Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_welttag_der_sozialen_gerechtigkeit_am_20_februar_sorgen_um_die_zukunft_treiben_viele_menschen_in_brandenburg_um/ Zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar: „Sorgen um die Zukunft treiben viele Menschen in Brandenburg um.“ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_welttag_der_sozialen_gerechtigkeit_am_20_februar_sorgen_um_die_zukunft_treiben_viele_menschen_in_brandenburg_um/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_welttag_der_sozialen_gerechtigkeit_am_20_februar_sorgen_um_die_zukunft_treiben_viele_menschen_in_brandenburg_um/ Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, betont anlässlich des... Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, betont anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit, dass sich die Menschen in vielen Regionen Brandenburgs abgehängt fühlten: „Wenn kein Bus mehr fährt, kein schnelles Internet vorhanden ist, der Arzt keine*n Nachfolger*in findet und die Kita geschlossen wird. Hier will grüne Politik ansetzen und gute Lösungen für die Zukunft entwickeln. Der zügige Ausbau schneller Internetverbindungen, tragfähige Konzepte für den öffentlichen Nahverkehr und gute Bildungsangebote sorgen dafür, dass das Leben in den ländlichen Regionen für junge Familien wieder attraktiv wird.“

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hebt BUDKE hervor, wollten den sozialen Zusammenhalt stärken, Armut bekämpfen und für mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe sorgen. „Besonders Kinder sowie viele ältere Menschen sind von Armut betroffen oder bedroht. Alleinerziehende und kinderreiche Familien brauchen eine Unterstützung, die sie auch wirklich erreicht. Kindergelderhöhungen für alle nach dem Gießkannenprinzip helfen da nicht. Der Kindergeldzuschlag erreicht viele betroffene Familien nur, wenn er nicht mehr beantragt werden muss, sondern automatisch ausgezahlt wird. Um Kinder wirklich aus der Armut zu holen, brauchen wir endlich die bundesweite Kindergrundsicherung. In Brandenburg sollten wir nicht nur am "Runden Tisch" über Kinderarmut reden, sondern endlich handeln. Ein kostenfreies Mittagessen in Kita und Schule sowie ein Maßnahmenpaket für bessere Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben würde vielen betroffenen Kindern helfen. Für mehr Chancengerechtigkeit in der Zukunft sorgen wir mit guten Kitas, in denen die Erzieher*innen auch Zeit für jedes einzelne Kind haben und mit gutem Unterricht, in dem jedes Kind individuell gefördert wird.

Wir Grüne wollen eine Alterssicherung, die für alle Menschen funktioniert und in der alle solidarisch füreinander einstehen. Es kann nicht sein, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, im Alter Grundsicherung beziehen müssen. Die im Koalitionsvertrag der neuen Großen Koalition vorgesehene Mütterrente hilft nicht gegen Altersarmut, denn sie wird auf Hartz-IV-Bezüge angerechnet. Das beste Rezept gegen Altersarmut sind Löhne, die im Alter auch eine ausreichende Rente garantieren. Wir wollen eine Garantierente gegen Altersarmut einführen, die Rentensysteme in Ost und West möglichst schnell angleichen und die gesetzliche Rentenversicherung zu einer Versicherung für alle Bürgerinnen und Bürger umbauen.“

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Tue, 20 Feb 2018 12:33:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wenig_frauen_in_der_politik_gruenes_erfolgsmodell_zeigt_loesungen_auf/ Wenige Frauen in der Politik? - Grünes Erfolgsmodell zeigt Lösungen auf http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wenig_frauen_in_der_politik_gruenes_erfolgsmodell_zeigt_loesungen_auf/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/wenig_frauen_in_der_politik_gruenes_erfolgsmodell_zeigt_loesungen_auf/ „Die von Ministerin Diana Golze vorgestellten Studienergebnisse zur Repräsentanz von Frauen in der... „Die von Ministerin Diana Golze vorgestellten Studienergebnisse zur Repräsentanz von Frauen in der Brandenburger Politik überraschen kaum. Sie verdeutlichen das schon lange bekannte Fehlen von nicht-männlichen Perspektiven auf allen Ebenen der Politik", erklärt ALEXANDRA PICHL, frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg und ergänzt: „Die Grüne Quotenregelung wurde nicht nur von den Männern jahrzehntelang verlacht. Geändert hat sich nichts. Wir Bündnisgrünen sind jedoch mit unserem Modell erfolgreich. Starke Frauen aller Altersgruppen, mit und ohne Familie, finden sich bei uns auf allen Ebenen. Die halbe Macht den Frauen wird bei uns gelebt, auch dank der Quote. Der Entwurf des Parité-Gesetzes durch unsere Landtagsfraktion ist eine große Chance für mehr Frauen in der Politik.

Dieser Erfolg kommt nicht von allein, es braucht Strukturen, die Frauen fördern und empowern. So ist die Frage von Kinderbetreuung während Veranstaltungen und Sitzungen ebenso wichtig wie die Förderung von Nachwuchspolitikerinnen.“

Dazu erklärt PETRA BUDKE, Landesvorsitzende: „Bereits zum fünften Mal startet im März das bündnisgrüne Frauenmentoring-Programm. In diesem Jahr freuen wir uns wieder über 18 Frauen aus ganz Brandenburg, die unter dem Motto „Frauen Macht Politik“ einen Einblick in politische Arbeit gewinnen wollen. Teilnehmerinnen der Vorjahre sind inzwischen in ihren Kommunen aktiv, engagieren sich in Vorständen. Kurz: Sie stehen für ihre politischen Interessen ein und verfolgen selbstbewusst ihre Ziele."

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Thu, 08 Feb 2018 15:47:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/bergbaubetreiber_will_aktiven_tagebau_welzow_i_bis_2033_weiterbetreiben/ Bergbaubetreiber will aktiven Tagebau Welzow I bis 2033 weiterbetreiben. http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/bergbaubetreiber_will_aktiven_tagebau_welzow_i_bis_2033_weiterbetreiben/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/bergbaubetreiber_will_aktiven_tagebau_welzow_i_bis_2033_weiterbetreiben/ Bündnisgrüne: Klimaziele werden konterkariert Die Verlängerung des Betriebsplanes für den aktiven... Bündnisgrüne: Klimaziele werden konterkariert Die Verlängerung des Betriebsplanes für den aktiven Tagebau Welzow Süd I von 2023 auf das Jahr 2033 durch den tschechischen Bergbaubetreiber LEAG konterkariert für Bündnis 90/Die Grünen sowohl die Ziele der Brandenburger Klimapolitik als auch des Pariser Klimaabkommens. „Wir müssen deutlich früher raus, wenn wir die Erderwärmung mit deren katastrophalen Folgen auch nur annähernd eindämmen wollen“, sagte der Brandenburger Landesvorsitzende der Bündnisgrünen CLEMENS ROSTOCK. Anlaßpunkte die Verlängerung abzulehnen, böte der Antrag der LEAG zur Genüge. So sei der im Antrag angegebene Kohlebedarf nicht nachgewiesen, insbesondere für die geplanten Lieferungen in das Kraftwerk Jänschwalde. Auch soll der Tagebau in Teilen bis weniger als 400 Meter an Wohnbebauungen in Welzow heranrücken. „Wir Bündnisgrünen werden daher auch mit einer Einwendung gegen die Verlängerung Stellung beziehen“, kündigt ROSTOCK an.

Die energiepolitische Sprecherin der bündnisgrüne Landtagsfraktion HEIDE SCHINOWSKY drängte zudem darauf, dass von der Landesregierung Sicherheitsleistungen erhoben werden müssen: „Zur Renaturierung des Tagebaus Welzow werden laut einer groben Schätzung des Brandenburger Wirtschaftsministeriums etwa drei Milliarden Euro benötigt. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie mindestens diese Summe insolvenzfest vor der Genehmigung sicherstellt; diese Möglichkeit ist so im Bergrecht ausdrücklich vorgesehen“, sagt SCHINOWSKY. Der Freistaat Sachsen hatte der LEAG bei der Genehmigung des Tagebaus Nochten bereits entsprechende Auflagen zur insolvenzfesten Sicherung von Rekultivierung-Geldern erteilt. Brandenburg dürfe dahinter nicht zurückstehen, forderte SCHINOWSKY.

Hintergrund

Gemäß Bundesberggesetz (§56; Form und Inhalt der Zulassung, Sicherheitsleistung) kann die zuständige Behörde die Zulassung bzw. Verlängerung eines Bergbau-Betriebsplans von der Leistung einer Sicherheit abhängig machen, soweit diese erforderlich ist, um die Erfüllung der in § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 bis 13 und Abs. 2 BBergG genannten Nachsorge- und sonstigen Verpflichtungen des Bergbautreibenden im Falle einer Insolvenz sicherzustellen. Bilanzielle Rückstellungen können nicht als Sicherheitsleistung akzeptiert werden, weil diese nicht insolvenzfest sind. Sicherheitsleistungen dienen der Deckung der Kosten, die dem Landeshaushalt wegen Nichterfüllung der dem Unternehmer im Sinne von § 4 Abs. 5m BBergG obliegenden bergbaulichen Pflichten entstehen können.

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Thu, 08 Feb 2018 15:44:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_koalitionsvertrag_zukunftsthemen_werden_von_der_groko_vertagt/ Zum Koalitionsvertrag - Zukunftsthemen werden von der GroKo vertagt http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_koalitionsvertrag_zukunftsthemen_werden_von_der_groko_vertagt/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_koalitionsvertrag_zukunftsthemen_werden_von_der_groko_vertagt/ Brandenburger Landesvorsitzende PETRA BUDKE: Zukunftsthemen werden von der GroKo vertagt Zum... Brandenburger Landesvorsitzende PETRA BUDKE: Zukunftsthemen werden von der GroKo vertagt

Zum finalen Entwurf des Koalitionsvertrages von CDU, CSU und SPD erklärt die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg PETRA BUDKE: „Dieser Koalitionsvertrag lässt viele Leerstellen. Er ist die Fortsetzung eines Stillstandes, den wir schon in der letzten GroKo erleben durften. Statt mutig die Themen der Zukunft anzupacken, sonnen sich die Koalitionäre in ihren politischen Vorgärten. Klimaziele wurden aufgegeben und es fehlt jede Ambition, der Klimaerhitzung etwas entgegen zu setzen. Gerade Brandenburg wird so noch stärker unter den direkten und indirekten Folgen der Braunkohle leiden. Der Strukturwandel kann nicht gelingen, wenn er verzagt und verschleppt wird.

Statt in die Zukunft zu investieren, sucht die GroKo das Schöne im Gestern. Falsche Heimatromantik nimmt keine Sorgen. In Zeiten von Digitalisierung, abgehängten Regionen und erwartbarer Altersarmut braucht es handfeste Lösungen. Kinderarmut bekämpft man nicht mit pauschalen Kindergelderhöhungen, sondern indem man gezielt da investiert, wo Bedarf ist, nämlich bei Familien mit mehreren Kindern und ganz besonders bei Alleinerziehenden.“

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Wed, 07 Feb 2018 16:00:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zirkeltag_am_5_februar_2018_tag_der_genugtuung_aber_auch_auftrag-1/ Zirkeltag am 5. Februar 2018: „Tag der Genugtuung, aber auch Auftrag“ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zirkeltag_am_5_februar_2018_tag_der_genugtuung_aber_auch_auftrag-1/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zirkeltag_am_5_februar_2018_tag_der_genugtuung_aber_auch_auftrag-1/ Der Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK, erklärt anlässlich... Der Brandenburger Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK, erklärt anlässlich des sogenannten Zirkeltags, dem Datum, an dem der Mauerfall genauso lange her ist, wie die Mauer vorher gestanden hat:

„Es ist ein erfreulicher historischer Moment und eine Genugtuung, dass die Errungenschaften der Menschen, die die Mauer zum Einsturz gebracht haben, nun länger da sind, als die Mauer je da war. Mir persönlich hat die Öffnung der Grenzen zwischen Ost und West viel gegeben: meine Frau ist im Ruhrgebiet geboren und nach Brandenburg gezogen, ich selbst komme aus Eisenhüttenstadt – wir hätten uns sonst nie kennengelernt und eine Familie gegründet. Für die Gesellschaft sind die Wirkungen der Mauer aber viel tiefsitzender. Die Mauer war lediglich ein Synonym für ein ganzes System, das viele Menschen zielgerichtet zermürbt hat. Die Nachwirkungen der kommunistischen Gewaltherrschaft halten länger als 28 Jahre an: für Angehörige der Mauertoten und der in Stasi-Haft Gestorbenen, für Zwangsadoptierte und in den Jugendwerkhöfen Misshandelte, für die vielen Gebrochenen und Opfergruppen. Noch immer ist nicht allen Opfern die Aufmerksamkeit, Anerkennung und Entschädigung zugekommen, die sie verdient haben.

Da die Mauer nun länger weg ist, als sie gestanden hat und auch die Wiedervereinigung bereits über 27 Jahre gelebte Wirklichkeit ist, ist dieser Tag auch Auftrag. Es gilt, auch die Mauern, die immer noch in unterschiedlichen Rechtssystemen zwischen Ost und West bestehen, endlich niederzureißen. Dazu zählen ein einheitliches Rentensystem und die Beseitigung der Benachteiligungen bestimmter Berufs- und Personengruppen, wie z.B. nach DDR-Recht geschiedene Frauen, Reichseisenbahner und Krankenschwestern. Dazu zählen auch eine aktive Strukturpolitik, um der Angleichung von Wirtschaftskraft, Mindestlöhnen, Gehältern und Arbeitszeiten den Weg zu bereiten, sowie die Erlassung der Altschulden der ostdeutschen Wohnungsunternehmen und die Anerkennung der DDR-Ausbildungen. Dazu zählt zudem eine Sozialpolitik, die die Auswirkungen der Strukturbrüche nach der Wende aktiv unter anderem mit einer Mindestrente und einer Kindergrundsicherung bekämpft, damit der ohnehin einkommens- und vermögenschwache Osten nicht das Armenhaus der Republik wird.

Dass der Anteil an den bundesdeutschen Entscheidungsträgern aus den neuen Bundesländern nach der Wende gering war, ist damit zu erklären, dass der Großteil der ostdeutschen Eliten durch das DDR-System belastet war. Dass der Anteil aber noch heute bei lediglich drei Prozent liegt, wollen wir nicht länger hinnehmen. Hier müssen wir eine Öffnung schaffen und den neuen ostdeutschen Generationen eine Chance geben.

Der Osten möchte aber nicht nur nehmen, er hat auch viel zu geben. Die positiven Erfahrungen mit einer flächendeckenden Kindertagesbetreuung, die mit der Wende vom politischen Ballast befreit wurde; Polikliniken, die neuerdings als Medizinische Versorgungszentren reüssieren; der geringere Unterschied zwischen den Arbeitszeiten von Frauen und Männern.“

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Fri, 02 Feb 2018 14:19:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zirkeltag_am_5_februar_2018_tag_der_genugtuung_aber_auch_auftrag/ BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen zur Teilnahme an der Demonstration „Leben ohne Hass“ in Cottbus auf http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zirkeltag_am_5_februar_2018_tag_der_genugtuung_aber_auch_auftrag/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zirkeltag_am_5_februar_2018_tag_der_genugtuung_aber_auch_auftrag/ Die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg PETRA BUDKE wird Samstag an der... Die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg PETRA BUDKE wird Samstag an der Demonstration „Leben ohne Hass - Gemeinsam gegen die Angst" in Cottbus teilnehmen. Sie sagt: „Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass die Geflüchteten selbst in Cottbus eine Demonstration für ein Leben ohne Hass und Hetze initiiert haben. Sie übernehmen Verantwortung und zeigen, dass es ihnen wichtig ist, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Sie wollen sich nicht einschüchtern und wie potentielle Mörder anstarren lassen. Sie möchten sich als Cottbuser fühlen und sich für ein friedliches Miteinander einsetzen, das von Solidarität und Respekt geprägt ist!

Die Vorfälle in Cottbus haben mit den verbalen und körperlichen Übergriffen auf Journalistinnen und Journalisten ein Ausmaß angenommen, dem wir uns mit aller Entschiedenheit entgegenstellen. Deshalb rufen wir alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, Gewalt, Hass und Hetze entgegenzutreten und an der Demonstration des „Geflüchteten Netzwerks Cottbus" teilzunehmen. Wir Bündnisgrüne setzen uns weiterhin dafür ein, dass Cottbus eine vielfältige und tolerante Stadt bleibt."

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Thu, 01 Feb 2018 14:19:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hundeleckerlis_aus_mehlwuermern_gruene_gruenderinnen_preis_fuer_forscherteam_aus_nuthetal/ Hundeleckerlis aus Mehlwürmern – Grüne Gründerinnen-Preis für Forscherteam aus Nuthetal http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hundeleckerlis_aus_mehlwuermern_gruene_gruenderinnen_preis_fuer_forscherteam_aus_nuthetal/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/hundeleckerlis_aus_mehlwuermern_gruene_gruenderinnen_preis_fuer_forscherteam_aus_nuthetal/ Hundesnacks aus Mehlwürmern in Form von Popcorn und in vier Geschmackssorten, das ist die... Hundesnacks aus Mehlwürmern in Form von Popcorn und in vier Geschmackssorten, das ist die Geschäftsidee von Dr. Ina Henkel (35 Jahre), Katrin Kühn (27 Jahre) und Sabrina Jaap (28 Jahre). Heute Morgen hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, die drei jungen Frauen am Institut für Ernährungswissenschaft (IEW) in Bergholz-Rehbrücke als Grüne Gründerinnen ausgezeichnet. BUDKE lobte die zukunftsweisende Unternehmensidee des Gründerinnenteams: „Sie haben sich in einen neuen Markt vorgewagt: Nahrung aus Insekten zu entwickeln. Leckerlis aus Mehlwürmern und mit regionalen Zutaten, ohne jegliche Zusatzstoffe, das ist viel gesünder als die üblichen Snacks aus Fleisch. Es ist nachhaltig und ohne Tierleid.“ Dass die drei Frauen in Zukunft auch Insektennahrung für Menschen anbieten wollen, sei nur konsequent, so BUDKE, denn die ab 1. Januar in Kraft getretene Verordnung für neuartige Lebensmittel gebe den Weg frei. „Wir alle sehen die Bilder von verhungernden Kindern, jetzt gerade im Jemen. Das Produkt der drei ehrgeizigen Frauen hat eine weltweite Wirkung. Ich hoffe, Sie drei können einen Beitrag dazu leisten, um die Ernährungssituation in der Welt zu verbessern und das Leid zu lindern. Ihr Produkt aus Brandenburg möge eine weltweite Wirkung erzielen.“

Der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vergab den Preis Grüne Gründerin heute bereits zum 17. Mal an Existenzgründerinnen aus Brandenburg, um ihren Mut und Geschäftssinn für nachhaltige Konzepte zu würdigen und ihnen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu verleihen. Die drei Frauen, die alle drei in ländlichen Regionen in Brandenburg aufgewachsen sind und im Juni 2017 ihr Unternehmen EntoNative GmbH mit der Marke TeneTrio gegründet hatten, freuten sich über die Anerkennung. Dr. Ina Henkel: „Es zeigt, dass unsere Arbeit wertgeschätzt wird und speziell die Grünen unsere Nachhaltigkeit schätzen. Das motiviert uns, die insektenbasierte Nahrung voranzubringen.“

Diese spart auch eine Menge Wasserverbrauch – 400 Gramm Hundesnacks aus Fleisch würden 130 Liter Wasser mehr verbrauchen. Der ressourcenschonende Snack ist zudem gesund, erklärte Henkel weiter: „Unsere Hundesnacks vereinen die besten Eigenschaften aus Rind, Fisch und Gemüse. Diese Dreifach-Kombination macht sie zu einer wahren Nährstoffbombe. Sie sind auch besonders für übergewichtige Hunde geeignet und solche mit Unverträglichkeiten. Es werden keine Zusatzstoffe hinzugefügt, kein Zucker.“ Das Leckerli aus 20 Prozent gemahlenen Mehlwürmern gibt es mit Reis, Kartoffeln, Natur oder Rosmarin, also in vier Geschmackssorten.

Die Idee, Mehlwürmer selbst zu züchten und daraus Hundesnacks zu produzieren, entstand bei den Ernährungsforscherinnen Henkel und Kühn vor fast drei Jahren, als sie eine Summer School an der Universität zum Thema Future Food organisieren sollten. „Auf Dienstreisen nach Asien und Afrika haben wir auch frittierte Grillen gegessen. Im Gegensatz zu Europa weiß man dort das Potential von essbaren Insekten bereits zu schätzen“, so Ina Henkel. Die beiden Forscherinnen konnten schnell die Betriebswirtschaftlerin Sabrina Jaap von ihrer Geschäftsidee begeistern. Die Marketingfrau hat die Hundebesitzer im Blick, die viel Wert auf Nachhaltigkeit und auf eine gesunde Ernährung für ihre Vierbeiner legen und die gängigen Hundesnacks ablehnen, weil sie eine Art ungesunde Süßigkeit darin sehen. Der gesunde Snack hat seinen Preis: rund 5 Euro kostet die Packung mit 65 Gramm.

Dank des Exist-Gründerstipendiums konnte sich das Forscherteam ganz auf die Zucht konzentrieren: Die beiden Forscherinnen sprechen fast liebevoll von ihren Mehlwürmern und achten auf optimale Bedingungen: die richtige Luftfeuchtigkeit, die Temperatur von 25 Grad, das schummrige Licht und das Substrat, auf dem die Würmer sitzen, nämlich Biomöhren, Äpfel und ein Gemisch aus Mehlen. Nach drei Monaten werden die Würmer im Gefrierschrank sanft eingeschläfert und anschließend unter Druck und kurzzeitiger Erhitzung zu einer Art Popcorn geformt, den „TenePops“. Die Marke TeneTrio jedenfalls überzeugte schon mehrfach: Die drei Frauen gewannen den dritten Platz beim Business-Wettbewerb Berlin-Brandenburg, den Pitch beim Business Angel, den ersten Peis beim Ideenwettbewerb „Agrar und Ernährung“ der dfv Mediengruppe, und erst vor wenigen Wochen den Guido-Reger-Gründerpreis der Universität Potsdam. Das Ziel der Gründerinnen für dieses Jahr ist es, den Online-Handel auszubauen, Vertriebspartner zu gewinnen, eine feste Stelle zu schaffen und ein Alleinfutter für den Hund zu entwickeln.

Die frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, ALEXANDRA PICHL, die zugleich dem Kreisverband Potsdam-Mittelmark angehört, war von dem Erfindergeist beeindruckt: „Das ist pure Frauenpower. Ich weiß, wie schwer es als Frau ist, sich selbständig zu machen, und wie kritisch die Banken bei der Kreditvergabe sind. Ich bin gespannt, mit welchen Produkten uns die drei Frauen von EntoNative in Zukunft überraschen werden.“

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Tue, 30 Jan 2018 14:49:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/annalena_baerbock_zur_neuen_bundesvorsitzenden_gewaehlt/ Annalena Baerbock zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/annalena_baerbock_zur_neuen_bundesvorsitzenden_gewaehlt/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/annalena_baerbock_zur_neuen_bundesvorsitzenden_gewaehlt/ Die neuen Bundesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN heißen ANNALENA BAERBOCK und ROBERT HABECK.... Die neuen Bundesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN heißen ANNALENA BAERBOCK und ROBERT HABECK. Auf dem Bundesparteitag heute in Hannover wurde die 37-Jährige Völkerrechtlerin und Klimaschutzexpertin, die seit 2013 als einzige Brandenburgerin für ihre Partei im Bundestag sitzt, mit 504 Stimmen gewählt (64%, 504 Stimmen von 782 Stimmen). Der 48-Jährige Umweltminister aus Schleswig-Holstein wurde mit 636 Stimmen (81%) als Co-Vorsitzender „der Mann an ihrer Seite“. Anja Piel, Fraktionsvorsitzende aus Niedersachsen, kam auf 272 Stimmen (35%) und war eine starke Gegenkandidatin.

ANNALENA BAERBOCK, die mit ihrem Mann und zwei kleinen Töchtern in Potsdam wohnt, freut sich auf ihre neue Rolle als Bundesparteivorsitzende. BAERBOCK, die in den Sondierungen zur Jamaika-Koalition leidenschaftlich für grüne Positionen gekämpft hatte, überzeugte mit einer engagierten Rede eine deutliche Mehrheit der Delegierten.

Die Brandenburger Landesvorsitzenden PETRA BUDKE und CLEMENS ROSTOCK beglückwünschten BAERBOCK zu ihrem Erfolg: „Die Kandidatur von Annalena Baerbock stieß im bündnisgrünen Landesverband Brandenburg auf überwältigende Zustimmung, wir haben sie mit ganzem Herzen unterstützt und sind stolz auf ihren Erfolg. Wir freuen uns mit ihr eine Stimme zu haben, die für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und ein starkes Europa eintritt. Annalena Baerbock steht mit beiden Beinen fest im Leben und hat bereits als Landesvorsitzende in Brandenburg gezeigt, dass sie neue Ideen weiterentwickeln und Menschen für unsere Ziele begeistern kann. Zudem hat sie durch ihr langjähriges politisches Wirken auch die besonderen Herausforderungen in den ostdeutschen Bundesländern im Blick. Sie scheut sich nicht auch dahin zu gehen, wo es wehtut - ob in der Diskussion mit Kohlelobbyisten oder Windkraftgegnern. Sie ist in Potsdam zudem sehr für Geflüchtete engagiert, betreut persönlich mehrere syrische Familien u.a. mit ihrem gegründeten Verein „Hand in Hand“. Sie kann integrieren, auf Menschen zugehen und bringt so allerbeste Voraussetzungen mit, um die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in die Zukunft zu führen."

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Sat, 27 Jan 2018 18:48:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/-03bc39d17d/ Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg steht hinter der Kandidatur ihrer Bundestagsabgeordneten ANNALENA BAERBOCK für die Bundesparteispitze http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/-03bc39d17d/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/-03bc39d17d/ Am kommenden Sonnabend werden rund 800 Delegierte auf dem Bundesparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN... Am kommenden Sonnabend werden rund 800 Delegierte auf dem Bundesparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ihre Führungsspitze neu wählen. Neben Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck und Anja Piel, Grünen-Fraktionschefin in Niedersachsen, kandidiert auch die einzige bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg ANNALENA BAERBOCK um den Bundesparteivorsitz. Sie tritt auf dem Frauenplatz an. Aus jedem der 18 Kreisverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg reisen Delegierte nach Hannover, insgesamt sind es 21 Stimmberechtigte. Da weitere interessierte Parteimitglieder anreisen, werden die Brandenburger Bündnisgrünen mit rund 50 Mitgliedern auf dem Parteitag vertreten sein. Mit dabei ist auch die Brandenburger Landesvorsitzende PETRA BUDKE:

„Der Landesvorstand steht geschlossen hinter Annalena Baerbocks Kandidatur für die Parteispitze. Mit ihren früheren Erfahrungen als Landesvorsitzende der Bündnisgrünen in Brandenburg, ihren Kompetenzen als Bundestagsabgeordnete und ihrem engagierten Eintreten für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und ein starkes Europa bringt sie alle Voraussetzungen mit, um die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in die Zukunft zu führen. Sie kann integrieren, sie kann auf Leute zugehen und sie begeistern, und sie streitet mit Leidenschaft für ein ökologisches, soziales und weltoffenes Land. Wir hoffen, dass sie am Samstag auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover die Delegierten überzeugen kann und unterstützen sie voll und ganz.“ Die Ergebnisse der Wahl um den Bundesparteivorsitz werden am Sonnabend, 26. Januar, voraussichtlich gegen 14.30 Uhr feststehen.

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Thu, 25 Jan 2018 13:38:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_zum_spd_parteitag_lust_aufs_regieren_sieht_anders_aus/ Bündnisgrüne zum SPD-Parteitag: Lust aufs Regieren sieht anders aus http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_zum_spd_parteitag_lust_aufs_regieren_sieht_anders_aus/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_zum_spd_parteitag_lust_aufs_regieren_sieht_anders_aus/ Zur Abstimmung auf dem SPD-Bundesparteitag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zwischen... Zur Abstimmung auf dem SPD-Bundesparteitag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD erklärt PETRA BUDKE, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg:

„Das knappe Ergebnis auf dem Parteitag hat gezeigt: die SPD ist zutiefst gespalten und fast die Hälfte der Delegierten hat keine Ambitionen, die Große Koalition wiederaufzulegen. Die SPD-Basis will mehr als nur halbherzige Sozialpolitik, das Abstimmungsergebnis ist ein klares Signal an die SPD-Spitze und auch an die CDU/CSU, in den Punkten Bürgerversicherung und Familiennachzug nachzuverhandeln. Von Leidenschaft oder Aufbruchstimmung war auf diesem Parteitag kein Hauch zu spüren. Wichtige Herausforderungen der Zukunft, angefangen mit Klima- und Umweltschutz und Mobilität bis hin zu Fragen der sozialen Gerechtigkeit, bleiben offen. Mit dem knappen Ergebnis von 56 Prozent kann es beim Mitgliederentscheid noch einmal sehr eng werden. Stabil wird die Große Koalition, wenn sie denn überhaupt zustande kommt, jedenfalls nicht. Lust aufs Regieren sieht anders aus!"

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Mon, 22 Jan 2018 14:21:00 +0100