehmer sind neben einigen Privatleuten vor allem der Bund und die Länder. Und das Interesse daran wächst: Immer mehr Grundstückseigentümer möchten die pflegeleichte Wildblumenwiese für ihren Garten haben, weiß Nina Keller. Sie berät, wie man den Boden richtig dafür vorbereitet. „Mit einmal Aussäen ist es nicht getan, man muss den Boden schwarz machen, also richtig umpflügen.“ In der eigenen Gemeinde Reitwein, in der Nina Keller viel Unterstützung erhält und sich mit der „ruppigen, aber ehrlichen Art“ der 500 Dorfbewohner gut anfreunden kann, denkt man auch über die Wildblumen am Wegesrand nach, „denn die Gemeindearbeiter müssen sonst so viel mähen.“

Die größte Hürde bei der Existenzgründung war für die Zugezogene, an eine Anbaufläche zu kommen. „Ich habe die riesigen Felder gesehen und naiv gedacht, die werden mir doch einen Hektar abgeben. Dass auch die kleinen Flächen verteilt sind, hat mich überrascht.“ Reitweins Bürgermeister war von der Geschäftsidee überzeugt und verpachtete einen halben Hektar an sie – der sandige Boden stellte für die Wildblumen-Gärtnerin kein Problem dar. Weil sie nur wenig Fläche hat, spezialisiert sich Nina Keller auf die filigranen Saatgut-Sorten, die sie sehr aufwändig per Hand ernten muss. Ihr Traktor, Baujahr 1967, kommt da nur selten zum Einsatz. In einer riesigen Scheune auf ihrem Hof drischt sie das Saatgut selbst, in einer uralten Dreschmaschine, bis die Samen klitzeklein bis staubfein sind: Sichelmöhre, Flockenblume, Malve, Sandstrohblume und Königskerze. Für den Kilopreis von 50 Euro und 1.650 Euro je nach Sorte verkauft die Grüne Gründerin die Saat an die Firma Rieger-Hofmann.

Das Ziel der frisch gekürten Grünen Gründerin für das nächste Jahr: ihre Kreativität bei Blumengebinden weiter einzubringen, beispielsweise zu Hochzeiten oder Ritualen im Jahreskreis. Zudem wird sie ab nächstem Frühjahr einen weiteren halben Hektar Land in Reitwein bewirtschaften können. Die Scheune auf dem Hof soll ausgebaut werden, z.B. zu einer Galerie, und eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter sollten sie entlasten. Zunächst einmal heißt es aber, viele Adventskränze zu binden, denn am 1. Advent möchte sie ihre einheimischen Gebinde auf dem Ökomarkt in Kollwitzplatz in Berlin verkaufen.

]]>
Wed, 22 Nov 2017 17:24:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178349 #ldk17: Zusammenfassung Grüner Parteitag „Brandenburg im Blick – Auf die Inhalte kommt es an!“ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ldk17_zusammenfassung_gruener_parteitag_brandenburg_im_blick_auf_die_inhalte_kommt_es_an/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ldk17_zusammenfassung_gruener_parteitag_brandenburg_im_blick_auf_die_inhalte_kommt_es_an/ Die neuen Landesvorsitzenden der Brandenburger Bündnisgrünen sind die bewährten: die Delegierten... Die neuen Landesvorsitzenden der Brandenburger Bündnisgrünen sind die bewährten: die Delegierten auf dem grünen Landesparteitag in Falkensee (Havelland) haben PETRA BUDKE (88 Prozent, 79 Ja-Stimmen von 90) und CLEMENS ROSTOCK (84 Prozent, 77 mal Ja von 92 Stimmen) bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen in ihren Ämtern bestätigt. BUDKE vertritt vor allem die sozialen Themen, insbesondere Familie, Bildung und Gleichstellung. Sie ist bereits seit 1984 in der Partei, als sie in Berlin noch Alternative Liste hieß, und zog 2003 ins Havelland. Hier in Dallgow-Döberitz ist die 59-Jährige auch als Gemeindevertreterin aktiv. BUDKE ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

ROSTOCK ist Volkswirt und Regionalwissenschaftler, stammt aus Eisenhüttenstadt und wohnt mit seiner Familie in Hennigsdorf. Der 33-Jährige trat schon mit 17 Jahren der Partei bei und ist seit drei Jahren bündnisgrüner Landesvorsitzender. ROSTOCK will daran arbeiten, dass der Landesverband weiter wächst und sich neue Orts- und Regionalverbände, insbesondere in den berlinfernen Regionen, gründen. Zudem will er die Kompetenz der Brandenburger Grünen beim Ausbau von Bahn und Bus stärker herausstellen.

Auch der restliche Landesvorstand wurde neu gewählt. Als Schatzmeisterin wurde Sabine Albrecht aus Zossen bestätigt. Die bisherigen Beisitzerinnen und Beisitzer Marie Schäffer (Kreisverband Potsdam), Till Heyer-Stuffer (KV Potsdam), Andreas Rieger (KV Dahme-Spreewald), Sabine Freund (KV Dahme-Spreewald) und Alexandra Pichl (KV Potsdam-Mittelmark) wurden im Amt bestätigt. Die 39-Jährige PR-Beraterin und Kommunikationswissenschaftlerin aus Kleinmachnow wurde außerdem mit 97 Prozent der Stimmen zur neuen frauenpolitische Sprecherin im Landesverband gewählt. Neues Gesicht im Landesvorstand ist die Juristin Ruth Wagner aus Rangsdorf (Teltow-Fläming), die auf Michael Fürst (KV Dahme-Spreewald) folgt.

Im Vordergrund der inhaltlichen Debatte standen die politische Lage nach der Bundestagswahl und die laufenden Jamaika-Sondierungsgespräche. Hier bekamen die Brandenburger Grünen Einblicke aus Kiel, wo seit Juni 2017 eine Jamaika-Koalition regiert: Schleswig-Holsteins grüne Finanzministerin Monika Heinold ermutigte: „Es lohnt sich, bis zur letzten Stunde zu verhandeln, damit die Koalition gelingt. Ein Koalitionsvertrag muss keine Liebesheirat sein, wohl aber eine auf vier Jahre angelegte, vertrauensvolle Partnerschaft. Mit einem Koalitionsvertrag, in dem sich alle Parteien auf Augenhöhe wiederfinden, der also auch eine klare grüne Handschrift trägt. Vier Jahre Gezänk wären eine Zumutung für unsere Gesellschaft."

Die 95 Delegierten stimmten nach reger Diskussion bei einer Enthaltung einheitlich für den Leitantrag des Landesvorstandes „Auf die Inhalte kommt es an!“, der die Themen berücksichtigt, die in den Sondierungen und etwaigen Koalitionsverhandlungen besonders für die ostdeutschen Bundesländer relevant sind, wie z.B. Agrarstrukturen, Förderung strukturschwacher Regionen, Kinderarmut sowie eine Mindest-Versorgung in der Daseinsvorsorge in den Bereichen Gesundheit, ÖPNV und Breitband. PETRA BUDKE rief den Partiemitgliedern zu: „Egal wie es mit den Jamaika-Verhandlungen am Ende ausgeht, wichtig bleibt, dass wir miteinander fair diskutieren und respektvoll miteinander umgehen. Der rotzige Pöbelton, der leider in manchen Teilen unserer Gesellschaft eingezogen ist, hat in unserer Partei zum Glück keinen Platz und wir werden Rechtspopulisten klare Kante zeigen!“

In einem Dringlichkeitsantrag beschäftigte sich die Partei mit der plötzlichen Absage der geplanten Kreisgebietsreform. BUDKE griff die regierende SPD scharf an: „Der SPD ist jeder Blick dafür, was die Menschen im Land bewegt, verloren gegangen. Die SPD, seit 1990 stolze Regierungs- und selbsterklärte „Brandenburg“-Partei, befindet sich gerade in einer schweren Krise und die Umfragewerte sind im freien Fall.“ Die Delegierten bekräftigten, dass ungelöste Probleme angepackt werden müssten. Dazu zählen u.a. die Stärkung der Gemeinden, mehr Bürgerfreundlichkeit durch Digitalisierung, mehr Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger auf kommunaler Ebene, eine Reform der kommunalen Finanzen und eine verbesserte Förderung landesbedeutsamer Kultureinrichtungen.

Im Antrag „2019 im Visier – Fahrplan zum Wahlerfolg“ bei den Planungen für die Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen stimmten die Delegierten dafür, das Programm im Herbst 2018 zu beschließen und die Landesliste für die Landtagswahlen im Frühjahr 2019 aufzustellen.

Als Gastrednerin war Sybille Keitel von der Bürgerinitiative Haßleben eingeladen. „Die Grünen sind die einzigen, die sich gegen die Massentierhaltung einsetzen und deshalb wählbar sind. Dafür sind wir dankbar." Die Delegierten beglückwünschten die Bürgerinitiative zu ihrem Erfolg gegen die Schweinemastanlage in der Uckermark und sehen sich in der „Resolution Haßleben“ darin bestärkt, für eine artgerechte Tierhaltung zu kämpfen.

Außerdem verständigten sich die Parteimitglieder auf Regeln für den Abbau Brandenburger Bodenschätze wie beispielsweise den Kiesabbau in Elbe-Elster in Mühlberg, Erdöl, Erdgas und Kupfer. Dabei legten sie folgende Grundsätze fest: Umweltschäden sollten vermieden werden, fossile Rohstoffe wie Kohle und Erdöl sollen schrittweise durch erneuerbare Energien ersetzt werden, Umweltprobleme sollen nicht verlagert, sondern faire Kooperationen und soziale und ökologische Standards eingehalten werden, und zuletzt soll die Genehmigung transparent sein und die Bevölkerung mit einbeziehen. Außerdem bekräftigten die Delegierten nochmals, dass es keine neuen Tagebaue geben solle.

Die Grüne Jugend brachte den Antrag ein, auf Parteiveranstaltungen ausschließlich fleischloses Essen anzubieten und „nicht Wasser zu predigen und Wein zu trinken“. In Zukunft wird es auf Parteitagen kein Fleisch geben. Tierische Produkte wie Eier, Milch und Käse müssen von regionalen Öko-Betrieben mit artgerechter Tierhaltung bezogen werden. Der Parteitag in Falkensee war da ein guter Anfang: Das Essen stammte von den „Biofreunden“ aus Falkensee mit veganer Spaghetti Bolognese.

]]>
Mon, 20 Nov 2017 10:45:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178316 Grüne Landesvorsitzende Petra Budke und Clemens Rostock auf dem Parteitag wiedergewählt http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruene_landesvorsitzende_petra_budke_und_clemens_rostock_auf_dem_parteitag_wiedergewaehlt-1/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruene_landesvorsitzende_petra_budke_und_clemens_rostock_auf_dem_parteitag_wiedergewaehlt-1/ Die Brandenburger Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE und CLEMENS ROSTOCK,... Die Brandenburger Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE und CLEMENS ROSTOCK, sind für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt worden. Auf dem grünen Landesparteitag unter dem Motto „Brandenburg im Blick – Auf die Inhalte kommt es an!“ in der Stadthalle Falkensee stimmten 87,7 Prozent der Delegierten für PETRA BUDKE (90 Stimmen abgegeben, davon 79 Ja, 6 Nein, 5 Enthaltungen). CLEMENS ROSTOCK erreichte 83,7 Prozent (92 Stimmen abgegeben, 77 Ja, 9 Nein, 6 Enthaltungen). Insgesamt waren 95 Delegierte anwesend.

PETRA BUDKE ist Literaturwissenschaftlerin und Lehrerin am Goethe-Institut Berlin, seit 2010 im Landesvorstand und seit zwei Jahren die Landesvorsitzende im Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Die 59-Jährige hat drei erwachsene Kinder und wohnt mit ihrer Familie im Dallgow-Döberitz, wo sie seit vielen Jahren Gemeindevertreterin ist. Budke vertritt die sozialen Themen, insbesondere Familie, Bildung und Gleichstellung. „Mein Herzensthema sind die Kinder, wir brauchen gute Bildung von Anfang an, wir brauchen gute Schulen und Kitas, wir müssen auch endlich in die Beitragsfreiheit einsteigen, denn das entlastet Familien mit geringem Einkommen. Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass in unserem reichen Land jedes fünfte Kind arm oder von Armut bedroht ist und dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, im Alter Grundsicherung beantragen müssen, weil die Rente nicht zum Leben reicht.“

CLEMENS ROSTOCK ist Volkswirt und Regionalwissenschaftler, stammt aus Eisenhüttenstadt und wohnt mit seiner Familie in Hennigsdorf. Der 33-Jährige trat schon mit 17 Jahren der Partei bei und ist seit drei Jahren bündnisgrüner Landesvorsitzender. Er machte deutlich, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nach neusten Umfragen die einzige Partei ist, die in der Frage des Braunkohleausstiegs die Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger vertritt. Auch bei der Landwirtschaft sind sie die einzige Partei, die wirklich umsteuern will, weg von Massentierhaltung, Pestiziden und Gentechnik. Darüber hinaus will er die Kompetenz der Brandenburger Grünen beim Ausbau von Bahn und Bus stärker herausstellen. ROSTOCK will daran arbeiten, dass der Landesverband weiter wächst und sich neue Orts- und Regionalverbände, insbesondere in den berlinfernen Regionen, gründen.

Schwerpunktthema des Landesparteitags, der noch bis zum Abend dauert, ist die politische Situation im Land nach der Bundestagswahl und die bis Sonntag anhaltenden Sondierungsgespräche. PETRA BUDKE rief den Partiemitgliedern zu: „Egal wie es mit den Jamaika-Verhandlungen am Ende ausgeht, wichtig bleibt, dass wir miteinander fair diskutieren und respektvoll miteinander umgehen. Der rotzige Pöbelton, der leider in manchen Teilen unserer Gesellschaft eingezogen ist, hat in unserer Partei zum Glück keinen Platz und wir werden Rechtspopulisten klare Kante zeigen!“

Zudem griff BUDKE die SPD scharf an, der „jede Bodenhaftigkeit und jedes Gefühl dafür, was die Menschen im Land bewegt, verloren gegangen“ sei. Deshalb sie das größte Reformprojekt der rot-roten Landesregierung, die Verwaltungs- und Kreisgebietsreform, gerade krachend gescheitert. „Die SPD, seit 1990 stolze Regierungs- und selbsterklärte „Brandenburg-Partei“ befindet sich gerade in einer schweren Krise und die Umfragewerte sind im freien Fall“, so BUDKE.

Die 95 Delegierten stimmten nach reger Diskussion bei einer Enthaltung einheitlich für den Leitantrag des Landesvorstandes „Auf die Inhalte kommt es an!“, der die Themen berücksichtigt, die in den Sondierungen und etwaigen Koalitions¬verhandlungen besonders für die ostdeutschen Bundesländer relevant sind, wie z.B. Agrarstrukturen, Förderung strukturschwacher Regionen, Kinderarmut sowie eine Mindest-Versorgung in der Daseinsvorsorge in den Bereichen Gesundheit, ÖPNV und Breitband.

Rückenwind bekamen die Brandenburger Grünen aus Schleswig-Holstein: die grüne Finanzministerin Monika Heinold sagte im Hinblick auf die aktuellen Sondierungsgespräche und die Jamaika-Koalition von Juni 2017 nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein: „Der Praxistest klappt. Aber wir wollten nie Blaupause für den Bund sein. Inzwischen wünschte ich, wir wären Blaupause für den Bund. Mit Parteien, die sich gemeinsam der Verantwortung des Wahlergebnisses stellen! Ernsthaft und uneitel versuchen, Jamaika hinzubekommen. Meine Erwartung ist, dass der Durchbruch in den nächsten Tagen zügig gelingt. Ein Koalitionsvertrag muss keine Liebesheirat sein, wohl aber eine auf vier Jahre angelegte, vertrauensvolle Partnerschaft. Mit einem Koalitionsvertrag, in dem sich alle Parteien auf Augenhöhe wiederfinden, der also auch eine klare grüne Handschrift trägt. Jamaika kann nur gelingen, wenn alle vier Parteien dieses auch wollen. Vier Jahre Gezänk wären eine Zumutung für unsere Gesellschaft." 

]]>
Sat, 18 Nov 2017 15:12:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178033 Brandenburger Bündnisgrüne erfreut über stabile Umfragezahlen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_erfreut_ueber_stabile_umfragezahlen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_erfreut_ueber_stabile_umfragezahlen/ Zu den Ergebnissen der Umfragen von Forsa und Infratest dimap in den letzten Tagen erklärt Petra... Zu den Ergebnissen der Umfragen von Forsa und Infratest dimap in den letzten Tagen erklärt Petra Budke, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg: „Auch die neuesten Umfragen bestätigen unsere Verankerung in der Brandenburger Bevölkerung. Seit über zwei Jahren sind wir stabil und haben stets zwischen sechs und sieben Prozent erhalten. Dazu kommen stetig steigende Mitgliederzahlen. Gerade junge Menschen und Frauen treten verstärkt ein, senken den Altersschnitt und erhöhen den Frauenanteil in der Partei. In den kommenden Monaten werden wir neue Orts- und Regionalverbände gründen, gerade auch in berlinfernen Regionen.“

Clemens Rostock, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg, ergänzt: „Besonders erfreut hat uns auch, dass 57% der Brandenburgerinnen und Brandenburger den Ausstieg aus der Braunkohle befürworten. Wir sind damit bei diesem Thema die einzige Partei im Land, die die Interessen der Mehrheit unterstützt. Dass auch eine Mehrheit der Anhängerinnen und Anhänger von SPD und Linke dies unterstützen sollte der Landesregierung zu denken geben. Statt den Ausstieg weiter zu verzögern, sollten der Strukturwandel aktiv angegangen werden, um den Anschluss an die Zukunftstechnologien nicht zu verlieren.“ 

]]>
Thu, 16 Nov 2017 12:32:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news178048 Stabile 6 Prozent bei Umfrage der MAZ bei der "Sonntagsfrage" http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/stabile_6_prozent_bei_umfrage_der_maz_bei_der_sonntagsfrage/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/stabile_6_prozent_bei_umfrage_der_maz_bei_der_sonntagsfrage/ Zu der Umfrage der Märkischen Allgemeinen Zeitung (Wochenend-Ausgabe) über die politische Stimmung... Zu der Umfrage der Märkischen Allgemeinen Zeitung (Wochenend-Ausgabe) über die politische Stimmung in Brandenburg erklärt die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE: „Seit gut zwei Jahren, seit September 2015, halten wir uns bei der Sonntagsfrage nach der Landtagswahl bei stabilen 6 Prozent der Stimmen. Wir freuen uns, dass die Menschen uns als die Partei wahrnehmen, die sich für Ökologie, Solidarität und ein weltoffenes Brandenburg einsetzt. Würde ein neuer Bundestag in Brandenburg gewählt werden, könnten wir sogar um einen Prozentpunkt von 5 auf 6 Prozent zulegen.

Wir führen dies auf unseren konsequenten Einsatz für den Klimaschutz und eine aktive Strukturpolitik in der Lausitz zurück, für ein Ende der Massentierhaltung und gesundes Essen auf unseren Tellern, für einen Ausbau von Bus und Bahn sowie bessere Konzepte für emissionsfreie Mobilität und für den Einsatz des Nachtflugverbots am BER von 22 bis 6 Uhr. Wir nehmen die Sorgen der Menschen ernst, die sich um ihren Arbeitsplatz, ihre Wohnung, die Absicherung im Alter oder die berufliche Zukunft ihrer Kindern Gedanken machen. Wir kämpfen gegen den Hebammenmangel, für die Stärkung von Familien und für gute Bildung an Schulen und Kitas für jedes Kind. Des Weiteren geht das gute Abschneiden bei der Umfrage sicherlich auf die auf die gute, kritisch-konstruktive Arbeit unserer Landtagsfraktion zurück.“

]]>
Mon, 13 Nov 2017 13:11:00 +0100