Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_der_abschaltung_des_kraftwerks_jaenschwalde_bis_2028_nimmt_der_kohleausstieg_in_brandenburg_fahrt_auf/ Mit der Abschaltung des Kraftwerks Jänschwalde bis 2028 nimmt der Kohleausstieg in Brandenburg Fahrt auf http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_der_abschaltung_des_kraftwerks_jaenschwalde_bis_2028_nimmt_der_kohleausstieg_in_brandenburg_fahrt_auf/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_der_abschaltung_des_kraftwerks_jaenschwalde_bis_2028_nimmt_der_kohleausstieg_in_brandenburg_fahrt_auf/ Die Brandenburger Bündnisgrünen begrüßen die Beendigung der Braunkohleverstromung im Großkraftwerk... Die Brandenburger Bündnisgrünen begrüßen die Beendigung der Braunkohleverstromung im Großkraftwerk Jänschwalde bis 2028: „ Nach langer Verschleppung auf Bundesebene nimmt der Kohleausstieg in Brandenburg nun endlich Fahrt auf“, sagt die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg JULIA SCHMIDT. „Bereits mit dem Koalitionsvertrag konnten wir wichtige Weichen stellen, denn es wird keine neuen Tagebaue und keine Tagebauerweiterungen geben. Mit der gestrigen Einigung, auch zum Kraftwerk Jänschwalde, herrscht nun Klarheit für die Region.“ 

„Diese Entwicklung heißt jedoch nicht, dass wir locker lassen werden in unserem Bestreben, Brandenburg klimaneutral zu erneuern. Um die Klimakrise zu stoppen, müssen wir besonders in den Bereichen Wärmeversorgung und Verkehr sowie beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und bei der Energieeffizienz noch viele Projekte anpacken und umsetzen. Was in dieser Woche beschlossen wurde, ist nur ein Schritt für Brandenburg“, so JULIA SCHMIDT weiter.

Die geplante Abschaltung des Kraftwerks Jänschwalde ist Teil der Einigung zum Kohleausstieg, die in der Nacht zum Donnerstag von der Bundesregierung sowie den Ministerpräsidenten Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Nordrhein-Westfalens erarbeitet wurde.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg beurteilen es positiv, dass hiermit die Finanzhilfen und Investition für die Strukturstärkung in der Lausitz nochmals abgesichert werden.  „Wir werden Wert darauf legen, dass die Mittel dafür eingesetzt werden, den Menschen in der Lausitz greifbare Zukunftsperspektiven und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür steht die Energiepolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“, erklärt JULIA SCHMIDT. Es ist uns Bündnisgrünen wichtig, dass wirksame Nachfolgeregelungen für die Mitarbeiter*innen des Kraftwerks Jänschwalde erarbeitet werden.

So sehr unsere Partei die Abschaltung des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde freut, sehen wir zahlreiche Punkte der Einigung kritisch: „Dass das Kraftwerk Schwarze Pumpe bis 2038 weiterlaufen soll, halten wir für falsch. Insgesamt bleibt die Einigung hinter den Erwartungen zurück, da bundesweit der Löwenanteil der Kohlekraftwerke bis Mitte der 2030er-Jahre am Netz bleiben soll. So werden weder die deutschen noch die europäischen Klimaziele erreicht. Unter dem Strich schafft der Kompromiss Klarheit für Brandenburg, beschleunigt das Ende der Braunkohle in unserem Bundesland und sichert den Strukturwandel in der Lausitz ab. Um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen und die Klimakrise aufzuhalten ist er jedoch insgesamt zu schwach. Dafür müssten auch außerhalb Brandenburgs die Kraftwerke schneller vom Netz genommen werden. Wir Bündnisgrüne werden weiter dafür kämpfen“, sagt JULIA SCHMIDT.

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Thu, 16 Jan 2020 15:30:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/landesvorstand_beraet_planung_fuer_2020_und_2021/ Landesvorstand berät Planung für 2020 und 2021 http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/landesvorstand_beraet_planung_fuer_2020_und_2021/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/landesvorstand_beraet_planung_fuer_2020_und_2021/ Wie wollen wir uns inhaltlich und als Partei weiter entwicklen? Diese Fragen hat der Landesvorstand...

Wie wollen wir uns inhaltlich und als Partei weiter entwicklen? Diese Fragen hat der Landesvorstand zusammen mit der Grünen Jugend und der Vorsitzenden der Landtagsfraktion, Petra Budke, auf seiner Klausur debattiert. Für die Landesvorsitzenden Alexandra & Julia ist wichtig, dass wir auch in der Regierungskoalition unsere Ideen zu den drängenden Zukunftsfragen konsequent weiterentwickeln. Neben der klimafreundlichen Mobilität stehen für uns im Jahr 2020 die Digitalisierung und der Fokus auf Innovationen im Mittelpunkt. Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und wir Bündnisgrüne müssen Antworten auf neue Fragen finden, z.B. den Wandel der Arbeitswelt oder die Frage, wie sich unsere Art zu wirtschaften in Brandenburg durch die Digitalisierung verändert. Das wollen wir auf dem Landesdelegiertenrat (kleiner Parteitag) am 9. Mai mit euch diskutieren. Weiter geht es dann auf der Sommerkonferenz am 20. Juni mit klimafreundlicher Mobilität.

Neue Mitglieder rasch einzubinden, zählt zu den auf der Klausurtagung beschlossenen Zielen, so gilt es unsere zahlreichen Neumitgliedern zu unterstützen, um aktiv zu werden. Im vergangenen Jahr sind wir so rasant gewachsen wie nie zuvor. Wer sich für die Mitarbeit bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg entscheidet, soll so schnell wie möglich damit beginnen können, ihr*sein Herzensthema voranzubringen. Dazu wollen wir zusammen mit den Kreisverbänden (Neu)-Mitglieder beauftragte in allen Strukturen schaffen, die sich insbesondere um Neumitglieder kümmern und als Lotsen dabei helfen, das alle wissen wie und wo sie sich einbringen können. Außerdem wird es dieses Jahr wieder regelmäßiger Neumitgliedertreffen geben und auch Workshopangebote für Neumitglieder. Das Frauenmentoring wird auch 2020 fortgesetzt, weitere Infos dazu unten.

 

Ein Herzensthema für uns sind auch unsere Landesarbeitsgemeinschaften (LAGen). Wir möchten unsere LAGen dabei unterstützen nach dem Wahlkampfjahr 2019 wieder mit der inhaltlichen und programmatischen Arbeit durchzustarten und werden dazu baldmöglichst mit den LAG-Sprecher*innen beraten. Input aus den LAGen ist für die fachliche Arbeit der Partei sehr wichtig und für die Regierungsarbeit von praktischem Nutzen, so können Ideen aus den LAGen ihren Weg zum Parteitag, zur Landtagsfraktion und Regierung finden. Apropos bist Du schon auf einem LAG-Verteiler eingetragen? Hier geht’s zur Übersicht der LAGen und Mailverteiler! 

 

Partei 2.0? Wir haben uns vorgenommen neben weiteren Telefonkonferenzen auch Onlinemeetings stärker in der Parteiarbeit für Gremien anzubieten. Dadurch reduzieren wir Fahrtwege und ermöglichen weiteren Personengruppen die Teilnahme. Auch der Landesvorstand wird 2020 eine Sitzung komplett online abhalten. Den Kreisverbänden und Landesarbeitsgemeinschaften steht bereits ein virtueller Telefonkonferenzraum zur Verfügung und wir wollen die Landesgeschäftsstelle auch weiter mit Telefon- und Onlinekonferenztechnik stärken.

Bei der Klausur wurde auch bereits ein Fahrplan für die Vorbereitung zur Bundestagswahl 2021 beschlossen. Die Brandenburger Landesliste wird wie üblich auf einer Landesdelegiertenkonferenz im Herbst des Vorjahres gewählt werden, für die Bundestagswahl 2021 also am 7.November 2020. Außerdem werden wir bereits im 1. Halbjahr zu einem offenen Treffen aller Interessierten einladen.

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Thu, 16 Jan 2020 13:38:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_stil_und_geschmack_die_neue_gruene_gruenderin_kocht_und_backt_fuer_frankfurt_oder/ Mit Stil und Geschmack – die neue Grüne Gründerin kocht und backt für Frankfurt (Oder) http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_stil_und_geschmack_die_neue_gruene_gruenderin_kocht_und_backt_fuer_frankfurt_oder/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_stil_und_geschmack_die_neue_gruene_gruenderin_kocht_und_backt_fuer_frankfurt_oder/ Suppen aus frischen, überwiegend regionalen Zutaten, dazu belegte Stullen mit selbst zubereiteten... Suppen aus frischen, überwiegend regionalen Zutaten, dazu belegte Stullen mit selbst zubereiteten Aufstrichen wie Humus, Frischkäse oder Möhre-Tomate: das bietet Raphaela Mühlbach seit September vergangenen Jahres in ihrem Suppenbistro „S*Kultur – Suppen und mehr“ in der Frankfurter Magistrale. Dafür hat der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die 50-jährige Geschäftsfrau heute als Grüne Gründerin ausgezeichnet – insgesamt als 28. und als erste in Frankfurt (Oder). Der Gründerinnenpreis würdigt insbesondere Frauen in Brandenburg, die sich mit nachhaltigen und zukunftsfähigen Ideen selbständig machen. Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Alexandra Pichl hob hervor, dass Mühlbach mit ihrer Suppenküche zur Vielfalt und Belebung der Frankfurter Innenstadt beitrage und immer mehr Menschen von bewusster Ernährung überzeuge:

„Der Name S*Kultur steht für „Suppen und mehr“ - aber eben nicht nur. Er steht auch für die Esskultur im Sinne von hochwertigen Speisen und einer in Ruhe eingenommenen Mahlzeit. Raphaela Mühlbach kocht jeden Tag frisch mit regionalen und saisonalen Zutaten und sogar in Bio-Qualität, wenn es möglich ist und bezahlbar bleibt. Die Esskultur findet sich auch in dem stilvoll eingerichteten Bistro wieder, denn das Auge isst mit. Nachhaltig ist Frau Mühlbach auch bei den Möbeln, denn es sind überwiegend Fundstücke – und von ihr selbst aufgearbeitet. Der Tresen ist vom ortsansässigen Tischler gebaut, und für die „Suppe-to-go“ gibt es Mehrweggläser. Handtücher, Toilettenpapier, Servietten – alles ist recycelbar. Das ist Slow-Food vom Feinsten in einer angenehmen, entspannten Atmosphäre.“

Vier bis fünf verschiedene Suppen kocht Raphaela Mühlbach jeden Tag, z.B. Kürbissuppe mit Ingwer, Spitzkohl-Kartoffeltopf, Champignoncremesuppe oder ausgefallene mit Roter Bete oder Grünkern. An manchen Tagen sind die Suppen schnell ausverkauft, weiß die Geschäftsfrau: „Der Umschwung in Richtung bewusster, vollwertiger Ernährung ist da. Ich habe immer mehr Stammkunden, darunter viele Vegetarier, Veganer, aber auch Freunde der deftigen Suppe. Auch der Oberbürgermeister kommt immer mal wieder rein. Und sie alle merken: Nachhaltige Ernährung schmeckt richtig gut und macht satt.“ Bleiben doch einmal Reste übrig, bringt die zweifache Mutter und dreifache Oma sie zur Wohngemeinschaft aus der Nachbarschaft: „Die Studierenden freuen sich immer darüber“.

Das Brot für die belegten Stullen backt Mühlbachs Lebenspartner, dessen Großvater eine Bäckerei in Lietzen in Märkisch-Oderland hatte. Das Gemüse für ihre Suppen stammt von Werder Frucht und weiteren regionalen Lieferant*innen, das Fleisch vom Metzger ihres Vertrauens, die Zutaten wie Dinkelmehl, Bio-Rohrzucker und Bio-Milch sind so naturbelassen wie möglich. Montags bis freitags hat die S*Kultur von 11.00 bis 17.00 Uhr in der Karl-Marx-Straße 181 geöffnet, Kuchen, Kekse, Bio-Tees und regionale Limonaden runden das Angebot ab.

Mühlbach wurde in Guben geboren und stand schon als Zehnjährige gerne am Herd. „Ich bin ja noch ein DDR-Kind, und die Kunst war, aus wenigen Zutaten was Leckeres zu kochen - da habe ich viel herumexperimentiert“, lacht sie. Nach dem Mauerfall war die in der DDR gelernte Fachverkäuferin für Waren des täglichen Bedarfs zunächst arbeitslos. Sie ließ sich kaufmännisch weiterbilden, arbeitete anschließend in einer Sanitärfirma und kam dadurch zu einem Baumarkt, wo sie zuletzt in der Garten- und Kreativabteilung tätig war. Doch die Idee zum eigenen Tante-Emma-Laden ließ sie nicht los. Zeitgleich zu ihrer Arbeit im Baumarkt belegte Mühlbach ein Existenzgründer*innenseminar bei der Industrie- und Handelskammer und fand mit großer Unterstützung der Wohnungswirtschaft Frankfurt GmbH eine passende Räumlichkeit für ihre Suppenbar. Das wichtigste aber: „Meine Familie und Freunde standen die ganze Zeit hinter mir und haben mich bestärkt – das war großartig“, bedankte sich Raphaela Mühlbach. Ihr Ziel für das nächste Jahr ist es, das Bestehen des Suppenbistros S*Kultur zu sichern und noch mehr Frankfurter*innen und Besucher*innen von den frischen Suppen, dem knackigen Brot und leckeren Kuchen zu begeistern.

 

 

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Wed, 15 Jan 2020 13:45:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_unterstuetzen_wunsch_der_imkerinnen_nach_anwendungsverbot_von_glyphosat_in_bluehenden_pflanzenbestaenden/ Brandenburger Bündnisgrüne unterstützen Wunsch der Imker*innen nach Anwendungsverbot von Glyphosat in blühenden Pflanzenbeständen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_unterstuetzen_wunsch_der_imkerinnen_nach_anwendungsverbot_von_glyphosat_in_bluehenden_pflanzenbestaenden/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_unterstuetzen_wunsch_der_imkerinnen_nach_anwendungsverbot_von_glyphosat_in_bluehenden_pflanzenbestaenden/ Vier Tonnen Honig gingen der Imkerei Seusing im Brandenburgischen Bernau (Barnim) durch... Vier Tonnen Honig gingen der Imkerei Seusing im Brandenburgischen Bernau (Barnim) durch Verunreinigung verloren, da ein benachbarter Landwirt unangekündigt ein glyphosathaltiges Herbizid in blühenden Löwenzahn gespritzt hatte, der ihren Bienen als Nahrungsquelle diente. Der kleine Familienbetrieb hatte die bis zu 152-fache Überschreitung der Grenzwerte bei einer freiwilligen Selbstkontrolle festgestellt und ist nun in seiner Existenz bedroht. Bei einer Kundgebung mit der Aurelia Stiftung am heutigen Mittwoch, 15.01.2019, haben Imker*innen den belasteten Honig vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft abgeladen.

Die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg JULIA SCHMIDT hat die Kundgebung begleitet. „ Es darf nicht sein, dass Imker*innen wie Camille und Sebastian Seusing die Zeche für den unbedachten Einsatz von Glyphosat zahlen müssen“, so Julia Schmidt. „Die Landwirtschaft muss mit Augenmaß vorgehen. Dass kleine landwirtschaftliche Unternehmen aufgrund von schädlichen Praktiken in unserer Landwirtschaft um ihre Existenz fürchten müssen, ist inakzeptabel. Den Wunsch der Imker*innen nach einem Anwendungsverbot von Glyphosat in blühenden Pflanzenbeständen teilen wir und unterstützen wir.“

Die neue Landesregierung sieht Handlungsbedarf im Umgang mit insektengefährdenden Stoffen in der Landnutzung. Sie hat deshalb im Koalitionsvertrag die Erarbeitung einer Reduktionsstrategie für die chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel festgeschrieben. Bis 2030 soll die eingesetzte Menge dieser Stoffe möglichst halbiert werden. „Wir erwarten, dass die Befassung mit den beiden beim Landtag eingereichten Volksinitiativen zum Schutz der Insekten und die Erhaltung der Artenvielfalt die Diskussion zum Umgang mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln ordentlich in Gang bringen wird“, sagt die umweltpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen Landtagsfraktion ISABELL HIEKEL: „Schließlich sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel in zahlreichen Untersuchungen als eine der Hauptursachen für den Rückgang der Arten identifiziert worden.“

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Wed, 15 Jan 2020 12:00:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/73052_unterschriften_fuer_die_volksinitiative_artenvielfalt_retten_zukunft_sichern_sind_ein_ansporn_fuer_uns_buendnisgruene/ 73.052 Unterschriften für die Volksinitiative "Artenvielfalt retten - Zukunft sichern!" sind ein Ansporn für uns Bündnisgrüne http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/73052_unterschriften_fuer_die_volksinitiative_artenvielfalt_retten_zukunft_sichern_sind_ein_ansporn_fuer_uns_buendnisgruene/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/73052_unterschriften_fuer_die_volksinitiative_artenvielfalt_retten_zukunft_sichern_sind_ein_ansporn_fuer_uns_buendnisgruene/ Anlässlich der Übergabe von 73.052 Unterschriften für die Volksinitiative „Artenvielfalt retten –... Anlässlich der Übergabe von 73.052 Unterschriften für die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“ an den Brandenburger Landtag am heutigen 13. Januar 2020 sagt die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, ALEXANDRA PICHL: „Wir freuen uns über den überwältigenden Zuspruch zu dieser Volksinitiative und gratulieren den Umweltverbänden herzlich zu ihrem großartigen Erfolg. Die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren ist eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit, zusammen mit der Bewältigung der Klimakrise. Seit der Gründung unserer Partei gehört der Erhalt der Artenvielfalt zu den Uranliegen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Der Erfolg der Volksinitiative und die Unterstützung der Brandenburger*innen bedeuten starken Rückenwind für die Sache und ist uns Bündnisgrünen ein Ansporn. Nun gilt es, in Brandenburg Maßnahmen zum Artenschutz anzuschieben.“

Im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung ist die Erarbeitung einer Reduktionsstrategie für chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel festgeschrieben. Die Bündnisgrünen wollen den Einsatz von schädlichen Pflanzenschutzmitteln bis zum Jahr 2030 möglichst halbieren.

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Mon, 13 Jan 2020 11:45:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_setzen_themenschwerpunkte_und_beschliessen_ziele_fuer_die_kommenden_zwei_jahre/ Brandenburger Bündnisgrüne setzen Themenschwerpunkte und beschließen Ziele für die kommenden zwei Jahre http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_setzen_themenschwerpunkte_und_beschliessen_ziele_fuer_die_kommenden_zwei_jahre/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_setzen_themenschwerpunkte_und_beschliessen_ziele_fuer_die_kommenden_zwei_jahre/ Die Brandenburger Bündnisgrünen haben bei ihrer Klausur des Landesvorstands am 10. und 11. Januar... Die Brandenburger Bündnisgrünen haben bei ihrer Klausur des Landesvorstands am 10. und 11. Januar 2020 im Jugendbildungszentrum Blossin (Landkreis Dahme-Spreewald) ihre Themenschwerpunkte und Ziele für die kommenden zwei Jahre skizziert. Die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, JULIA SCHMIDT, erklärt dazu: „Auch in der Regierungskoalition wollen wir unsere Ideen zu den drängenden Zukunftsfragen konsequent weiterentwickeln und innerparteiliche Diskussionsprozesse anstoßen. Neben dem Klimaschutz und der klimafreundlichen Mobilität stehen für uns im Jahr 2020 die Digitalisierung und der Fokus auf Innovationen im Mittelpunkt. Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und wir Bündnisgrüne müssen Antworten auf neue Fragen finden, z.B. den Wandel der Arbeitswelt oder die Frage, wie sich unsere Art zu wirtschaften in Brandenburg durch die Digitalisierung verändert.“

Neue Mitglieder rasch einzubinden, zählt zu den auf der Klausurtagung beschlossenen Zielen, sagt die bündnisgrüne Co-Landesvorsitzende ALEXANDRA PICHL: „Wir wollen es unseren zahlreichen Neumitgliedern noch einfacher machen, aktiv zu werden. Im vergangenen Jahr sind wir so rasant gewachsen wie nie zuvor. Wer sich für die Mitarbeit bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg entscheidet, soll so schnell wie möglich damit beginnen können, ihr*sein Herzensthema voranzubringen. Dazu wollen wir unter anderem Beauftragte einsetzen, die sich um Neumitglieder kümmern.“

Der Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat ferner den Fahrplan für die Vorbereitung zur Bundestagswahl 2021 beschlossen. Die Brandenburger Landesliste wird wie üblich auf einer Landesdelegiertenkonferenz im Herbst des Vorjahres gewählt werden, für die Bundestagswahl 2021 also im November 2020.

Die Landesvorstandsklausur in Blossin war die erste gemeinsame Klausur des am 7. Dezember 2019 neu gewählten Landesvorstands. An der Tagung nahmen die beiden Landesvorsitzenden Alexandra Pichl und Julia Schmidt, die beiden Beisitzer*innen Ruth Wagner und Gerd Kalinka sowie Schatzmeisterin Sabine Albrecht teil. Die Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag, Petra Budke, sowie die Sprecher*innen der Grünen Jugend Brandenburg, Josepha Albrecht und Gerrit Prange, kamen am 11.01. in beratender Funktion hinzu. 

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Sun, 12 Jan 2020 11:53:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_feiern_parteijubilaeum/ Bündnisgrüne feiern Parteijubiläum http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_feiern_parteijubilaeum/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_feiern_parteijubilaeum/ Am heutigen Freitag, 10.01.2020, feiert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das 40-jährige Bestehen der... Am heutigen Freitag, 10.01.2020, feiert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das 40-jährige Bestehen der Bundespartei sowie das 30-jährige Jubiläum der Gründung von Bündnis 90.

Dazu sagt die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, Alexandra Pichl: „Als Brandenburger Bündnisgrüne liegt uns auch das 30-jährige Gründungsjubiläum von Bündnis 90 am Herzen. In den neuen Bundesländern wird der Bündnisgedanke besonders deutlich, denn in unserer Partei sind nicht nur Menschen mit unterschiedlichen politischen Hintergründen zusammengekommen, sondern auch Menschen aus zwei politischen Systemen. Unsere Ziele jedoch haben uns geeint. Umwelt-, Klima- und Naturschutz, Basisdemokratie und Transparenz, Geschlechtergerechtigkeit und gute Bildung für alle waren über all die Jahre unser Antrieb. Das jüngste Mitgliederwachstum zeigt, dass unsere Werte in der Breite der Gesellschaft angekommen und aktueller denn je sind, besonders in Zeiten des Klimawandels und der zunehmenden politischen Spaltung der Gesellschaft. Deswegen feiern wir heute unsere Jubiläen. Morgen kämpfen wir weiter für unsere Ziele und Ideen.“

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Sat, 11 Jan 2020 20:32:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_tod_von_dirk_wilking_buendnisgruene_wuerdigen_das_engagement_des_leiters_des_mobilen_beratungsteams_gegen_rechtsextremismus/ Zum Tod von Dirk Wilking: Bündnisgrüne würdigen das Engagement des Leiters des mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_tod_von_dirk_wilking_buendnisgruene_wuerdigen_das_engagement_des_leiters_des_mobilen_beratungsteams_gegen_rechtsextremismus/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_tod_von_dirk_wilking_buendnisgruene_wuerdigen_das_engagement_des_leiters_des_mobilen_beratungsteams_gegen_rechtsextremismus/ Landesverband und Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN trauern um Dirk Wilking, den Leiter des...  

Landesverband und Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN trauern um Dirk Wilking, den Leiter des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus und sprechen seiner Familie ihre tiefe Anteilnahme aus.

Die Brandenburger Landesvorsitzenden Julia Schmidt und Alexandra Pichl würdigen den unermüdlichen Einsatz von Dirk Wilking gegen Rechtsextremismus, sein Wirken in Brandenburg und darüber hinaus. Julia Schmidt sagt:

"Dirk Wilking war eine Bereicherung für Brandenburg und sein Tod ist ein großer Verlust. Sein Einsatz gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit hat die Menschen geprägt und maßgeblich dazu beigetragen Brandenburg zu einem toleranten und weltoffenen Bundesland zu machen. Menschen wie Dirk Wilking sind es, die mit ihrem Engagement, mit ihrem Einsatz gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit unser Zusammenleben prägen. Dieser Einsatz ist von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie."

Die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Petra Budke erklärt:

„Dirk Wilking hatte sich dem Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit verschrieben und maßgeblich zum Erfolg des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“ beigetragen. Er hat die Zivilgesellschaft bei ihrem Einsatz gegen rechts unterstützt und sich immer wieder klar gegen rassistische und menschenverachtende Einstellungen positioniert. Mit seiner Persönlichkeit und seinem Wirken hat er einen unschätzbaren Beitrag für ein tolerantes und weltoffenes Brandenburg geleistet."


 

 

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Fri, 03 Jan 2020 16:01:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_tod_von_manfred_stolpe_buendnisgruene_wuerdigen_den_langjaehrigen_ministerpraesidenten/ Zum Tod von Manfred Stolpe: Bündnisgrüne würdigen den langjährigen Ministerpräsidenten http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_tod_von_manfred_stolpe_buendnisgruene_wuerdigen_den_langjaehrigen_ministerpraesidenten/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/zum_tod_von_manfred_stolpe_buendnisgruene_wuerdigen_den_langjaehrigen_ministerpraesidenten/ Landesverband und Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN trauern um den verstorbenen langjährigen... Landesverband und Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN trauern um den verstorbenen langjährigen Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und drücken seiner Frau und Familie ihre tiefe Anteilnahme aus.

Die Brandenburger Landesvorsitzenden Julia Schmidt und Alexandra Pichl würdigten die Leistung des ersten Ministerpräsidenten in Brandenburg, die Menschen miteinander versöhnt zu haben. Alexandra Pichl sagte:

„Als Brandenburgerin Jahrgang 1978 hat Manfred Stolpe mein Bild von einem demokratischen Brandenburg maßgeblich geprägt. Ich habe große Achtung vor seinem Engagement und seiner Leistung für Brandenburg. Er hat das junge Brandenburg gestaltet und dabei nie die Interessen aller Brandenburger*innen aus den Augen verloren.“

Die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Petra Budke erklärte:

„Manfred Stolpe hat Brandenburg in den Aufbaujahren von 1990 bis 2002 als Ministerpräsident geprägt. Er hat die Menschen zusammengeführt und das Land geeint. Bis ins hohe Alter nahm er regen Anteil an der gesellschaftlichen Entwicklung und setzte sich für die ostdeutschen Interessen ein. Viele Menschen haben ihn geliebt, weil er ihnen zuhörte und ihre Sorgen ernst nahm. Damit erwarb er sich hohe Anerkennung.“

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Mon, 30 Dec 2019 13:50:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_julia_schmidt_und_alexandra_pichle_erstmalig_zwei_frauen_als_doppelspitze_im_brandenburger_landesverband/ Mit Julia Schmidt und Alexandra Pichle erstmalig zwei Frauen als Doppelspitze im Brandenburger Landesverband http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_julia_schmidt_und_alexandra_pichle_erstmalig_zwei_frauen_als_doppelspitze_im_brandenburger_landesverband/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/mit_julia_schmidt_und_alexandra_pichle_erstmalig_zwei_frauen_als_doppelspitze_im_brandenburger_landesverband/ BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg haben Julia Schmidt aus Hohen Neuendorf und Alexandra Pichl aus... BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg haben Julia Schmidt aus Hohen Neuendorf und Alexandra Pichl aus Kleinmachnow zu ihren neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die 26-jährige Studentin Schmidt erhielt im ersten Wahlgang für den Frauenplatz 67 Prozent der Stimmen und lag damit vor ihrer Mitbewerberin, der 41-jährigen Kommunikationsberaterin Alexandra Pichl aus Kleinmachnow, die seit drei Jahren den Landesvorstand als Beisitzerin und als frauenpolitische Sprecherin verstärkt. Pichl trat auf dem offenen Platz gegen Dr. Gerhard Kalinka, Wissenschaftler aus Blankenfelde-Mahlow, an und setzte sich im zweiten Wahlgang mit 51 Stimmen (52 Prozent) knapp vor Kalinka (46 Stimmen, 47 Prozent) durch. Bei einem späteren Wahlgang wurde Alexandra Pichl als frauenpolitschen Sprecherin des neuen Landesvorstands mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt (82 Ja-Stimmen).

Beisitzer*innen für den Landesvorstand: Schatzmeisterin Sabine Albrecht, Ruth Wagner und Dr. Gerhard Kalinka

Die Delegierten wählten auch die drei Beisitzer*innen für den Landesvorstand: Als Schatzmeisterin wurde Sabine Albrecht aus Zossen (Teltow-Fläming) mit 87 von 89 Stimmen bereits zum zweiten Mal im Amt bestätigt. Die 51jährige Personalreferentin und Agrar-Ingenieurin verstärkt seit 2014 den Landesvorstand und will ihre langjährige Erfahrung einsetzen, um die gewachsenen Strukturen des Landesverbandes an die neuen Herausforderungen anzupassen.

Außerdem werden zukünftig die Juristin Ruth Wagner aus Rangsdorf und Dr. Gerhard Kalinka (57 Jahre), Wissenschaftler aus Blankenfelde-Mahlow (beide Teltow-Fläming) den Landesvorstand vertreten. Ruth Wagner war Vorsitzende des Kreisverbandes Teltow-Fläming und ist bereits seit 2017 Beisitzerin im Landesvorstand. Außerdem ist sie seit diesem Jahr Sprecherin von GewerkschaftsGrün. Gerhard Kalinka ist Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag Teltow-Fläming und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft im Kreistag Teltow-Fläming. 2019 kandidierte er als Bürgermeister für Blankenfelde-Mahlow. Wagner und Kalinka setzten sich gegen vier weitere Bewerber*innen durch.

Parteirat

Für das seit März 2019 tagende Gremium Parteirat für die politische Ausrichtung des Landesverbandes haben sich die 95 Delegierten auf folgende fünf Mitglieder geeinigt: Alena Karaschinski aus Frankfurt (Oder) (75 Ja-Stimmen, 78,9 Prozent), Stefan Rikken aus der Uckermark (61 Ja, 64,2 Prozent), Clemens Wehr aus der Prignitz (ebenfalls 61 Ja, 64,2 Prozent), Heide Schinowsky (59 Ja, 62,1 Prozent) sowie Vincent Bartolain aus Brandenburg an der Havel (57 Ja, 60 Prozent). Mit dieser regionalen Verteilung werden auch Mitglieder aus den ländlichen Regionen vertreten sein.

Ebenfalls wurden turnusgemäß die Vertreterinnen und Vertreter für den Länderrat, den Bundefrauenrat, den Bundesfinanzrat, das Landesschiedsgericht sowie für die Rechnungsprüfung neu gewählt.

Leitantrag des Landesvorstandes einstimmig angenommen

Im Vordergrund der inhaltlichen Debatte standen die neuen Herausforderungen für die Partei durch die Regierungsverantwortung in der Kenia-Koalition einerseits und dem gewachsenen Landesverband mit fast 2.000 Mitgliedern, zahlreichen neuen Orts- und Regionalverbänden sowie den deutlich mehr Sitzen in Kreistagen und Gemeindevertretungen. Die 110 Delegierten haben einstimmig den Leitantrag des Landesvorstandes „Ein neues Kapitel für Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg“ angenommen. Die programmatische Arbeit in den Landesarbeitsgemeinschaften soll weiter gestärkt und Wirkung in die Regierung hinein entfalten. Nach der erfolgreichen Kommunalwahl sollen Mandatsträger*innen aufgebaut und eingebunden werden, um somit aussichtsreiche Kandidat*innen für Bürgermeister*innen und Landrät*innenwahlen ins Rennen schicken zu können. Zudem streben die Bündnisgrünen die weitere Gründung von Orts- und Kreisverbänden an – mit einem attraktiven Parteileben, mit guter Diskussionskultur und freundlicher Integration der neuen Mitglieder.

Die Delegierten begrüßten die Ansiedlung der Gigafactory von Tesla in Grünheide und stimmten dafür, diese kritisch und konstruktiv zu begleiten. Dabei machten sie auch deutlich, dass der ÖPNV Vorrang vor dem Ausbau von E-Antrieben für die Automobilindustrie habe und auch bei E-Antrieb energiefressende SUVs keine sinnvolle Option seien. Schließlich legten die Delegierten Wert auf tariflich abgesicherte Arbeitsbedingungen bei der Produktion.

Außerdem wurde beschlossen, die Positionierung zur Windkraft zu erneuern, um die vielen Neumitglieder bei der Positionsbestimmung mitzunehmen.

Des Weiteren stimmten die Delegierten für die Gründung einer „Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Kinder, Jugend und Familie“, für die Umbenennung der „LAG Medien und Netzpolitik“ in „LAG Digitales und Medien“, für die Festschreibung von Trennung von Amt und Mandat in der Satzung.

Gastrednerinnen Ska Keller und Ricarda Lang

Rückenwind bekamen die Brandenburger Bündnisgrünen im Ahorn Seehotel von der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im europäischen Parlament Ska Keller. Sie mahnte an, Regierungsbeteiligung sei kein Spaziergang, sondern bedeute viel Mühe und Umwege in Kauf zu nehmen. „Wir haben die Chance, Brandenburg grüner und nachhaltiger zu machen - also machen wir etwas Gutes daraus! Andere kommen auf mich zu und fragen, wie macht ihr das, in Brandenburg so erfolgreich zu sein? Wir haben Programm, klare Haltung, Geschlossenheit und Teamgeist.“

Ricarda Lang, vor kurzem gewählte stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitischen Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, griff die Proteste von Fridays for Future auf: „Immer mehr Menschen zeigen, vernunftgeleitete Politik kann heute nur eines bedeuten: konsequenter Klimaschutz. Klimaschutz, der die Gesellschaft mitnimmt, ist nicht einfach, sondern verdammt anspruchsvoll. Diese Erkenntnis muss für uns doch Ansporn und Auftrag sein und darf nicht zur Ausrede werden, wie es bei den Konservativen der Fall ist. Demokratie ist eben nicht einfach. Politik beweist sich doch nicht dort, wo es einfach ist, sondern dort, wo man Mut und Orientierung für eine Zukunft gibt, die es erst zu erschaffen gilt.“

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Sat, 07 Dec 2019 21:34:00 +0100