09.03.2013

Die Katastrophe mahnt: Atomanlagen abschalten!

Am Montag, den 11. März, anlässlich des zweiten Jahrestages des Super-GAUs von Fukushima

erinnern Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg an die unermesslichen Gefahren durch Atomenergie und das damit verbundene Leid der Menschen in Japan.

Dazu Benjamin Raschke, Landesvorsitzender der Brandenburger Bündnisgrünen:

„Das Reaktorunglück von Fukushima vor zwei Jahren zwang die Bundesregierung zum richtigen Schritt; die Abschaltung der alten Meiler. Merkel erklärte die Energiewende zur Chefsache. Doch die Rolle rückwärts folgte schnell. Heute sieht die Realität anders aus. Die Bundesregierung schraubt am EEG herum und sabotiert so die Energiewende. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird ausgebremst. Die Märkte sind verunsichert.“

Von den eigenen Zielsetzungen beim Energiesparen, der CO2-Minderung oder Gebäudesanierung hat sich Schwarz-Gelb ohnehin längst verabschiedet. Der Atomausstieg selbst ist geschrumpft auf bloße Abschaltdaten. Verinnerlicht hat diese Bundesregierung den Beschluss vom Sommer 2011 bis heute nicht.  

„Wir Bündnisgrüne fordern einen echten Ausstieg. Dieser ist kein Selbstläufer, und es  braucht die Einmischung von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen, Vereinen, Verbänden und Unternehmen, damit das gesamtgesellschaftliche Projekt Energiewende ein Erfolg wird. Mit dieser Bundesregierung ist das nicht zu schaffen“, schließt Raschke.

 

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