Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-brandenburg.de_tt_news173648 Clemens Rostock: Grüne erfreut über aktuelle Umfragewerte http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/clemens_rostock_gruene_erfreut_ueber_aktuelle_umfragewerte/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/clemens_rostock_gruene_erfreut_ueber_aktuelle_umfragewerte/ Clemens Rostock, Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erfreut über aktuelle... Clemens Rostock, Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erfreut über aktuelle Umfragewerte „Wir freuen uns über den aktuellen Brandenburg-Trend mit stabilen 6 Prozent bei der Landtagswahl und 5 Prozent bei der Bundestagswahl für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg bei der Sonntagsfrage.

Mit unserem Einsatz für erneuerbare Energien und gegen Neue Tagebaue, für eine ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung und unseren Konzepten für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Kinder- und Altersarmut werden wir bei den Wählerinnen und Wählern offensichtlich wahrgenommen und geschätzt.

Darüber hinaus zahlt sich auch unsere Zusammenarbeit mit vielen Bürgerinitativen vor Ort und unser Wirken für mehr Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger aus. Insgesamt haben wir damit ein eigenständiges Brandenburgisches Profil, dass uns auch bei schwierigem Bundestrend hilft stabil zu bleiben. Die konstruktive Oppositionsarbeit unserer Landtagsfraktion trägt zur landesweiten Schärfung des Profils bei.

Auf den aktuellen Zahlen werden wir uns nicht ausruhen. Wir wollen bis zu Bundestagswahl noch zulegen um zwei Brandenburger Bündnisgrüne in den Bundestag schicken zu können. Der Bundesparteitag vom vergangenen Wochenende hat dafür den Grundstein gelegt. Dort wurden u.a. der Kohleausstieg bis 2030, Maßnahmen gegen Massentierhaltung, die Bürger*innenversicherung für Rente und Gesundheit sowie mehr Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger für das Wahlprogramm beschlossen."

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Thu, 22 Jun 2017 12:12:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news173526 Zum Weltflüchtlingstag: Abschiebungen nach Afghanistan sind unvertretbar http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_weltfluechtlingstag_abschiebungen_nach_afghanistan_sind_unvertretbar/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_weltfluechtlingstag_abschiebungen_nach_afghanistan_sind_unvertretbar/ Anlässlich des internationalen Tags der Migranten und Flüchtlinge, der erstmalig 1914 von Papst... Anlässlich des internationalen Tags der Migranten und Flüchtlinge, der erstmalig 1914 von Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs ausgerufen wurde, äußerst sich die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg, PETRA BUDKE, wie folgt:

„In Brandenburg haben wir nach wie vor die Situation, dass geflüchtete Menschen aus Afghanistan zurück in ihre Heimat abgeschoben werden können, obwohl dort Krieg herrscht. Bundesinnenminister Thomas de Maizière ist der Auffassung, dass es durchaus sichere Regionen in Afghanistan gäbe. Dieser Auffassung widersprechen wir entschieden! Das gesamte Land ist von einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt geprägt und wir halten es für absolut unvertretbar, Menschen dorthin zurückzuschicken.“

Zudem nimmt PETRA BUDKE auf die am 9. Juni vom Sozialministerium vorgestellte Studie zum Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe Bezug: „In unserer Gesellschaft gibt es erfreulich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die mit Herz und Verstand den hier geduldeten Geflüchteten zur Seite stehen – sei es, um eine Arbeitsgenehmigung im Bürokratiedschungel zu beantragen, sei es, um ihnen Deutsch beizubringen oder um Minderjährigen beim Schulbesuch zu unterstützen. Nach der jüngsten Studie des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sind die märkischen Ehrenamtler frustriert, wenn ihre Schützlinge das Land verlassen sollen. Das Unverständnis und die Frustration wachsen, wenn diese gut integriert waren, gearbeitet und Steuern gezahlt haben. Für jene, aber auch für die vielen Geflüchteten, die weniger gut integriert sind, muss gelten: Sie dürfen solange bleiben, bis in ihren Heimatländern Frieden herrscht.“

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Mon, 19 Jun 2017 15:06:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news173518 Die Brandenburger Landesvorsitzenden PETRA BUDKE und CLEMENS ROSTOCK sehen Partei im Aufschwung http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/die_brandenburger_landesvorsitzenden_petra_budke_und_clemens_rostock_sehen_partei_im_aufschwung-1/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/die_brandenburger_landesvorsitzenden_petra_budke_und_clemens_rostock_sehen_partei_im_aufschwung-1/ Hoch motiviert kehrten die Delegierten des Landesverbands Brandenburg vom Bundesparteitag BÜNDNIS... Hoch motiviert kehrten die Delegierten des Landesverbands Brandenburg vom Bundesparteitag BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zurück, auf dem das Wahlprogramm zur Bundestagswahl beschlossen wurde. „Wir haben so viele Mitglieder wie noch nie und ein ambitioniertes Programm für echten Klima- und Umweltschutz, mehr soziale Gerechtigkeit und Weltoffenheit beschlossen“, so PETRA BUDKE, Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Damit sind wir gut aufgestellt und die Chancen stehen gut, unsere beiden Brandenburger Spitzenkandidat*innen Annalena Baerbock und Gerhard Kalinka in den Bundestag entsenden zu können. Das Wahlprogramm geht die drängendsten Probleme an, die von der Großen Koalition verdrängt werden. Die Bündnisgrünen setzen sich unter anderem für einen Kohleausstieg bis 2030, für eine tier- und umweltfreundliche Landwirtschaft, gegen Kinderarmut und für Europas Zusammenhalt ein", ergänzt CLEMENS ROSTOCK, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

„Wir streben den Kohleausstieg bis 2030 an, was ungefähr dem Ende der genehmigten Tagebaue in Brandenburg entspricht. Zugleich soll ein Fonds für den längst überfälligen Strukturwandel eingerichtet werden“, sagt ROSTOCK. „Das Kraftwerk Jänschwalde, das zu den dreckigsten in Europa gehört, soll möglichst schnell abgeschaltet werden. Wichtig für uns in Brandenburg ist auch, dass wir auf eine ökologische Landwirtschaft setzen und aus der Massentierhaltung aussteigen. Giftige Stoffe wie Glyphosat oder Neonicotinoide, die mitverantwortlich für das Bienensterben sind, wollen wir von den Äckern verbannen“, so ROSTOCK weiter. „Zudem wurde auf Antrag des Landesvorstandes Brandenburg die Forderung aufgenommen, dass Kommunen mehr Mitsprache beim Bau neuer Massentierhaltungsanlagen erhalten“, sagte ROSTOCK. „Wir wollen außerdem einen deutlichen Ausbau des Schienen- und Busverkehrs, auch und gerade in den ländlichen Regionen. Auf Antrag des Landesvorstandes Brandenburg hat dieses Ziel auch Eingang in die Schlüsselprojekte gefunden“, ergänzt BUDKE.

„Wichtig sind uns auch ganz besonders, die Investitionen in Bildung, in bessere Kitas und Ganztagsschulen. Mit dem grünen Familiebudget wollen wir Familien stärken und Kinderarmut wirksam bekämpfen und darüber hinaus den sozialen Wohnungsbau fördern“, fährt BUDKE fort. „In der Kranken- und Rentenversicherung setzen wir uns für die Bürgerversicherung für alle ein. Bei der Rente wollen wir das Rentenniveau stabilisieren, eine steuerfinanzierte Garantierente einführen und endlich die Angleichung der Rentensysteme in Ost und West vollenden. Die Angleichung der Löhne von Frauen und Männern steht ebenso auf unserer Agenda. Damit gehen wir die soziale Schieflage in der Gesellschaft umfassend an.“

„Wegen der zunehmenden Demokratieverdrossenheit lagen uns auch die Projekte zu Demokratie besonders am Herzen“, meint ROSTOCK. „Wir begrüßen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahren nach Brandenburger Vorbild und konnten erreichen, dass auch der Volksentscheid auf Bundesebene Eingang in die Schlüsselprojekte gefunden hat. Schließlich soll Europa weiter demokratisiert und der Lobbyeinfluss in der EU zurückgedrängt werden. Über einen europäischen Investitionspakt soll die wirtschaftliche Spaltung Europas überwunden werden. Mit einem Einwanderungsgesetz wollen wir die Zuwanderung besser steuern und das Asylsystem entlasten. Wir wollen mehr für die Geflüchteten tun. Abschiebungen in Krisengebiete wie Afghanistan darf es nicht geben.“

 

 

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Mon, 19 Jun 2017 13:30:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news173112 Landesvorsitzender CLEMENS ROSTOCK: Infrastruktur für Radfahrer noch deutlich ausbaufähig http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/landesvorsitzender_clemens_rostock_infrastruktur_fuer_radfahrer_noch_deutlich_ausbaufaehig-1/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/landesvorsitzender_clemens_rostock_infrastruktur_fuer_radfahrer_noch_deutlich_ausbaufaehig-1/ Anlässlich des Europäischen Tags des Fahrrads nimmt CLEMENS ROSTOCK, Landesvorsitzender von BÜNDNIS... Anlässlich des Europäischen Tags des Fahrrads nimmt CLEMENS ROSTOCK, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg, Bezug auf die am 19. Mai vorgestellten aktuellen Ergebnisse des Fahrradklima-Tests des ADFC: „Der aktuelle Fahrradklima-Test vom Mai hat gezeigt, dass das Fahrrad als Verkehrsmittel in Brandenburg immer beliebter wird. Dementsprechend steigen aber auch die Ansprüche der Fahrradfahrer*innen an die Infrastruktur. Diese ist vielerorts in Brandenburg noch deutlich ausbaufähig. Mit einer Note 4 wollen wir Brandenburger Bündnisgrünen uns nicht zufriedengeben und setzen weiter auf wichtige Faktoren, die die Fahrradfreundlichkeit und damit auch die Lebensqualität in Städten und Kommunen steigern:

Wir wollen mehr Tempo 30 abseits der Hauptstraßen, einen besseren Zustand der Fahrbahnen, ausreichende und sichere Abstellmöglichkeiten sowie die Mitnahmemöglichkeit von Zweirädern im ÖPNV und der Regionalbahn. Wir wollen lebenswerte Städte und Kommunen mit weniger Autos und mehr Platz für Menschen als Radfahrer*innen und Fußgänger*innen. Das kommt auch dem Wohlstand zu Gute. Neueste Studien haben gezeigt, dass jeder mit dem Rad gefahrene Kilometer der Gesellschaft 16 Cent bringt*.“

Zum Hintergrund des Fahrradklima-Tests: Am besten bewertet werden in Brandenburg die Erreichbarkeit des Stadtzentrums und das zügige Vorankommen mit dem Rad. Die größten Mängel sehen die Brandenburger*innen bei der Führung an Baustellen, der Werbung für das Fahrrad und dem Sicherheitsgefühl beim Fahren im Mischverkehr mit Autos. In Brandenburg haben sich 27 Kommunen mit insgesamt 3273 Teilnehmer*innen am ADFC-Fahrradklima-Test beteiligt und im Schulnotensystem von 1 (fahrradfreundlich) bis 6 (fahrradunfreundlich) bewertet. Die Note sank von 3,55 in 2014 auf 3,69 im Jahr 2016.

* Das haben die Forscher Stefan Gössling von der Universität Lund und Andy Choi von der University of Queensland errechnet. Vergleiche: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921800915000907

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Fri, 02 Jun 2017 14:11:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news173109 Rechtspopulisten sind Gefahr für das Weltklima http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/rechtspopulisten_sind_gefahr_fuer_das_weltklima/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/rechtspopulisten_sind_gefahr_fuer_das_weltklima/ Zum von US-Präsident Trump verkündeten Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erklärt CLEMENS... Fri, 02 Jun 2017 14:05:00 +0200 gruene-brandenburg.de_tt_news173061 Clemens Rostock: Wer sich rechtsextrem verhält, muss sich auch rechtsextrem nennen lassen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/-cff36e3925/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/-cff36e3925/ CLEMENS ROSTOCK: „Noch am Montag hatte sich Alexander Gauland darüber beschwert, dass die AfD in... Pressedienst Nr. 49/2017 vom 1.6.2017

Clemens Rostock: Wer sich rechtsextrem verhält, muss sich auch rechtsextrem nennen lassen

Brandenburgs AfD-Chef Andreas Kalbitz hat am Dienstag eine Anti-Asyl-Demo in Cottbus angeführt, in der nach Presseberichten ein Drittel der Neonazi- und Kampfsportszene angehörten, sowie die rechtsextreme Identitäre Bewegung mitlief. Dazu erklärt Landesvorsitzender CLEMENS ROSTOCK:

„Noch am Montag hatte sich Alexander Gauland darüber beschwert, dass die AfD in die Nähe des Rechtsextremismus gestellt wird. Am Dienstag führt der Landesvorsitzender der AfD eine offensichtlich rechtsextreme Anti-Asyldemo in Cottbus an. Auf dieser Demo war ein Großteil der Teilnehmer nach Angaben der Lausitzer Rundschau der Neonazi- und Kampfsportszene zuzurechnen. Zudem lief die rechtsextreme Identitäte Bewegung mit. Herr Gauland und die AfD brauchen sich also nicht beschweren: Wer rechtsextreme Demos anführt und auf diesen als Hauptredner gegen Flüchtlinge hetzt ist rechtsextrem. Was sonst?“

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Thu, 01 Jun 2017 13:59:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news173038 Brandenburger Konsens setzt ein Zeichen gegen Angriff der Rechtspopulisten auf Demokratie und Debattenkultur http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_konsens_setzt_ein_zeichen_gegen_angriff_der_rechtspopulisten_auf_demokratie_und_debattenkultur/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_konsens_setzt_ein_zeichen_gegen_angriff_der_rechtspopulisten_auf_demokratie_und_debattenkultur/ Heute Morgen haben fünf brandenburgische Landesverbände, die von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, BVB/FREIE... Heute Morgen haben fünf brandenburgische Landesverbände, die von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, BVB/FREIE WÄHLER, CDU, DIE LINKE und SPD, eine öffentliche Erklärung, den „Brandenburger Konsens“, zum Bundestagswahlkampf 2017 unterzeichnet. Dazu aufgerufen hatte das Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Gemeinsam einigten sich die Parteien darauf, rassistischem und fremdenfeindlichem Gedankengut entgegenzutreten und derartigen Äußerungen von Politiker*innen entschieden entgegenzutreten. Dazu erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK:

„Rechtspopulisten bedrohen unsere Demokratie. Sie greifen zum einen die Hülle an, indem sie die demokratischen Institutionen diskreditieren, und zum anderen den Inhalt, indem sie die Debattenkultur vermiesen. Wenn Fakten keine Rolle mehr spielen, wenn das Gegenüber entmenschlicht wird und die Debatte durch computergesteuerte Mitdiskutanten verzerrt wird, entgleitet die sachliche Argumentation. Allein deshalb ist es wichtig, dass sich im Brandenburger Konsens die Parteien verabredet haben, von diesen Praktiken abzusehen, um keine Abwärtsspirale zu befeuern.

Darüber hinaus lenkt die Debatte über die Herausforderungen im Umgang mit den Geflüchteten von den eigentlichen Herausforderungen, vor denen wir stehen, ab. Die fortschreitende Klimakrise droht unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, die soziale und wirtschaftliche Entwicklung droht immer mehr Menschen auszugrenzen, und die friedliche internationale Zusammenarbeit droht zu scheitern. Wenn wir diese Herausforderungen nicht meistern, werden auch in Zukunft viele Millionen Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen. Für diese Probleme bieten Rechtspopulisten keine Lösungsansätze, mehr noch: ihre Vorschläge würden die bestehenden Probleme sogar noch verschlimmern.

Letztlich ist Brandenburg in seiner Geschichte immer ein Einwanderungsland gewesen und wird auch in der Zukunft Zuwanderung benötigen. Wer heute fremdenfeindlich agiert, richtet sich damit letztlich gegen die Brandenburger Identität und gefährdet die Brandenburger Zukunft.“

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Wed, 31 May 2017 14:32:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news172988 Hebammenwesen als immaterielles Kulturerbe - Dringend mehr Ausbildungsplätze für Hebammen und Geburtshelfer http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hebammenwesen_als_immaterielles_kulturerbe_dringend_mehr_ausbildungsplaetze_fuer_hebammen_und_geburtshelfer/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hebammenwesen_als_immaterielles_kulturerbe_dringend_mehr_ausbildungsplaetze_fuer_hebammen_und_geburtshelfer/ Gestern Abend hat die Deutsche Unesco-Kommission das immaterielle Kulturerbe in Deutschland... Gestern Abend hat die Deutsche Unesco-Kommission das immaterielle Kulturerbe in Deutschland gewürdigt. Unter den 34 Bräuchen, die in die deutsche Liste aufgenommen werden, ist nun auch das Hebammenwesen. Dazu äußert sich die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE: „Das deutsche Hebammenwesen in die Bundesliste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen, ist ein wichtiges Zeichen. In der Tat werden wir oft im Ausland für unsere engmaschige Versorgung von Müttern beneidet – aber wie lange noch? Denn die Hebammen, so habe ich aus vielen Gesprächen erfahren, sind überlastet und über Monate im Vorhinein ausgebucht. Insbesondere die übermäßige Steigerung der Haftpflichtversicherungsprämien hat dazu geführt, dass viele Hebammen keine Hausgeburten mehr durchführen und Geburtshäuser schließen mussten.“

In Kliniken müsse eine einzige Hebamme oftmals drei Geburten gleichzeitig betreuen, sagt PETRA BUDKE weiter. Der Personalschlüssel für angestellte Hebammen in Krankenhäusern stamme aus dem Jahr 1990 und lasse das gewachsene Aufgabenspektrum außer Acht. Außerdem fordert BUDKE: „Die Wege zu einer Entbindungsstation dürfen in ländlichen Regionen nicht noch weiter werden, deshalb darf kein weiterer Kreißsaal in Brandenburg geschlossen werden. Es gibt in Brandenburg nur noch vier Geburtshäuser und nur noch wenige Hebammen, die bereit sind, Hausgeburten zu begleiten. Wir wollen, dass Frauen und Familien weiterhin frei entscheiden können, wie und wo sie ihr Kind zur Welt bringen. Das ist auch eine Frage der Selbstbestimmung von Frauen. Haus und Geburtshausgeburten müssen in Brandenburg weiter möglich sein. Deshalb ist es unbedingt nötig, mehr Hebammen und Entbindungspfleger auszubilden.“

Im Land Brandenburg werden nur alle drei Jahre fünfzehn Hebammen am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus ausgebildet - viel zu wenig, meint PETRA BUDKE. „Es müssen dringend mehr Ausbildungskapazitäten geschaffen werden“, mahnt sie. Ein besonderes Anliegen ist PETRA BUDKE auch der Einsatz von Familienhebammen. „Wenn wir Kinder auch unter schwierigen Bedingungen von Anfang an gut begleiten wollen, sind Familienhebammen unerlässlich. Die Mittel aus dem Bundeskinderschutzgesetz müssen auch über das Jahr 2017 zur Verfügung stehen! Wenn wir also wollen, dass das Hebammenwesen in all seinen Facetten erhalten bleibt, müssen wir Geld in die Hand nehmen und dürfen die Hebammen und Familien nicht allein lassen.“

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Tue, 30 May 2017 14:40:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news172904 Steinzeug aus Friesack - Brandenburger Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen zeichnete Keramikerin aus http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/steinzeug_aus_friesack_brandenburger_landesvorsitzende_von_buendnis_90die_gruenen_zeichnete_keramikerin_aus/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/steinzeug_aus_friesack_brandenburger_landesvorsitzende_von_buendnis_90die_gruenen_zeichnete_keramikerin_aus/ Eine Keramikerin aus Friesack ist die neue Grüne Gründerin: Heute vormittag hat die Brandenburger... Eine Keramikerin aus Friesack ist die neue Grüne Gründerin: Heute vormittag hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, die 40jährige Nicole Willmann in ihrer Werkstatt in Friesack ausgezeichnet. BUDKE begründete die Wahl damit, dass sie ein uraltes Handwerk beherrsche und mit ihrer Kreativität neu belebe. Außerdem sei für die Auszeichnung die Umweltfreundlichkeit ein weiterer Grund: „Nicole Willmann verwendet Glasuren aus rein natürlichen Rohstoffen, und sie denkt bei der Kreation des Geschirrs an den Umweltschutz. Die Kaffeekanne und Tasse mit passendem Keramikfilter, in die man die Filtertüten für den Brühkaffee direkt einlegen kann, vermeiden Müll“, so BUDKE. Tatsächlich ist der Keramikerin die Nachhaltigkeit ein Anliegen, so verkauft sie auch keramische Coffee-to-go-Becher mit Silikondeckel.

Auch der gebürtige Friesacker und 24jährige Medizinstudent MARTIN WANDREY, der am 24. September als Direktkandidat im Wahlkreis 56 (Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Havelland I) für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei der Bundestagswahl antritt, war beeindruckt. „Ich freue mich ganz besonders, dass unsere heutige Grüne Gründerin aus Friesack kommt. Nicole Willmann zeigt, wie kreativ und vielfältig der ländliche Raum ist. Existenzgründungen wir ihre sind extrem wichtig, damit junge Menschen berufliche Perspektiven in der Region haben."

Seit genau einem Jahr vergibt der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Preis Grüne Gründerin an Existenzgründerinnen aus der Mark, um ihnen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu geben und ihren Mut und Geschäftssinn zu würdigen. Das erste Mal im Mai 2016 ging der Preis an eine Schneiderwerkstatt in Falkensee, nach einem Jahr fiel die Wahl wieder auf eine Unternehmerin aus dem Havelland. „In diesem Jahr habe ich den Durchbruch“, sagte Nicole Willmann, die als Tierärztin gearbeitet hat und erst vor dreiJahren durch einen Kurs an der Volkshochschule zu ihrer neuen Profession gekommen ist. „Statt auf Wochenmärkten zu stehen, stelle ich nun auf Kunsthandwerker- und reinen Töpfermärkten in Mecklenburg-Vorpommern und ganz Brandenburg aus.“ Sie selbst ist Havelländerin, in Groß Behnitz bei Nauen geboren, und wohnt seit 2001 mit ihrem Mann, den zwei Töchtern und zehn Pferden im Haus in Friesack, wo sich auch ihre Werkstatt befindet.

Nicole Willmanns Kreationen aus Steinzeug – so nennt man die hochwertige und wasserundurchlässige Keramik – sind lauter Unikate und Kleinstserien: Becher, Tassen, Krüge, Schalen, Butterdosen und Vasen, alle schlicht und zeitlos in cremeweiß gehalten. Dabei hat sie sich das Wissen an der Töpferscheibe selbst beigebracht und Bücher aus den USA und England gelesen, weil man hierzulande „Töpfern eher auf der Bastelschiene betreibt“, so die Grüne Gründerin im Monat Mai. Die Inspirationen hole sie sich durch Garten- und Designzeitschriften. „Jedes meiner Stücke ist einzigartig und unter meiner Hand geformt. Ich verzichte bei der Glasur auf unnötige Zusatzstoffe. Aufgrund der hohen Brenntemperatur ist es möglich, frei in der Natur vorkommende Rohstoffe zu verwenden. Meine Glasuren bestehen im Wesentlichen aus Quarz, Kreide, Feldspat und Talkum, in geringem Maße auch aus Zinn und Zink. Sie sind lebensmittelecht, umweltbewusst und garantiert bleifrei.“ Bis heute ist sie vom Töpfern begeistert: „Mein Werk bleibt bis zur letzten Sekunde spannend, denn die Schattierungen in der Glasur fallen immer wieder ein bisschen anders aus.“

 

 

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Sun, 28 May 2017 22:22:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news172903 Situation der Geflüchteten in den Gemeinschaftseinrichtungen im Havelland: Mehr Schutz für allein reisende Frauen und mehr Migrationssozialarbeit nötig! http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/situation_der_gefluechteten_in_den_gemeinschaftseinrichtungen_im_havelland_mehr_schutz_fuer_allein_reisende_frauen_und_mehr_migrationssozialarbeit_noetig/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/situation_der_gefluechteten_in_den_gemeinschaftseinrichtungen_im_havelland_mehr_schutz_fuer_allein_reisende_frauen_und_mehr_migrationssozialarbeit_noetig/ Wie sensibel ist der Wachschutz, vor allem bei Schutzbedüftigen wie allein reisenden Frauen und... Wie sensibel ist der Wachschutz, vor allem bei Schutzbedüftigen wie allein reisenden Frauen und Homosexuellen, wer ist nach 17 Uhr erreichbar, wenn die Sozialarbeiterin Feierabend hat und an wen können sich verzweifelte Menschen wenden, die Suizidgedanken haben oder übergriffiges Verhalten anderer Bewohner erlebt haben? Diese und andere drängende Fragen bewegten die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, nach dem Selbstmordversuch einer jungen Frau in der Gemeinschaftsunterkunft in Schönwalde-Glien. Sie suchte deshalb am 23.5. in Falkensee das Gespräch mit Kreisdezernent Dennis Granzow und Sozialamtsleiterin Elke Franke über die Situation in den Gemeinschaftsunterkünften und den Stand der Integration im Havelland. Dabei erkundigte sie sich, wie das Zusammenleben der Nationen klappt, wie weit die Integration fortgeschritten ist, wie viele Sozialarbeiter*innen für die insgesamt 177 Personen in der Gemeinschaftsunterkunft Schönwalde-Glien zuständig sind und ob in Krisensituationen jemand außer dem Wachschutz erreichbar ist.

Der Landkreis erfülle seine Aufgaben korrekt, so Granzow. Denn von den 177 Personen im Heim fielen 109 unter das Asylbewerberleistungsgesetz, die übrigen 68 bezögen Leistungen nach dem SGB II, der Grundsicherung für Arbeitsuchende – und für diese Menschen sei keine Sozialarbeiterin vorgesehen. Telefonnummern für Notfälle und den Krisendienst würden jedem Bewohner zum Einzug ausgehändigt, auf mehrsprachigen Flyern mit Piktogrammen, zusätzlich würden sie in Toiletten und Küchen aushängen, und allein reisende Frauen würden speziell angesprochen. Es gebe auch mit Schildern ausgewiesene Begegnungsräume nur für Frauen. Man achte darauf, dass allein reisende Frauen und besonders Schutzbedürftige kompakt untergebracht würden und die Nationalitäten räumlich getrennt seien, um Konflikte zu vermeiden. Der Wachschutz spreche arabisch und kurdisch, Zimmerkontrollen würden erst nach mehrmaligem Anklopfen durchgeführt, schilderte Dennis Granzow. Der Krisendienst sei über die Leitstelle 112 rund um die Uhr zu erreichen und für die psychotherapeutische und soziale Betreuung hielten nicht nur die Gemeindeschwester, sondern auch der Leiter des sozialpsychiatrischen Dienstes Havelland persönlich Sprechstunden in den Einrichtungen ab. Ein Krisendienst mit Nachtschicht werde vom Land nicht gefordert.

Auch wenn die Mindeststandards erfüllt würden, so das Fazit von PETRA BUDKE, seien doch darüber hinaus große Anstrengungen nötig, damit Integration gelingen könne. „Nicht genug schätzen kann man deshalb die ehrenamtliche Arbeit der Willkommensinitiativen,“ sagte Petra Budke abschließend. „Die Patinnen und Paten kümmern sich mit großem Engagement um die Bewohnerinnen und Bewohner und sind auch in Krisensituationen wichtige Ansprechpartner. Doch dürfen wir sie auch nicht überfordern. Ich wünsche mir mehr Sensibilität für besonders Schutzbedürftige, eine striktere Trennung bei der Unterbringung und zum Beispiel auch weibliches Personal beim Wachschutz. Wir brauchen einen Krisendienst rund um die Uhr und mehr Migrationssozialarbeit im Havelland.“ Was Letzteres anbelangt, so stellte Dezernent Dennis Granzow baldige Verbesserungen in Aussicht. Eine zweite Sozialarbeiterstelle für die Unterkunft in Schönwalde-Glien sei bereits ausgeschrieben.

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Sun, 28 May 2017 22:07:00 +0200