Gemeinsames Manifest zur Schulpolitik: Befähigen statt sortieren!

Bei ihrem Arbeitstreffen am 21. Januar in Halle (Saale) warnten die Landesvorsitzenden der ostdeutschen Grünen vor den hohen Schulabbrecherquoten in allen fünf Ländern. In einem gemeinsamen Manifest zur Schulpolitik fordern sie, jedem Kind unabhängig von seiner sozialen Herkunft bestmögliche Bildungschancen zu ermöglichen.

Bei ihrem Arbeitstreffen in Halle (Saale) warnten die Landesvorsitzenden der ostdeutschen Grünen vor den hohen Schulabbrecherquoten in allen fünf Ländern. Bis zu einem Sechstel der Schülerinnen und Schüler bleibe ohne Abschluß. In einem gemeinsamen Manifest zur Schulpolitik fordern sie, jedem Kind unabhängig von seiner sozialen Herkunft bestmögliche Bildungschancen zu ermöglichen.

Die Maßnahmen: Lehrerinnen und Lehrer müssen laut Papier mit einer Fortbildungsoffensive darauf vorbereitet werden, individuelle Lehrangebote für Schülergruppen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zu unterbreiten. Die jetztigen antitquierten Sortiermechanismen müssen abgeschafft und durch sinnvolle Unterstützungssysteme ersetzt werden.

Schrittweise müssen Gemeinschaftsschulen ausgebaut werden, in denen die Kinder länger gemeinsam lernen und optional das Abitur erwerben können.

Dies könne aber nicht von oben verordnet werden, sondern müsse in Kooperation mit Schulen, Eltern und Schülern passieren.

Damit Mittel für Bildung frei werden, müssen im Landeshaushalt laut grünem Manifest die Ausgaben für umweltschädliche Ausgaben gekürzt werden. Der Solidarbeitrag Ost soll in einen Bildungssoli umgewandelt werden.

Der Brandenburgische Landesvorsitzende Benjamin Raschke wird im Frühjahr eine Bildungstour durch Brandenburg machen und das Gespräch mit Kitas, Schulen und Berufsschulen suchen.  Die Erfahrungen und Diskussionsergebnisse der Bildungstour fließen in die Grüne Sommerkonferenz ein, die im August ebenso zum Thema Bildung stattfinden wird.

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Bildung

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