RB 63: PlusBusse sollen Regionalbahnen ergänzen, nicht ersetzen

Die bündnisgrüne Landesvorsitzende Alexandra Pichl, kritisiert die Pläne des Landesverkehrsministeriums, die verlängerte Schorfheidebahn RB 63 in der Uckermark zum Jahresende einzustellen und durch einen Ring von PlusBussen zu ersetzen: "Der Sinn und Zweck des PlusBus-Konzepts ist es, Regionalbahnen zu ergänzen, nicht zu ersetzen. Ein Busring in der Uckermark, wie vom Landesverkehrsministerium vorgeschlagen, ist zwar durchaus sinnvoll, um zusätzliche Querverbindungen anzubieten und die Qualität der autofreien Mobilität in der Uckermark insgesamt zu verbessen. Als Ersatz für die Regionalbahn 63 taugt der geplante Busring jedoch nicht."

23.11.22 –

Die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, Alexandra Pichl, kritisiert die Pläne des Landesverkehrsministeriums, die verlängerte Schorfheidebahn RB 63 in der Uckermark zum Jahresende einzustellen und durch einen Ring von PlusBussen zu ersetzen.

ALEXANDRA PICHL: „Der Sinn und Zweck des PlusBus-Konzepts ist es, Regionalbahnen zu ergänzen, nicht zu ersetzen. Ein Busring in der Uckermark, wie vom Landesverkehrsministerium vorgeschlagen, ist zwar durchaus sinnvoll, um zusätzliche Querverbindungen anzubieten und die Qualität der autofreien Mobilität in der Uckermark insgesamt zu verbessen. Als Ersatz für die Regionalbahn 63 taugt der geplante Busring jedoch nicht. Die alltäglichen Erfahrungen der Menschen in der Region sowie ein Blick auf die Landkarte legen nahe: Diese Busverbindungen können den Wegfall der RB 63 nicht auffangen. Die Standardisierte Bewertung (NKU) muss so schnell wie möglich kommen, um bald schwarz auf weiß zu haben, ob zwischen Joachimsthal und Templin nicht doch die Vorteile des Schienenverkehrs genutzt werden sollten. Wir Bündnisgrüne sind überzeugt, dass diese Vorteile auf lange Sicht überwiegen und setzen uns daher für die Ertüchtigung und den Weiterbetrieb der RB 63 ein. Für die Mobilitätswende im ländlichen Raum braucht es mehr Schiene und nicht weniger.“ 
 

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