Brandanschlag auf Grundstück von Antisemitismusbeauftragtem in Templin – Bündnisgrüne verurteilen Gewalt und Einschüchterung aufs Schärfste

Nach dem erneuten Angriff auf das Privatgrundstück des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner in Templin zeigen sich die Brandenburger Bündnisgrünen tief erschüttert. Der Angriff reiht sich in eine besorgniserregende Serie von Einschüchterungen und Gewalttaten gegen politisch Engagierte ein und zielt auf Angst und Verunsicherung.

„Dieser erneute Anschlag macht uns fassungslos. Wer versucht, Menschen durch Gewalt einzuschüchtern, greift die Grundwerte unseres demokratischen Zusammenlebens an. Unsere Solidarität gilt den Betroffenen in dieser belastenden Situation“, sagt Juliana Meyer, Landesvorsitzende der Brandenburger Bündnisgrünen

Michael Kellner, MdB aus der Uckermark, ergänzt: „Dieser Anschlag ist zutiefst besorgniserregend. Im ganzen Land werden Menschen, die sich politisch engagieren, eingeschüchtert und angegriffen. Daher ist es wichtig, dass die Hintergründe rasch aufgeklärt werden und die Täter konsequent verfolgt werden.“

Auch der Ortsverband Templin von Bündnis 90/Die Grünen verurteilt die Tat deutlich. Die Sprecherin des Ortsverbandes, Cordelia Slingerland, erklärt:

„Der Ortsverband Templin verurteilt den Brandanschlag aufs Schärfste und erklärt sich solidarisch mit Andreas Büttner und seiner Familie. Gewalt und Einschüchterung haben in unserer Kommune keinen Platz. Meinungsverschiedenheiten gehören zum Zusammenleben und müssen in einer zivilisierten Gesellschaft ausgehalten und verhandelt werden. Wir setzen uns entschieden dafür ein, dass demokratische Werte, Respekt und Sicherheit gewahrt bleiben und sich solche Taten nicht wiederholen.“ Die Brandenburger Bündnisgrünen fordern eine lückenlose Aufklärung des Anschlags und einen entschlossenen Schutz aller Menschen, die sich für Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander engagieren.