Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Brandenburger Bündnisgrünen, gratuliert Katja Karger und Nele Techen herzlich zu ihrer Wiederwahl an die Spitze des DGB-Bezirks Berlin-Brandenburg. Rostock nahm als Delegierter der IG Metall an der Bezirkskonferenz teil und gehörte zu den ersten Gratulant*innen.
„Mit Katja Karger und Nele Techen hat der DGB Berlin-Brandenburg eine Führung, die die Transformation nicht aufschieben, sondern aktiv gestalten wollen. Wir sind uns einig: Um aus der Krise zu kommen, braucht es Investitionen in die Zukunft. Diese Investitionen müssen zu Technologieführerschaft führen – und sie müssen mit Tariflöhnen sowie Standortgarantien verbunden sein. So kann Gute Arbeit mit einer starken Wirtschaft und ökologischer Nachhaltigkeit zusammengebracht werden.
In diesem Sinne wollen wir Bündnisgrüne auch in den kommenden Jahren eng mit den Gewerkschaften zusammenarbeiten. Wir werden darauf achten, dass die Mittel aus dem Sondervermögen für zusätzliche und nachhaltige Investitionen eingesetzt werden – und dass diese Investitionen mit sozialen Mindeststandards verknüpft werden.
Darüber hinaus muss Brandenburg unverzüglich den Vergabemindestlohn anheben, der peinlicherweise inzwischen unter den gesetzlichen Mindestlohn gerutscht ist. Und nach Jahren des Redens braucht es nun endlich ein Tariftreuegesetz. Wir Bündnisgrüne hatten bereits 2024 einen Gesetzentwurf vorgelegt, nachdem es damals nicht voranging. Die Zeit des Redens ist vorbei – jetzt braucht es konkretes Handeln!“
Hintergrund
Auf der Bezirkskonferenz des DGB Berlin-Brandenburg wurde die Vorsitzende Katja Karger mit rund 88 % der Stimmen wiedergewählt. Ihre Stellvertreterin Nele Techen wurde ebenfalls erneut gewählt.
Auch die Regionsgeschäftsführungen wurden bestätigt:
- Daniel Wucherpfennig für Berlin mit 96,7 %,
- Evelyn Berger für Ostbrandenburg mit 95,6 %,
- Hella Hesselmann für Westbrandenburg mit 94,4 %,
- Matthias Loehr für Südbrandenburg/Lausitz mit 91,2 %.
An der Konferenz nahmen 100 Delegierte aus den DGB-Gewerkschaften teil. Die größten Delegationen stellten ver.di mit 43, die IG Metall mit 17 und die GEW mit 12 Delegierten.