Das Ziel: Eine inklusive Gesellschaft, mit Chancen, Sicherheit und Teilhabe für alle

20.07.21

Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Spitzenkandidat der brandenburger Bündnisgrünen für den Bundestag, informierte sich am Dienstag, 20.07.2021 über die Arbeit der Stephanus-Stiftung in Brandenburg und speziell in der Uckermark. Harald Thiel, Vorstand der Stephanus-Stiftung und seine Kolleg*innen führten Michael Kellner und Elisabeth Becker, die bündnisgrüne Bürgermeisterkandidatin für Schwedt, über das Gelände des Standorts auf dem Waldhof in Templin. Die Stiftung wirkt in ganz Berlin-Brandenburg und betreibt in Templin unter anderem eine Werkstätte, die Waldhofschule und Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung, sowie im benachbarten Lychen ein sozialpädagogisches Zentrum für die Kinder- und Jugendarbeit.

In der Waldhofschule der Stephanus-Stiftung lernen Kinder mit Behinderung gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung sowie mit Hochbegabten. Im Jahr 2010 wurde die Schule dafür mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet. „Der Besuch der Waldhofschule hat mich tief beeindruckt“, sagt MICHAEL KELLNER. „Ihr Erfolg zeigt: Inklusion funktioniert. Eine Gesellschaft ist um ein gutes Stück reicher, wenn Inklusion, also die Teilhabe aller, in allen Bereichen des Lebens sichergestellt ist: Von der Bildung über den Alltag bis hin zum Arbeitsleben.“ BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN streiten für ein Bundesinklusionsgesetz, mit dem sichergestellt werden soll, dass alle Angebote der Kinder- und Jugendhilfe künftig so ausgestaltet sind, dass sie sich auch an Kinder und Jugendliche mit Behinderung und ihre Familien richten.

MICHAEL KELLNER betont: „Grundsätzlich gilt: Alle Familien brauchen Unterstützung, alle Kinder sind gleich viel wert und ihnen steht diese Unterstützung zu. In der lebenswerten, wertschätzenden und fairen Gesellschaft von morgen sollen alle Kinder in Sicherheit und mit allen Chancen aufwachsen können, auch im Falle von Schicksalsschlägen, von Trennungen oder schlicht bei der Entscheidung für alle möglichen Formen von Lebensentwürfen. Daher wollen wir eine Kindergrundsicherung einführen, die Familien Halt und Kindern Zukunft gibt.“

Bei dem Rundgang gewährte Thomas Zeh, Leiter der Stephanus Werkstätte auf dem Waldhof, Michael Kellner und Elisabeth Becker Eindrücke in die alltägliche Arbeit der Werkstatt. Ulrike Naatz zeigte den beiden die von ihr geleiteten Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung auf dem Waldhof, die Häuser „Regenbogen“ und „Abendrot“. Elke Bandelow berichtete von ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Sozialpädagogischen Zentrum in Lychen.
 

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