14.07.2021

Die Potentiale der Wasserstoffindustrie für Brandenburg sind riesig.

Welche Potentiale hat die Wasserstoffindustrie für die Strukturentwicklung des Industriestandorts Brandenburg? Um dies besser einschätzen zu können, hat MICHAEL KELLNER, Bundesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und brandenburger Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, dem Gasspeicher von EWE in Rüdersdorf einen Besuch abgestattet. EWE-CEO Stefan Dohler, der Wasserstoffbeauftragte der EWE AG Paul Schneider und Gasspeicher-Manager Hans-Joachim Lowin führten Michael Kellner und den bündnisgrünen Direktkandidaten Kim Stattaus am Mittwoch, 14.07.2021 durch die Anlagen. Sie tauschten sich auch über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft aus.

MICHAEL KELLNER stimmen die Eindrücke aus dem Besuch optimistisch: „Die Potentiale der Wasserstoffindustrie für Brandenburg sind riesig. Wichtig ist dabei, dass wir mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien nun ohne weiteren Verzug vorankommen. Die Bundesregierung hat den steigenden Bedarf der Industrie nach Grünem Strom in den letzten Jahren völlig verkannt, und es verschlafen, unserer Wirtschaft diese wichtige Grundvoraussetzung für Innovationen bereitzustellen. Damit Wasserstoff zur Klimaneutralität beiträgt, muss auch er aus Grünem Strom hergestellt werden. Nur so genannter Grüner Wasserstoff hilft uns auf dem Weg in den klimaneutralen Wohlstand. Die Bündnisgrüne Wasserstoffstrategie sieht vor, mit einer klaren Priorisierung und einem umfassenden Förderprogramm die Kapazitäten zur Wasserstoffherstellung in Deutschland zu schaffen. Brandenburg kann hier vorangehen und sich für diesen Zukunftsmarkt einen Standortvorteil verschaffen. Die Kompetenz und das Know-How hierzu sind in Brandenburg vorhanden.“

EWE bildet in Rüdersdorf die gesamte Wertschöpfungskette des Wasserstoffs ab: Dies beginnt bei der Erzeugung mithilfe von Erneuerbaren Energien, wofür in Rüdersdorf zusätzliche Kapazitäten aufgebaut werden. Zur Speicherung des Wasserstoffs baut das Unternehmen erstmals eine Erdgaskaverne zur Wasserstoff-Nutzung um.  Auch der Transport und die Verteilung wird von Rüdersdorf aus organisiert.
 

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