Landesverband Brandenburg http://gruene-brandenburg.de Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ska_keller_als_kandidatin_fuer_europaeische_gruenen_spitzenkandidatur_nominiert/ Ska Keller als Kandidatin für Europäische Grünen-Spitzenkandidatur nominiert http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ska_keller_als_kandidatin_fuer_europaeische_gruenen_spitzenkandidatur_nominiert/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ska_keller_als_kandidatin_fuer_europaeische_gruenen_spitzenkandidatur_nominiert/ Zur Nominierung von Ska Keller als Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Spitzenkandidatin der... Zur Nominierung von Ska Keller als Kandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Spitzenkandidatin der Europäischen Grünen zur Europawahl 2019 erklärt CLEMENS ROSTOCK, bündnisgrüner Landesvorsitzender:


"Wir freuen uns, dass Bündnis 90/Die Grünen mit Ska Keller eine starke Frau aus Brandenburg für die europäische Spitzenkandidatur nominieren. Gerade wir Brandenburger*innen, die in der DDR geboren und an der deutsch-polnischen Grenze aufgewachsen sind, den Fall der Mauer sehen und die Grenzöffnung erleben durften, wissen um den Wert eines geeinten und auf Menschenrechten basierenden Europas. Mit ihrer bisherigen Arbeit für Menschenrechte, einen fairen Welthandel, für Bürgerrechte in allen Mitgliedstaaten und vor allem eine humane Flüchtlingspolitik hat Ska Keller gezeigt, dass sie für ein solidarisches Europa kämpft."


Ska Keller ergänzt:
„Für mich muss Europa der Fels in der Brandung für Menschenrecht, Gerechtigkeit und Solidarität sein. Es beunruhigt mich zutiefst, dass wir über den Flüchtlingsschutz überhaupt nicht mehr reden in Europa, sondern nur noch über Abschottung und dass Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in einigen Mitgliedsländern immer offener infrage gestellt werden. Diesen Werteverfall müssen wir stoppen. Wir Grüne haben einen klaren Kompass: für Europa und für Veränderung. Mein Ziel ist es, dass wir Grüne europaweit stark aus den Wahlen hervorgehen, damit wir Europa grüner, sozialer und demokratischer machen können.“

Hintergrund:

Auf der heutigen Parteiratssitzung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurde die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament und Brandenburger Europaabgeordnete SKA KELLER als deutsche Kandidatin für die europäische Spitzenkandidatur der europäischen Grünen gewählt. Die endgültige Wahl wird dann am 23.-25. November 2018 auf dem Parteitag der Europäischen Grünen in Berlin erfolgen.

Ska Keller ist 1981 im heutigen Guben, Brandenburg  geboren und hat an der Freien Universität Berlin und an der Sabanci Üniversitesi Istanbul Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik studiert. Im Alter von nur 27 Jahren wurde Ska 2009 ins Europäische Parlament gewählt. Seit Dezember 2016 ist sie dort Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA. Während der vergangenen Europawahlen 2014 war sie die europäische Spitzenkandidatin der Grünen und ist seit ihrer erfolgreichen Wiederwahl in ihrer zweiten Legislaturperiode im Amt.

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Mon, 09 Jul 2018 15:23:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruene_sommerkonferenz_in_neuruppin_mit_robert_habeck_und_schluesselprojekten_fuer_die_landtagswahl_2019/ Grüne Sommerkonferenz in Neuruppin mit Robert Habeck und Schlüsselprojekten für die Landtagswahl 2019 http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruene_sommerkonferenz_in_neuruppin_mit_robert_habeck_und_schluesselprojekten_fuer_die_landtagswahl_2019/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gruene_sommerkonferenz_in_neuruppin_mit_robert_habeck_und_schluesselprojekten_fuer_die_landtagswahl_2019/ Bei der Veranstaltung „Grüne Sommerkonferenz“ unter dem Motto „Komm, lass uns leben“ von BÜNDNIS... Bei der Veranstaltung „Grüne Sommerkonferenz“ unter dem Motto „Komm, lass uns leben“ von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN diskutierte der bündnisgrüne Bundesvorsitzende Robert Habeck in der evangelischen Schule in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) über das neue Grundsatzprogramm, das die Partei nach einer offen geführten Debatte 2020 beschließen will. Damit will die Partei Herausforderungen für eine nachhaltige Politik der Zukunft angehen und Lösungen für drängende Probleme der Zukunft weiterentwickeln. 150 Gäste, darunter viele grüne Mitglieder sowie Interessierte aus Neuruppin, waren gekommen, um über die Spaltung der Gesellschaft, Demokratie, Rechtspopulismus, Bildung, Landwirtschaft, Klimaschutz, Europa als Wertegemeinschaft, Gentechnik und weitere aktuelle Themen zu diskutieren.

Im Hinblick auf den Streit der Unionsparteien zur Flüchtlingsproblematik und der Richtlinienkompetenz der Kanzlerin äußerte sich Robert Habeck: „Die Söders und Dobrindts unserer Zeit sprechen es ja ganz offen aus, sie wollen ein Europa der Vaterländer. Sie wollen eine Rückabwicklung der Politik der Union bis hinter Adenauer zurück, sie wollen Deutschland auf einen Pfad bringen, der die rechtsnationalen Kräfte stärker macht als die proeuropäischen Kräfte. Hier haben die Grünen angesichts des Drucks von rechts eine entscheidende Rolle: Wir wollen die Leidenschaft für eine proeuropäische, liberale, ökologische Politik am Leben erhalten und größer werden lassen. Mit dem sukzessiven Erfolg der AfD haben die anderen Parteien begonnen, ihnen hinterherzulaufen. Wir Grüne müssen zeigen, dass das liberale, progressive Lager eine eigene Attraktivität entfaltet.“

Programmatische Arbeit sei das Gegenteil von populistischer Arbeit, betonte Habeck. Deshalb sei das Grundsatzprogramm so sinnvoll, um durch den Prozess eine Tür aufzuschließen und die Menschen einzuladen, sich zu beteiligen und nicht zu verzweifeln, sondern weiterzudenken, dass man auch gestalten könne.

Die Brandenburger Landesvorsitzenden Petra Budke und Clemens Rostock zeigten sich über die lebhafte, konstruktive und teils kontroverse Debatte erfreut. „Es ist schön, dass auch Neuruppiner gekommen sind, um ihre Fragen und Anregungen loszuwerden. Diese gesellschaftliche Debatte brauchen wir in diesen Zeiten, in denen grundsätzliche Weichenstellungen der Politik über Europa, Klima- und Sozialpolitik nötig sind.“

Am Nachmittag veranstalteten die bündnisgrünen Landtagsabgeordneten und Mitglieder des Landesvorstands mit Expert*innen Workshops zu verschiedenen Themen, zum Beispiel dem Pflegenotstand, dem Ausbau des Öffentliche Verkehrs oder nachhaltiger Energiepolitik. In einem Arbeitskreis zur Agrarpolitik erhielt der Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, der Biobauer Henrik Wendorff, breite Zustimmung für seine Forderungen nach einer verpflichtenden Haltung- und Herkunftskennzeichnung von Fleischprodukten und nach einer flächengebundenen Tierhaltung.

Ziel der Grünen Sommerkonferenz, die seit 2010 an wechselnden Orten stattfindet, ist es dieses Jahr, den Blick auf das kommende Wahlprogramm für die kommende Landtagswahl 2019 zu schärfen. Dazu sagte Clemens Rostock: „Themen wie die Förderung der ökologischen Landwirtschaft, die emissionsfreie Mobilität mit Rad, Bus und Bahn oder die Digitalisierung brennen vielen Menschen unter den Nägeln.“

Die Bundesvorsitzende Annalena Baerbock, die aus Brandenburg kommt, wird ab Herbst in Neuruppin ein neues Wahlkreisbüro eröffnen mit Sitz in der August-Bebel-Straße 24. Leiten wird es Karoline Waack, die in der Flüchtlingshilfe des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin aktiv ist.

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Sat, 23 Jun 2018 19:48:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_feiern_den_zusammenschluss_von_buendnis_90_und_die_gruenen_vor_25_jahren/ Bündnisgrüne feiern den Zusammenschluss von Bündnis 90 und Die Grünen vor 25 Jahren http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_feiern_den_zusammenschluss_von_buendnis_90_und_die_gruenen_vor_25_jahren/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnisgruene_feiern_den_zusammenschluss_von_buendnis_90_und_die_gruenen_vor_25_jahren/ Auf den Tag genau vor 25 Jahren, am 19. Juni 1993, haben sich in Cottbus die Brandenburger... Auf den Tag genau vor 25 Jahren, am 19. Juni 1993, haben sich in Cottbus die Brandenburger Landesverbände von Bündnis 90 und Die Grünen zu der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zusammengeschlossen. Aus diesem Anlass feiert der Landesverband Brandenburg heute Abend im Gemeindesaal der Erlöserkirche in Potsdam „Silberhochzeit“ und erwartet rund 100 Gäste, darunter zahlreiche Vertreter*innen aus den Anfangsjahren der Partei. Auftreten werden die ehemalige Brandenburger Ministerin Marianne Birthler, die frühere Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter, die ehemalige Landessprecherin Petra Weißflog, der ehemalige Fraktionspressesprecher von Bündnis 90, Helmut Müller-Enbergs, und die Mitbegründerin der Umweltbewegung der DDR ARGUS Potsdam, Saskia Hüneke.

Sie werden in einer Podiumsdiskussion zurück auf die Anfänge blicken, aber auch darlegen, wofür BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN heute stehen. Dazu erklärt die Brandenburger Landesvorsitzende Petra Budke: „Unsere Wurzeln liegen in der Bürgerrechtsbewegung der DDR und wir haben im bewegten Jahr 1989 maßgeblich zum Erfolg der friedlichen Revolution beigetragen. Das tragen wir noch heute im Namen. Unsere Wurzeln liegen auch in der grünen Partei, die sich in Ost und West von Gründung an für Umweltschutz, den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und für Frieden eingesetzt hat. Seit fünfundzwanzig Jahren sind Bündnis 90 und Die Grünen zu einer Partei zusammengewachsen und streiten für eine bessere Welt. Der Weg war nicht immer einfach, es gab Höhen und Tiefen und nicht alle wollten diesen Weg mitgehen. Doch die Auseinandersetzungen und Erfahrungen haben uns auch zu dem gemacht, was wir heute sind: eine starke Kraft für eine ökologische, gerechte und weltoffene Gesellschaft, die nicht mehr wegzudenken ist aus dem Brandenburger Parteienspektrum. Gerade in diesen Zeiten, in denen Europa und der Weltfrieden in Gefahr sind, in denen Nationalismus und Rechtspopulismus wieder gesellschaftsfähig werden und der Zusammenhalt unserer Gesellschaft bedroht ist, in denen es möglich geworden ist, das Grauen des Nationalsozialismus öffentlich im Bundestag zu verharmlosen, sind wir Bündnisgrüne wichtiger denn je!“

Der Brandenburger Landesvorsitzende CLEMENS ROSTOCK ergänzt: „Die Probleme, die BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg 1993 zum Zeitpunkt ihrer Fusion bewegt haben, sind noch immer nicht gelöst, ganz im Gegenteil nehmen einige Probleme wieder zu. Damals wie heute sind es vor allem ökologische Probleme, die uns in Brandenburg Sorgen machen: Das sture Festhalten an der Braunkohleförderung, die Verockerung und Sulfatbelastung der Spree, die Ausweitung der Massentierhaltung, der wachsende Güterverkehr auf der Straße. Aber auch viele soziale Probleme treiben uns damals wie heute um. War es damals die anwachsende Massenarbeitslosigkeit nach der Wiedervereinigung, sind es heute Armuts- und Verteilungsprobleme trotz niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Wirtschaftskraft, wie Kinderarmut, der Pflegenotstand oder die Verdrängung auf dem Wohnungsmarkt. Und damals wie heute gibt es Gruppen, die Geflüchtete als Bedrohung darstellen, das Grundrecht auf Asyl in Frage stellen und einen Keil in die Gesellschaft treiben. Die Bewältigung dieser Herausforderungen sehen wir Bündnisgrüne damals wie heute als unsere Aufgaben an und freuen uns über wachsenden Zuspruch.“

Der Brandenburger Landesverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verzeichnet seit Anfang 2018 ein Mitgliederwachstum von zehn Prozent und liegt bei aktuell 1.215 Mitgliedern bei einem Frauenanteil von 40 Prozent. Der politische Bundesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Michael Kellner wird das 1.200ste Mitglied im Landesverband Brandenburg begrüßen: Ines Kühnel aus Königs Wusterhausen. Die 41-jährige Steuerfachwirtin, die in einer mittelständischen Steuerberatungsgesellschaft in Berlin arbeitet, ist seit fast zwei Jahren in Königs Wusterhausen politisch aktiv. Besonders liegen ihr der Umweltschutz und soziales Engagement am Herzen: „Ich möchte erreichen, dass die Grünen in Königs Wusterhausen stark werden, als weitere demokratische Partei die Stadtverordnetenversammlung bereichern und der Stadt ihren Stempel aufdrückt, besonders im Hinblick auf den Umweltschutz. Wir wollen hier was bewegen, es darf nicht sein, dass die AfD wie in Sachsen 24 Prozent der Stimmen bekommt. Wir müssen den Bürgern aus Königs Wusterhausen bessere Wahlmöglichkeiten anbieten. Ich hoffe, dass sich mehr Menschen bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN engagieren, wenn sie erfahren, dass Königs Wusterhausen nun bald einen Ortsverein hat.“

Im Rahmen des Festaktes werden des Weiteren Parteimitglieder mit der „Silbernen Nadel“ geehrt werden, die 25 Jahre oder länger für die Partei tätig sind.

 

 

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Tue, 19 Jun 2018 12:29:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ausbau_von_praeventivangeboten_bei_drogenkonsum/ Ausbau von Präventivangeboten bei Drogenkonsum http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ausbau_von_praeventivangeboten_bei_drogenkonsum/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/ausbau_von_praeventivangeboten_bei_drogenkonsum/ Zur aktuellen Umfrage anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni äußert sich der Brandenburger... Zur aktuellen Umfrage anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni äußert sich der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Clemens Rostock:

„Gesundheit ist Teil der Daseinsvorsorge. Wir sollten uns nicht erst dann mit dem Thema beschäftigen, wenn Menschen bereits erkrankt und süchtig sind. Das öffentliche Gesundheitswesen muss Gesundheit besser fördern und präventive Angebote stärken. Für die Flächenlandkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, wo neben Alkohol auch illegale Drogen wie Amphetamine und Cannabis zunehmend eingenommen werden, steht nur eine halbe Stelle mit 20 Stunden pro Woche für die Suchtprävention zur Verfügung – das ist viel zu wenig, um das Suchtproblem in den Griff zu bekommen. Hier fordern wir Bündnisgrünen ganz klar mehr Aufklärungsarbeit und den Ausbau von Beratungseinrichtungen und Präventionsangeboten. Die Landesstelle für Suchtfragen muss ausreichend finanziert werden.

Wie man an den Opfern durch Drogenkonsum ablesen kann, ist die Einteilung in legale und illegale Drogen völlig willkürlich und absurd. Alkohol ist kein Kulturgut. Den Umgang mit Cannabis wollen wir entkriminalisieren und dies mit umfassenden präventiven Angeboten begleiten. Durch eine Enttabuisierung könnte ein erfolgreicherer, ehrlicherer Jugendschutz betrieben werden.“

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Mon, 18 Jun 2018 14:52:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/lichtplanerin_maria_goldberg_aus_finsterwalde_ist_die_21_gruene_gruenderin/ Lichtplanerin Maria Goldberg aus Finsterwalde ist die 21. Grüne Gründerin http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/lichtplanerin_maria_goldberg_aus_finsterwalde_ist_die_21_gruene_gruenderin/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/lichtplanerin_maria_goldberg_aus_finsterwalde_ist_die_21_gruene_gruenderin/ Sie lässt die St. Trinitatiskirche in Finsterwalde, Sakralbauten in Sachsen und Brandenburg, Büros... Sie lässt die St. Trinitatiskirche in Finsterwalde, Sakralbauten in Sachsen und Brandenburg, Büros und Fassaden in neuem Licht erstrahlen: Maria Goldberg mit ihrer im Februar 2016 gegründeten Firma Goldberg Lichtkonzepte. Heute Vormittag hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Petra Budke die 35-jährige Lichtplanerin als Grüne Gründerin ausgezeichnet. Seit zwei Jahren vergibt der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN den Preis Grüne Gründerin jeden Monat an engagierte Frauen aus der Mark, um ihnen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu geben und ihren Mut und Geschäftssinn zu würdigen. Maria Goldberg ist die 21. Grüne Gründerin – und die erste im Landkreis Elbe-Elster.

BUDKE begründete die Wahl damit, dass Goldberg ganzheitliche, nachhaltige und innovative Beleuchtungskonzepte entwickle und ihre Kundinnen und Kunden umfassend berate. „Maria Goldberg sorgt für mehr Lichtqualität und Lichtkomfort in Büros, Geschäften, Ausstellungsflächen und an Fassaden. Dabei verwendet sie ausschließlich modernste LED-Technik, die repräsentativ, aber auch energieeffizient ist. Maria Goldberg verbindet ihre kreative Seite und die Faszination für das Licht mit durchdachten Konzepten und Nachhaltigkeit.“

Auch Gerhard Strauß, bündnisgrüner Stadtverordneter in Finsterwalde und Sprecher des Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Elbe-Elster, gratulierte der frisch gekürten Existenzgründerin Goldberg: „Danke, dass Sie Licht und Wärme in zuweilen dunkle, kalte Zeiten bringen. Als Stadtverordneter merke ich, es bewegt sich etwas in Finsterwalde durch die Rückkehrenden und Hinzuziehenden.“

Maria Goldberg hatte sich während ihres Architekturstudiums an der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg auf Lichtplanung fokussiert, was nur einen Bruchteil im Studium einnehme, wie Maria Goldberg bedauerte. Sie ging mit ihrem Mann, der wie sie aus Finsterwalde stammt, nach Hamburg, wo sie bei einem renommierten Lichtplaner angestellt war. Doch dann wurde Maria Goldberg schwanger und die Frage nach dem Wohnort stellte sich für die werdenden Eltern erneut. „Ich bin die typische Rückkehrerin, die für ihre Kinder gerne die Großeltern in der Nähe haben möchte und ein Haus im Grünen, das man sich noch leisten kann." Als ihre Großmutter starb, sanierten beide das alte Lehmhaus in Lieskau von Grund auf und wohnen dort seit 2013 mit ihren mittlerweile zwei Kindern. „Nach der Rückkehr war es nicht einfach, eine familienfreundliche Lösung als Angestellte und Lichtplanerin zu finden“, erzählte Goldberg. Die Aufträge des Arbeitgebers halfen über die erste Durststrecke, doch schnell wurde ihr klar, dass sie Kunden aus der Umgebung akquirieren müsse. „Das erste Jahr war geprägt von Marketingüberlegungen, um die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Ein Rechner, ein Tisch und das Internet waren mein Startkapital.“

Der Tisch steht noch immer bescheiden als Co-Working-Arbeitsplatz im Gemeinschaftsbüro der Willkommensagentur für Rückkehrende „Comeback Elbe-Elster“, einer Initiative, die Heimkehrerinnen wie Maria Goldberg bezüglich Stellen, Wohnung und Behördengängen berät. Unter dem gleichen Dach findet sich auch der Heimatladen mit regionalen Produkten, wie z.B. Kunstdrucke aus Werenzhain oder Wein, Keramik und Filz aus Bad Liebenwerda. Alle drei Bereiche – Co-Working, Rückkehrerinitiative und Heimatladen – unterstützen und inspirieren sich gegenseitig, versicherte Goldberg. Zum Beispiel, wenn Unternehmen inzwischen in die Agentur kämen, um Fachkräfte zu akquirieren – und dann Maria Goldberg kennenlernten und sie als übrigens einzige Lichtplanerin der Region mit neuen Lichtkonzepten beauftragten.

BUDKE lobte auch das ehrenamtliche Engagement der Grünen Gründerin: Anfang letzten Jahres hatte Maria Goldberg das Unternehmer*innennetzwerk „NEOPreneurs“ ins Leben gerufen, damit sich Jungunternehmende austauschen könnten – real bei Versammlungen sowie als geschlossene Gruppe in den sozialen Medien, die rasch auf 135 Personen angewachsen ist. „Neben Tipps, wie am Anfang ganz typisch „Kennt jemand einen Steuerberater?“ geht es vor allem darum, dass wir als Jungunternehmer*innen sichtbar und bekannt werden“, erklärte Maria Goldberg. Und wie man sichtbar wird und die Dinge ins rechte Licht rückt – das weiß wohl niemand in Elbe-Elster besser als Maria Goldberg. 

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Mon, 11 Jun 2018 16:17:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/einheimische_insektenfreundliche_stauden_und_alte_gemuesegarten_gruene_gruenderin_fuer_gaertnerei_in_retzow_ausgezeichnet/ Einheimische Stauden und alte Gemüsesorten: Nadja Petrick mit ihrer Gärtnerei Sandglöckchen in Retzow ist die neue Grüne Gründerin http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/einheimische_insektenfreundliche_stauden_und_alte_gemuesegarten_gruene_gruenderin_fuer_gaertnerei_in_retzow_ausgezeichnet/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/einheimische_insektenfreundliche_stauden_und_alte_gemuesegarten_gruene_gruenderin_fuer_gaertnerei_in_retzow_ausgezeichnet/ „Eine Gärtnerei mit dem Schwerpunkt auf einheimische und insektenfreundliche Stauden, die auf... „Eine Gärtnerei mit dem Schwerpunkt auf einheimische und insektenfreundliche Stauden, die auf Kunstdünger und chemischen Pflanzenschutz verzichtet - hier haben Sie ein Kleinod geschaffen“, mit diesen Worten hat die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, heute Vormittag die Existenzgründerin Nadja Petrick als „Grüne Gründerin“ ausgezeichnet. Zum zwanzigsten Mal bereits, seit Mai 2016, vergibt der Brandenburger Landesverband der Bündnisgrünen diesen Preis an Brandenburger Unternehmerinnnen, die sich mit nachhaltigen, originellen Ideen selbständig gemacht haben, um ihnen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu geben und ihren Mut und Geschäftssinn zu würdigen.

Nadja Petrick hat auf ihrem 1.800 Quadratmeter großen Grundstück in Retzow Anfang Mai die Gärtnerei „Sandglöckchen“ eröffnet und damit ihre Leidenschaft, das Gärtnern, zum Beruf gemacht. Der gebürtigen Berlinerin, die seit sieben Jahren in Retzow und Buschow wohnt, war beim Anlegen ihres Privatgartens aufgefallen, dass einheimische Pflanzen in Gärtnereien Mangelware sind. „Die Stauden, die ich kultiviere, „können“ mit der Brandenburger Luft, dem trockenen Sommer, dem sandigen Boden, sie erfrieren nicht im Winter und brauchen kaum Pflege“, erklärte die 52-Jährige Quereinsteigerin ihre Geschäftsidee. Die kleine Staude Sandglöckchen, die sich mit wenig Pflege zufrieden gibt, erschien ihr deshalb als gute Namenspatronin für die eigene Gärtnerei.

Stauden aus eigenem Saatgut: Robuster als „geklonte“ Stecklinge

Darüber hinaus zieht sie die Stauden aus Saatgut und nicht wie meist üblich aus Stecklingen. Diese natürliche Art der Vermehrung mache die Pflanzen viel robuster gegenüber Schädlingen, weiß Nadja Petrick. „Die Sämlinge werden nach dem Auflaufen so früh wie möglich im Freiland weiter kultiviert, müssen in Wind und Wetter bestehen und bekommen daher beim Auspflanzen ins Beet keinen „Schock“ wie manche Pflanzen aus der Gewächshauskultur.“ So gedeihen in der Gärtnerei „Sandglöckchen“ Federnelken, Rotes und Weißes Leimkraut, Weiße Resede, Ehrenpreis, Wiesensalbei und vieles mehr, das seit Jahrhunderten an Brandenburger Feldwegen wucherte. PETRA BUDKE hob hervor, dass diese einheimischen Pflanzen besonders für Schmetterlinge und Honig- und Wildbienen die Nahrungsgrundlage seien. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag gegen das Insektensterben“, beglückwünschte BUDKE die neue Grüne Gründerin. Die pflanzt obendrein alte Gemüsesorten an: Tomaten wie Haubners Vollendung und Rheinlands Ruhm, Einlegegurken wie die Vorgebirgstraube, Guter Heinrich als Spinatgewächs sowie Pastinaken und Chilis.

Dass Petrick ausschließlich organischen Dünger wie Kompost, Kräuterjauchen und Entenmist sowie Pflanzenbrühen als Schädlingsschutz verwendet, ist dem Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Auszeichnung wert. Nadja Petrick, die jahrelang als Musikerin in einer Band und als Grafikdesignerin gearbeitet hat, fasst schon die nächsten Ziele ins Auge: Sie will ihr Stück Land besser gegen den Wind schützen, bedrohte Stauden vermehren und sich einige Hühner anschaffen – zusätzlich zu ihren „ersten Mitarbeiterinnnen“, wie Petrick ihre sechs schneckenfressenden Laufenten liebevoll nennt.

Das Sandglöckchen hat montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und sonnabends von 10 bis 14 Uhr geöffnet, allerdings sollten die Kund*innen unter 0157/789 14776 vorher anrufen, falls die Inhaberin auf Pflanzenmärkten unterwegs ist. 

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Mon, 04 Jun 2018 15:41:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/kinder_und_beteiligungsrechte_statt_suessigkeiten_zum_internationalen_kindertag/ Kinder- und Beteiligungsrechte statt Süßigkeiten zum Internationalen Kindertag http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/kinder_und_beteiligungsrechte_statt_suessigkeiten_zum_internationalen_kindertag/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/kinder_und_beteiligungsrechte_statt_suessigkeiten_zum_internationalen_kindertag/ „Kinder- und Jugendrechte zu schaffen und bekannt zu machen ist wichtiger am Internationalen... „Kinder- und Jugendrechte zu schaffen und bekannt zu machen ist wichtiger am Internationalen Kindertag als Süßigkeiten in Kitas und Schulen zu verteilen", sagt die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN PETRA BUDKE zum Internationalen Kindertag. "Denn zu wissen, dass sie Rechte haben und von diesen auch Gebrauch machen dürfen, stärkt Kinder und Jugendliche in ihrem Selbstbewusstsein und fördert langfristig die demokratische Willensbildung. Deshalb ist es wichtig, dass die Mitsprache- und Beteiligungsrechte für Kinder und Jugendliche nun endlich in der Brandenburger Kommunalverfassung verankert werden sollen und Kinderrechte auf der Basis der UN-Kinderrechtskonvention in Zukunft auch im Grundgesetz festgeschrieben werden.

Im Brandenburger Landtag hat sich unsere bündnisgrüne Fraktion seit 2011 immer wieder dafür stark gemacht, die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in der Kommunalverfassung festzuschreiben. Bereits 2011 und 2015 haben wir Gesetzentwürfe dazu eingebracht. Nun sollen diese Ideen endlich umgesetzt werden. Egal ob es um Spiel- oder Bolzplätze, Jugendclubs oder die Gestaltung von Kitas und Schulen geht, diejenigen, die es berührt, müssen auch mitgestalten können. Damit die Beteiligung klappt, braucht es geeignete Formen, wie Kinder- und Jugendparlamente oder Jugendforen und feste Ansprechpartner*innen in den Kommunen, z.B. Kinder- und Jugendbeauftragte.

Im Deutschen Bundestag setzen wir uns schon lange für die Verankerung von Kinderrechten ins Grundgesetz ein. 2012 waren wir die erste Fraktion, die hierzu einen Gesetzentwurf vorgelegt hat. Wir unterstützen daher das Vorhaben der Koalition von Union und SPD ein Kindergrundrecht zu schaffen. Grundlage der Formulierung muss die UN-Kinderrechtskonvention und deren Artikel 3 sein, der festlegt, dass „bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, das Wohl der Kinder ein Gesichtspunkt (ist), der vorrangig zu berücksichtigen ist.“ Wir werden uns weiterhin dafür engagieren, Kinderrechte in Kitas, Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe bekannt zu machen."

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Thu, 31 May 2018 11:34:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gesundheit_und_lebenserwartung_sollten_nicht_vom_bildungsstandard_und_einkommen_abhaengen/ Gesundheit und Lebenserwartung sollten nicht vom Bildungsstandard und Einkommen abhängen http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gesundheit_und_lebenserwartung_sollten_nicht_vom_bildungsstandard_und_einkommen_abhaengen/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/gesundheit_und_lebenserwartung_sollten_nicht_vom_bildungsstandard_und_einkommen_abhaengen/ Anlässlich des Weltnichtrauchertags erklärt die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE... Anlässlich des Weltnichtrauchertags erklärt die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN PETRA BUDKE:

„In Brandenburg wird mehr geraucht als in allen anderen Bundesländern: über 42 Prozent der über 14-Jährigen sind Raucherinnen und Raucher. Das sind erschreckende Zahlen! Erschreckend ist auch, dass mehr geraucht wird, je niedriger der Bildungsstandard ist. Die Gesundheit und die Lebenserwartung sollten aber nicht vom Bildungsstandard, dem Schulabschluss oder Einkommen abhängen. Hier fordern wir Bündnisgrünen ganz klar mehr Aufklärungsarbeit und den Ausbau von Beratungseinrichtungen und Präventionsangeboten und Rauchentwöhungskursen. Die Landesstelle für Suchtfragen muss ausreichend finanziert werden. Dass Aufklärung hilft, sieht man daran, dass viel weniger Jugendliche (17 Prozent) zur Zigarette greifen als noch vor 12 Jahren, wo 41 Prozent rauchten.“

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Wed, 30 May 2018 15:25:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/kritik_der_linken_an_der_nato_einseitig/ Kritik der Linken an der NATO einseitig http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/kritik_der_linken_an_der_nato_einseitig/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/kritik_der_linken_an_der_nato_einseitig/ Anlässlich der Truppenerneuerungen der NATO an der NATO-Ostgrenze und der am heutigen Abend... Anlässlich der Truppenerneuerungen der NATO an der NATO-Ostgrenze und der am heutigen Abend geplanten Protestkundgebung der Brandenburger Linken an der Flämingkaserne in Brück erklärt der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN CLEMENS ROSTOCK:

„Wir fordern ein besonnenes Vorgehen der NATO und ein Festhalten an der NATO-Russland-Grundakte.“ Eine dauerhafte Stationierung einer hohen Zahl von NATO-Truppen an der östlichen NATO-Grenze widerspreche der NATO-Russland-Akte und werde von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg abgelehnt, erklärt ROSTOCK. Ein Rüstungswettlauf müsse unbedingt verhindert werden und stattdessen Vertrauen aufgebaut und über konkrete Schritte zur Rüstungskontrolle und Abrüstung gesprochen werden.

Zu einer Gesamtbewertung der NATO-Präsenz an der NATO-Ostgrenze gehöre allerdings auch die Benennung der Ursachen. „Ein kurzer Blick in die Geschichte Polens zeigt, welche Ängste das aggressive Verhalten Russlands in der Ukraine ausgelöst hat", so ROSTOCK weiter, der auf einem Deutsch-Polnischen Gymnasium zur Schule ging. „Russlands Agieren in den letzten Jahren hat erst den Wunsch Polens nach verstärkter NATO-Präsenz geweckt. Das Ergebnis der internationalen Ermittlungskommission, dass der Abschuss der zivilen Passagiermaschine MH17 durch eine russische Einheit erfolgt sei, reiht sich in diese Entwicklungen ein.“

Zur Demonstration der Links-Partei erklärt CLEMENS ROSTOCK: „Wir brauchen nicht nur Aufforderungen an die NATO, besonnen zu handeln, sondern auch an die russische Regierung. Bisher wird die russische Zivilgesellschaft, die sich für eine friedlichere Politik Russlands einsetzt, drangsaliert. Das geht teilweise bis zum Mord, wie der Fall von Boris Nemzow zeigt. Zur Zeit des Kalten Krieges gab es konzertiertes Handeln der Friedensbewegung auf beiden Seiten. Das vermissen wir beim Vorgehen der Linkspartei, deren Kritik doch recht einseitig ist, und auf deren letzten Protest Putin-freundliche Transparente zu sehen waren. Deshalb beteiligen wir uns nicht an diesem Protest.“

Bereits im Januar 2017 hatte der Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg ein ausführliches Positionspapier vorgelegt, das weiterhin Aktualität hat.

gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/buendnis_90die_gruenen_brandenburg_fordern_besonnenes_vorgehen_der_nato_und_das_festhalten_an_der_nato_russland_grundakte/

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Mon, 28 May 2018 12:59:00 +0200
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/tag_der_frauengesundheit_hebammenmangel_wirkt_sich_verheerend_aus/ Tag der Frauengesundheit: Hebammenmangel wirkt sich verheerend aus http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/tag_der_frauengesundheit_hebammenmangel_wirkt_sich_verheerend_aus/ http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/tag_der_frauengesundheit_hebammenmangel_wirkt_sich_verheerend_aus/ Anlässlich des Internationalen Tags der Frauengesundheit am 28. Mai weist die Brandenburger... Anlässlich des Internationalen Tags der Frauengesundheit am 28. Mai weist die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, auf das Problem hin, dass immer mehr Frauen unter der Geburt traumatische Gewalterfahrungen machen. Dazu erklärt PETRA BUDKE:

„In einem der intimsten, verletzlichsten Momente ihres Lebens, der Geburt ihres Kindes, sind immer mehr Frauen Gewalt wie übereilten Dammschnitten oder unnötigen Zangengeburten schutzlos ausgeliefert. Obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse in der Geburtshilfe immer bessere Einblicke in den Geburtsvorgang erlauben, nimmt die Zahl der Verletzungen bei Frauen zu. Das lässt nur den einen Schluss zu: Der drastische Personalmangel bei Hebammen, die Überlastung der Geburtshelferinnen und die Unterbesetzung in den Kreißsälen wirken sich verheerend auf die Gesundheit der Frauen aus.“

Die Familien- und Gesundheitsexpertin BUDKE fordert daher, dringend mehr Hebammen und Entbindungspfleger auszubilden und sie entsprechend ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit auch besser zu bezahlen. Außerdem setzen die Bündnisgrünen sich für Geburtshaus- und Hausgeburten und den Erhalt aller noch bestehenden Geburtsstationen in Brandenburg ein. Dazu BUDKE: „Wir wollen, dass Frauen und Familien weiterhin frei entscheiden können, wie und wo sie ihr Kind zur Welt bringen. Das ist auch eine Frage der Selbstbestimmung von Frauen. Haus- und Geburtshausgeburten müssen in Brandenburg weiter möglich sein. Wir wollen deshalb die Gründung neuer Geburtshäuser fördern. Der Frau während der Geburt eine 1:1 Betreuung durch eine Hebamme zu gewährleisten, um Verletzungen auf ein Minimum zurückzuführen und Gewalt zu vermeiden, das ist unser Ziel.“

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Sun, 27 May 2018 09:30:00 +0200