Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-brandenburg.de_tt_news170825 Equal Pay Day: Seit 68 Jahren steht der Gesetzgeber in der Verpflichtung http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/equal_pay_day_seit_68_jahren_steht_der_gesetzgeber_in_der_verpflichtung/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/equal_pay_day_seit_68_jahren_steht_der_gesetzgeber_in_der_verpflichtung/ Am kommenden Sonnabend, dem 18. März 2017, ist deutschlandweiter Equal Pay Day. Der 18. März ist... Am kommenden Sonnabend, dem 18. März 2017, ist deutschlandweiter Equal Pay Day. Der 18. März ist vom Bundesamt für Statistik errechnet worden, weil sich aus der Lohndifferenz bei Männern und Frauen von bundesweit 21 Prozent ergibt, dass Frauen quasi 77 Tage unentgeltlich arbeiten. Bei einem Verdienstunterschied in Brandenburg von 4 Prozent ergäbe sich als Datum der 15. Januar 2017. Dazu erklärt die Brandenburger Landesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE:

„Während in Baden-Württemberg der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied sogar 27 Prozent beträgt, ist er in den neuen Bundesländern geringer, weil das Lohnniveau hier insgesamt niedriger ist. Die schlechtere Bezahlung können wir nicht hinnehmen. Nach wie vor üben Frauen schlechter bezahlte Dienstleistungs- und Sorgeberufe wie Verkäuferin, Friseurin oder Alten- und Krankenpflegerin aus. Dabei sind Mädchen in der Schule erfolgreicher, sie haben bessere Noten im Abitur, sie streben an die Universitäten – und dennoch laufen sie sehr viel häufiger als ihre männlichen Kollegen in die Altersarmut. Immer noch sind Frauen diejenigen, die ihre berufliche Karriere wegen der Kinderbetreuung oder Pflege älterer Angehöriger zurückstellen. Ich sehe mit Sorge, dass vor allem Frauen mit Minijobs, geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und Teilzeitstellen nicht genug für ihre Rente einzahlen und im Alter jeden Cent umdrehen müssen.“

PETRA BUDKE erinnert daran, dass es früher ein Grund für eine fristlose Kündigung war, über sein Gehalt zu sprechen –Transparenz sei aber für die Lohngleichheit unabdingbar. Im Hinblick auf das neue Gesetz von Familienministerin Manuela Schwesig, das Betriebe ab 200 Mitarbeitenden verpflichtet, über die Verdienste ihrer Mitarbeiter Auskunft zu geben, sagt BUDKE: „Es ist ein Vorstoß in die richtige Richtung, geht uns Grünen aber nicht weit genug. In Brandenburg haben wir überwiegend kleinere Betriebe – insofern ist die Gesetzesnovelle nur ein Anstoß. Wir fordern, die Hürden für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen abzubauen und die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt für Frauen und Männer zu erleichtern. Das Grundrecht auf Lohngleichheit steht uns Frauen zu“, betont PETRA BUDKE, „seit 68 Jahren steht der Gesetzgeber in der Verpflichtung!“

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Sat, 18 Mar 2017 12:25:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news170815 Praktikant*in gesucht http://gruene-brandenburg.de/jobs/ http://gruene-brandenburg.de/jobs/ Wir suchen zum 17.04.2017 eine*n Praktikant*in für die Landesgeschäftsstelle in Potsdam. Das... Fri, 17 Mar 2017 18:42:00 +0100 gruene-brandenburg.de_tt_news170678 Bio-Boom in der Lausitz: Die Erde beackern statt abbaggern http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/bio_boom_in_der_lausitz_die_erde_beackern_statt_abbaggern/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/bio_boom_in_der_lausitz_die_erde_beackern_statt_abbaggern/ Zu dem Artikel über den Bio-Boom in der Lausitz in der heutigen Ausgabe der Lausitzer Rundschau... Zu dem Artikel über den Bio-Boom in der Lausitz in der heutigen Ausgabe der Lausitzer Rundschau erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK:

„Ökologische Lebensmittel sind nicht nur bei vermeintlichen „Naturkost-Freaks“ in den Großstädten gefragt, sondern auch in ländlichen Regionen wie in der Lausitz. Darüber freuen wir uns aus zweifachem Grund:

Einmal, weil sich immer mehr Menschen gesundheitsbewusst ernähren und für Bio-Waren entscheiden: eine artgerechte Tierhaltung, eine auf nachhaltige Landwirtschaft ausgelegte Herstellung, für die Natürlichkeit der Produkte ohne Zusatzstoffe, ohne Verwendung von Pestiziden und ohne Gentechnik – wofür wir Bündnisgrünen seit jeher stehen.

Zum anderen freuen wir uns, weil die erhöhte Nachfrage bedeutet, dass Bio für immer mehr Menschen eine Geschäftsgrundlage bietet. Der Absatzmarkt, insbesondere in Berlin und Brandenburg, wird garantiert weiter wachsen, so dass die Nachfrage gesichert und eine Planungssicherheit gewährleistet ist.

Unser Fazit: Die Lausitz kann mehr als Kohle, sie kann Menschen ökologisch und nachhaltig ernähren und damit viele Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Handel schaffen!“

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Tue, 14 Mar 2017 14:45:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news170587 Nach Auftritt von Höcke in Jüterbog: AfD Brandenburg rückt weiter nach rechts http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/nach_auftritt_von_hoecke_in_jueterbog_afd_brandenburg_rueckt_weiter_nach_rechts/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/nach_auftritt_von_hoecke_in_jueterbog_afd_brandenburg_rueckt_weiter_nach_rechts/ Zu dem gestrigen Auftritt des AfD-Politikers Björn Höcke bei einem Bürgerdialog in Jüterbog erklärt... Zu dem gestrigen Auftritt des AfD-Politikers Björn Höcke bei einem Bürgerdialog in Jüterbog erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN CLEMENS ROSTOCK:

„Wir stehen an der Seite der 200 Jüterboger, die gestern in einem Friedensrundgang durch ihre Stadt und Demonstrationen zum Ausdruck brachten, dass sie Björn Höcke nicht auf einer Bühne willkommen heißen. Leider belegen Studien, dass es in Deutschland einen gewissen Anteil Menschen gibt, die eindeutig rechtsextrem sind. Mit seinen Äußerungen zum Holocaust, zu Hitler und seiner Entmenschlichung bestimmter Gruppen gehört Björn Höcke eindeutig dazu.

Wenn Brandenburgs Vize-Landtagsfraktionschef der AfD, Andreas Kalbitz, unter dem Beifall vieler Zuhörer sagt, dass die Brandenburger AfD zu Höcke stehe und er ein unverzichtbarer Bestandteil der AfD sei, dann ist das nur ein weiterer Beleg dafür, dass die Partei offen nach Rechtsaußen ist. Wenn die AfD das ernsthaft bestreiten wollte, müsste sie Höcke auch wirklich aus der Partei ausschließen und sich von seinen und ähnlichen Äußerungen anderer AfD-Mitglieder glaubhaft distanzieren.“

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Fri, 10 Mar 2017 13:21:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news170586 Fukushima mahnt - Atomkraft kommt auch Brandenburg teuer zu stehen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/fukushima_mahnt_atomkraft_kommt_auch_brandenburg_teuer_zu_stehen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/fukushima_mahnt_atomkraft_kommt_auch_brandenburg_teuer_zu_stehen/ Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum sechsten Mal. Aus diesem Anlass... Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum sechsten Mal. Aus diesem Anlass erklärt der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, CLEMENS ROSTOCK:

„Die Reaktorunfälle von Fukushima und Tschernobyl warnen uns Menschen vor einer gefährlichen Technologie. Wir Grünen haben schon immer verkündet: Atomkraft ist nicht beherrschbar. Leider muss man davon ausgehen, dass es noch weitere GAUs geben wird. Kleinere Störfälle gibt es ohnehin ständig. Während Energiekonzerne am Betrieb verdienen, sind die Menschen die Leidtragenden.

Aber auch bei der Nachbereitung nicht havarierter Anlagen bleibt ein Großteil der Kosten wieder an der Allgemeinheit hängen. In Rheinsberg kann man beobachten, wie die Kosten für den Rückbau aus dem Ruder laufen. 1995 wurden 420 Millionen € für den Rückbau veranschlagt. 2011 wurden die Kosten bereits auf 600 Millionen € geschätzt, wo doch die letzten Arbeitsschritte erst für 2069 geplant sind.

Trotz all dieser negativen Faktoren setzen einige Länder weiter auf Atomkraft. Doch auch dort zeigt sich, dass diese Technologie nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Das britische Hinkley Point C und das finnische Olkiluoto sind dafür traurige Beispiele.

Es bleibt dabei: Der Atomausstieg muss kommen, und zwar weltweit und so schnell wie möglich!“

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Fri, 10 Mar 2017 13:17:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news170517 Am Weltfrauentag Grüne Frauenpower in pink http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/am_weltfrauentag_gruene_frauenpower_in_pink/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/am_weltfrauentag_gruene_frauenpower_in_pink/ Am heutigen Weltfrauentag bekundeten die Brandenburger Bündnisgrünen ihre Solidarität mit den... Am heutigen Weltfrauentag bekundeten die Brandenburger Bündnisgrünen ihre Solidarität mit den US-amerikanischen Frauen anhand der pinken „Pussyhats“. Beim "Women's March" in Washington im Januar waren sie das Symbol des Protests gegen die Trump-Regierung. In der vergangenen Woche haben die Grünen Pussyhats gestrickt, heute folgte der krönende Höhepunkt in luftigen vier Metern:  mit Hilfe einer Leiter nestelten die grünen Frauen am Potsdamer Steuben-Denkmal der Statue eine pinkfarbene Mütze über den Zweispitz, auch Napoleonshut genannt. Nach dem Motto „Männer haben Denkmäler, Frauen haben Zukunft!“ setzten sie damit ein Zeichen für Frauenrechte und gegen einen Rückfall in überkommene Frauenbilder.

Die Landesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen in Brandenburg PETRA BUDKE sagte: „Am Weltfrauentag verwandeln wir die in Stein gemeißelten und in Bronze gegossenen ehrwürdigen Männer in Symbole für Gleichberechtigung und Freiheit. Für den preußischen Offizier und US-amerikanischen General Friedrich Wilhelm von Steuben haben wir uns entschieden, weil er für eine Tradition von Auswanderung und Zuwanderung in ein freiheitliches und tolerantes Land steht.  Es gibt die Vermutung, dass er Preußen nicht nur verließ, weil er den US-Amerikanischen Unabhängigkeitskampf unterstützen wollte, sondern auch, weil er eine Anklage wegen Homosexualität befürchtete. Nach unserer heutigen Auffassung war er also ein Flüchtling. Wir solidarisieren uns mit den US-amerikanischen Frauen im Kampf gegen Trump und die Reduzierung der Frau als Sexualobjekt.“

URSULA NONNEMACHER, parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag und frauenpolitische Sprecherin, unterstützte die Aktion Pussyhat: „Wir Grüne haben gerade 30 Jahre Quote gefeiert. Das war nicht nur ein gleichstellungspolitischer Meilenstein, das hat den gesellschaftlichen Diskurs bis heute verändert. Aber in den Parlamenten sind Frauen unterrepräsentiert, in den kommunalen Parlamenten sind sie nicht mal mit 25% vertreten, auch hier im Land! Deshalb fordern wir ein Paritätsgesetzt mit der geschlechtergerechten Verteilung. Dann gewinnen wir alle: Vielfalt führt nachweislich zu mehr Innovation und Qualität.“  

Im Hinblick auf das von der AfD propagierte Frauenbild forderte NONNEMACHER: „Wir wollen nicht in eine Gesellschaft zurück, in der gleiche Rechte und die Hälfte der Macht für Frauen nicht als Gerechtigkeit, sondern als Bedrohung gesehen wird! Uns Bündnisgrünen wird immer klarer: die tatsächliche Gleichstellung wird eben nicht automatisch immer weiter voranschreiten, sie ist ein hartes und wichtiges Politikfeld. Wir müssen weiter für die Rechte von Frauen und Mädchen streiten.“   

Die Potsdamer Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FRAUKE HAVEKOST, erklärte den Impuls zur Aktion „Pussyhat auf Denkmälern“: „Jahrestage, die wie der Frauentag unter einem Motto stehen, zeigen Defizite in unserer Gesellschaft an, die politisches Handeln erfordern. Insofern ist der heutige Tag kein Jubeltag. Seit meiner Studienzeit beschäftigte ich mich mit Frauen- und Geschlechterstudien. Zentrale Punkte sind immer noch nicht selbstverständlich, z.B. die Quotenregelung, über die immer noch diskutiert statt einfach umgesetzt wird. Oder dass der EU-Abgeordnete Janusz Korwin-Mikke Frauen beleidigen kann, ohne des Saales verwiesen zu werden.  

Dennoch habe ich heute Freude, und zwar an unserer Aktion: Meine Bekannten in Nordamerika fragten: Bekommt ihr etwas von unserem feministischen Protest gegen Donald Trump mit? Kriegt ihr mit, dass wir für gleiche Rechte aller Menschen eintreten? Für mich war das der Anlass, heute am Weltfrauentag mit dieser spielerischen Aktion, auf das Steuben-Denkmal zu klettern und ihm die pinkfarbene Mütze aufzusetzen - einen Gruß in die Vereinigten Staaten zu senden: `Wir sind an eurer Seite!`“  

Übrigens: Der grüne Ortsverband in Washington D.C. wird seinerseits dem Steuben-Denkmal im Lafayette Park der Stadt einen Pussyhat aufsetzen und für Frauenrechte demonstrieren.

 

 

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Wed, 08 Mar 2017 21:15:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news170306 „Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte“ (Käte Strobel, Politikerin) http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/politik_ist_eine_viel_zu_ernste_sache_als_dass_man_sie_allein_den_maennern_ueberlassen_koennte_kaete_strobel_politikerin/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/politik_ist_eine_viel_zu_ernste_sache_als_dass_man_sie_allein_den_maennern_ueberlassen_koennte_kaete_strobel_politikerin/ Unter dem Motto „Frauen Macht Politik“ haben die Brandenburger Bündnisgrünen ins Frauenzentrum... Unter dem Motto „Frauen Macht Politik“ haben die Brandenburger Bündnisgrünen ins Frauenzentrum Potsdam zum Netzwerktreffen kommunalpolitisch aktiver Frauen eingeladen. Anlässlich der Brandenburger Frauenwoche (vom 2. März bis 12. März) diskutierten sie über die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in den Parlamenten, vor allem in den Städten und Gemeinden. Außerdem feierten die Grünen den Auftakt des Frauenmentoring-Programmes, das es seit 2013 gibt und nun das vierte Mal startet.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, Monika von der Lippe, begrüßte die 20 Teilnehmerinnen des Frauenmentorings: „Unser Land braucht Frauen wie Sie! Dringend! Den Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird es nicht überraschen zu hören, dass sich Mentoringprogramme, bei denen etablierte Kommunalpolitikerinnen ihren Erfahrungsschatz an Neueinsteigerinnen weitergeben, als besonders erfolgreich herauskristallisiert haben, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen.“

Dass dies dringend geboten sei, unterlegte Monika von der Lippe mit Zahlen aus dem 3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland für 2015. So habe der Deutsche Bundestag einen Frauenanteil von 36%, der Brandenburger Landtag von 35%. Auf der Ebene darunter sehe es dramatischer aus: nur 26% der Abgeordneten in den kommunalen Vertretungen seien weiblich. Das Fazit der Gleichstellungsbeauftragten: „Politik wird nach wie vor hauptsächlich von Männern gemacht und das muss sich ändern. Wir leben in einer Demokratie und die braucht alle Sichtweisen, Erfahrungen und Erwartungen gleichermaßen, um die Belange unterschiedlicher Menschen vertreten und gleichberechtigte Politik gestalten zu können.“

Petra Budke, Landesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen in Brandenburg, ergänzte: „Es muss endlich Schluss sein mit Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen, in denen fast keine einzige Frau sitzt. Von den insgesamt 932 Sitzen im Land Brandenburg werden 237 von Frauen besetzt, das ist ein Anteil von 25%. In der Prignitz liegt der Anteil sogar nur bei 15% und in der Uckermark bei 12%. Brandenburg braucht ein Paritätsgesetz!“ Petra Budke verwies darauf, dass in Frankreich mit einem Paritätsgesetz schon gute Erfahrungen gemacht wurden und die Bündnisgrünen die Popularklage in Bayern unterstützten.

Wissenschaftlich untermauert wurden die Forderungen der Politikerinnen von Uta Kletzing, Forscherin und Beraterin an der EAF Berlin (Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft e.V.). Die Expertin für „Demokratie und Partizipation“ berichtete über die aktuelle Situation von Frauen in den Parlamenten und analysierte die unterschiedlichen Quotenregelungen der Parteien. Uta Kletzing schlussfolgerte: „Es braucht einen Paradigmenwechsel in Politik und Gesellschaft. Schluss mit der freiwilligen Selbstverpflichtungen der Parteien – verbindliche Parität in der Politik – jetzt!“

Die Kommunalpolitikern Janny Armbruster, die für die Bündnisgrünen im Potsdamer Parlament sitzt, zeigte auf, welche frauenpolitischen Initiativen auf kommunaler Ebene möglich seien. Sie berichtete über ihre persönlichen Erfahrungen und über die Schwierigkeiten, Beruf, Familie und ehrenamtliches politisches Engagement unter einen Hut zu bringen. „Für meine ehrenamtliche politische Arbeit investiere ich rund fünfzehn Stunden pro Woche zusätzlich zum Beruf. Das können Mütter und Väter mit kleinen Kindern nicht leisten. Wir müssen uns dringend Gedanken über Zeitpolitik machen, denn wir brauchen eine bessere Vereinbarkeit nicht nur von Beruf und Familie, sondern auch von Beruf, Familie und Politik oder Ehrenamt.“

Die Mentees, die zwischen dreiundzwanzig und fünfzig Jahren alt sind, zeigten sich beeindruckt. „Ich will mich einmischen und möchte endlich lernen, auch selbstbewusst meine Interessen zu vertreten“, sagte eine Teilnehmerin. Ihnen zur Seite wird eine erfahrene Politikerin gestellt, zu zweit bilden sie ein Tandem und profitieren in Workshops, Seminaren und Planspielen. So schulen sie sich in Präsenz, Rhetorik und freier Rede, lernen im kommunalpolitischen Spiel Regeln der Politik kennen und kommen ein Jahr lang immer wieder zusammen. So entstehen wertvolle Netzwerke, auf die sie später zurückgreifen können. Viele der Frauen bleiben tatsächlich beim Landesverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, z.B. wurde eine Frau aus der letzten Staffel Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Beisitzerin im Landesvorstand.

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Sat, 04 Mar 2017 19:04:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news170150 Bündnisgrüne Veranstaltungen zur Brandenburgischen Frauenwoche http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_veranstaltungen_zur_brandenburgischen_frauenwoche/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_veranstaltungen_zur_brandenburgischen_frauenwoche/ Vom 2. bis 12. März findet die Brandenburgische Frauenwoche statt. Wir sind mit diesen... Tue, 28 Feb 2017 12:11:00 +0100 gruene-brandenburg.de_tt_news169647 Grün wächst! Mitgliederzuwachs im Brandenburger Landesverband von 5,8 % gegenüber dem Vorjahr http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruen_waechst_mitgliederzuwachs_im_brandenburger_landesverband_von_58_gegenueber_dem_vorjahr/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruen_waechst_mitgliederzuwachs_im_brandenburger_landesverband_von_58_gegenueber_dem_vorjahr/ Grün wächst! Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen neuen... Grün wächst! Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen neuen Mitgliederrekord zu verzeichnen. Zum Ende des Jahres 2016 lag der Mitgliederstand bei 1.041. Der Brandenburger Landesverband konnte 90 Neueintritte verzeichnen. Das entspricht einem Mitgliederwachstum von 5,8% Zuwachs gegenüber 2015. Mit dem Stichtag 15.02.2107 verzeichnet der Landesverband Brandenburg 1.047 Mitglieder. Dieser Trend lässt sich in allen Bundesländern erkennen. Die Bundespartei hat einen neuen Mitgliederrekord von 61.596 Mitgliedern mit Stichtag 31.12.2016 aufgestellt, das ist ein Zuwachs von 3,7% im Vergleich zu 2015. Dazu erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK:

„Wir freuen uns sehr, dass viele neue Mitglieder den Weg in unsere Partei finden. Die grüne Urwahl hat viele Menschen überzeugt, in unsere Partei einzutreten. Insbesondere in den Monaten vorher konnten wir täglich viele neue Mitglieder begrüßen. Auch die Politisierung der Gesellschaft macht sich bemerkbar: In den Wochen nach der Wahl von Donald Trump konnten wir steigende Mitgliederzahlen verzeichnen. Wir Grüne stehen für ein gutes Klima in der Gesellschaft - ökologisch, sozial, weltoffen. Dafür wollen sich mehr und mehr Menschen bei uns engagieren.“

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Thu, 16 Feb 2017 15:55:00 +0100
gruene-brandenburg.de_tt_news169624 Hebammenpraxis und Turnstudio – Zwei Hebammen des „Go-Hin“ in Glienicke/Nordbahn sind die neuen Grünen Gründerinnen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hebammenpraxis_und_turnstudio_zwei_hebammen_des_go_hin_in_glienickenordbahn_sind_die_neuen_gruenen_gruenderinnen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hebammenpraxis_und_turnstudio_zwei_hebammen_des_go_hin_in_glienickenordbahn_sind_die_neuen_gruenen_gruenderinnen/ Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, hat gestern Sabine... Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, hat gestern Sabine Gowitzke und Dana Hinnerichs, zwei befreundete Hebammen und Turntrainerinnen, als „Grüne Gründerinnen“ ausgezeichnet. Der Preis wird von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bereits zum achten Mal an Brandenburger Frauen vergeben, die sich mit nachhaltigen, originellen Ideen selbständig machen und somit die Wirtschaftskraft Brandenburgs stärken. Vor anderthalb Jahren hatten Sabine Gowitzke (50) aus Hennigsdorf und Dana Hinnerichs (37) aus Glienicke das „Go-Hin“ in Glienicke/Nordbahn gegründet. Der Name der Praxis „Go-Hin“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben von Gowitzke und Hinnerichs ab.

Die Gründungsidee erklärt Dana Hinnerichs: „Als Hebammen wollen wir Familien von Beginn der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter begleiten und als Kinderturntrainerinnen die Entwicklung der Kinder beim Kinderturnen fördern - und bei allen Freude an der sportlichen Bewegung wecken.“ Die Kurse sind vielfältig: Zumba und Tanz, Pilates und Yoga, Fitness und Kanga (Training der Mutter mit ihrem Kind im Tragetuch), PEKiP und Massage. Dazu musikalische Früherziehung, Erste Hilfe am Kind, Homöopathie und auch Fotografie: Das „Go-Hin“ zählt elf Kooperationspartnerinnen, die „das Programm so schön abrunden“, wie Dana Hinnerichs freudig erzählt. „In den ersten Wochen nach der Geburt sind die Eltern noch so offen, hier können wir die Weichen für eine gesunde Entwicklung stellen – fürs Stillen, die richtige Beikost, die Ernährung der Mutter, Freude an der Bewegung – man kriegt das hundertfach zurück“, sagt Sabine Gowitzke.

„Mit ihrer originellen Idee, die klassischen Aufgaben einer Hebamme mit ihrer Leidenschaft für das Turnen zu verbinden, haben sie ein einzigartiges Angebot geschaffen“, begründete PETRA BUDKE die Auswahl der beiden Geschäftsfrauen für den Preis „Grüne Gründerin“. „Neben Schwangerenvorsorge, Wochenbettbetreuung und Kursen zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung bieten Sie Turnen in jeglicher Form an – ab acht Monaten bis sechs Jahren, mit und ohne Eltern oder Großeltern. Darüber hinaus ergänzen Sie die klassische Medizin durch Ihr Weiterbildungen als Still- und Laktationsberaterinnen, in der Akupunktur und Homöopathie.“

PETRA BAJURAT-KOLLEGER, die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion in Glienicke/Nordbahn, fügte hinzu: „Ich bekomme glänzende Augen, wenn in Glienicke eine neue Hebammenpraxis „geboren“ wird - bei den rauen Bedingungen, die seit einigen Jahren für Hebammen herrschen, wie unsäglich hohe Haftpflichtversicherungsgebühren und knappe Pauschalen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Branche steht vor einem Umbruch, und wir Bündnisgrüne fordern seit geraumer Zeit Unterstützung für den Beruf der Hebamme.“

In der Tat hatten die beiden Frauen „Angst vor diesem Schritt“, bekennt Dana Hinnerichs. „Sind wir zu blauäugig, wenn Praxen um uns herum schließen?“ fragten sich die beiden freiberuflichen Hebammen. Ein Hindernis war damals auch die Suche nach geeigneten Praxisräumen, da der Beruf der Hebamme nicht als Gewerbe gilt und daher Gewerberäume nicht zur Verfügung standen. „Das zweite Standbein mit den vielen Kursangeboten hat sich als absolut hilfreich erwiesen, nur mit dem Turnen kann sich die Hebammenpraxis halten“, ergänzt Sabine Gowitzke. Inzwischen sind die Kurse im „Go-Hin“ stark nachgefragt – Werbung müssen die beiden kaum noch machen, die Mund-zu-Mund-Propaganda und ein guter Internetauftritt reichten aus. Den gestaltet Dana Hinnerichs Ehemann – überhaupt sei es mit das Wertvollste in der Existenzgründung gewesen, dass die Familien der beiden Gründerinnen hinter ihnen stünden.

Mit Hausbesuchen in der Schwangerenvorsorge und Wochenbettbetreuung sind beide Hebammen stark gefordert, bis über den Sommer hinaus sind sie ausgebucht. „Vor sieben Jahren hat eine Frau in der 25. Schwangerschaftswoche angerufen und eine Hebamme bekommen. Heute melden sich Frauen in der 7. Schwangerschaftswoche – Hebammen werden in Glienicke genauso dringend gebraucht wie Tagesmütter und Kitaplätze.“

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Wed, 15 Feb 2017 19:30:00 +0100