Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-brandenburg.de_tt_news169647 Grün wächst! Mitgliederzuwachs im Brandenburger Landesverband von 5,8 % gegenüber dem Vorjahr http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruen_waechst_mitgliederzuwachs_im_brandenburger_landesverband_von_58_gegenueber_dem_vorjahr/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruen_waechst_mitgliederzuwachs_im_brandenburger_landesverband_von_58_gegenueber_dem_vorjahr/ Grün wächst! Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen neuen... Grün wächst! Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen neuen Mitgliederrekord zu verzeichnen. Zum Ende des Jahres 2016 lag der Mitgliederstand bei 1.041. Der Brandenburger Landesverband konnte 90 Neueintritte verzeichnen. Das entspricht einem Mitgliederwachstum von 5,8% Zuwachs gegenüber 2015. Mit dem Stichtag 15.02.2107 verzeichnet der Landesverband Brandenburg 1.047 Mitglieder. Dieser Trend lässt sich in allen Bundesländern erkennen. Die Bundespartei hat einen neuen Mitgliederrekord von 61.596 Mitgliedern mit Stichtag 31.12.2016 aufgestellt, das ist ein Zuwachs von 3,7% im Vergleich zu 2015. Dazu erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK:

„Wir freuen uns sehr, dass viele neue Mitglieder den Weg in unsere Partei finden. Die grüne Urwahl hat viele Menschen überzeugt, in unsere Partei einzutreten. Insbesondere in den Monaten vorher konnten wir täglich viele neue Mitglieder begrüßen. Auch die Politisierung der Gesellschaft macht sich bemerkbar: In den Wochen nach der Wahl von Donald Trump konnten wir steigende Mitgliederzahlen verzeichnen. Wir Grüne stehen für ein gutes Klima in der Gesellschaft - ökologisch, sozial, weltoffen. Dafür wollen sich mehr und mehr Menschen bei uns engagieren.“

]]>
Thu, 16 Feb 2017 15:55:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169624 Hebammenpraxis und Turnstudio – Zwei Hebammen des „Go-Hin“ in Glienicke/Nordbahn sind die neuen Grünen Gründerinnen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hebammenpraxis_und_turnstudio_zwei_hebammen_des_go_hin_in_glienickenordbahn_sind_die_neuen_gruenen_gruenderinnen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hebammenpraxis_und_turnstudio_zwei_hebammen_des_go_hin_in_glienickenordbahn_sind_die_neuen_gruenen_gruenderinnen/ Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, hat gestern Sabine... Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, hat gestern Sabine Gowitzke und Dana Hinnerichs, zwei befreundete Hebammen und Turntrainerinnen, als „Grüne Gründerinnen“ ausgezeichnet. Der Preis wird von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bereits zum achten Mal an Brandenburger Frauen vergeben, die sich mit nachhaltigen, originellen Ideen selbständig machen und somit die Wirtschaftskraft Brandenburgs stärken. Vor anderthalb Jahren hatten Sabine Gowitzke (50) aus Hennigsdorf und Dana Hinnerichs (37) aus Glienicke das „Go-Hin“ in Glienicke/Nordbahn gegründet. Der Name der Praxis „Go-Hin“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben von Gowitzke und Hinnerichs ab.

Die Gründungsidee erklärt Dana Hinnerichs: „Als Hebammen wollen wir Familien von Beginn der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter begleiten und als Kinderturntrainerinnen die Entwicklung der Kinder beim Kinderturnen fördern - und bei allen Freude an der sportlichen Bewegung wecken.“ Die Kurse sind vielfältig: Zumba und Tanz, Pilates und Yoga, Fitness und Kanga (Training der Mutter mit ihrem Kind im Tragetuch), PEKiP und Massage. Dazu musikalische Früherziehung, Erste Hilfe am Kind, Homöopathie und auch Fotografie: Das „Go-Hin“ zählt elf Kooperationspartnerinnen, die „das Programm so schön abrunden“, wie Dana Hinnerichs freudig erzählt. „In den ersten Wochen nach der Geburt sind die Eltern noch so offen, hier können wir die Weichen für eine gesunde Entwicklung stellen – fürs Stillen, die richtige Beikost, die Ernährung der Mutter, Freude an der Bewegung – man kriegt das hundertfach zurück“, sagt Sabine Gowitzke.

„Mit ihrer originellen Idee, die klassischen Aufgaben einer Hebamme mit ihrer Leidenschaft für das Turnen zu verbinden, haben sie ein einzigartiges Angebot geschaffen“, begründete PETRA BUDKE die Auswahl der beiden Geschäftsfrauen für den Preis „Grüne Gründerin“. „Neben Schwangerenvorsorge, Wochenbettbetreuung und Kursen zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung bieten Sie Turnen in jeglicher Form an – ab acht Monaten bis sechs Jahren, mit und ohne Eltern oder Großeltern. Darüber hinaus ergänzen Sie die klassische Medizin durch Ihr Weiterbildungen als Still- und Laktationsberaterinnen, in der Akupunktur und Homöopathie.“

PETRA BAJURAT-KOLLEGER, die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion in Glienicke/Nordbahn, fügte hinzu: „Ich bekomme glänzende Augen, wenn in Glienicke eine neue Hebammenpraxis „geboren“ wird - bei den rauen Bedingungen, die seit einigen Jahren für Hebammen herrschen, wie unsäglich hohe Haftpflichtversicherungsgebühren und knappe Pauschalen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Branche steht vor einem Umbruch, und wir Bündnisgrüne fordern seit geraumer Zeit Unterstützung für den Beruf der Hebamme.“

In der Tat hatten die beiden Frauen „Angst vor diesem Schritt“, bekennt Dana Hinnerichs. „Sind wir zu blauäugig, wenn Praxen um uns herum schließen?“ fragten sich die beiden freiberuflichen Hebammen. Ein Hindernis war damals auch die Suche nach geeigneten Praxisräumen, da der Beruf der Hebamme nicht als Gewerbe gilt und daher Gewerberäume nicht zur Verfügung standen. „Das zweite Standbein mit den vielen Kursangeboten hat sich als absolut hilfreich erwiesen, nur mit dem Turnen kann sich die Hebammenpraxis halten“, ergänzt Sabine Gowitzke. Inzwischen sind die Kurse im „Go-Hin“ stark nachgefragt – Werbung müssen die beiden kaum noch machen, die Mund-zu-Mund-Propaganda und ein guter Internetauftritt reichten aus. Den gestaltet Dana Hinnerichs Ehemann – überhaupt sei es mit das Wertvollste in der Existenzgründung gewesen, dass die Familien der beiden Gründerinnen hinter ihnen stünden.

Mit Hausbesuchen in der Schwangerenvorsorge und Wochenbettbetreuung sind beide Hebammen stark gefordert, bis über den Sommer hinaus sind sie ausgebucht. „Vor sieben Jahren hat eine Frau in der 25. Schwangerschaftswoche angerufen und eine Hebamme bekommen. Heute melden sich Frauen in der 7. Schwangerschaftswoche – Hebammen werden in Glienicke genauso dringend gebraucht wie Tagesmütter und Kitaplätze.“

]]>
Wed, 15 Feb 2017 19:30:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169605 Aktion gegen Gewalt an Frauen „One Billion Rising“ – Brandenburger Landesvorsitzende fordert die weitere Finanzierung der Schutzeinrichtungen in Brandenburg http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/aktion_gegen_gewalt_an_frauen_one_billion_rising_brandenburger_landesvorsitzende_fordert_die_weitere_finanzierung_der_schutzeinrichtungen_in_brandenburg/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/aktion_gegen_gewalt_an_frauen_one_billion_rising_brandenburger_landesvorsitzende_fordert_die_weitere_finanzierung_der_schutzeinrichtungen_in_brandenburg/ Anlässlich des heutigen „One Billion Rising“-Tages, der auf die Gewalt an Frauen aufmerksam macht...  

Anlässlich des heutigen „One Billion Rising“-Tages, der auf die Gewalt an Frauen aufmerksam macht und vor fünf Jahren durch die amerikanische Künstlerin Eve Ensler ins Leben gerufen wurde, erklärt die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE:  

„Diese Aktion ist ein wichtiger Baustein, um das Thema Gewalt an Frauen zu enttabuisieren. Von der Tanzdemo geht ein wichtiges Signal aus, ein heikles Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Auch hierzulande ist die Gewalt an Frauen mit Tabu belegt. Die Zahl von Gewalttaten an Frauen ist im letzten Jahr wieder gestiegen. Daher fordern wir, die finanzielle Grundlage für die 21 Schutzeinrichtungen im Land Brandenburg - Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen und Zufluchtswohnungen - sicherzustellen.

Ein besonderes Augenmerk müssen wir auf die Frauen und Mädchen in Flüchtlingsunterkünften haben – eine Frau, die vor Krieg und Gewalt geflohen ist, bedarf des besonderen Schutzes und möglicherweise einer von Männern getrennten Unterbringung.“

Laut UN-Statistik wird eine von drei Frauen – also rund eine Milliarde Frauen – in ihrem Leben entweder Opfer einer Vergewaltigung oder schwerer Körperverletzung.

]]>
Tue, 14 Feb 2017 11:37:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169599 CLEMENS ROSTOCK zum Erfolg der Volksinitiative gegen die geplante Kreisgebietsreform: „Die Landesregierung sollte das als Chance begreifen, ihre Pläne anzupassen“ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/clemens_rostock_zum_erfolg_der_volksinitiative_gegen_die_geplante_kreisgebietsreform_die_landesregierung_sollte_das_als_chance_begreifen_ihre_plaene_anzupassen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/clemens_rostock_zum_erfolg_der_volksinitiative_gegen_die_geplante_kreisgebietsreform_die_landesregierung_sollte_das_als_chance_begreifen_ihre_plaene_anzupassen/ Zu dem Ergebnis der Volksinitiative „Bürgernähe erhalten - Kreisreform stoppen“, deren... Zu dem Ergebnis der Volksinitiative „Bürgernähe erhalten -  Kreisreform stoppen“, deren Initiatoren heute Brandenburgs Landtagspräsidentin Britta Stark die nach eigenen Angaben 129.464 Unterschriften überreichten, erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK:

„Die enorm hohe Zahl an Unterschriften für die Volksinitiative – mehr als sechsmal so viele Stimmen wie erforderlich, und diese in nur einhundert Tagen gesammelt - zeigt exemplarisch das Kommunikationsdesaster der Landesregierung rund um diese Reform.

Bei der letzten Kreisreform 1993 hatte sich die damalige Ampelkoalition erfolgreich um eine Kommunikation auf Augenhöhe bemüht. Heute fühlen sich alle Beteiligten von oben herab behandelt und vor den Kopf gestoßen. Wenn die Forderungen der Volksinitiative im Landtag behandelt werden und die Stellungnahmen zur vorgeschlagenen Kreisneugliederung vorliegen, sollte die Landesregierung dies als Chance begreifen, ihre Pläne anzupassen. Insbesondere die Zusammenlegung von Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald sowie der geplante Lausitzkreis sind Riesengebilde, die BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entschieden ablehnen.“

]]>
Tue, 14 Feb 2017 09:05:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169603 Steinmeier muss für den sozialen Zusammenhalt in Deutschland Sorge tragen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/steinmeier_muss_fuer_den_sozialen_zusammenhalt_in_deutschland_sorge_tragen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/steinmeier_muss_fuer_den_sozialen_zusammenhalt_in_deutschland_sorge_tragen/ Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, gratuliert Frank-Walter...  

Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, gratuliert Frank-Walter Steinmeier zur Wahl zum Bundespräsidenten und erklärt:

„Der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist eine respektable Persönlichkeit für dieses Amt. Seine Aufgabe wird keine einfache sein, er steht als Bundespräsident vor großen Herausforderungen. Die Welt um uns herum ist im Umbruch, viele Menschen in Deutschland sind zutiefst verunsichert. Er muss für den sozialen Zusammenhalt in Deutschland Sorge tragen und die Grundwerte unserer demokratischen, solidarischen und weltoffenen Gesellschaft verteidigen.

Er muss zum Dialog mit den Menschen bereit sein und zeigen, dass Fremden- und Islamfeindlichkeit in Deutschland keinen Platz haben und dass wir die Rechte von Frauen und Minderheiten ernst nehmen. In Europa und in der Welt kommt dem höchsten Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland eine wichtige Rolle zu. In einer krisengeschüttelten Welt sollte der Bundespräsident auch klarmachen, wofür die Bundesrepublik Deutschland international steht: für Frieden und Freiheit, für Demokratie und Bürgerrechte und für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen für alle Menschen weltweit.“

]]>
Sun, 12 Feb 2017 09:28:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169604 Nach Urteil gegen NPD-Straftäter: Zivilgesellschaftliches Engagement für ein tolerantes Nauen braucht Unterstützung! http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/nach_urteil_gegen_npd_straftaeter_zivilgesellschaftliches_engagement_fuer_ein_tolerantes_nauen_braucht_unterstuetzung/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/nach_urteil_gegen_npd_straftaeter_zivilgesellschaftliches_engagement_fuer_ein_tolerantes_nauen_braucht_unterstuetzung/ Nach dem Urteil des Landgerichts Potsdam zum fremdenfeindlichen Brandanschlag gegen die geplante...  

Nach dem Urteil des Landgerichts Potsdam zum fremdenfeindlichen Brandanschlag gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft in Nauen erklärt PETRA BUDKE, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg:

„Das Urteil gegen den NPD-Straftäter Maik Schneider und seine Komplizen ist gesprochen, die Richter blieben nur knapp unter den Forderungen des Staatsanwalts. Der Vorsitzende Richter fand in der Urteilsbegründung klare Worte. Er machte deutlich, dass den Taten fremdenfeindliche Motive zugrunde liegen und solche rechtsextremen Anschläge mit allen rechtsstaatlichen Mitteln geahndet und bestraft werden. Potentielle Nachahmer werden dadurch hoffentlich abgeschreckt.

Dem Ruf der Stadt Nauen haben die Vorfälle leider nachhaltig geschadet. Wir müssen die Kräfte in der Stadt, die sich für Weltoffenheit und Toleranz einsetzen, noch besser unterstützen, damit deutlich wird, dass Nauen auch bunt und vielfältig ist und die Einwohnerinnen und Einwohner nicht fremdenfeindlich sind. Ich freue mich, dass das Toleranzfest auch 2017 wieder stattfinden wird.“

]]>
Fri, 10 Feb 2017 09:34:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169600 16-Punkte-Plan: Bündnisgrüne für humane und realistische Regelungen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/16_punkte_plan_buendnisgruene_fuer_humane_und_realistische_regelungen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/16_punkte_plan_buendnisgruene_fuer_humane_und_realistische_regelungen/ Zu den Ergebnissen des gestrigen Treffens der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der... Zu den Ergebnissen des gestrigen Treffens der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder zur Asyl- und Flüchtlingspolitik nehmen die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN PETRA BUDKE und die innenpolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN URSULA NONNEMACHER wie folgt Stellung:

URSULA NONNEMACHER: „Auch wir sehen die Notwendigkeit, dass sich Bund und Länder in der Asyl- und Flüchtlingspolitik besser abstimmen. Asylverfahren müssen zügig, qualifiziert und fair organisiert werden. Die rechtsstaatlichen Grundsätze unseres Asylrechts, das heißt das individuelle Grundrecht auf Asyl, dürfen dabei aber nicht verletzt und die Sicherheitslage der Herkunftsländer, aus denen die Flüchtlinge stammen, nicht außer Acht gelassen werden. Wir fordern Ministerpräsident Dietmar Woidke auf, die auf dem gestrigen Asylgipfel beschlossenen kritischen Punkte unter den entsprechenden rechtlichen Gesichtspunkten einer vertieften Prüfung unterziehen zu lassen.

Aus unserer Sicht bedarf es zudem dringend einer humanen Regelung für `Altfälle´. Es gibt bei uns sehr viele Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus, die seit Jahren in Deutschland leben und gut integriert sind. Es wäre völlig kontraproduktiv, Menschen die sich ernsthaft um ihre Integration bemühen, ins Zentrum von Abschiebeüberlegungen zu stellen.“

PETRA BUDKE: „Für uns hat die freiwillige Rückkehr von Menschen ohne Asylanspruch Vorrang. Daher begrüßen wir es auch, dass der Bund nun zusätzlich 40 Millionen Euro für Rückkehrprogramme und 50 Mio. für Reintegrationsprogramme bereit stellen will. 2016 sind 55.000 Flüchtlinge ohne Bleiberecht freiwillig in ihre Herkunftsländer zurückgekehrt, nur 25.000 wurden abschoben. Das zeigt, dass die freiwillige Rückkehr im Regelfall nicht nur der humanere, sondern auch der effektivere Ansatz ist.

Rückkehrmaßnahmen dürfen zudem nur dann erfolgen, wenn einem Geflüchteten in seinem Heimatland keine Gefahr für Leib und Leben droht. Abschiebungen nach Afghanistan lehnen wir aufgrund der prekären Sicherheitslage dort derzeit entschieden ab.“

]]>
Fri, 10 Feb 2017 09:11:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169601 Wir unterstützen die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat und fordern ein Ausstiegsprogramm für Brandenburg http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnis_90die_gruenen_in_brandenburg_unterstuetzen_die_europaeische_buergerinitiative_gegen_glyphosat_und_fordern_ein_ausstiegsprogramm_fuer_brandenburg/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnis_90die_gruenen_in_brandenburg_unterstuetzen_die_europaeische_buergerinitiative_gegen_glyphosat_und_fordern_ein_ausstiegsprogramm_fuer_brandenburg/ Der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK, fordert die...  

Der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK, fordert die Landesregierung zu einem Umsteuern der bisherigen Praxis im Umgang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat auf: „Der Gesundheit und der Umwelt zuliebe darf Glyphosat nicht länger zugelassen werden. Chemie, bei der angenommen werden muss, das sie Krebs erregt, hat auf Brandenburgs Äckern nichts zu suchen. Die Landesregierung muss die Landwirtschaft schleunigst beim Ausstieg unterstützen. Wir setzen uns für eine umweltverträgliche Landwirtschaft ein, die fruchtbare Böden, sauberes Grundwasser, biologische Vielfalt und die menschliche Gesundheit schützt und erhält." 

CLEMENS ROSTOCK ruft die Bürger dazu auf, die am Mittwoch angelaufene Europäische Bürgerinitiative „Stopp Glyphosate!“ mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, z.B. auf der Homepage des Bundesverbandes www.gruene.de. Die in mehreren großen Städten Europas zeitgleich gestartete Volksinitiative hat eine Million Unterschriften innerhalb von zwölf Monaten zum Ziel, da die europaweite Genehmigung für Glyphosat am 31. Dezember 2017 ausläuft und die EU-Staaten neu verhandeln werden.

JAN SOMMER, bündnisgrüner Direktkandidat für den Bundestag (Wahlkreis 59, Märkisch-Olderland/Barnim II), der selbst einen ökologischen Bauernhof bewirtschaftet, unterstreicht die Notwendigkeit der politischen Unterstützung für den Umstieg: „Die Landwirtschaft braucht ein Umstiegsprogramm, um von Glyphosat und den anderen Pestiziden wegzukommen. Dazu gehören Beratung, Fördermaßnahmen und Kooperationen zwischen konventionellen und ökologischen Betrieben.“

Der Vorteil in Brandenburg sei, dass es im Land auch größere ökologische Betriebe gäbe, die vorleben, wie man ohne Pestizide gut wirtschaften könne. Die Biobauern hätten über Jahrzehnte gezeigt, dass sie das Unkraut mit einer technologischen Weiterentwicklung der Hacktechnik und ökologischen Anbaumethoden in den Griff bekämen. JAN SOMMER, Kreistagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Märkisch-Oderland, appelliert an die Landesregierung: „Herr Vogelsänger, lassen sie unsere Landwirte nicht im Stich! Wir wollen für den Tag vorbereitet sein, wenn die Ära von Glyphosat und anderen Pestiziden zu Ende ist.“

]]>
Fri, 10 Feb 2017 08:19:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169602 WOLFGANG FREESE wählt für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Bundespräsidenten http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wolfgang_freese_waehlt_fuer_buendnis_90die_gruenen_den_bundespraesidenten/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wolfgang_freese_waehlt_fuer_buendnis_90die_gruenen_den_bundespraesidenten/ Wenn am kommenden Sonntag die 16. Bundesversammlung in Berlin zusammenkommt, um den...  

Wenn am kommenden Sonntag die 16. Bundesversammlung in Berlin zusammenkommt, um den Bundespräsidenten zu wählen, wird der bündnisgrüne Kommunalpolitiker WOLFGANG FREESE aus Neuruppin für Brandenburg dabei sein. FREESE ist seit den ersten freien Wahlen 1990 bündnisgrüner Abgeordneter im Kreistag Neuruppin, später Ostprignitz-Ruppin; heute ist er Fraktionsvorsitzender für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag.

„Durch den Vorschlag der Landtagsfraktion, und damit einziger grüner Brandenburger in der Bundesversammlung zu sein, fühle ich mich sehr geehrt“, sagt WOLFGANG FREESE. Seine Bereitschaft, den zukünftigen Bundespräsidenten mit zu bestimmen, sei auch ein Bekenntnis zur sich bewährten parlamentarischen Demokratie, die zunehmend von Populisten, Nationalisten und Demokratiefeinden infrage gestellt werde. Wie schnell politische Systeme ins Wanken geraten könnten, zeigten aktuell z.B. Polen, Ungarn oder die Türkei, erklärt WOLFGANG FREESE seine Motivation. „Das politische System der Bundesrepublik hat sich bei aller berechtigten Kritik an Details grundsätzlich bewährt und muss verteidigt werden. Was nur zwei Generationen nach dem Krieg oft vergessen wird: Wir haben seit über siebzig Jahren Frieden in Mitteleuropa – solange wie noch nie vorher!“

WOLFGANG FREESE arbeitet als Lehrer und Sonderpädagoge an der Fontane-Oberschule in Neuruppin, wo er auch geboren ist und heute lebt. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Mehr als alles andere, so sagt der 60-Jährige über sich selbst, hätten ihn die Erfahrungen in der DDR geprägt. Er war im August 1989 Gründungsmitglied des Neuen Forums in Neuruppin, kam dann über Bündnis 90 zur Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, deren Kreisverband er vor Ort mitgründete. „Beeindruckt, geprägt und mich letztlich zu den Grünen gebracht hat mich seinerzeit das, was ich über den „Club of Rome“ und seine Erkenntnisse erfahren konnte: Die menschliche Entwicklung hat Grenzen, und wenn es uns nicht gelingt, umzusteuern, gefährden wir die Existenz der Menschheit.“

WOLFGANG FREESE hatte sich maßgeblich in der Bürgerinitiative „FREIe HEIDe“ engagiert, die nach 17 Jahren erfolgreich erstritten hatte, dass die Bundeswehr auf die militärische Nutzung des ehemaligen Bombodroms verzichtet. Er ist Mitinitiator des Aktionsbündnisses „Kostenfreie Schülerbeförderung ist machbar“, dem es gelungen war, mit einer Volksinitiative das Brandenburger Schulgesetz so zu ändern, dass Eltern nicht mehr an den Kosten des Schulbusses beteiligt werden müssen. Außerdem ist WOLFGANG FREESE Mitbegründer  des  Aktionsbündnisses „Neuruppin bleibt bunt“, das sich seit nunmehr fast zehn Jahren in Neuruppin gegen Rechtsextremismus wendet und für Toleranz einsetzt.

]]>
Tue, 07 Feb 2017 09:23:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news168822 Breites Bündnis von Umweltverbänden, Landwirten und Bürgerinitiativen möchte Agrar- und Konsumwende http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/breites_buendnis_von_umweltverbaenden_landwirten_und_buergerinitiativen_moechte_agrar_und_konsumwende/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/breites_buendnis_von_umweltverbaenden_landwirten_und_buergerinitiativen_moechte_agrar_und_konsumwende/ Seit dem Volksbegehren gegen Massentierhaltung ist ein gutes Jahr vergangen, viel passiert ist... Seit dem Volksbegehren gegen Massentierhaltung ist ein gutes Jahr vergangen, viel passiert ist allerdings nicht. Agrarminister Jörg Vogelsänger scheint sich noch immer dagegen zu sträuben und vermittelt nicht den Eindruck, in der Landwirtschaftspolitik irgendetwas freiwillig ändern zu wollen. Die Bündnisgrünen wollen deshalb immer wieder dafür sorgen, dass der gesellschaftlich breit getragene Wunsch nach einer Agrarwende im Sinne von Verbraucher*innen, Tieren und Umwelt in der Öffentlichkeit deutlich wird. Erfreut zeigen sich die Bündnisgrünen deshalb über die hohe Teilnehmer*innenzahl bei der "Wir haben es satt!" Demo.

"Minister Vogelsänger sollte sich warm anziehen, es werden weitere Demos folgen - auch in Brandenburg!" so CLEMENS ROSTOCK, bündnisgrüner Landesvorsitzender. Dabei betonte er, dass es den Bündnisgrünen, um ein Bündnis von Verbraucher*innen und Landwirt*innen geht. "Immer mehr Landwirtinnen und Landwirte engagieren sich bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, weil sie sich von der rot-roten Landwirtschaftspolitik in Brandenburg allein gelassen fühlen, wenn es darum geht, die Wünsche der Verbraucher*innen nach ökologischen Produkten ohne Massentierhaltung zu erfüllen. Wir brauchen dringend eine Beratungsstelle für Betriebe, die auf Ökolandbau umstellen wollen," so ROSTOCK. "Junge Nachwuchsbäuerinnen und Nachwuchsbauern haben es zudem sehr schwer, überhaupt Land zu bekommen. Auch hier benötigen sie mehr Unterstützung vom Land."

"Brandenburg ist bundesweit Schlusslicht bei den Umstellprämien auf Ökolandbau. Hier muss sich endlich etwas ändern. Der Berliner Biomarkt boomt und bietet großartige Absatzmöglichkeiten für regional und ökologisch erzeugte Produkte. Diesen Trend  sollten wir nicht verschlafen", ergänzt PETRA BUDKE. "Auch in Brandenburg legen immer mehr Menschen Wert auf eine gesunde Ernährung ohne Gift im Gemüse und Antibiotika im Fleisch. Wir müssen vor allem darauf achten, was unsere Kinder in Kitas und Schulen zu essen bekommen. Es sollte lecker schmecken, regional produziert und möglichst frisch zubereitet sein."

Dass einige Landwirte am Berliner Hauptbahnhof gegen die "Wir haben es satt!" Demo demonstrieren, können BUDKE und ROSTOCK nicht nachvollziehen. "Wir Bündnisgrüne sind gesprächsbereit und möchten die Landwirte unterstützen," so die beiden Landesvorsitzenden. "Es ist uns wichtig, dass für gesunde und vor Ort produzierte Nahrungsmittel auch faire Preise gezahlt werden. Es zeigt sich an vielen Produkten, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auch bereit sind, wenn die Standards an artgerechte Tierhaltung und umweltfreundlichen Anbau erfüllt sind."

]]>
Sun, 22 Jan 2017 14:03:00 +0100