Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_fordern_den_frauentag_als_gesetzlichen_feiertag/ Brandenburger Bündnisgrüne fordern den Frauentag als gesetzlichen Feiertag http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_fordern_den_frauentag_als_gesetzlichen_feiertag/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/brandenburger_buendnisgruene_fordern_den_frauentag_als_gesetzlichen_feiertag/ Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt die frauenpolitische Sprecherin des... Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt die frauenpolitische Sprecherin des Brandenburger Landesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Alexandra Pichl:

„Berlin ist mit der Aufwertung des Frauentags zum Feiertag ein großer Wurf in Hinblick auf die Wertstellung von Frauen gelungen. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen. Um die Leistungen von Frauen in der Gesellschaft angemessen zu würdigen, fordern wir, dass der Internationale Frauentag auch in Brandenburg als gesetzlicher Feiertag eingeführt wird.

Wir Brandenburger*innen haben dieses Jahr einen besonderen Grund zu feiern: Im Januar wurde auf Initiative von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das bundesweit erste Paritätsgesetz verabschiedet, ein Meilenstein in der Gleichstellung von Frauen und Männern, der langfristig große Auswirkungen auf die Brandenburger Parlamente und die Politik haben wird.

Dennoch bleibt in Brandenburg wie in Berlin noch viel bei der Gleichberechtigung zu tun. Sei es die konsequente Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes, Gender-Budgeting im Landeshaushalt, die Einführung einer dritten Betreuungsstufe in den Kitas, damit Alleinerziehende oder beide Eltern im vollen Umfang arbeiten können, die bessere Entlohnung der Pflegekräfte, die Angleichung der Löhne von Frauen und Männern ... die Liste ist lang!“

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Thu, 07 Mar 2019 10:44:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/spitzenkandidatin_fuer_die_europawahl_ska_keller_stimmt_auf_superwahljahr_2019_ein-1/ Spitzenkandidatin für die Europawahl Ska Keller stimmt auf Superwahljahr 2019 ein http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/spitzenkandidatin_fuer_die_europawahl_ska_keller_stimmt_auf_superwahljahr_2019_ein-1/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/spitzenkandidatin_fuer_die_europawahl_ska_keller_stimmt_auf_superwahljahr_2019_ein-1/ Am zweiten Tag ihres Landesparteitags der Brandenburger Bündnisgrünen in Fürstenwalde/Spree stimmte... Europa werde auf der kommunalen Ebene lebendig, sagte die Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament: „Vieles, was wir auf kommunaler Ebene gut finden, kommt von der EU und wurde oft von uns Grünen vorangebracht: sauberes Wasser in Badeseen, bessere Luftqualität in den Städten, Fördermittel für Dinge wie die Stadt-Umland-Gemeinschaft @see hier in Fürstenwalde oder die Anti-Diskriminierungsrichtlinie, die dafür sorgt, dass niemand wegen eines „falschen“ Namens keine Wohnung bekommt.“

Den Klimaschutz müsse man auf europäischer Ebene weiter voranbringen, sagte Ska Keller: „Auch europaweit müssen wir Artenschutz endlich in die Landwirtschaftspolitik einbauen, gerade bei der aktuellen Reform der Agrarförderung.“

Bei der geplanten Volksinitiative für Insektenschutz könne Brandenburg ein leuchtendes Beispiel für alle werden. Die Bündnisgrünen Brandenburg verabschiedeten mit großer Mehrheit ihre kommunalpolitische Erklärung, in der die Ziele für die Kommunalwahlen vorgegeben sind. Darin fordern sie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit kreisübergreifenden Buslinien, mehr Radwege, finanzielle Hilfen für Kommunen mit hoher Verschuldung sowie den flächendeckenden Ausbau des Internet- und Mobilfunknetzes.

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Sun, 24 Feb 2019 17:40:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/partei_bestaetigt_spitzen_duo_fuer_die_landtagswahl_2019_ursula_nonnemacher_und_benjamin_raschke_fuehren_die_partei_in_den_landtagswahlkampf/ Partei bestätigt Spitzen-Duo für die Landtagswahl 2019: Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke führen die Partei in den Landtagswahlkampf http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/partei_bestaetigt_spitzen_duo_fuer_die_landtagswahl_2019_ursula_nonnemacher_und_benjamin_raschke_fuehren_die_partei_in_den_landtagswahlkampf/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/partei_bestaetigt_spitzen_duo_fuer_die_landtagswahl_2019_ursula_nonnemacher_und_benjamin_raschke_fuehren_die_partei_in_den_landtagswahlkampf/ Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke werden ihre Partei als Spitzenkandidierende in den... Nonnemacher und Raschke hatten sich bereits bei der unter knapp 1.400 Parteimitgliedern stattfindenden Urwahl gegenüber ihren Konkurrent*innen, der frauenpolitischen Sprecherin Alexandra Pichl und dem Landesvorsitzenden Clemens Rostock, durchgesetzt. Der Landesparteitag hat heute, eine Woche nach der Urwahl, beide Kandidierenden offiziell gewählt. Die Grünen Mitglieder feierten ihr Spitzen-Duo mit stehenden Ovationen und lautem Jubel.

Annalena Baerbock: „Mit uns wird es kein Rumgemauschel bei der Frage neuer Tagebaue oder Abreißen von Dörfern geben!“

Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Brandenburg, erinnerte an die Ursprünge der Partei im Osten: „Dass wir ein Mitgliederhoch mit 1.450 Mitgliedern haben, verdanken wir auch denen, die im Frühjahr 1989 auf die Straße gegangen sind, als es wirklich gefährlich war. Als man vor dem Spagat stand, die Kinder zu Hause zu lassen und auf die Demo zu gehen, obwohl man nicht wußte, ob man am nächsten Tag frei oder verhaftet ist. Das ist der Ursprung dieser Partei und das sollten wir niemals vergessen.“

Mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werde es kein Gemauschel bei der Frage neuer Tagebaue oder Abreißen von Dörfern geben. „Es geht um den Erhalt unserer Heimat, unserer Dörfer, Wiesen und Felder. Die Menschen haben ein Recht darauf zu wissen, ob ihr Dorf in zehn Jahren steht oder nicht. „Wir als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden nicht eher ruhen, bis klar ist, dass Proschim in Brandenburg bleibt – und zwar über der Erde.“

Dabei könne eine Partei allein die Klimakrise nicht lösen, man bräuchte Bündnisse, aber ohne die Bündnisgrünen werde es in Zukunft nicht gehen, „weil wir das mitbringen, was 1989 diese politische Revolution herbeigeführt hat, es war ein Miteinander – das ist unser Maßstab im Jahr 2019.“ Baerbock warb für eine neue Gemeinsamkeit in den Kommunen, in Europa und in Brandenburg. „Dafür braucht es eine Stärkung der Strukturen in den schwachen Regionen. Es kann nicht sein, dass man den Landarzt nur aus dem Fernsehen kennt.“

Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher: „Wir haben lange Jahre gezeigt, dass wir Opposition können. Wir beweisen aber auch gerne, dass wir Regierung können.“

Die Fraktionsvorsitzende Ursula Nonnemacher betonte in ihrer Rede die beachtlichen Erfolge ihrer sechs Personen umfassenden Oppositionsfraktion im Brandenburger Landtag. Prominentestes Beispiel ist dabei das Paritégesetz, bei denen Frauen und Männer gleichberechtigt in den Parlamenten vertreten sein sollen – es fand bundesweit Beachtung. Mit Blick auf die mögliche Regierungsbeteiligung und Koalitionsverhandlungen nach dem 1. September erklärte Nonnemacher: „Wir arbeiten uns nicht an anderen ab, sondern wir werben für unsere Konzepte und streiten für unsere Überzeugungen. Wir biedern uns nicht an, aber wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wir haben lange Jahre gezeigt, dass wir Opposition können. Wir beweisen aber auch gerne, dass wir Regierung können.“

Als Spitzenkandidatin werde sie sozialpolitische Akzente setzen, zum Beispiel mit der Bildungskarte für arme Kinder, für gute Pflege im Wohnumfeld, einer medizinischen Versorgung und guter Bildung von der Krippe bis zur Hochschule. „Wir Bündnisgrünen wollen alle Möglichkeiten nutzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Brandenburg stärken. Wir stehen für ein gerechtes Land mit starken öffentlichen Institutionen, weil sich nur Reiche einen schwachen Sozialstaat leisten können.“

Zudem verwies Nonnemacher auf die friedliche Revolution und den Aufbruch vor 30 Jahren, den BÜNDNIS 90 im Namen trügen. „Wir Bündnisgrünen stehen ganz eindeutig für ein weltoffenes und freundliches Brandenburg ein, für Freiheit und Verantwortung, für Toleranz und Selbstbestimmung, für eine starke Demokratie. Wir stehen für die Verteidigung von Bürgerrechten gegen ein immer mehr ins Vorfeld des puren Verdachts verlagertes Sicherheitsdenken“, so Nonnemacher im Hinblick auf das umstrittene neue Polizeigesetz.

Spitzenkandidat Benjamin Raschke: „Wer sauberes Wasser, frische Luft und gesundes Essen will, muss Bündnis 90/Die Grünen wählen.“

Benjamin Raschke betonte: „Wir wollen dem Frust und der politischen Unzufriedenheit im Land den Nährboden entziehen – mit einem Politikstil des Zuhörens und einer Politik für das ganze Land. Gerade im ländlichen Raum fühlen sich viele Menschen abgehängt, und das zum Teil auch berechtigt. Viele Jahre hat die Landespolitik die ländlichen Räumen ignoriert, dank uns beschäftigt sie sich nun wieder damit. Wir streiten für flächendeckendes Internet, für Bus und Bahn, medizinische Versorgung und mehr Rechte für die Dörfer.“

Er verwies zudem auf die Kernaufgabe der Bündnisgrünen, den Schutz der Lebensgrundlagen: „Die Bilanz der Wirtschafts- und Umweltpolitik der SPD ist verheerend. In Zeiten des Klimawandels wird Wasser immer kostbarer - aber an immer mehr Orten im Land wird es massiv belastet: Durch Sulfat aus Tagebauen, durch illegale Müllhalden, Pestizide oder Gülle aus der Massentierhaltung. Wir stehen für eine alternative Wirtschaftsweise, die unsere Lebensgrundlagen schützt. Wer sauberes Wasser, frische Luft und gesundes Essen will, muss Bündnis 90/Die Grünen wählen.“

Resolution zum Kohlekompromiss verabschiedet: Lausitzdorf Proschim muss erhalten bleiben

In einer Resolution zum Kohlekompromiss stimmten die Brandenburger Bündnisgrünen für einen schnelleren Ausstieg aus der Kohle als 2038. Sie fordern den Erhalt des Dorfes Proschim und erteilen dem neuen Tagebau Welzow Süd und weiterer Abbaggerung von Dörfern eine Absage. Die 16 Milliarden Euro, die für den Strukturwandel bereitgestellt werden sollen, müssen prozessbegleitend ausgereicht werden, mit Weiterbildung der Kohlebeschäftigten, dem Ausbau der Infrastruktur bei Bahnstrecken und Investitionen in Zukunftstechnologien, in Digitalisierung und in die Energiewende. Auch zivilgesellschaftliches Engagement und soziales Unternehmertum wollen sie unterstützen.

Außerdem beschlossen die Bündnisgrünen kürzere Einladungsfristen für zukünftige Parteitage, zehn Tage statt wie bisher sechs Wochen, bereits im Hinblick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl.

Der Landesparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BRANDENBURG in Fürstenwalde/Spree wird heute, am Sonntag, mit der Aufstellung der Listenkandidierenden auf den Plätzen 15 bis 30 für die Landtagswahl im Herbst fortgeführt. Außerdem werden die Delegierten eine Beisitzerin für das Schiedsgericht und Mitglieder für das neue Gremium, den Landesparteirat, wählen sowie eine Erklärung für die Kommunalwahlen am 26. Mai verabschieden.

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Sun, 24 Feb 2019 11:49:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_stellen_auf_parteitag_die_landesliste_auf_die_ergebnisse/ Bündnisgrüne stellen auf Parteitag die Landesliste auf - die Ergebnisse http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_stellen_auf_parteitag_die_landesliste_auf_die_ergebnisse/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_stellen_auf_parteitag_die_landesliste_auf_die_ergebnisse/ Platz 1 Ursula Nonnemacher 107 Stimmen wurden abgegeben Ursula Nonnemacher mit 99 Stimmen/92,5... Platz 3 Sahra Damus

111 Stimmen wurden abgegeben

Sahra Damus mit 51,35 Prozent (57 Stimmen) gewählt

(Alexandra Pichl 15 Stimmen/13,5 %, Heide Schinowsky 39 Stimmen/35,1 %)

 

Platz 4 Axel Vogel

109 Stimmen wurden abgegeben

Axel Vogel mit 97,25 Prozent (106 Stimmen) gewählt (1 Nein-Stimme, 2 Enthaltungen)

 

Platz 5 Petra Budke

110 Stimmen wurden abgegeben

Petra Budke mit 76,36 Prozent (84 Stimmen) gewählt (16 Nein-Stimmen, 10 Enthaltungen)

 

Platz 6 Clemens Rostock

109 Stimmen wurden abgegeben

Clemens Rostock mit 76 Stimmen (69,72 Prozent) gewählt

(Henry Liebrenz 30 Stimmen/27,5 %)  

 

Platz 7 Marie Schäffer

108 Stimmen abgegeben

Marie Schäffer mit 65 Stimmen (60,2 %) im 3. Wahlgang gewählt

(Carla Kniestedt 43 Stimmen/39,8 %)

 

Platz 8 Heiner Klemp

109 abgegebene (und damit gültige) Stimmen

Heiner Klemp mit 62 Stimmen ( 56,9 %) im 3. Wahlgang gewählt

(Michael Luthardt  43 Stimmen/39,45 %), 4 Enthaltungen (3,67 %)

 

Platz 9 Isabell Hiekel

103 abgegebene (gültige) Stimmen

Isabell Hiekel mit 99 Stimmen (96,1 % gewählt) im 2. Wahlgang gewählt, 2 Enthaltungen, 2 Nein-Stimmen

(Carla Kniestedt verzichtet auf 2. Wahlgang und tritt auf Platz 11 noch einmal an)

 

Platz 10 Thomas von Gizycki

104 gültige Stimmen

Thomas von Gizycki mit 66 Stimmen (63,46 %) im 3. Wahlgang gewählt

(Michael Luthardt 36 Stimmen (34,67 Prozent)

 

Platz 11 Carla Kniestedt

Carla Kniestedt mit 60 Stimmen/62,5 Prozent im 2. Wahlgang gewählt

(Frauke Havekost 23 Stimmen, 24 Prozent, Katrin Vohland 11 Stimmen/11,5 Prozent) 

 

Platz 12 Michael Luthardt

95 Stimmen abgegeben 

Michael Luthardt mit 47 Stimmen (49,5 Prozent) gewählt im 3. Wahlgang

(Martin Wandrey 41 Stimmen/43,16 %)

 

Platz 13 Ricarda Budke

93 abgegebene Stimmen

Ricarda Budke mit 47 Stimmen/50,5 % gewählt

(Reinhild Benning 45 Stimmen/48,5 %)

 

Platz 14 Martin Wandrey

90 abgegebene Stimmen

Martin Wandrey 50 Stimmen/55,56 %)

 

Platz 15 Barbara Domke

95 abgegebene Stimmen

Barbara Domke mit 53 Stimmen/55,8 Prozent im 2. Wahlgang gewählt

(Reinhild Benning 42 Stimmen/44,2 Prozent)

 

Platz 16 René Blumenthal

100 gültige Stimmen

René Blumenthal mit 51 Stimmen/51 Prozent im 3. Wahlgang gewählt

(Robert Funke 47 Stimmen/47 Prozent)

 

Platz 17 Julia Schmidt

100 gültige Stimmen

Julia Schmidt mit 79 Stimmen/79 Prozent im 1. Wahlgang gewählt

(Yvonne Leute 19 Stimmen/19 Prozent)

 

Platz 18 Frank Heinke

102 abgegebene Stimmen, 1 Enthaltung

Frank Heinke mit 51 Stimmen/50 Prozent im 3. Wahlgang gewählt

(Robert Funke 50 Stimmen/49 Prozent)

 

Platz 19 Frauke Havekost

96 abgegebene Stimmen, 5 Nein, 2 Enthaltungen

Frauke Havekost mit 62 Stimmen/64,6 Prozent gewählt

(Yvonne Leue 27 Stimmen, 28,1 Prozent)

 

Platz 20 Robert Funke

97 gültige Stimmen

Robert Funke mit 74 Stimmen/76,3 Prozent im 

 

Platz 21 Vanessa Jordan-Heinrich

89 abgegebene Stimmen

Vanessa Jordan-Heinrich mit 85 Stimmen/95,5 Prozent im ersten Wahlgang gewählt, 2 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen

 

Platz 22 Reinhard Wild

91 gültige Stimmen, 2 Nein, 2 Enthaltungen

Reinhard Wild mit 56 Stimmen/61,5 Prozent im 2. Wahlgang gewählt

(Vincent Bartolain 31 Stimmen/34,1 Prozent)

 

Platz 23 Yvonne Leue

85 gültige Stimmen, 13 Enthaltungen, 4 Nein

Yvonne Leue mit 68 Stimmen/80 Prozent im 1. Wahlgang gewählt

 

Platz 24 Danilo Zoschnik

95 abgegebene Stimmen

Danilo Zoschnik mit 64 Stimmen/67,4 Prozent im 1. Wahlgang gewählt

 

Platz 25 Sabine Freund

92 gültige Stimmen

Sabine Freund mit 75 Stimmen/81 Prozent im 1. Wahlgang gewählt, 3 Nein-Stimmen, 14 Enthaltungen

 

Platz 26 Johann Lütke-Schwienhorst

94 gültige Stimmen, 1 Nein, 5 Enthaltungen

Johann Lütke-Schwienhorst mit 61 Stimmen/64,9 Prozent im 1. Wahlgang gewählt

(Martin Eiselt und Matthias Lack beide 11 Stimmen/11,7 Prozent)

 

Platz 27 Ruth Wagner

91 abgegebene Stimmen, 2 Enthaltungen

Ruth Wagner mit 89 Stimmen/97,8 Prozent gewählt

 

Platz 28 Anton Wulke

82 abgegebene Stimmen, 1 Nein, 12 Enthaltungen

Anton Wulke mit 43 Stimmen/52,4 Prozent im 1. Wahlgang gewählt

(Hendrik Nolde 26 Stimmen/31,7 Prozent)

 

Platz 29 Elke Seidel

89 abgegebene Stimmen, 4 Enthaltungen

Elke Seidel mit 47 Stimmen/52,8 Prozent im 2. Wahlgang gewählt

(Yvonne Scherzer 40 Stimmen/42,7 Prozent)

 

Platz 30 Philipp Maßen

88 abgegebene Stimmen, 9 Enthaltungen

Philipp Maßen mit 46 Stimmen/52,3 Prozent im 1. Wahlgang gewählt

(Hendrik Nolde 31 Stimmen/37,5 Prozent)

 

Platz 31 Yvonne Scherzer

80 abgegebene Stimmen

Yvonne Scherzer mit 66 Stimmen/82,5 Prozent gewählt, 5 Nein-Stimmen und 9 Enthaltungen

 

Beisitzerin fürs Schiedsgericht

Katharina Strauß

 

Landesparteirat

85 gültige Stimmen, fünf Personen von sieben Kandidierenden durften in einem Wahlgang gewählt werden. Dies sind:

Alena Karaschinski (72 Stimmen)

Clemens Wehr (70 Stimmen)

Julia Schmidt (66 Stimmen)

Jeroen Kuiper (62 Stimmen)

Martin Wandrey (46 Stimmen)

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Sat, 23 Feb 2019 14:50:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ursula_nonnemacher_und_benjamin_raschke_sind_das_spitzenduo_fuer_die_landtagswahl_2019/ Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke sind das Spitzenduo für die Landtagswahl 2019 http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ursula_nonnemacher_und_benjamin_raschke_sind_das_spitzenduo_fuer_die_landtagswahl_2019/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ursula_nonnemacher_und_benjamin_raschke_sind_das_spitzenduo_fuer_die_landtagswahl_2019/ Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke werden als Spitzenkandidierende die Brandenburger... Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke sind das Spitzenduo für die Landtagswahl 2019


Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke werden als Spitzenkandidierende die Brandenburger Bündnisgrünen in den Wahlkampf führen. Das ist das Ergebnis der Urwahl, die der Landesverband unter seinen Mitgliedern durchgeführt hat. Abstimmungsberechtigt waren alle Mitglieder, die bis zum 31. Dezember 2018 in die Partei eingetreten sind. Von diesen 1.392 Personen haben 836 ihr Wahlrecht per Briefwahl wahrgenommen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 60,1 Prozent. Die Landesvorsitzende Petra Budke hob den basisdemokratischen Prozess hervor:

„Bei uns gibt es keine Hinterzimmerentscheidungen, bei uns ist die Basis Boss. Die Mitglieder haben entschieden, mit welchem Spitzenduo sie in den Landtagswahlkampf gehen. Die Wahlbeteiligung liegt im Vergleich zu den Urwahlen in Bayern oder bei der Bundestagswahl 2017 leicht über dem Durchschnitt. Wir haben in den letzten Wochen seit Verlautbarung, dass wir eine Urwahl durchführen, bis heute 133 neue Mitglieder gewonnen, das ist ein Wachstum von zehn Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir um 28 Prozent an Mitgliedern zugelegt. Unser Frauenanteil ist auf 40,4 Prozent leicht gestiegen, und mit dem durchschnittlichen Alter unserer Mitglieder von 49,3 Jahren haben wir uns zudem verjüngt. Das ist einzigartig in der Brandenburger Parteienlandschaft. Allein deshalb ist die Urwahl für uns ein Erfolg.“

Für Platz 1 konnte Ursula Nonnemacher, Fraktionsvorsitzende und Innenexpertin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, 79 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, das sind 629 Ja-Stimmen. Sie zeigte sich erfreut über das Ergebnis: „Ich freue mich sehr über die hohe Zustimmung zu meiner Kandidatur als Spitzenkandidatin und danke den Mitgliedern des Landesverbandes für das Vertrauen. Die von uns als basisdemokratischer Partei erstmals betriebene Urwahl gibt uns zusätzlichen Schwung für die sehr bedeutsame Landtagswahl am 1. September. Unsere Themen Energiewende, Verkehrswende und Agrarwende sind mit den Diskussionen um den Kohleausstieg, um Luftschadstoffe und Tempolimit, um Tierwohl und Artenschutz in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wir werden außerdem mit unserem ausgesprochen sozialen Profil und unserem Eintreten für die offene Gesellschaft punkten. Gerade die Themen Pflege und Gesundheitsversorgung, Gleichstellung von Frauen und der Kampf gegen den Rechtspopulismus liegen mir persönlich sehr am Herzen.“

Für Benjamin Raschke, Sprecher für Umwelt, Landwirtschaft und Ländliche Räume der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, auf Listenplatz 2 stimmten 490 Mitglieder und damit 61,6 Prozent: „Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern für die rege Teilnahme an der allerersten Urwahl in Brandenburg. Wir haben damit ein starkes Zeichen für mehr Mitbestimmung und direkte Demokratie gesetzt. Ich danke sehr für die große Unterstützung und verstehe das Ergebnis als klaren Auftrag: Wir ziehen in einen Wahlkampf für ganz Brandenburg und machen uns stark für die Ländlichen Räume, für gleichwertige Lebensverhältnisse, guten Nahverkehr und lebendige Dörfer. Damit wollen wir auch ganz bewusst dem Frust und der Resignation im Land entgegentreten, aus dem die AfD bisher politisch Kapital schlägt. Und wir werden im Wahlkampf mit lauter Stimme für den Umwelt- und Naturschutz eintreten, für eine ökologisch-bäuerliche Landwirtschaft, gegen Bienensterben und Massentierhaltung. Wer Klimaschutz, ökologische Wirtschaft, saubere Luft und sauberes Wasser will, ist bei uns an der richtigen Adresse."

Der Brandenburger Landesvorsitzende Clemens Rostock und die frauenpolitische Sprecherin Alexandra Pichl hatten ebenfalls um die Spitzenkandidatur gerungen. Der unterlegene Landesvorsitzende Clemens Rostock, für den 35,1 Prozent Mitglieder stimmten, sieht es sportlich und brachte eine Analogie zum Fußballspiel: „Die Mitglieder haben entschieden und ich bin sicher, dass wir mit Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke zwei engagierte und überzeugende Spitzen aufgestellt haben. Als Landesvorsitzender werde ich mich nun ganz auf die Arbeit als Spielmacher konzentrieren, der das Wahlkampfteam zusammenhält, den Spitzen den Rücken frei hält und ihnen die nötigen Vorlagen erarbeitet." Auf der Landesliste will er jetzt für Platz 6 kandidieren.

 

Alexandra Pichl konnte 16,3 Prozent der Mitglieder von sich überzeugen: „Ich bin als Außenseiterkandidatin gegen die derzeitige Fraktionsvorsitzende angetreten. Meine Aussichten, Spitzenkandidatin zu werden, waren überschaubar. Umso stolzer bin ich auf das zweistellige Ergebnis, dass ich wider Erwarten erzielt habe. Die 16 Prozent Ja-Stimmen motivieren mich, weiter mit voller Kraft für unsere Partei, unsere Wahlkampfziele und unser Wahlergebnis zu kämpfen.“ Alexandra Pichl wird auf der Landesliste auf Platz 3 antreten.

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Fri, 15 Feb 2019 10:57:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/volksinitiative_zum_bienenschutz_landwirtinnen_muessen_in_die_diskussion_einbezogen_werden/ Volksinitiative zum Bienenschutz: Landwirt*innen müssen in die Diskussion einbezogen werden http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/volksinitiative_zum_bienenschutz_landwirtinnen_muessen_in_die_diskussion_einbezogen_werden/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/volksinitiative_zum_bienenschutz_landwirtinnen_muessen_in_die_diskussion_einbezogen_werden/ Zu den Planungen der Brandenburger Umweltverbände, eine Volksinitiative ähnlich dem der bayerischen... Zu den Planungen der Brandenburger Umweltverbände, eine Volksinitiative ähnlich dem der bayerischen Volksinitiative zum Bienenschutz anzustoßen, erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Clemens Rostock:

„Wir begrüßen, dass die Brandenburger Umweltverbände den Erfolg in Bayern nun in Brandenburg wiederholen möchten. Die dortige Unterstützung von über einer Million Menschen innerhalb weniger Tage zeigt deutlich den Bedarf in der Gesellschaft, über die Art der Landwirtschaft und deren Auswirkungen auf Insekten zu debattieren. Uns Bündnisgrünen ist dabei wichtig, dass die Landwirt*innen in dieser Diskussion mitgenommen werden, denn ohne sie geht es nicht. Nicht die Bäuerinnen und Bauern sind das Problem, sondern die Umstände, unter denen sie wirtschaften müssen. Diese gilt es, im Sinne der Landwirt*innen, der Verbraucher*innen und der Umwelt zu ändern.“

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Thu, 14 Feb 2019 16:20:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/lehrkraefteausbildung_an_der_btu_cottbus_einfuehren/ Lehrkräfteausbildung an der BTU Cottbus einführen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/lehrkraefteausbildung_an_der_btu_cottbus_einfuehren/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/lehrkraefteausbildung_an_der_btu_cottbus_einfuehren/ Zu den Diskussionen über die Lehrkräfteausbildung an der BTU Cottbus erklärt die Landesvorsitzende... Zu den Diskussionen über die Lehrkräfteausbildung an der BTU Cottbus erklärt die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg PETRA BUDKE:

"Angesichts des gravierende Lehrkräftemangels ist es dringend erforderlich, dass in Brandenburg mehr Lehrkräfte ausgebildet werden, die rot-rote Landesregierung und die Universität Potsdam haben das viel zu lange vernachlässigt. Bündnis 90/Die Grünen haben auf Initiative der Grünen Jugend bereits auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz im November in Wildau beschlossen, dass sie die Lehrkräfteausbildung nicht mehr nur auf die Universität Potsdam konzentrieren, sondern  auch an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ein Lehramtsstudium einführen wollen. Besonders für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bietet die BTU mit ihrem Profil  hervorragende Voraussetzungen. Ein Lehramtsstudium auch an der BTU wäre eine Bereicherung für die Stadt Cottbus und die ganze Region. Der Lehrkräftemangel ist gerade in den berlinferneren Regionen besonders dramatisch. Deshalb ist es sinnvoll, ein größeres regionales Angebot zu schaffen, denn oft möchten die angehende Lehrer*innen auch nach Abschluss ihres Studiums in der Nähe ihres bisherigen Wohnortes  bleiben."

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Thu, 14 Feb 2019 16:14:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/regionales_aus_der_prignitz_preis_gruene_gruenderin_geht_an_die_perlebergerin_tatjana_stancev/ Regionales aus der Prignitz: Preis Grüne Gründerin geht an die Perlebergerin Tatjana Stancev http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/regionales_aus_der_prignitz_preis_gruene_gruenderin_geht_an_die_perlebergerin_tatjana_stancev/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/regionales_aus_der_prignitz_preis_gruene_gruenderin_geht_an_die_perlebergerin_tatjana_stancev/ Käse vom Ziegenhof aus dem benachbarten Kunow, Jagdwurst und Nudeln vom Ökohof Kuhhorster bei... Käse vom Ziegenhof aus dem benachbarten Kunow, Jagdwurst und Nudeln vom Ökohof Kuhhorster bei Fehrbellin, Brot aus der Rohrlacker Biobäckerei Vollkern – diese Köstlichkeiten führt Tatiana Stančev in ihrem Naturkostladen „BiO & Bewusstsein“ in Perleberg. Dafür wurde die 36-jährige Geschäftsfrau heute als Grüne Gründerin ausgezeichnet. Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Petra Budke hob hervor, wie junge Frauen wie die Polin Tatiana Stančev die Prignitz neu beleben: „Tatiana Stančev ist Europäerin im besten Sinne des Wortes. Nach ihrer Kindheit in Hamburg und Polen und dem Studium in London hat sie bei „work & travel“ die Prignitz kennen- und liebengelernt. Mit ihrer Enscheidung, sich hier niederzulassen, bereichert sie die historische Altstadt an der Stepenitz – ihr Naturkostladen sucht in der Prignitz seinesgleichen. Sie bietet regionalen Erzeugern aus Brandenburg eine Plattform und bezieht ihre Ware ausschließlich von nachhaltigen, fairen Händlern. Dass Tatiana Stančev ihr Sortiment mit unverpackten Lebensmitteln zukünftig weiter ausbauen will, begrüßen wir Bündnisgrünen ausdrücklich.“

Der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vergab den Preis Grüne Gründerin heute bereits zum 25. Mal an eine Existenzgründerin aus Brandenburg, um ihren Mut und Geschäftssinn für nachhaltige Konzepte zu würdigen und ihr mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu verleihen. Die Geschäftsfrau und Mutter einer anderthalbjährigen Tochter, die im Mai 2016 ihren Naturkostladen „BiO & Bewusstsein“ gegründet hatte, freute sich über die Anerkennung: „Es dauert schon drei Jahre, bis man sich etabliert hat, und da heißt es durchhalten und an die eigene Geschäftsidee glauben.“ Zumal sie ihr Geschäft in der Puschkinstraße wegen der Babypause ganz schließen musste und an einem neuen Ort eröffnete – seit einem Jahr gibt es ihren Laden in der Bäckerstraße. Für Stančev war die Existenzgründung konsequent: Sie musste sich mit vielen gesundheitlichen Problemen herumschlagen, bis sie ihre Ernährung auf regionale Lebensmittel umstellte und dadurch Heilung fand. Nun erfreut sich ihr Laden einer wachsenden Stammkundschaft, denn bislang ist „BiO & Bewusstsein“ der einzige Naturkostladen in der weitläufigen Umgebung. Viele Landwirte verkaufen ihre Produkte lieber in Berlin oder bestenfalls im Hofladen.

Tatiana Stančev ist Kosmopolitin: in Hamburg geboren und bei ihrer Oma auf dem Lande in Polen aufgewachsen, mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Zehn Jahre lebte sie in London, studierte Kunstgeschichte und jobbte im Service von gehobenen Restaurants. Mit dem „work and travel“ Programm wollte sie in die Welt ziehen, zunächst nach Deutschland. In der Prignitz gefiel es ihr so gut, dass sie in Groß Pankow in einer Wohngemeinschaft mit Veganern lebte - entsetzt darüber, dass es keinen Naturkostladen in der Nähe gab. Also gründete sie kurzerhand selbst einen in Perleberg. „Perleberg mag ich sehr: die schöne Altstadt, die Häuser, die Natur. Ich hatte den Lärm und Gestank vom Autoverkehr in London satt und auch Berlin wäre mir zu groß“, sagt die Neu-Perlebergerin. Wenn nun noch ihr englischer Freund, der sie nur einmal im Monat besuchen kann, zu ihr und der gemeinsamen Tochter zöge, dann wäre ihr Glück perfekt.

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Wed, 13 Feb 2019 17:04:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ein_jahr_aktionsplan_queeres_brandenburg_kein_grund_zum_jubeln/ Ein Jahr Aktionsplan "Queeres Brandenburg" - Kein Grund zum Jubeln http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ein_jahr_aktionsplan_queeres_brandenburg_kein_grund_zum_jubeln/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ein_jahr_aktionsplan_queeres_brandenburg_kein_grund_zum_jubeln/ Ein Jahr, nachdem der Aktionsplan „Queeres Brandenburg" am 1. Februar 2018 in Kraft getreten... Ein Jahr, nachdem der Aktionsplan „Queeres Brandenburg" am 1. Februar 2018 in Kraft getreten ist, zieht die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Petra Budke, eine erste Bilanz: „Weder eine finanzielle Untersetzung der Maßnahmen und Projekte erfolgte, noch wurden Schritte aufgezeigt, wie der Aktionsplan umgesetzt und evaluiert werden soll."
Insbesondere kritisierte Petra Budke, dass die bis Ende März 2019 befristete Stelle zur Koordination des Aktionsplans „Queeres Brandenburg" im federführenden Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie noch nicht verlängert worden ist. Sie mahnte dringend, eine schnelle Verlängerung der Stelle an.

Auch die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) „QueerGrün" im Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die sich vor zwei Monaten auf dem Landesparteitag in Wildau gegründet hatte, sieht „keinen Grund zum Jubeln". Sie fordert eine auskömmliche Finanzierung der Projekte und Maßnahmen, wie zum Beispiel mehr Beratung u.a. für die Einrichtung eines Regenbogenfamilienzentrums, um Transphobie und Homophobie in Brandenburg entgegenwirken zu können. Laut einer aktuellen Studie vom Februar 2018 (s.u.) haben fast die Hälfte, nämlich 48 Prozent, der LSBTTIQ* in Brandenburg innerhalb der vergangenen fünf Jahre Diskriminierung erfahren. Der meist genannte Ort, wo sie leidvolle Erfahrungen machen, ist die Familie.

Das nächste Treffen der LAG QueerGrün findet am 8. Februar um 17 Uhr in der Landesgeschäftsstelle Jägerstraße 18, 14467 Potsdam, statt.

Hintergrund: Studie vom MASGF unter 314 Teilnehmer*innen einer Online-Umfrage
Abkürzung: LSBTTIQ*, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle*,Transidente, Intersexuelle*, queere Menschen

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Thu, 31 Jan 2019 10:57:00 +0100
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/abschlussbericht_der_kohlekommission_unklarheit_fuer_welzow_sued_ii_bleibt/ Abschlussbericht der Kohlekommission: „Unklarheit für Welzow Süd II bleibt“ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/abschlussbericht_der_kohlekommission_unklarheit_fuer_welzow_sued_ii_bleibt/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/abschlussbericht_der_kohlekommission_unklarheit_fuer_welzow_sued_ii_bleibt/ Zu den Ergebnissen der sogenannten Kohlekommission erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von... Zu den Ergebnissen der sogenannten Kohlekommission erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Clemens Rostock:

„Wir begrüßen, dass mit den Empfehlungen der Kohlekommission der Einstieg in den Kohleausstieg nun endlich Realität werden soll. Allerdings sehen wir noch Bedarf nachzulegen und einzelne Maßnahmen zu konkretisieren, um die Einhaltung der Pariser Klimaziele sicherzustellen.

Auch zwischen den Revieren gibt es große Unterschiede. Während für NRW ziemlich klare Meilensteine empfohlen werden, bleibt für Brandenburg vieles im Unklaren. Der Brandenburger Chefunterhändler Matthias Platzeck und Ministerpräsident Dietmar Woidke haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass der Ausstiegspfad aus der Lausitzer Kohle im Ungefähren bleibt. So wird offen gelassen, ob der Tagebau Welzow Süd II noch kommen wird. Damit müssen die Einwohner von Proschim weiterhin bangen, ob ihr Dorf abgebaggert werden soll. Wir kämpfen weiter für die notwendige Planungssicherheit in der Region und eine endgültige Aufgabe aller Pläne für einen neuen Tagebau Welzow Süd II.“

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Sat, 26 Jan 2019 16:12:00 +0100