Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-brandenburg.de_tt_news177368 Walnuss-Expertin mit ihrem Hain in Velten ist die neue Grüne Gründerin http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/walnuss_expertin_mit_ihrem_hain_in_velten_ist_die_neue_gruene_gruenderin/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/walnuss_expertin_mit_ihrem_hain_in_velten_ist_die_neue_gruene_gruenderin/ Eine Junglandwirtin mit ihrem Walnusshain auf den Veltener Luchwiesen ist die neue Grüne Gründerin:... Eine Junglandwirtin mit ihrem Walnusshain auf den Veltener Luchwiesen ist die neue Grüne Gründerin: Heute Vormittag hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN PETRA BUDKE die 29-jährige Vivian Böllersen ausgezeichnet. Im März 2015 hatte sie ihre Firma „Land- und Gartenwirtschaft Böllersen“ gegründet.

BUDKE begründete die Wahl damit, dass sie einen in der Landwirtschaft fast vergessenen Baum rekultiviere. „Vivian Böllersen setzt ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Walnuss dafür ein, die Wahrnehmung und Bedeutung der Walnuss in Deutschland wieder zu stärken und die regionale, ökologische Anbauweise zu fördern. Es ist absurd, dass wir im Supermarkt nur Walnüsse aus Kalifornien, Moldawien oder Frankreich kaufen können, obwohl der Walnussbaum in Deutschland, auch in Brandenburg mit seinem sandigen Boden und wenigen Niederschlägen, ein optimales Klima zum Gedeihen hat.“ BUDKE hob hervor, dass sich Vivian Böllersen die Fachkenntnisse über die Walnuss durch Lektüre, aber auch durch Reisen und den Aufbau eines Netzwerkes mit Walnussbauern in Ungarn, Frankreich, Tschechien und weiteren Ländern aufgebaut habe. „Damit hat sie sich beherzt in eine Nische eingearbeitet, deren Früchte sie nun auch im übertragenen Sinne ernten kann“, so BUDKE.

Vivian Böllersen hat ihren Master in Öko-Agrarmanagment an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde abgelegt. Ihre Masterarbeit über die „Möglichkeiten und Grenzen des ökologischen Walnussanbaus in Brandenburg“ hat sie inzwischen auch als Buch unter dem Titel „Revival der Walnuss“ herausgebracht (Olv Verlag, 29.95 Euro). Die gebürtige Berlinerin, die erst vor wenigen Wochen mit Mann und Tochter nach Herzberg (Mark) in Ostprignitz-Ruppin gezogen ist, freute sich über die Auszeichnung: „In Brandenburg haben viele einen Walnussbaum im Garten, aber in der Landwirtschaft spielt die Frucht kaum eine Rolle. Ich will regionale Bauern dazu ermutigen, wieder mehr auf die Walnuss zu setzen.“ Das Interesse an deutschen Walnüssen sei groß. „Ich habe fast täglich Anfragen von Konditoreien und Chocolatiers. Die brauchen die Walnüsse allerdings schon geknackt,“ sagte Böllersen. Deshalb plane sie eine Knackstraße. Auch die Verarbeitung ihrer Walnüsse zu Öl und Likör könne sie sich vorstellen. Doch bis die Nüsse reif sind – die Bäumchen auf den Luchwiesen werfen erst in drei bis vier Jahren Nüsse ab – lebt sie von den anderen beiden Standbeinen, „die sich so ergeben haben“: ihrer Baumschule am Wohnort und der Beratung über die richtige Sortenwahl, Pflanzung und Pflege.

BUDKE lobte auch das ehrenamtliche Engagement der Grünen Gründerin: Zum einen hat Vivian Böllersen die Interessengemeinschaft Nord-Ost-Deutscher Walnussbauern mit aufgebaut, zum anderen ist sie im Vorstand der „Ökonauten“. Diese Genossenschaft ermöglicht es jungen Landwirten, sich selbständig zu machen, indem sie die knappen und teuren landwirtschaftlichen Flächen gemeinschaftlich kauft. Auch Vivian Böllersen war so in der Lage, das viereinhalb Hektar große Grundstück auf den Luchwiesen zu pachten.

Seit Mai 2016 vergibt der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN den Preis Grüne Gründerin an engagierten Frauen aus der Mark, um ihnen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu geben und ihren Mut und Geschäftssinn zu würdigen. Frau Böllersen ist die vierzehnte Grüne Gründerin.

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Mon, 16 Oct 2017 15:58:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news177306 30 Jahre Umweltgruppe Cottbus – Bündnisgrüne: „Fester Anker in der Lausitzer Umweltbewegung“ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/30_jahre_umweltgruppe_cottbus_buendnisgruene_fester_anker_in_der_lausitzer_umweltbewegung/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/30_jahre_umweltgruppe_cottbus_buendnisgruene_fester_anker_in_der_lausitzer_umweltbewegung/ Anlässlich des 30-jährigen Bestehens bezeichnete der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN... Anlässlich des 30-jährigen Bestehens bezeichnete der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg CLEMENS ROSTOCK die Umweltgruppe Cottbus e.V. (UGC) als einen „festen Anker in der Lausitzer Umweltbewegung“. Die aus der kirchlichen und ökologischen DDR-Opposition entstandene Gruppe ist bis heute maßgeblich gegen Umweltzerstörung durch Braunkohletagebaue aktiv. „Während sich über die Jahre Energiekonzerne von LAUBAG bis Vattenfall und heute LEAG die Klinke in die Hand gaben, stand die Umweltgruppe Cottbus immer an der Seite der Umwelt und der Menschen, die durch den Kohleabbau bedroht waren“, sagt ROSTOCK. „In der seit Jahren andauernden Debatte um einen mittelfristigen Kohleausstieg hat sich die UGC mit ihren konstruktiven und fundierten Beiträgen sowohl bei Befürwortern als auch Kritikern der Braunkohle Anerkennung erworben", so der bündnisgrüne Landesvorsitzende.

Die Lausitzer Landtagsabgeordnete HEIDE SCHINOWSKY aus Jänschwalde sieht die Arbeit der Umweltgruppe noch lange nicht am Ende: „Die Auswirkungen des Braunkohleabbaus werden die Lausitz noch in hundert Jahren beschäftigten. Weite Teile der Lausitz wurden durch die Kohle beeinflusst. Die Auswirkungen durch das zurückkehrende Grundwasser, die Belastungen der braunen Spree sowie die Bedrohung des Trinkwassers durch das Sulfat sind nahezu täglich präsent. Eine kritische Begleitung aus der Zivilgesellschaft ist bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben mehr als nötig“, sagt SCHINOWSKY.

Hintergrund

Die Umweltgruppe Cottbus gründete sich 1987 als offener Arbeitskreis der katholischen und evangelischen Kirchen. Sie organisierte Diskussionsabende in der Schlosskirche, die Beobachtung und Aufdeckung des Wahlbetruges bei den DDR-Kommunalwahlen im Mai 1989 und war in der Wendezeit an der Besetzung der Stasizentrale am Cottbuser Nordrand beteiligt. Unweit dieses Ortes ist seit 2015 eine Straße nach Peter Model benannt, der die Gruppe initiiert und in den ersten Jahren geprägt hatte. Die Drohung, die Lakomaer Teiche – ab 2003 sogar FFH-Gebiet – zur Abbaggerung frei zu geben, rief ab 1992 den Widerstand vieler Menschen hervor; eine bunte Mischung aus Studenten, Umweltaktivisten und ehemaligen Bewohnern. Lakomas schon vielfach vor der Wende leer gezogene Häuser wurden neu bewohnt und belebt, Kulturveranstaltungen und Widerstandsaktionen machten von dem Ort reden. Die UGC gehört dem Brandenburger Braunkohlenausschuss an und wirkte in Klageverfahren gegen Pläne und Maßnahmen des Bergbautreibenden zu Lasten der Region mit. Sie organisierte Einwendungskampagnen und öffentliche Aktionen bis hin zur Volksinitiative und dem Volksbegehren gegen neue Braunkohletagebaue 2007/08. Seit 1990 ist die UGC Mitglied im Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA, wo sie inzwischen als Bundeskontaktstelle für das Thema Braunkohle aktiv ist.

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Fri, 13 Oct 2017 13:04:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news177133 Brandenburger Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen zur Skepsis von Brandenburger SPD und Linken an Jamaika http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_landesvorsitzende_von_buendnis_90die_gruenen_zur_skepsis_von_brandenburger_spd_und_linken_an_jamaika/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_landesvorsitzende_von_buendnis_90die_gruenen_zur_skepsis_von_brandenburger_spd_und_linken_an_jamaika/ Zu dem in der MAZ veröffentlichten Artikel „Jamaika im Bund stößt in Brandenburg auf Skepsis“, in... Fri, 06 Oct 2017 15:13:00 +0200 gruene-brandenburg.de_tt_news177130 Brandenburger Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen zieht differenzierte Bilanz zum Tag der Deutschen Einheit http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_landesvorsitzende_von_buendnis_90die_gruenen_zieht_differenzierte_bilanz_zum_tag_der_deutschen_einheit/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_landesvorsitzende_von_buendnis_90die_gruenen_zieht_differenzierte_bilanz_zum_tag_der_deutschen_einheit/ CLEMENS ROSTOCK, Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, äußert sich zum Tag... CLEMENS ROSTOCK, Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, äußert sich zum Tag der Deutschen Einheit:„27 Jahre nach der Deutschen Einheit ist eine ehrliche Analyse nötig. Noch immer gibt es teilweise gewaltige Unterschiede zwischen Ost und West. Die Bundespolitik ist gefordert, diese Unterschiede wieder aktiver anzugehen. Dies haben wir als ostdeutsche Bündnisgrüne auch innerparteilich angemahnt, da eine Beteiligung an der nächsten Bundesregierung näher rückt. Wir halten die Institution einer Ost-Beauftragten der Bundesregierung nach wie vor für wichtig."

Rostock nennt einige Politikfelder, in denen er Handlungsbedarf sieht: "Im Westen wurden die Auflagen für die Tierhaltung immer strenger, sodass immer mehr Massentierhaltungsbetriebe nach Ostdeutschland kommen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die aus der DDR geerbten Großstrukturen in der Agrarwirtschaft. Wir wollen aber nicht zum Gülle-Klo der Republik werden und brauchen deswegen einen Ausstieg aus der Massentierhaltung. Beim anvisierten Kohleausstieg ist neben NRW insbesondere der Osten mit der Lausitz und dem Mitteldeutschen Revier betroffen. Hier gilt es den Strukturwandel endlich aktiv zu gestalten, um nicht wieder einen Strukturbruch wie in den 90ern zu erleben. Die Netzentgelte dürfen im Osten nicht höher sein als im Westen, denn gerade hier geht der Ausbau der Erneuerbaren voran. Bei der Neuverteilung der Regionalisierungsmittel ist der Osten ebenfalls schlecht weggekommen. Um mögliche Streichungen im ÖPNV zu verhindern, gilt es die Regionalisierungsmittel insgesamt deutlich zu erhöhen oder die Trassenpreise zu senken. Schließlich muss der Ausbau des Glasfasernetzes für Internet endlich in den ländlichen Regionen ankommen."

Petra Budke ergänzt: "Der sozioökonomisch schwächere Osten braucht auch eine bessere Sozialpolitik. Es gibt immer noch ein starkes Lohngefälle von durchschnittlich 25% und die Ost-Rentnerinnen und Rentner warten noch immer auf die Angleichung ihrer Renten. Der drohenden Altersarmut, insbesondere durch die gebrochenen Erwerbsbiographien nach der Wende, muss entgegengewirkt werden. Wir brauchen eine Garantierente und die schnelle Zusammenführung der Rentensysteme in Ost und West. Wir brauchen eine Kindergrundsicherung und mehr Unterstützung für Alleinerziehende, um endlich die Kinderarmut wirklich zu bekämpfen, statt nur über sie zu reden. Schließlich brauchen wir Investitionen in die Kitas, um die im Osten deutlich schlechteren Betreuungsschlüssel zu verbessern."

Rostock sagt abschließend: "Um diejenigen zu erreichen, die sich abgehängt fühlen, gilt es neben einer besseren Sozialpolitik aber auch die Menschen insgesamt wieder an das Gemeinwesen glauben zu lassen. Wir brauchen Mitwirkungsmöglichkeiten, die sich am Ende konkret auf das Ergebnis von Entscheidungsprozessen auswirken. Und wir brauchen auch mehr Menschen mit Ostbiographien in den oberen Etagen von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Da sind alle Institutionen und Verbände gefordert."

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Mon, 02 Oct 2017 15:04:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news176819 Bündnisgrüne gegen Neuwahlen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_gegen_neuwahlen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_gegen_neuwahlen/ Die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag hat heute Neuwahlen gefordert. Dies lehnen der... Die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag hat heute Neuwahlen gefordert. Dies lehnen der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN CLEMENS ROSTOCK und der Vorsitzende der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN AXEL VOGEL ab:

CLEMENS ROSTOCK: „Der brandenburgische Landtag wurde für fünf Jahre gewählt. Die Landesregierung hat die Aufgabe und Pflicht, diese fünf Jahre auch zu gestalten. Jetzt vorgezogene Neuwahlen zu fordern, ist absurd. Es gibt einfach keinen Grund dafür. Offenbar ist die CDU mit dem Ergebnis der Landtagswahl von 2014 nicht zufrieden und rechnet sich nun bessere Chancen aus. Sie hat in zwei Jahren wieder die Gelegenheit, sich zur Wahl zu stellen. Bis dahin muss sie sich noch gedulden."

AXEL VOGEL: „In Brandenburg ist keine Koalition zu Bruch gegangen und hat kein Koalitionswechsel stattgefunden - das wären Gründe für Neuwahlen; das schlechte Abschneiden der Regierungspartei SPD bei den Bundestagswahlen hingegen nicht. Zudem ist es ja so, dass die brandenburgische CDU bei den Bundestagswahlen noch viel mehr Stimmen eingebüßt hat (-8,1 Prozent der Zweitstimmen) als die SPD (-5,6 Prozent). Auch die monokausale Erklärung, die Bürgerinnen und Bürger hätten Rot-Rot aufgrund der ungeliebten Kommunalreform abgestraft, zieht nicht. Gegen sie spricht auch das Ergebnis im Wahlkreis Cottbus-Spree Neiße. In Cottbus regiert Oberbürgermeister Holger Kelch, CDU-Mitglied und glühender Gegner der Kommunalreform. Trotzdem hat die CDU in diesem Wahlkreis 11,6 Prozent eingebüßt. Die Verluste von SPD und CDU sind in erster Linie auf den Bundestrend zurückzuführen."

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Tue, 26 Sep 2017 15:05:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news176720 Wahlkampfendspurt: Kinoabend mit KATRIN GÖRING-ECKARDT und ErstwählerInnen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wahlkampfendspurt_kinoabend_mit_katrin_goering_eckardt_und_erstwaehlerinnen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wahlkampfendspurt_kinoabend_mit_katrin_goering_eckardt_und_erstwaehlerinnen/ Auf Einladung des Brandenburger Landesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN waren rund 100... Auf Einladung des Brandenburger Landesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN waren rund 100 Erstwählerinnen und Erstwähler ins Thalia Kino nach Babelsberg gekommen, um zunächst den Film „Das ist unser Land“ zu sehen und anschließend mit den Spitzenkandidatinnen KATRIN GÖRING-ECKARDT und ANNALENA BAERBOCK zu diskutieren. Der Landesverband hatte dazu gezielt die ErstwählerInnen in Brandenburg angeschrieben, um deren politische Sichtweisen und Anliegen kennenzulernen und damit den Vorwurf zu entkräften, die Politik spreche nicht mit der Jugend.

So eröffnete die Brandenburger Spitzenkandidatin ANNALENA BAERBOCK mit Fakten den Kinoabend: „3,6 Prozent der Wählerinnen und Wähler sind zwischen 18 und 22 Jahre alt, und gerade mal 16 Prozent sind unter 30 Jahre alt. Ich finde es besorgniserregend, dass sich damit die Anliegen junger Menschen an die Politiker nur im Bruchteil wiederfinden.“ Weiterhin sagte BAERBOCK, dass es auf jede Stimme der TeilnehmerInnen ankäme, wie stark die Rechtspopulisten im Bundestag vertreten sein würden.

Der französische Spielfilm „Das ist unser Land“, in dem eine junge Krankenschwester von einer nationalistischen Partei vereinnahmt wird und ihr Wertekonzept und Privatleben aus den Fugen geraten, stimmte auf die anschließende Diskussion mit den Spitzenkandidatinnen KATRIN GÖRING-ECKARDT, ANNALENA BAERBOCK und dem Bundestagsdirektkandidaten für den Wahlkreis 56 und Sprecher der Grünen Jugend MARTIN WANDREY ein. Die jungen Leute stellten kritische Fragen, wie z.B. vom Umgang der Grünen mit der AfD, zum Freihandelsabkommen Ceta, der Stromversorgung und der geplanten Abschaltung der 20 dreckigsten Kohlekraftewerke bis zum Jahr 2020, zur Haltung zu Studiengebühren und Schaffung von günstigeren Wohnungen, zu Rüstungsexporten und zu Europa.

Hier bekannte sich Katrin Göring-Eckardt zu einem gemeinsamen Europa und gegen nationalistische Strömungen: „Wenn wir nach der Bundestagswahl in garantiert schwierige Koalitionsverhandlungen kommen, dann werden wir als Grüne die Aufgabe haben, festzuhalten: Wir brauchen den europäischen Gedanken der Vertiefung und Solidarität. Wir brauchen den für den Umweltschutz und das Klima, für die soziale Frage, auch für die Frage, wie gehen wir mit Flüchtlingen um, und für all das brauchen wir ein starkes Europa.“

Für Katrin Göring-Eckardt war Potsdam eine Zwischenstation auf ihrem „Grünen Wahlmarathon“: In 42 Stunden tourt sie durch acht Bundesländer, Spitzenkandidat Cem Özdemir durch weitere acht. Wie sie weiter nach Schwerin komme, wollte ein Teilnehmer wissen. Mit dem Hybrid-Auto, entgegnete die Spitzenkandidatin, und erzählte von Stress mit zu wenig Ladestationen und dem heillosen Durcheinander von Steckern und Zahlkarten. „Das ist eine Vollkatastrophe, das ist ein Grund, regieren zu wollen.“

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Sat, 23 Sep 2017 12:25:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news176579 Weltkindertag am 20.09.: Kinderarmut muss zur Chefinnensache werden http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/weltkindertag_am_2009_kinderarmut_muss_zur_chefinnensache_werden/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/weltkindertag_am_2009_kinderarmut_muss_zur_chefinnensache_werden/ Anlässlich des morgigen Weltkindertages des UN-Kinderhilfswerks Unicef und des Deutschen... Anlässlich des morgigen Weltkindertages des UN-Kinderhilfswerks Unicef und des Deutschen Kinderhilfswerks erklären die Brandenburger Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ANNALENA BAERBOCK und die Brandenburger Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN PETRA BUDKE:

ANNALENA BAERBOCK: „Es ist eine Schande, dass jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut lebt. Wir brauchen eine Kindergrundsicherung für jedes Kind in Deutschland und darüber hinaus mehr Unterstützung für Alleinerziehende. Daher fordern wir Grüne, die Beseitigung der Kinderarmut zur Chefinnensache in der nächsten Legislaturperiode zu machen.“

PETRA BUDKE: „In Brandenburg ist die Kinderarmut besonders in Brandenburg an der Havel, in Frankfurt (Oder) und in der Uckermark groß. Gerade in den ländlichen Gebieten ist die Unterstützung rar gesät – hier brauchen wir Familienzentren. Außerdem brauchen wir in Brandenburg dringend mehr Hebammen, statt diesen Berufsstand mit erhöhten Haftpflichtprämien unattraktiv zu machen und Hebammen zur Aufgabe zu zwingen – denn jedes Kind hat ein Recht auf einen guten Start ins Leben. Wir Grüne fordern zudem, dass Familienhebammen die Familien in schwierigen Lebenslagen bis zu drei Jahre begleiten sollten. Zudem müssen wir die Gewalt in Familien enttabuisieren, denn viele Kinder wachsen mit Gewalt in Familien auf – sie brauchen einen Schutz, der gesetzlich verankert ist.“

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Wed, 20 Sep 2017 15:45:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news176239 Auszeichnung Grüne Gründerin geht an 30-jährige Autorin aus Potsdam für "Kein Hawaii – Pilgern durchs Havelland" http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/auszeichnung_gruene_gruenderin_geht_an_30_jaehrige_autorin_aus_potsdam_fuer_kein_hawaii_pilgern_durchs_havelland/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/auszeichnung_gruene_gruenderin_geht_an_30_jaehrige_autorin_aus_potsdam_fuer_kein_hawaii_pilgern_durchs_havelland/ Die Auszeichnung Grüne Gründerin, mit der der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in... Die Auszeichnung Grüne Gründerin, mit der der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg hiesige Frauen würdigt, die sich mit einer nachhaltigen, originellen Idee selbständig gemacht haben, geht diesmal an die 30-jährige Susanne Laser. Die Kommunikations-Designerin hat ihre Erfahrungen als Pilgerin in dem Buch „Kein Hawaii – Pilgern durch das Havelland“ aufgeschrieben und selbst illustriert. Darin beschreitet die Potsdamerin einen weitgehend vergessenen Pilgerweg des 14. Jahrhunderts von Hennigsdorf (Oberhavel) über die Wunderblutkirche in Bald Wilsnack (Prignitz) bis nach Tangermünde in Sachsen-Anhalt.

„Kein Hawaii beschäftigt sich mit modernem Reiseverhalten, aber auch mit Nostalgie und dem Begriff von Heimat. Alle suchen die Abgeschiedenheit, aber niemand kommt auf die Idee, dass sie im Havelland zu finden sein könnte. Ich selbst habe meine Heimat unterschätzt“, sagt Susanne Laser, die in Potsdam geboren ist und die Mark Brandenburg lediglich als vorüberziehende Kulisse von der Rückbank des elterlichen Autos kennenlernte. In ihrem Buch hinterfragt sie Reisekonventionen und sucht nach der Reisekunst, die über das Abklappern von Aussichtspunkten, Souvenirs-Shopping und das Abhaken von Sehenswürdigkeiten oder vermeintlichen Geheimtipps hinausgeht. „Reiseführer beschränken sich nach wie vor auf landeskundliche Superlative und effizienzgetriebene Wegfindungsinformationen. Die innere Reise hingegen wird vernachlässigt“, so Susanne Laser.

„Das vermeintlich unspektakuläre Havelland wird zum Lehrmeister, die Wahrnehmung zu schärfen und sich gegen die Wunden unserer Zeit zu stemmen – Maßlosigkeit und Hochgeschwindigkeit.“

Der Ort der Preisverleihung – die St. Nikolai Wunderblutkirche in Bad Wilsnack – hat der Landesverband bewusst gewählt, denn er zählte im Mittelalter bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts zu den größten Wallfahrtszentren des Christentums und ist Ziel des nun wieder hergestellten Pilgerweges.

Die Vielschichtigkeit des Buches hat die Jury der Grünen Gründerin überzeugt, sagte die bündnisgrüne Kreistagsabgeordnete aus der Prignitz, Bärbel Treutler: „Susanne Lasers erstes Buch ist Reisebericht, Ratgeber, Sachbuch und Fiktion zugleich. Es lässt sich unterwegs, von der Couch als Gedankenreise oder auf einer ganz anderen Reise als Fachlektüre lesen. Zudem hat die Autorin es wunderschön mit analogen Fotografien, Karten und Zeichnungen illustriert – wie gut, dass sie sich für das altmodische Buch und nicht für eine App entschieden hat. Reisen als Kunstfertigkeit, mit diesem Buch weckt Susanne Laser die Lust, sich selbst auf den Weg zu machen – auf Schusters Rappen. Von ihren Erfahrungen berichtet sie zudem in Lesungen und Vorträgen über Buchkunst und Crowdfunding bis zu Reisekultur und Landschaftsästhetik und baut sich damit ein zweites Standbein auf.“

MARTIN WANDREY, 24-Jähriger Medizinstudent und Direktkandidat aus dem Wahlkreis 56 (Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Havelland I) ergänzte: „Ich finde es bewundernswert, wie Susanne Laser unsere Art zu reisen und zu leben hinterfragt: die hohe Geschwindigkeit, das dauernde Stieren aufs Handy, die Leistungsgesellschaft, der Effizienzdruck, unter dem wir alle leiden. Ich finde es klasse, dass sie sich dagegen stemmt, sich die Auszeiten beim Pilgern gönnt und sogar ohne Handy-App und Kompass einfach losläuft, zurückgeworfen auf sich selbst, dass sie morgens nicht weiß, wie weit sie wirklich kommen wird und wo sie abends schlafen wird. Völlig unplanbar und damit anachronistisch zu unserer Generation der Digital Natives.“

Die erste Auflage von 800 Büchern hat Susanne Laser per Crowdfunding finanziert und sie in einer Berliner Druckerei ökologisch, sozial und fair produzieren lassen – auch das war ein Argument für den Preis Grüne Gründerin. Inzwischen hat der Verlag Berlin-Brandenburg (Vbb) das Buch in sein Programm aufgenommen und übernimmt den Vertrieb im Buchhandel – parallel zum Onlineshop, den Susanne Laser selbst betreut. Susanne Laser ist bekennender „Workaholic“ und schreibt bereits an ihrem zweiten Buch, diesmal über Agritourismo auf Sizilien, auch hier geht es um den Heimatbegriff in Auseinandersetzung mit Orientalismus und Kulturtransfer.

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Wed, 13 Sep 2017 18:50:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news176238 Umfrage zeigt: Mehrheit ist für bündnisgrüne Landwirtschaftspolitik http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/umfrage_zeigt_mehrheit_ist_fuer_buendnisgruene_landwirtschaftspolitik/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/umfrage_zeigt_mehrheit_ist_fuer_buendnisgruene_landwirtschaftspolitik/ Zu den Ergebnissen einer Forsa-Umfrage im Auftrag des BUND, die zeigen, dass 73% der Bundesbürger... Zu den Ergebnissen einer Forsa-Umfrage im Auftrag des BUND, die zeigen, dass 73% der Bundesbürger strengere Auflagen für die Nutztierhaltung, 82% eine Kennzeichnung von tierischen Produkt wie bei den Eiern und 85% den Einsatz von Reserve-Antibiotika in der Nutztierhaltung ablehnen, erklärt CLEMENS ROSTOCK, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg: „Diese Zahlen bestätigen unseren Kurs in der Landwirtschaftspolitik. Die Mehrheit der Menschen unterstützt unseren Kurs, die Massentierhaltung zu beenden, tierische Lebensmittel transparent zu kennzeichnen und den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung deutlich zu reduzieren.

Da sich diese Mehrheiten durch die Anhänger aller Parteien zieht, sollten alle überlegen, mit der Erststimme den Kandidaten ihrer Partei und mit der Zweitstimme BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu wählen. Gerade in Brandenburg sind wir die einzigen, die in diesen Fragen glaubwürdig für Veränderung in der Tierhaltung stehen.“  

Die genauen Daten der Studie erhalten können Sie hier einsehen: www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/massentierhaltung/Massentierhaltung_Umfrage_Haltungsvorgaben_Kennzeichnungspflicht_Antibiotika.pdf 

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Wed, 13 Sep 2017 18:46:00 +0200
gruene-brandenburg.de_tt_news176166 Wir haben es satt in Königs Wusterhausen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wir_haben_es_satt_in_koenigs_wusterhausen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wir_haben_es_satt_in_koenigs_wusterhausen/ Am 9. September fand in Königs Wusterhausen die „Wir haben Tierfabriken satt!“-Demo zum... Am 9. September fand in Königs Wusterhausen die „Wir haben Tierfabriken satt!“-Demo zum Wiesenhof-Schlachthof statt. Wiesenhof ist der größte deutsche Geflügelproduzent und möchte seine Kapazitäten im Schlachthof Niederlehme verdoppeln. Künftig sollen dort 75 Millionen Tiere im Jahr zerlegt werden, dies sind 240.000 Hähnchen pro Tag. Eine solche industrielle Tierproduktion bedeutet massenhaftes Tierleid, tonnenweise Antibiotika in der Tiermast und prekäre Arbeitsverhältnisse im Megaschlachthof. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben solche Tierfabriken wie die von Wiesenhof satt und wollen die fatalen Auswirkungen der gescheiterten Agrarpolitik dieser Bundesregierung stoppen. Daher beteiligten sich von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Brandenburger Bundestagsabgeordnete und Spitzenkandidatin Annalena Baerbock, der Direktkandidat aus Märkisch-Oderland Jan Sommer und seitens der Brandenburger Landtagsfraktion der Vorsitzende Axel Vogel und der landwirtschaftspolitische Sprecher Benjamin Raschke sowie viele Mitglieder an der Demo. „Die Art und Weise, wie Essen produziert wird, muss sich ändern. So wie es jetzt läuft, geht es nicht weiter!“, erklärte Annalena Baerbock bei der Demo. „Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern wollen wir eine Landwirtschaft schaffen, die ihnen ein gutes Auskommen ermöglicht und faire Preise erhält, ohne dass Höfe zu riesigen Agrarfabriken wachsen müssen, um zu überleben. Deshalb müssen wir drittstärkste Kraft im Bund werden, um endlich die Agrar- und Ernährungswende einzuleiten.“

Annalena Baerbock, Benjamin Raschke und Jan Sommer mit frischen demeter-Möhren vom Hof von Sommers Waldpferdehof.

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Tue, 12 Sep 2017 14:15:00 +0200