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Michael Mangold


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ALEXANDRA PICHL: "Owohl bei den Stundenlöhnen hierzulande nicht so tiefe Lücken klaffen wie im Bundesschnitt, sind auch in Brandenburg Frauen deutlich stärker von Altersarmut bedroht als Männer. Der Grund: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, sie verdienen damit insgesamt weniger als Männer, auch wenn sich die Stundenlöhne auf dem Papier kaum unterscheiden. Außerdem übernehmen Frauen weit öfter die unbezahlte Pflege- und Betreuungsarbeit und treten dafür im Beruf kürzer. Überkommene Rollenbilder drängen Frauen dazu, Verhältnisse zu akzeptieren, die ihnen langfristig schaden."

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Die Arbeitslosigkeit ist in Brandenburg im vergangenen Jahr um knapp 9,6% gestiegen. JULIA SCHMIDT, sagt dazu: "Wir müssen die Pandemiesituation zum Anlass nehmen, unsere Ansätze zum Umgang mit Arbeitslosigkeit grundlegend zu überdenken und zu verbessern. In der Corona-Pandemie können wir aus Gründen des Schutzes von Leib und Leben nicht immer verhindern, dass Menschen arbeitslos werden, doch wir können sehr wohl die Hilfsmaßnahmen bei Arbeitslosigkeit endlich bedarfsgerechter, sinnvoller und näher am Menschen aufstellen."

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„Die Infektionszahlen sind leider immer noch auf einem viel zu hohen Niveau. In dieser Situation müssen wir noch stärker als bisher bei den Betrieben und im Büroalltag ansetzen. Wir fordern deshalb ein Recht auf Home Office für alle Beschäftigten. Viele Betriebe, auch in Brandenburg, gehen vorbildlich voran und ermöglichen ihren Beschäftigten bereits, im Home Office zu arbeiten. Doch in zahlreichen anderen Betrieben ist das leider noch nicht Alltag, manchmal sogar obwohl Arbeitnehmer*innen gerne Kontakte vermeiden würden und mobiles Arbeiten möglich wäre. Diese Betriebe müssen wir stärker in die Pflicht nehmen, sofern die Anforderungen an die Tätigkeit dies zulassen und die Beschäftigten dies auch möchten.“

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„Die besondere Situation von Frauen während der Corona-Pandemie muss in der Tat stärker berücksichtigt werden. Der Parteirat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg wird sich bei seiner Sitzung am heutigen Montagabend ebenfalls genau mit dieser Frage beschäftigen. Wir wollen dabei landespolitische Maßnahmen ausloten, die einen Beitrag dazu leisten können, die Situation von Frauen zu verbessen. Denn gerade vor dem Hintergrund der Pandemie hat sich die strukturelle Ungleichheit zwischen Frauen und Männern in vielen Bereichen verschärft."

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JULIA SCHMIDT: „Aus Sicht der Beschäftigten ist das Geschäftsmodell von Uber eine Frechheit. Fahrer*innen werden in eine Scheinselbstständigkeit gedrängt, um Mindestlöhne zu umgehen. Sich selbst als fortschrittliches Mobilitätsunternehmen zu stilisieren, aber gleichzeitig eine klassische Ausbeutung von Arbeitnehmer*innen zu praktizieren, das passt nicht zusammen." ALEXANDRA PICHL: „Uber betreibt Rosinenpickerei, indem es den lukrativen „Speckgürtel“ abgrast und die weniger lukrativen ländlichen Räume dem ÖPNV und den Taxen überlässt. Kommunen im ländlichen Raum brauchen gesamtheitliche ÖPNV-Konzepte.“

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Presseverteiler

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