Erneuerbaren-Branche und Kommunen schlagen Alarm: Woidke muss sich gegen Reiches Kahlschlag stellen

Kommunen sowie Unternehmen aus der Wind- und Solarbranche haben heute im Brandenburger Landtag vor den Folgen der geplanten EEG-Novelle und des Netzanschlusspakets gewarnt. Laut einer Umfrage des Landesverbands Erneuerbare Energien Berlin Brandenburg befürchten drei von vier Unternehmen negative Auswirkungen. Ein Drittel rechnet mit dem Abbau von Arbeitsplätzen.

Dazu sagt Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Brandenburger Bündnisgrünen:

„Die Warnungen aus den Kommunen sowie der Wind- und Solarbranche sind unmissverständlich. Katharina Reiche gefährdet mit ihrer einseitig auf fosslie Energiepolitik den Klimaschutz, die regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Dieser Kurs von Reiche wird Brandenburg mit voller Wucht treffen.

Wind- und Solareuro spülen aktuell Millionen Euro in die klammen Kassen der Kommunen. Auch diese wichtigen Einnahmen stehen jetzt auf dem Spiel.

Dietmar Woidke darf diesem Kahlschlag nicht tatenlos zusehen. Er muss sich im Bundesrat aktiv gegen die Politik von Katharina Reiche stellen und Nachbesserungen an der EEG-Novelle sowie am Netzanschlusspaket durchsetzen.“

Michael Kellner, Bundestagsabgeordneter aus der Uckermark und energiepolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion sagt:

„Erneuerbare sind die breite Basis der Wertschöpfung in Brandenburg. Vom Handwerker, der Solar aufs Eigenheim bringt bis zu Windparks, die die Industrie versorgen. Reiches Pläne legen die Axt an beide wirtschaftlichen Säulen und treffen Stromerzeuger wie Handwerk massiv.

Wir brauchen einen schlaueren Netzausbau für günstige Strompreise, statt Brandenburgs Wirtschaftsmotor abzuwürgen. Dietmar Woidke muss handeln und Brandenburgs Wirtschaft vor Reiches Plänen schützen.“