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Keine neuen Tagebaue!

Die rot-rote Landesregierung wirft nach und nach ihre Klimaschutzziele über Bord und hält unbeirrt an der klimafeindlichen Braunkohleverstromung fest. Erst lautete die Devise: Ohne CCS - also der Abscheidung und unterirdischen Verpressung von CO2- keine neuen Tagebaue. Jetzt, nachdem CCS im Bund gescheitert ist, offenbart sich: Die Landesregierung hält an der Kohle und der Abbaggerung weiterer Dörfer fest, ob mit oder ohne CCS.

Braune Spree - Die Verockerung und Sulfatbelastung insbesondere der Spree stellen Brandenburg vor ein massives Umweltproblem, das sich in den nächsten Jahren weiter zuspitzen wird. Für den Braunkohlebergbau in der Lausitz ist eine massive Grundwasserabsenkung erforderlich, damit die Abbaugruben nicht geflutet werden. Mit dem Grundwasserwiederanstieg werden die Verwitterungsprodukte ausgewaschen und gelangen in die Gewässer der Lausitz bzw. in die Spree. Die Belastungen gefährden in Form der Verockerung nicht nur die Existenz der gesamten Tourismusregion Spreewald, sondern durch das Sulfat auch die Trinkwasserversorgung von Berlin und Teilen Brandenburgs.

Wir fordern die Landesregierung auf, endlich Schluß mit diesem Schlingerkurs zu machen und neuen Tagebauen eine klare Absage zu erteilen.

 


AnsprechpartnerInnen

BRAUNKOHLE und BRAUNE SPREE

Benjamin Raschke

benjamin.raschke(at)gruene-brandenburg.de

 

Weiterführende Links:

Infoseite von Greenpeace zum Braunkohleabbau in der Lausitz: www.braunkohle.info

Infoseite vom Aktionsbündnis gegen den geplanten Tagebau Nochten II: www.strukturwandel-jetzt.de


Die Verockerung und Sulfatbelastung insbesondere der Spree stellen Brandenburg vor ein massives Umweltproblem, das sich in den nächsten Jahren weiter zuspitzen wird. Das Video gibt einen Überblick zur Problematik.

19.08.2014

Bündnisgrüne fordern mehr Rechte für Braunkohle-Bergbaubetroffene

Auf ihrer Reise in die Lausitzer Bergbaufolgelandlandschaft zwischen Brandenburg und Sachsen besichtigte am Montag eine Delegation von Bündnis 90/Die Grünen unter anderem Rutschungen am Bergener See (Landkreis Bautzen) und Bergschäden im Spreetal

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Kategorien:Braunkohle
08.07.2014

Bundesvorsitzende der Grünen am Braunkohle-Tagebau Welzow: Zerstörung von Heimat und Umwelt braucht ein mittelfristiges Ende

Auf ihrer bundesweiten Energietour besichtigte die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen Simone Peter zusammen mit der Brandenburger Landtagskandidatin für die Lausitz Heide Schinowsky am Dienstagvormittag die Verockerung mit braunen Eisenschlamm am Vetschauer Mühlenfließ und die Region um die Tagebau Welzow.

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Kategorien:Braunkohle
05.07.2014

Niemand hat die Absicht, ein Kraftwerk zu bauen

Heute verabschiedete die Brandenburger Partei DIE LINKE ihr Programm zu Landtagswahl. Unter anderem wird darin das Ende der Braunkohle bis 2040 gefordert. Dazu erklärt die Spitzenkandidatin der Brandenburger Bündnisgrünen Ursula Nonnemacher:

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Kategorien:Braunkohle

Resolution zu Welzow Süd II, beschlossen auf der Landesdelegiertenkonferenz am 3. November 2012 in Brandenburg an der Havel. 

Beschluss: Masterplan Lausitz

Beschluss: 100 Prozent erneuerbare Energien ermöglichen!

25. Oktober - 25. Oktober

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28.10.14 19:00
29.10.14 19:00

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in Potsdam
29.10.14 19:00

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