Abschied vom Klimaplan wäre klimapolitischer Offenbarungseid

Medienberichten zufolge will die künftige Landesregierung den Klimaplan des Landes Brandenburg „einstampfen“ und damit den in der Zeit der Kenia-Koalition vereinbarten Plan zu den Akten legen. Die klimapolitische Gesamtstrategie war 2024 verabschiedet worden um Brandenburg bis 2045 klimaneutral zu machen.

Dazu erklärt Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Brandenburger Bündnisgrünen: 

„Es darf kein Rütteln am Brandenburger Klimaplan geben. Der Plan ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik und gibt klare Leitplanken für Klimaschutz, Planungssicherheit und Generationengerechtigkeit.

Ein Abschied vom Klimaplan wäre nichts anderes als ein klimapolitischer Offenbarungseid der künftigen Landesregierung. Wer den Klimaplan politisch oder finanziell abschreibt, verspielt Vertrauen und gefährdet nicht nur Klima und Natur, sondern auch sauberes Wasser und gesunde Lebensgrundlagen sowie die wirtschaftliche Wertschöpfung der Zukunft in Brandenburg. Wir fordern SPD und CDU auf, sich uneingeschränkt zum Klimaplan zu bekennen und die Umwelt- und Naturschutzstrukturen des Landes zu stärken statt auszuhöhlen.“