Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-brandenburg.de_content657117 BUNDESTAGSWAHL http://gruene-brandenburg.de/startseite/ hier mehr zu unseren grünen Zielen und Ideen und unterstützen Sie uns dabei, geben Sie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 24.09. Ihre Stimme. Herzlichst Annalena Baerbock und Gerhard Kalina - SpitzenkandidatInnen für Brandenburg ]]> Tue, 15 Aug 2017 06:21:22 +0200 gruene-brandenburg.de_tt_news175131 Cemsession: Auftakt der Wahlkampftour mit Cem Özdemir mit 250 Gästen in Potsdam http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/cemsession_auftakt_der_wahlkampftour_mit_cem_oezdemir_mit_250_gaesten_in_potsdam/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/cemsession_auftakt_der_wahlkampftour_mit_cem_oezdemir_mit_250_gaesten_in_potsdam/ Was tun Sie für die Dezentralisierung der Energieversorgung, für die Qualitätsoffensive in... Was tun Sie für die Dezentralisierung der Energieversorgung, für die Qualitätsoffensive in Bildungseinrichtungen, wie wollen Sie der Schließung der Geburtsstationen entgegenwirken, wer soll die Alten und Kranken in Zukunft pflegen? Das und noch viel mehr wollten die Potsdamerinnen und Potsdamer von Grünen-Spitzenkandidat CEM ÖZDEMIR wissen. Mit dem öffentlichen Bürgerdialog am Montagabend, der im Innenhof des Kutschstalls vor dem Restaurant Le Manège stattfand, startete CEM ÖZDEMIR seine bundesweite Wahlkampftour „Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht“ unter dem Titel „Cemsession“.

ANNALENA BAERBOCK, Bundestagsabgeordnete und grüne Spitzenkandidatin für Brandenburg sowie Direktkandidatin für Wahlkreis 61 (Potsdam, Potsdam-Mittelmark II, Teltow-Fläming II), begrüßte den Parteikollegen: „Wir freuen uns, dass unser Spitzenkandidat zum Auftakt der grünen Wahlkampftour in Potsdam zu Gast ist. Das passt wie die Faust aufs Auge, denn zu allen wichtigen Wahlkampfthemen machen Brandenburger Bündnisgrüne schon lange Politik: Für Luftreinhaltung, saubere Erneuerbare statt schmutzige Kohle, zukunftsfähige Mobilität auch im ländlichen Raum, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt streiten wir seit Jahren.“

Rund 250 Gäste, darunter auch viele junge Leute, stellten ihre Fragen zum Betrugsskandal mit Diesel-Abgaswerten der Autokonzerne, zum Ausstieg aus der Braunkohle, zur Agrarwende und zu hohen Nitratwerten im Grundwasser und der Zukunft der Pflegeberufe, auf die CEM ÖZDEMIR direkt einging und resümierte: „Das Town Hall mit Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Potsdam und Umgebung war ein sehr gelungener Start in unsere „Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht"-Tour. In Potsdam hat sich gezeigt, wie aktuell Grüne Themen sind: Zukunft der Mobilität, gesunde Lebensmittel ohne Gift und eine Politik für das Klima. Bei der Bundestagswahl geht es um eine Richtungsentscheidung. Wir kämpfen für ein starkes Ergebnis und den dritten Platz." Nach anderthalb Stunden intensiver Auseinandersetzung konnten die Teilnehmer*innen den Abend mit Selfies mit dem grünen Spitzenkandidaten ausklingen lassen.

Zum Hintergrund der Wahlkampftour: Sechs Wochen vor der Bundestagswahl ist das Spitzenduo KATRIN GÖRING-ECKARDT und CEM ÖZDEMIR am Montag, dem 14. August, vor dem Brandenburger Tor in Berlin in seine Wahlkampftour gestartet. Bis zum Wahltag reisen beide quer durch das ganze Land und legen dabei 27.000 Kilometer zurück. In 90 Städten stehen insgesamt circa 130 Aktionen, Veranstaltungen und Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Programm. Herzstück der "Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht-Tour“ sind die mehr als 40 Dialogformate "Triff Katrin" und "Cemsession". In diesem Rahmen wollen KATRIN GÖRING-ECKARDT und CEM ÖZDEMIR mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

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Mon, 14 Aug 2017 23:09:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news174791 Wohnen in Brandenburg - Bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wohnen_in_brandenburg_bezahlbaren_wohnraum_fuer_alle_schaffen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wohnen_in_brandenburg_bezahlbaren_wohnraum_fuer_alle_schaffen/ Brandenburgs Bevölkerung und Wohnungsmarkt entwickelt sich in den Regionen ganz unterschiedlich.... Brandenburgs Bevölkerung und Wohnungsmarkt entwickelt sich in den Regionen ganz unterschiedlich. Allgemein sinkt der Leerstand, teils durch Zuzug, teils durch Abriss. Gerade im direkten Berliner Umland werden bezahlbare Wohnungen immer knapper. Dazu erklärt PETRA BUDKE, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg: "Wir freuen uns über Zuzug in die Städte und Gemeinden in Brandenburg. Wohnen muss für alle bezahlbar bleiben. Die Landesregierung muss dem drohenden Mangel an Sozialwohnungen aktivere Planung entgegensetzen. Menschen mit geringen Einkommen, Familien, Studierende, Ältere und auch Geflüchtete brauchen Zugang zu günstigen Wohnraum." Das Förderprogramm für sozialen Wohnungsbau (MietwohnungsbauförderunsR) wollen wir Brandenburger Bündnisgrünen deutlich aufstocken, gleichzeitig muss die Richtlinie der Landesregierung zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus (MietwohnungsbauförderungR) entbürokratisiert werden. PETRA BUDKE fordert weiter: "An Hochschulstandorten braucht es attraktive Wohnungen für Studierende, nicht nur im Studentenwohnheimen, sondern auch in WG-geeigneten Wohnungen. Attraktiver Wohnraum bindet die Studierenden an den Hochschulstandort und trägt zur Stadtentwicklung bei."

Dazu ergänzt CLEMENS ROSTOCK, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg: "Die Kommunen brauchen mehr Unterstützung vom Land. Wir wollen die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften stärken und falls nötig die Gründung einer Landeswohnungsbaugesellschaft vorantreiben." Rostock blickt auch auf den Zuzug aus Berlin und ergänzt: "Die Gemeinsame Planung von Wohninfrastruktur wie Verkehrsnetzen ist für Brandenburg und Berlin eine weitere Herausforderung. Das ÖPNV-Angebot muss zwischen Brandenburg und Berlin verbessert werden, dabei darf der Verkehr in und zwischen den Landkreisen nicht vergessen werden. Verstopfte Straßen und überfüllte Züge sind kein Anreiz für einen Umzug."

Unsere detaillierten Forderungen finden Sie hier.

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Wed, 02 Aug 2017 16:28:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news174422 Scheidung muss auch mit Kopftuch möglich sein http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/scheidung_muss_auch_mit_kopftuch_moeglich_sein/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/scheidung_muss_auch_mit_kopftuch_moeglich_sein/ Zur ergangenen Verfügung eines Familienrichters, über das Tragen eines Kopftuches im Gerichtssaal... Zur ergangenen Verfügung eines Familienrichters, über das Tragen eines Kopftuches im Gerichtssaal am Amtsgericht Luckenwalde, äußert sich die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, wie folgt:

„Eine Muslima muss in Deutschland auch mit Kopftuch vor Gericht erscheinen können, zumal wenn sie sich scheiden lassen will. Hier geht es nicht um religiöse Symbolik, sondern um die Religionsfreiheit und die Selbstbestimmung von Frauen. Die Entscheidung des Familienrichters am Amtsgerichts Luckenwalde ist mit dem Grundgesetz nicht in Einklang zu bringen. Wir sollten endlich der gewachsenen Vielfalt und religiösen Pluralität in unserem Land Rechnung tragen."

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Wed, 19 Jul 2017 14:30:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news174364 Rosenzüchterin Andrea Genschorek aus der Uckermark ist die neue Grüne Gründerin http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/-fdb7da718c/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/-fdb7da718c/ „Diese Rosenschule ist einzigartig in Brandenburg. Ich bin überwältigt von der Blütenpracht und von... „Diese Rosenschule ist einzigartig in Brandenburg. Ich bin überwältigt von der Blütenpracht und von dem Konzept: das Rosen Café bringt neue Kundschaft für die Bio-Rosen und umgekehrt, zudem lebt Frau Genschorek den ökologischen Gedanken“, mit diesen Worten hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, die Unternehmerin Andrea Genschorek als „Grüne Gründerin“ ausgezeichnet. Zum zwölften Mal bereits, seit Mai 2016, verleiht der Brandenburger Landesverband der Bündnisgrünen diesen Preis an Brandenburger Unternehmerinnen, die sich mit nachhaltigen, originellen Ideen selbständig gemacht haben, um ihnen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu geben und ihren Mut und Geschäftssinn zu würdigen. Genschorek ist in den ostdeutschen Bundesländern die einzige Bio-Rosenzüchterin. Sie geht über das geforderte Maß des Bio-Zertifikats, Blumen und Insekten nicht chemisch zu behandeln, hinaus: Sie nimmt zum Gießen eigenes Teichwasser und der Boden wird vorsichtig bearbeitet, damit Bakterien, Pilze und Mikroorganismen erhalten bleiben, um Insekten Lebensraum zu bieten. Das ist dem Landesverband der Bündnisgrünen die Auszeichnung wert.

Nicht auf Rosen gebettet: der Erfolg blieb zunächst aus. Dann entschied sich Andrea Genschorek, nicht auf Pferde zu setzen, sondern auf die Rosen.

Andrea Genschorek hat sich bereits 2009 mit ihrer Bioland Rosenschule Uckermark selbständig gemacht. Ursprünglich wollte die aus Teltow-Fläming stammende Sozialpädagogin auf dem 6 Hektar großen Grundstück therapeutisches Reiten anbieten und eine Pferde- und Schafzucht betreiben. Doch für das Reiten fehlte die Nachfrage. Aus einem Hobby wurde dann ihre neue Profession: Als Genschorek 2000 in die Uckermark in eine Stallung aus dem 19. Jahrhundert zog, fand sie einen historischen Garten mit alten Rosensorten vor. Da die Vermehrungserfolge gut waren und die Veredelung gelang, dachte sich die heute 51–Jährige, „machste das professionell“. Sie verkaufte fast alle Pferde und pflanzt seitdem Rosen an, z.B. die Sorten „Rose de Resht“ (Damaszenerrose), „Paul`s Himalayan Musk“ (Rambler, eine Kletterrose wie im Märchen Dornröschen) und die Uckermärker Küchenrose "Roseraie de l`Hay“ (ein Wildrosenabkömmling). Inzwischen hat sie deutschlandweit Kunden, die meisten kommen aus den alten Bundesländern. Unter den Käufern, die am Wochenende bei ihr einkaufen, sind viele Berliner, die ihr Sommerdomizil in der Uckermark haben. „Ich reise gezielt auf Biogärten-Messen und auf Pflanzenmärkte, da verkaufe ich den Hauptanteil. Hinzu kommt der Internetversand, der sich Jahr für Jahr verdoppelt – einen Tag in der Woche plane ich für den Versand ein. Mein Ziel fürs nächste Jahr: dass ich die Produktion optimiere und die Nachfrage von Wiederverkäufern, wie Bioläden und Floristen, bedienen kann.“

Auch Thomas Dyhr, der im Wahlkreis 57 für die Uckermark und Barnim als Direktkanditat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN antritt, lobte die Unternehmerin: „In der wirtschaftsarmen Region hat Frau Genschorek zwei langzeitarbeitslosen Frauen wieder Arbeit gegeben. Zusätzlich hat sie eine Stelle für einen Mini-Jobber geschaffen. Das zeigt: man kann auch in abgelegenen Regionen etwas aufbauen und bewirken. Die Rosenzüchterin ist ein tolles Vorbild.“

Für die essbaren Rosenblätter fand Genschorek neue Geschäftsfelder: Sie beliefert damit Restaurants und eine Brandenburger Mosterei, die daraus Sirup herstellt – die im Trend liegende Blütenküche macht es möglich. Seit einem Jahr hat sie das „Rosen Café“ an die Japanerin Akiko Hashimoto verpachtet, die mit außergewöhnlichen, blumigen Gaumenfreuden Kundschaft aus Berlin und sogar Süddeutschland anzieht. Ebenfalls neu entstanden sind zwei Ferienwohnungen, da zwei ihrer drei Kinder ausgezogen sind und die Räumlichkeiten vorhanden sind. Als Unternehmerin kann sie nicht lange hinterhertrauern – Andrea Genschorek hat gelernt, praktisch zu denken und das Beste daraus zu machen.

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Mon, 17 Jul 2017 18:37:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news174363 Rot-rot gibt eigene Klimaziele auf http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/rot_rot_gibt_eigene_klimaziele_auf/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/rot_rot_gibt_eigene_klimaziele_auf/ Zu den Meldungen, dass die rot-rote Landesregierung ihre eigenen Klimaziele aufgibt und neue,... Mon, 17 Jul 2017 18:35:00 +0200 gruene-brandenburg.de_tt_news174255 „Zukunft wird aus Mut gemacht!“ Grüne Sommerkonferenz war Auftakt für den Bundestagswahlkampf http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zukunft_wird_aus_mut_gemacht_gruene_sommerkonferenz_war_auftakt_fuer_den_bundestagswahlkampf/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zukunft_wird_aus_mut_gemacht_gruene_sommerkonferenz_war_auftakt_fuer_den_bundestagswahlkampf/ „Wir sind jetzt da mit voller Power. Grün heißt ökologisch, gerecht und weltoffen“, begrüßte die... „Wir sind jetzt da mit voller Power. Grün heißt ökologisch, gerecht und weltoffen“, begrüßte die grüne Brandenburger Spitzenkandidatin ANNALENA BAERBOCK die über 100 Gäste der Grünen Sommerkonferenz am 8. Juli im Oranienwerk in Oranienburg. „Ökologie steht an erster Stelle. Umwelt ist nicht alles, aber ohne Umwelt ist alles nichts. Wer unsere Erde für unsere Kinder retten will, muss am 24. September Grün wählen!“ Die Grüne Sommerkonferenz richtet der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bereits im siebten Jahr aus, um unabhängig von Parteitagen mit Expert*innen außerhalb der Partei ins Gespräch zu kommen, Kenntnisse in Workshops zu vertiefen und Visionen für Brandenburg zu entwickeln. Dieses Mal stand sie ganz im Zeichen des Bundestagswahlkampfes unter dem Motto „Zukunft wird aus Mut gemacht!“, Referent*innen, Parteimitglieder und Interessierte befassten sie sich mit den Themen des Bundestagswahlprogrammes. „Grün macht den Unterschied“, betonte die Brandenbuger Landesvorsitzende PETRA BUDKE, „wir Brandenburger Bündnisgrüne ziehen hochmotiviert in den Wahlkampf. Unsere Umfragewerte sind stabil, wir sind raus aus dem Tal.“ Ziel der Brandenburger Grünen ist es, ein zweistelliges bundesweites Ergebnis zu erringen und drittstärkste Kraft im Bund zu werden. Damit könnten nicht nur die Bundestagsabgeordnete ANNALENA BAERBOCK aus Potsdam, sondern auch der zweite Spitzenkandidat GERHARD KALINKA aus Blankenfelde-Mahlow für Brandenburg in den Bundestag einziehen. ANNALENA BAERBOCK rief im voll besetzten Kultursaal des Oranienwerks die Teilnehmer der Konferenz auf, selbstbewusst für grüne Werte einzutreten: „Ich stehe für den Kohleausstieg bis 2030, ich stehe für mehr Bus und Bahn statt für fossile Verbrenner. Es ist richtig, dass wir uns nicht verunsichern lassen: 33 Prozent der Menschen finden, dass Klimaschutz bei dem G20-Gipfel das wichtigste Thema ist, weil sie merken, dass auch bei uns etwas nicht stimmt.“ BAERBOCK verdeutlichte die Klimakrise an zwei aktuellen Extremwetter-Ereignissen: den erfrorenen Kirschen, weil die Bäume schon im März geblüht hatten, und dem Starkregen von letzter Woche, wo in Oranienburg und umliegenden Gemeinden in 24 Stunden 260 Liter pro Quadratmeter niederprasselten. „Um all das aufzuhalten, gibt es nur einen Weg: wir müssen raus aus den fossilen Energien!“ Die Grünen seien aber nicht nur die Stimme der Bienen, sondern auch klar die Stimme der Kinder. „Wir brauchen eine Kindergrundsicherung, die ohne Antrag für alle Kinder greift – denn unser reiches Land kann sich arme Kinder nicht mehr leisten! Ich stehe für ein Familienbudget, für viel mehr Geld für Kitas und Schulen. Ich stehe für den Familiennachzug von Flüchtlingen und der Aussetzung der Abschiebungen nach Afghanistand. Ich stehe für ein starkes Europa in einer friedlichen Welt. Ich stehe für Öko, Gerechtigkeit und Weltoffenheit!“ GERHARD KALINKA, zweiter Spitzenkandidat der Brandenburger Bündnisgrünen, lenkte in einer persönlichen, emotionalen Rede das Augenmerk darauf, was die Grünen schon alles erreicht hätten: „Ich schöpfe meine Kraft aus der Zuversicht: Wir können den CO² Ausstoß verringern, das Gift und die Medikamente aus dem Boden holen, Plastikmüll aus den Meeren filtern. Wir Bündnisgrüne haben viel mehr bewirkt, als unseren Stimmenzahlen wiedergeben: Katalysatoren, Emissionsschutz, Dosenpfand, Naturschutzgebiete, Erneuerbare-Energien-Gesetz und vieles mehr. Die anderen müssen hinter uns herdackeln, gestern bei der Atomkraft, heute bei der Ehe für alle, morgen beim Kohleausstieg und bei der Elektromobilität. Wir haben die Liebe, den Optimismus, die Leidenschaft, die Kraft, wir setzen die Zukunftsthemen, die Konzepte, die Richtung: Zukunft wird aus Mut gemacht!“ Der Landesverband hatte Oranienburg als Ort der Sommerkonferenz mit Bedacht gewählt, denn am 24. September findet hier neben der Wahl zum Deutschen Bundestag die Wahl des Bürgermeisters von Oranienburg statt. Grüner Kandidat um das Amt, das 24 Jahre lang Hans-Joachim Laesicke von der SPD ausübt, ist der 54-jährige HEINER KLEMP aus Lehnitz. Er erinnerte an die über 100jährige Geschichte des Oranienwerks als Fabrik für Stahlfedern, die Privatisierung unter der Treuhand nach 1989 und den Verkauf nach China durch Thyssen Krupp und als „Erfolgsstory“ die Gründung als Zentrum für die Kreativen vor knapp fünf Jahren: „Wir brauchen ein Gründerzentrum auch für andere Branchen, um junge Unternehmer bei Neugründungen in der Region zu halten. In Hennigsdorf ist ein Gründerzentrum sehr erfolgreich, dort haben insgesamt 50 Unternehmen ungefähr 800 Plätze geschaffen. Das wünsche ich mir auch für Oranienburg.“ Als Manager eines Software-Unternehmens traue er sich durchaus zu, 600 Mitarbeiter in der Verwaltung und weitere 350 Mitarbeiter der städtischen Werke zu leiten. Als Bürgermeister würde er sich vor allem einsetzen für: bessere Mitsprachemöglichkeiten der Bürger bei kommunalen Entscheidungen, wie z.B. bei Bauprojekten, die Einbindung der Jugendlichen, ein Stadtbuskonzept mit besserer Taktung vor allem zu den Stoßzeiten sowie gesünderes Essen in Schulen und Kindertagesstätten mit eigenen Küchen und regionalen Lebensmitteln. Für die Grüne Sommerkonferenz war auch extra SKA KELLER aus Brüssel angereist, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlaments. Warum es sich lohnen würde, jeden Tag früh aufzustehen und für ein starkes, weltoffenes Europa zu streiten, beantwortete sie selbst, indem sie die vor wenigen Tagen verstorbene Simone Veil würdigte: „Sie hat den Holocaust überlebt, sie war eine große Feministin und sie war die erste Frau, die erste Parlamentspräsidentin der EU, sie hat maßgeblich für die Frauenrechte gekämpft und war eine Vorreiterin für ein weltoffenes, tolerantes Europa!“

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Wed, 12 Jul 2017 10:47:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news174011 Bündnisgrüne für den Erhalt der Arbeitsplätze in Hennigsdorf http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_fuer_den_erhalt_der_arbeitsplaetze_in_hennigsdorf/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_fuer_den_erhalt_der_arbeitsplaetze_in_hennigsdorf/ Im größten deutschen Bombardier-Werk in Hennigsdorf mit noch 2400 Beschäftigten soll nach mehr als... Im größten deutschen Bombardier-Werk in Hennigsdorf mit noch 2400 Beschäftigten soll nach mehr als 100 Jahren die Serienproduktion wegfallen. Das betrifft vor Ort 400 bis 500 Arbeitsplätze, die sozialverträglich abgebaut werden sollen.

Dazu erklärt die Landesvorsitzende Petra Budke: "Die Entscheidung des Bombardier-Aufsichtsrats, die Zugproduktion in Zukunft nach Bautzen zu verlagern, ist traurig. Am Standort Hennigsdorf ist alles vorhanden, was für eine moderne Fahrzeugproduktion gebraucht wird: Motivierte Fachkräfte, erfahrene Ingenieure, Maschinen, Know How. Im Bautzener Werk dagegen muss alles neu aufgebaut werden, die Tarifverträge gelten hier wie da. Außerdem ergibt es wenig Sinn, Entwicklung und Produktion zu trennen. Gerade wenn im laufenden Produktionsprozess Verbesserungen notwendig werden, ist es von Vorteil wenn die Ingenieure direkt vor Ort sind. Fördermittel müssen nachhaltig eingesetzt werden. Sie dürfen nicht dafür ausgegeben werden, dass an einem Standort Arbeitsplätze abgebaut werden und in einem anderen Bundesland neu aufgebaut wird.“

Landesvorsitzender Clemens Rostock ergänzt mit Blick in die Zukunft: "Bei der Bundestagswahl streiten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für jährlich eine Milliarde Euro mehr für Angebot und Qualität im Bahnverkehr. Bisher sind es deutschlandweit etwa 8,5 Mrd EUR jährlich. Wenn die Politik in Zukunft mehr in den Ausbau des Schienenverkehrs investiert, kann der Arbeitsplatzabbau nach den Worten des Aufsichtsrats geringer ausfallen. Der Ausbau des Straßenbahnnetzes in Berlin zeigt, wie es gehen könnte." 

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Fri, 30 Jun 2017 15:30:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news173903 „Das Dorf hat ein Recht auf Design“ - Neue Grüne Gründerin ist Romana Proch vom ökologischen Versandhandel Monalito GmbH in Prieros http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/das_dorf_hat_ein_recht_auf_design_neue_gruene_gruenderin_ist_romana_proch_vom_oekologischen_versandhandel_monalito_gmbh_in_prieros/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/das_dorf_hat_ein_recht_auf_design_neue_gruene_gruenderin_ist_romana_proch_vom_oekologischen_versandhandel_monalito_gmbh_in_prieros/ Brotdosen aus Edelstahl, Hundespielzeug aus Hanf und Handpuppen aus Bio-Baumwolle – bei Monalito... Brotdosen aus Edelstahl, Hundespielzeug aus Hanf und Handpuppen aus Bio-Baumwolle – bei Monalito sind alle Produkte ökologisch produziert, umweltschonend und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. Das hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, überzeugt. Heute Vormittag hat sie Romana Proch als „Grüne Gründerin“ ausgezeichnet, mit Urkunde und Blumengesteck. Mit diesem Titel ehren die Brandenburger Bündnisgrünen Frauen, die sich mit einer nachhaltigen, originellen Geschäftsidee in Brandenburg selbständig gemacht haben – heute bereits zum elften Mal.

„Das ausgewählte Sortiment mit formschönen Produkten vom Babyspielzeug über den Coffee-to-go-Becher aus Porzellan bis zum Schnitzmesser ist beeindruckend. Es spricht für sich, dass Frau Proch nur Dinge wählt, die sie selbst gerne kaufen würde, und dass sie mit den Herstellern telefoniert, um deren Philosophie zu erfahren und sich nach den Arbeitsbedingungen zu erkundigen, ja sogar wie in Honduras soziale Projekte zu unterstützen. Kundenzufriedenheit steht für die Grüne Gründerin an oberster Stelle, es freut uns, dass sie den direkten Kontakt und das Gespräch mit Menschen sucht.“ 90 Prozent ihres Umsatzes macht Romana Proch über den Versandhandel, zehn Prozent über die Kundinnen und Kunden im Ladengeschäft in Prieros sowie auf Messen, Wochenmärkten und Umweltfestivals. Zudem schaffe sie Arbeitsplätze, hob PETRA BUDKE hervor. Bei Monalito arbeiten noch zwei Frauen als Teilzeitkraft und als Mini-Jobberin. „Ich bin glücklich, mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können“, sagte Teresa Zeuner, die für das Marketing verantwortlich ist. „Im kleinen Team zu dritt können wir auf die Auswahl der Produkte Einfluss nehmen“, so die junge Mutter.

„Das Dorf hat ein Recht auf Design!“, sagte Romana Proch (52 Jahre) selbstbewusst mit Blick auf ihre Produktpalette, die in die drei Bereiche „Haus und Hof“, „Kind und Kegel“ und „Hund und Katz“ gegliedert ist. Prieros in der Gemeinde Heidesee ist ihre Wahlheimat, hier wohnt sie seit 2011 mit ihrem Ehemann und den Hunden – ihre zwei Söhne sind längst erwachsen. „Warum sollen Start-Ups immer in Berlin sein, warum nicht in einer abgeschiedenen, ländlichen Gegend“, fragte sich die Unternehmerin, die studierte Lebensmitteltechnikerin ist, aber immer im kaufmännischen Bereich gearbeitet hat. Heute ist sie froh, dass sie ihren Laden nicht im Bikini-Haus in Berlin eröffnet hat, sondern vor knapp zwei Jahren im Dorfkern von Prieros, eingerahmt von der Kirche, der Dampferanlegestelle an der Dahme und dem Heimatmuseum, direkt gelegen am europäischen Radwanderweg.

Das hob auch Gerhard Kalinka, Spitzenkandidat der Brandenburger Grünen für die Bundestagswahl und Direktkandidat im Wahlkreis 62 mit Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald, hervor: „Wir brauchen mehr Unternehmerinnen wie Frau Proch! Frau Prochs Unternehmen ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie grüne Werte wie Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit im ländlichen Raum umgesetzt werden können."

Ihre Ziele für das nächste Jahr: die Baby-Hängewiege „Pendulo“, ihr allererstes Produkt, will Romana Proch weiter entwickeln. So wird die Baumwolle künftig aus einer alt eingesessenen Weberei in Deutschland kommen, der Holzstab wird schon jetzt im Nachbarort Gräbendorf hergestellt. Ihr Traum wäre es, das Haus mit dem Ladengeschäft zu kaufen, um Raum für weitere ökologische Ideen, Kulturprojekte und Start-Ups zu bieten, z.B. für die Yoga-Schule Prieros.

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Wed, 28 Jun 2017 11:47:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news173648 Clemens Rostock: Grüne erfreut über aktuelle Umfragewerte http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/clemens_rostock_gruene_erfreut_ueber_aktuelle_umfragewerte/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/clemens_rostock_gruene_erfreut_ueber_aktuelle_umfragewerte/ Clemens Rostock, Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erfreut über aktuelle... Clemens Rostock, Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erfreut über aktuelle Umfragewerte „Wir freuen uns über den aktuellen Brandenburg-Trend mit stabilen 6 Prozent bei der Landtagswahl und 5 Prozent bei der Bundestagswahl für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg bei der Sonntagsfrage.

Mit unserem Einsatz für erneuerbare Energien und gegen Neue Tagebaue, für eine ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung und unseren Konzepten für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Kinder- und Altersarmut werden wir bei den Wählerinnen und Wählern offensichtlich wahrgenommen und geschätzt.

Darüber hinaus zahlt sich auch unsere Zusammenarbeit mit vielen Bürgerinitativen vor Ort und unser Wirken für mehr Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger aus. Insgesamt haben wir damit ein eigenständiges Brandenburgisches Profil, dass uns auch bei schwierigem Bundestrend hilft stabil zu bleiben. Die konstruktive Oppositionsarbeit unserer Landtagsfraktion trägt zur landesweiten Schärfung des Profils bei.

Auf den aktuellen Zahlen werden wir uns nicht ausruhen. Wir wollen bis zu Bundestagswahl noch zulegen um zwei Brandenburger Bündnisgrüne in den Bundestag schicken zu können. Der Bundesparteitag vom vergangenen Wochenende hat dafür den Grundstein gelegt. Dort wurden u.a. der Kohleausstieg bis 2030, Maßnahmen gegen Massentierhaltung, die Bürger*innenversicherung für Rente und Gesundheit sowie mehr Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger für das Wahlprogramm beschlossen."

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Thu, 22 Jun 2017 12:12:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news173526 Zum Weltflüchtlingstag: Abschiebungen nach Afghanistan sind unvertretbar http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_weltfluechtlingstag_abschiebungen_nach_afghanistan_sind_unvertretbar/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_weltfluechtlingstag_abschiebungen_nach_afghanistan_sind_unvertretbar/ Anlässlich des internationalen Tags der Migranten und Flüchtlinge, der erstmalig 1914 von Papst... Anlässlich des internationalen Tags der Migranten und Flüchtlinge, der erstmalig 1914 von Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs ausgerufen wurde, äußerst sich die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg, PETRA BUDKE, wie folgt:

„In Brandenburg haben wir nach wie vor die Situation, dass geflüchtete Menschen aus Afghanistan zurück in ihre Heimat abgeschoben werden können, obwohl dort Krieg herrscht. Bundesinnenminister Thomas de Maizière ist der Auffassung, dass es durchaus sichere Regionen in Afghanistan gäbe. Dieser Auffassung widersprechen wir entschieden! Das gesamte Land ist von einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt geprägt und wir halten es für absolut unvertretbar, Menschen dorthin zurückzuschicken.“

Zudem nimmt PETRA BUDKE auf die am 9. Juni vom Sozialministerium vorgestellte Studie zum Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe Bezug: „In unserer Gesellschaft gibt es erfreulich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die mit Herz und Verstand den hier geduldeten Geflüchteten zur Seite stehen – sei es, um eine Arbeitsgenehmigung im Bürokratiedschungel zu beantragen, sei es, um ihnen Deutsch beizubringen oder um Minderjährigen beim Schulbesuch zu unterstützen. Nach der jüngsten Studie des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sind die märkischen Ehrenamtler frustriert, wenn ihre Schützlinge das Land verlassen sollen. Das Unverständnis und die Frustration wachsen, wenn diese gut integriert waren, gearbeitet und Steuern gezahlt haben. Für jene, aber auch für die vielen Geflüchteten, die weniger gut integriert sind, muss gelten: Sie dürfen solange bleiben, bis in ihren Heimatländern Frieden herrscht.“

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Mon, 19 Jun 2017 15:06:00 +0200