Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-brandenburg.de_tt_news172081 Clemens Rostock als Direktkandidat im Wahlkreis 63 – Frankfurt (Oder) / Oder-Spree gewählt http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/clemens_rostock_als_direktkandidat_im_wahlkreis_63_frankfurt_oder_oder_spree_gewaehlt/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/clemens_rostock_als_direktkandidat_im_wahlkreis_63_frankfurt_oder_oder_spree_gewaehlt/ CLEMENS ROSTOCK, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg, tritt zur Bundestagswahl... CLEMENS ROSTOCK, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg, tritt zur Bundestagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis 63 (Frankfurt (Oder) – Oder-Spree) an. Auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der beiden Kreisverbände wurde er am Mittwochabend, 26.04.17, einstimmig gewählt.

Im Wahlkampf möchte er sowohl auf ökologische und soziale Themen als auch auf die Verteidigung von Demokratie und Europa setzen. "Bündnisgrüne Politik ist für unsere Gesellschaft heute wichtiger denn je. Nur wir denken Umwelt, soziale Belange und die offene Gesellschaft zusammen", so Rostock. Er betonte, dass sich viele Dinge grundsätzlich ändern müssten, um die Zukunft für die junge Generation nicht zu verspielen. Klimawandel, die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich gefährdeten die Grundlagen unserer Gesellschaft. Dabei helfe es nicht gesellschaftliche Gruppen und soziale Schichten gegeneinander auszuspielen wie andere es tun. „Wir wollen gemeinsam gestalten, statt die Gesellschaft zu spalten.“

Trotz aktuell niedriger Umfragezahlen ist Rostock zuversichtlich, dass dies bei der Wahl im September auch zu bündnisgrünen Stimmen führt. "Wir verzeichnen einen deutlichen Mitgliederzuwachs, gerade unter jungen Menschen und haben so viele Mitglieder wie noch nie. Wenn wir die vielen neuen Mitglieder für den Wahlkampf mobilisieren, dann können wir deutlich über fünf Prozent in diesem Wahlkreis erreichen."

Zum regionalen Hintergrund: Clemens Rostock ist in Eisenhüttenstadt geboren und aufgewachsen. In Neuzelle war er auf dem damaligen Deutsch-Polnischen Gymnasium. U.a. mit seinem damaligen Fussballverein Neuzeller SV und Bands, in denen er spielte, war er vielfältig im kulturellen und sportlichen Bereich im Landkreis Oder-Spree und in Frankfurt unterwegs. Seine Master-Abschlussarbeit schrieb er am IRS Erkner über "Energetische Stadterneuerung in Stadtumbau Ost-Städten". Bereits 2005 kandidierte er als damals 21-jähriger in diesem Wahlkreis. Von 2008-2014 saß er in der Stadtverordnetenversammlung von Eisenhüttenstadt.

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Thu, 27 Apr 2017 14:14:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news171434 Start der Volksinitiative „Wir entscheiden mit“ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/start_der_volksinitiative_wir_entscheiden_mit/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/start_der_volksinitiative_wir_entscheiden_mit/ Potsdam. Am heutigen Freitag haben der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ und ein Bündnis aus 50... Potsdam. Am heutigen Freitag haben der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ und ein Bündnis aus 50 Organisationen und Parteien die Volksinitiative „Wir entscheiden mit“ mit einer Auftaktaktion auf den Weg gebracht. Dazu wurden mit Kartons symbolisch dargestellte Hürden gesenkt, um zu verdeutlichen, welche Stolpersteine die Volksinitiative aus dem Weg räumen will. Beispielsweise tritt die Volksinitiative für die freie Unterschriftensammlung ein, bislang müssen sich die Wähler für ein Volksbegehren per Brief oder im Amt eintragen.Ein weiterer Punkt ist das sogenannte Zustimmungsquorum für einen erfolgreichen Volksentscheid, in Zukunft soll es bei 15 Prozent der Wähler liegen. Bislang muss ein Viertel der Brandenburger Wahlberechtigten bei einem Volksentscheid zustimmen. Außerdem sollen Abstimmungen und Wahlen zusammengelegt werden: Sollte innerhalb von sechs Monaten nach einem erfolgreichen Volksbegehren eine brandenburgweite Wahl stattfinden, sind diese Wahl und der Volksentscheid zusammenzulegen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN waren einer der ersten, die die Planung der Volksinitiative unterstützt haben. Dazu sagte der Brandenburger Landesvorsitzende CLEMENS ROSTOCK: „Die Forderungen der Volksinitiative decken sich mit unseren Beschlüssen. Da wir die Forderungen im Wahlprogramm hatten, sie bereits in den Landtag eingebracht haben, dort aber an rot-rot gescheitert sind, ist die Volksinitiative für uns der nächste logische Schritt.“ Erst vor einer Woche, am 1. April, hatte der Landesparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mehrheitlich dafür gestimmt, die Volksinitiative „Wir entscheiden mit“ mitzutragen und Direkte Demokratie zu fördern.

CLEMENS ROSTOCK erklärte: „Bisher gehört Brandenburg nach dem Ranking von „Mehr Demokratie e.V.“ zu den Schlusslichtern bei den Regeln zur direkten Demokratie. Wir möchten aber bei der Zivilgesellschaft die Lust wecken, sich aktiv einzubringen und gemeinsam wollen wir daran arbeiten, dass wir wieder auf einen Spitzenplatz kommen. Schließlich ist die Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger ein Ur-Anliegen der Bündnisgrünen.“

 

 

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Fri, 07 Apr 2017 14:46:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news171436 Ostdeutsche Landesvorsitzende beraten Bundestagswahlprogramm http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ostdeutsche_landesvorsitzende_beraten_bundestagswahlprogramm/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ostdeutsche_landesvorsitzende_beraten_bundestagswahlprogramm/ Stralsund. Am Mittwoch haben sich die Landesvorsitzenden der ostdeutschen Flächenländer von Bündnis... Stralsund. Am Mittwoch haben sich die Landesvorsitzenden der ostdeutschen Flächenländer von Bündnis 90/Die Grünen in Stralsund getroffen, um über das Bundestagswahlprogramm und den Wahlkampf zu beraten. Ohne das Ost-West-Denken zu verfestigen, wollen die Parteivorsitzenden die strukturellen Unterschiede, z.B. im Bereich der Agrarstrukturen, bei der Einkommens- und Vermögensverteilung sowie der Erfahrung mit der kommunistischen Überwachungsdiktatur, stärker berücksichtigt sehen.

Grundsätzlich loben die Landesvorsitzenden den Programmentwurf, sehen aber an einigen Punkten noch Änderungsbedarf. „Wir freuen uns über die Ziele endgültig aus der Kohle auszusteigen und die Massentierhaltung zu beenden“, so Clemens Rostock, Landesvorsitzender aus Brandenburg. „Was uns im Energiebereich allerdings noch fehlt ist das klare Ziel von bundeseinheitlichen Netzentgelten. Es kann nicht sein, dass wir Ostdeutsche mehr bezahlen, nur weil wir weniger Strom verbrauchen, dünner besiedelt sind und der Ausbau der Erneuerbaren bei uns bereits weiter fortgeschritten ist", so Rostock. Das anvisierte „Zukunftsprogramm Nahverkehr“ mit dem die Qualität verbessert und die Passagierzahlen verdoppelt werden sollen, stößt ebenfalls auf das Lob der Landesvorsitzenden. „Allerdings wollen wir an dieser Stelle noch stärker betonen, dass der Nahverkehr auch und gerade im ländlichen Raum als Anker der Daseinsvorsorge gesichert und ausgebaut werden muss.“

Positives Echo erfuhr der Wahlprogrammentwurf auch im Bereich Freiheit und Demokratie. „Das Eintreten gegen jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir wollen die Demokratie stärken und stehen konsequent gegen menschenfeindlichen Hass und Hetze.“ so Jürgen Kasek, der sächsische Landesvorsitzende. Auch die anvisierte Stärkung der Geburtshilfe und der Hebammen sei gerade in dünner besiedelten Regionen ein brennendes Thema. Nur eine echte Versorgungssicherheit schafft hier echte Wahlfreiheit. Überarbeitungsbedarf sahen die Landesvorsitzenden beim Bereich der Sicherheitspolitik. „Aus unser DDR-Erfahrung und unserem liberalen Gesellschaftsbild heraus, sehen wir den immer weiteren Ausbau der Sicherheitsarchitektur zur Überwachung der Gesellschaft kritisch. Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben und die Grundrechte dürfen nicht immer mehr ausgehöhlt werden. Mehr Überwachung und schärfere Gesetze verhindern keinen Terror, aber sie unterminieren die Grundlagen unseres freiheitlichen Rechtsstaates. Das wollen wir im Programm klarer herausstellen“, so Kasek weiter.

Auch im Bereich der Gerechtigkeit fanden die Landesvorsitzenden lobende Worte. „Wir freuen uns , dass Kinderarmut mit dem grünen Familienbudget konsequent angegangen werden soll", so Claudia Müller die Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin aus Mecklenburg-Vorpommern. 12 Milliarden Euro wollen die GRÜNEN in die Stärkung der Familien investieren. "Unabhängig vom Trauschein“, betont Müller. Auch das klare Bekenntnis, das Rentenniveau nicht weiter sinken zu lassen, die Bürgerversicherung für Rente und Gesundheitswesen einführen zu wollen und die geplante Garantierente stoßen auf explizites Lob aus Ostdeutschland. „Uns fehlt jedoch im Programm das klare grüne Bekenntnis die bestehende Ungleichheit zwischen Ost und West, besonders bei Löhnen und Renten, zu beseitigen. Wenn wir nicht gegensteuern, werden die ohnehin großen Stellenbesetzungs-Probleme bei z.B. Lehrer*innen, Pflegepersonal und im Gastgewerbe weiter zunehmen“, so Müller.

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Thu, 06 Apr 2017 10:53:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news171662 Brandenburger Grüne beim EGP-Congress in Liverpool http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_gruene_beim_egp_congress_in_liverpool/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_gruene_beim_egp_congress_in_liverpool/ Vom 30.3. bis zum 2.4. 2017 fand der Congress der Europaen Green Party (EGP) in Liverpool statt.... Vom 30.3. bis zum 2.4. 2017 fand der Congress der Europaen Green Party (EGP) in Liverpool statt. Einen Bericht und Links zu Impressionen findet ihr hier.

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Tue, 04 Apr 2017 11:26:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news171198 Delegierte beschließen: Kitas verbessern, Beitragsfreiheit einführen sowie die Direkte Demokratie fördern http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/delegierte_beschliessen_kitas_verbessern_beitragsfreiheit_einfuehren_sowie_die_direkte_demokratie_foerdern/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/delegierte_beschliessen_kitas_verbessern_beitragsfreiheit_einfuehren_sowie_die_direkte_demokratie_foerdern/ Auf ihrem Landesparteitag im Bürgersaal des Rathauses in Kleinmachnow am Sonnabend, dem 1. April,... Auf ihrem Landesparteitag im Bürgersaal des Rathauses in Kleinmachnow am Sonnabend, dem 1. April, der unter dem Motto „Mit Mut in die Zukunft“ stattfand, forderte der Brandenburger Landesvorsitzende Clemens Rostock die Partei auf, den Angriffen der Rechtspopulisten nicht mit einer Verteidigung des Status quo zu begegnen. Stattdessen müsste die Partei weiterhin Visionen haben und aufzeigen, welche Veränderungen nötig sind, damit in Zukunft alle ökologisch, sozial und frei leben können. In zwei Leitanträgen beschäftigte sich der Parteitag mit Direkter Demokratie und der Unterstützung der Volksinitiative „Wir entscheiden mit“ sowie mit der Verbesserung der Qualität in den Kitas und einer kompletten Beitragsfreiheit ab 2020.

In einer kurzfristigen Resolution in Reaktion auf die Entscheidung der LEAG, die Planungen für den Tagebau Jänschwalde aufzugeben, forderten die Bündnisgrünen, zudem die Planungen für die neuen Tagebaue Welzow Süd und Nochten ebenfalls aufzugeben.

In seiner politischen Rede griff der Landesvorsitzende die breite Themenpalette auf, mit der die Brandenburger Grünen in den Bundestagswahlkampf ziehen wollen. Neben den Klassikern Energiewende und Massentierhaltung sollen auch die Stärkung des ÖPNV, der Kampf gegen Kinderarmut, der Einsatz für Frauen und die Verteidigung der Freiheit eine Rolle spielen. Dabei warf er der AfD vor, die eigentliche Verbotspartei zu sein, wenn sie „den Homosexuellen verbietet zu heiraten, Frauen zurück an den Herd ordert und die Europäische Freizügigkeit in Frage stellt“.

Nach einer lebhaften Diskussion beschlossen die Delegierten mit großer Mehrheit, direktdemokratische Entscheidungen der Bürger zu erleichtern und unnötige Hürden zu beseitigen. Damit einher geht auch die Unterstützung der am 7. April startenden Volksinitiative „Wir entscheiden mit“. Wie die Volksinitiative fordern die Bündnisgrünen die freie Unterschriftensammlung für Volksbegehren, die Senkung der Zustimmungsquoren, beispielsweise von 25% auf 15% für einen Volks- und Bürgerentscheide und das Zusammenlegen von Wahlen und Abstimmungen nach einem erfolgreichen Volksbegehren. Darüber hinaus entschlossen sich die Delegierten, auch obligatorische Volksentscheide für Privatisierungen von Landeseigentum mit landesweiter Bedeutung zu fordern. Außerdem stimmten sie dafür, die Ortsvorsteher*innen und Ortsbeiräte zu stärken, die Repräsentanz der Ortsteile in der Gemeindevertretung sicherzustellen, nach dem Vorbild von Schleswig-Holstein Jugendliche mit altersgerechten Angeboten einzubinden und ein Transparenzgesetz nach dem Hamburger Beispiel einzuführen, demnach das „Amtsgeheimnis“ durch eine Kultur der Transparenz und Veröffentlichung von Verwaltungsdokumenten abgelöst wird.

Mit diesem Antrag reagiere der Landesverband auf die niedrige Zahl der erfolgreich eingebrachten Volksinitiativen, sagte CLEMENS ROSTOCK: „Brandenburg ist Schlusslicht in Sachen direkter Mitbestimmung. Wir möchten aber auf einen Spitzenplatz kommen. Denn läuft bürgerschaftliches Engagement ins Leere, entstehen Frust und die Gefahr, dass populistische Strömungen Zulauf bekommen.“

Außerdem haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einstimmig gefordert, auf die Erweiterung des Tagebaus Welzow Süd zu verzichten. Sie fordern die Landesregierung auf, einen Braunkohleplan mit der Variante ohne den neuen Tagebau Welzow Süd II aufzustellen. Derzeit gäbe es einen „weißen Fleck“ in den Unterlagen der Landesplanung, wie die Region um Welzow ohne einen neuen Tagebau aussehen soll. Die Ankündigung der LEAG, einen Beschluss zum Tagebau Welzow Süd II aufzuschieben, beraube der Menschen rund um Welzow einer klaren Zukunft, sagte CLEMENS ROSTOCK: „Die Zitterpartei für die gut 800 Bewohnerinnen und Bewohner geht daher weiter, denn nach wie vor wissen sie nicht, ob ihr Haus und Hof in ein paar Jahren noch stehen werden. Den Menschen gilt unsere Solidarität.“

Des Weiteren haben die rund 60 Delegierten den zweiten Leitantrag „Gute Bildung für jedes Kind von Anfang an“ einstimmig verabschiedet. Sie wollen die Kita ab 2020 beitragsfrei gestalten und damit vor allem Eltern mit unteren und mittleren Einkommen finanziell entlasten. Dafür will die Partei von den über 300 Millionen Euro, die Brandenburg ab 2020 aus dem neuen Länderfinanzausgleich zusätzlich erhält, jährlich 200 Millionen für die Kitas ausgeben, und zwar sowohl für die Weiterentwicklung der Qualität als auch für die Beitragsfreiheit.

PETRA BUDKE, die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die den Antrag für den Landesvorstand einbrachte, sagte dazu: „In den ersten Jahren wird das Fundament für die weitere Entwicklung gelegt. Kitas sind Bildungseinrichtungen geworden, und ihnen kommt auch eine wichtige Rolle zu, wenn es zum Beispiel um die Inklusion von Kindern mit Handicap oder die Integration aus geflüchteten Familien geht.“

Mit 90 Millionen Euro, die die Eltern momentan noch an Beiträgen zahlen, wollen sie die Kitajahrgänge von drei bis sechs Jahren beitragsfrei stellen und einen Einstieg in die Beitragsfreiheit für die unter Dreijährigen schaffen. Sie fordern die Landesregierung auf, ab 2018 den Kita-Besuch für Geschwisterkinder kostenfrei zu machen. Zudem setzt sich die Bündnisgrünen in ihrem Bundeswahlprogramm dafür ein, dass der Bund eine Milliarde Euro zur Verfügung stellt, um die Betreuungsschlüssel auf 1:4 für die unter Dreijährigen und 1:10 für die Drei- bis Sechsjährigen zu verbessern.

PETRA BUDKE mahnt: „Zur Zeit zahlen die Eltern je nach Wohnort stark unterschiedliche Beiträge, sie können mehrere hundert Euro differieren. Im Nachbarland Berlin zahlt man gar keine Beiträge mehr. Das wird als sehr ungerecht empfunden. Und für Familien mit unteren und mittleren Einkommen können die Elternbeiträge eine nicht zu unterschätzende Belastung sein. Können sie sich noch den Urlaub leisten oder ein weiteres Kind? Lohnt es sich überhaupt für die Frau, arbeiten zu gehen? Wenn wir Familien stärken wollen, sind die Kita-Gebühren ein Thema!“

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Sat, 01 Apr 2017 20:07:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news171192 Hier geht's zum Livestream #lprbbg http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hier_gehts_zum_livestream_lprbbg/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hier_gehts_zum_livestream_lprbbg/

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Sat, 01 Apr 2017 12:30:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news171119 Preis Grüne Gründerin geht an „Die Eisfrau“ nach Babelsberg http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/preis_gruene_gruenderin_geht_an_die_eisfrau_nach_babelsberg/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/preis_gruene_gruenderin_geht_an_die_eisfrau_nach_babelsberg/ Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, hat heute die... Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, hat heute die Babelsberger Unternehmerin Andrea Majunke Lisboa, auch bekannt als „Die Eisfrau“, mit dem Preis Grüne Gründerin ausgezeichnet. Die 47jährige gebürtige Rheinländerin war viele Jahre lang im Internationalen Geschäftsbereich eines renommierten Kölner Verlags tätig, bevor sie sich im Juli 2015 in Potsdam mit „Die Eisfrau GmbH“ selbständig machte. Über die Auszeichnung als Grüne Gründerin freute sie sich. „In der Branche hört man immer wieder „Eine Frau, dazu keine Italienerin, die kann doch kein Eis machen“, solche chauvinistische Einstellung schlägt einem in den handwerklichen Berufen immer noch entgegen. Aber wir Frauen holen im Eismachen gerade auf.“

Andrea Lisboa stellt ihr Eis in der gläsernen Eisküche neben dem Geschäft selbst her, ihre Philosophie dabei ist: je einfacher, desto besser. „Nicht was ich in mein Eis hineintue, ist das Geheimnis, sondern eher, was ich rauslasse“, erklärte Andrea Lisboa. So verzichtet sie auf Aromen, Stabilisatoren und jegliche Zusatzstoffe. Das ist den Brandenburger Grünen die Auszeichnung wert ist, sagte PETRA BUDKE: „Frau Lisboa weiß genau, woher ihre Zutaten stammen und vermeidet unnötig lange Wege. Milch, Sahne und Yoghurt kommen aus der Uckermark, die Himbeeren aus Polen, die Nüsse und Zitrusfrüchte aus Sizilien von bäuerlichen Betrieben. Nur die Mango, die gibt es eben nicht aus Werder.“ BUDKE hob hervor, dass die Unternehmerin sogar ihr eigenes Krokant herstelle und etwa für die Sorten Milchreis und Butterkaramell zuerst koche und dann die Eismaschine anwerfe. „Dabei denkt sie auch an die Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten und bietet vielfältige vegane Eissorten an. Dass sie in Zukunft keine Plastiklöffel mehr verteilen möchte, sondern nur Holzspatel, finden wir Grünen ebenfalls gut.“

Der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vergibt den Preis bereits zum neunten Mal, um die Frauen zu würdigen, die sich mit originellen, nachhaltigen Ideen selbständig machen und die Wirtschaft Brandenburgs fördern.

Andrea Lisboa und ihr Mann arbeiten von März bis November durch, sieben Tage die Woche, im Sommer beschäftigen sie zwölf Aushilfskräfte. Inzwischen läuft es so gut, dass sie ein weiteres Geschäft eröffnen möchte, am liebsten in Potsdam-West oder in Potsdam-Bornstedt. Nur die Mietpreise für Gewerbe ab 40 Euro pro Quadratmeter würden sie an diesem Schritt hindern. Hier pflichtete ihnen die Potsdamer Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FRAUKE HAVEKOST, bei: „Potsdam zeichnet sich durch seine vielfältigen, individuellen Geschäfte aus, die das Wohnen in einem Viertel bereichern. Hier appelliere ich an die Vermieter, nicht nur an Profit zu denken, sondern die Mieten bezahlbar zu gestalten, damit Potsdam mit einem guten Mix aus Wohnen und Gewerbe so attraktiv bleibt.“

Für „Die Eisfrau“ ist ihr Beruf immer noch erfüllend. „Ich habe selber Spaß an meinem Eis, und die Freude, die ich von den Kunden zurückbekomme, ist so ehrlich. Die älteren Kunden sagen „es schmeckt wie das Schokoladeneis meiner Kindheit“, und die Kleinen bestehen auf „Eisfrau“, wenn ihre Eltern sie wegziehen und auf die Vorräte in der Tiefkühltruhe zu Hause vertrösten wollen.“

Deshalb wolle sie ihr selbst kreiertes Eis auch nicht an touristisch reizvollen Plätzen anbieten, sondern da, wo viele Familien zu Hause sind. „Eine Frau mit Kinderwagen, ein kleines Kind an der Hand und schwanger – das ist unsere Kundschaft“, sagte sie lachend.

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Wed, 29 Mar 2017 17:57:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news170825 Equal Pay Day: Seit 68 Jahren steht der Gesetzgeber in der Verpflichtung http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/equal_pay_day_seit_68_jahren_steht_der_gesetzgeber_in_der_verpflichtung/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/equal_pay_day_seit_68_jahren_steht_der_gesetzgeber_in_der_verpflichtung/ Am kommenden Sonnabend, dem 18. März 2017, ist deutschlandweiter Equal Pay Day. Der 18. März ist... Am kommenden Sonnabend, dem 18. März 2017, ist deutschlandweiter Equal Pay Day. Der 18. März ist vom Bundesamt für Statistik errechnet worden, weil sich aus der Lohndifferenz bei Männern und Frauen von bundesweit 21 Prozent ergibt, dass Frauen quasi 77 Tage unentgeltlich arbeiten. Bei einem Verdienstunterschied in Brandenburg von 4 Prozent ergäbe sich als Datum der 15. Januar 2017. Dazu erklärt die Brandenburger Landesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE:

„Während in Baden-Württemberg der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied sogar 27 Prozent beträgt, ist er in den neuen Bundesländern geringer, weil das Lohnniveau hier insgesamt niedriger ist. Die schlechtere Bezahlung können wir nicht hinnehmen. Nach wie vor üben Frauen schlechter bezahlte Dienstleistungs- und Sorgeberufe wie Verkäuferin, Friseurin oder Alten- und Krankenpflegerin aus. Dabei sind Mädchen in der Schule erfolgreicher, sie haben bessere Noten im Abitur, sie streben an die Universitäten – und dennoch laufen sie sehr viel häufiger als ihre männlichen Kollegen in die Altersarmut. Immer noch sind Frauen diejenigen, die ihre berufliche Karriere wegen der Kinderbetreuung oder Pflege älterer Angehöriger zurückstellen. Ich sehe mit Sorge, dass vor allem Frauen mit Minijobs, geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und Teilzeitstellen nicht genug für ihre Rente einzahlen und im Alter jeden Cent umdrehen müssen.“

PETRA BUDKE erinnert daran, dass es früher ein Grund für eine fristlose Kündigung war, über sein Gehalt zu sprechen –Transparenz sei aber für die Lohngleichheit unabdingbar. Im Hinblick auf das neue Gesetz von Familienministerin Manuela Schwesig, das Betriebe ab 200 Mitarbeitenden verpflichtet, über die Verdienste ihrer Mitarbeiter Auskunft zu geben, sagt BUDKE: „Es ist ein Vorstoß in die richtige Richtung, geht uns Grünen aber nicht weit genug. In Brandenburg haben wir überwiegend kleinere Betriebe – insofern ist die Gesetzesnovelle nur ein Anstoß. Wir fordern, die Hürden für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen abzubauen und die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt für Frauen und Männer zu erleichtern. Das Grundrecht auf Lohngleichheit steht uns Frauen zu“, betont PETRA BUDKE, „seit 68 Jahren steht der Gesetzgeber in der Verpflichtung!“

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Sat, 18 Mar 2017 12:25:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news170815 Praktikant*in gesucht http://gruene-brandenburg.de/jobs/ http://gruene-brandenburg.de/jobs/ Wir suchen zum 17.04.2017 eine*n Praktikant*in für die Landesgeschäftsstelle in Potsdam. Das... Fri, 17 Mar 2017 18:42:00 +0100 gruene-brandenburg.de_tt_news170678 Bio-Boom in der Lausitz: Die Erde beackern statt abbaggern http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/bio_boom_in_der_lausitz_die_erde_beackern_statt_abbaggern/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/bio_boom_in_der_lausitz_die_erde_beackern_statt_abbaggern/ Zu dem Artikel über den Bio-Boom in der Lausitz in der heutigen Ausgabe der Lausitzer Rundschau... Zu dem Artikel über den Bio-Boom in der Lausitz in der heutigen Ausgabe der Lausitzer Rundschau erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK:

„Ökologische Lebensmittel sind nicht nur bei vermeintlichen „Naturkost-Freaks“ in den Großstädten gefragt, sondern auch in ländlichen Regionen wie in der Lausitz. Darüber freuen wir uns aus zweifachem Grund:

Einmal, weil sich immer mehr Menschen gesundheitsbewusst ernähren und für Bio-Waren entscheiden: eine artgerechte Tierhaltung, eine auf nachhaltige Landwirtschaft ausgelegte Herstellung, für die Natürlichkeit der Produkte ohne Zusatzstoffe, ohne Verwendung von Pestiziden und ohne Gentechnik – wofür wir Bündnisgrünen seit jeher stehen.

Zum anderen freuen wir uns, weil die erhöhte Nachfrage bedeutet, dass Bio für immer mehr Menschen eine Geschäftsgrundlage bietet. Der Absatzmarkt, insbesondere in Berlin und Brandenburg, wird garantiert weiter wachsen, so dass die Nachfrage gesichert und eine Planungssicherheit gewährleistet ist.

Unser Fazit: Die Lausitz kann mehr als Kohle, sie kann Menschen ökologisch und nachhaltig ernähren und damit viele Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Handel schaffen!“

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Tue, 14 Mar 2017 14:45:00 +0100