Bündnisgrüne Zukunftswerkstatt

Text

Ablauf

10.30 Uhr Ankommen

11.00 Uhr Start Keynote und Austausch mit XX

12.00 Uhr Workshop Phase 1

13.30 Uhr Mittagspause

15.00 Uhr Workshop Phase 2

16.30 Uhr Ausklang

Workshop-Phase 1

Workshopleitung: Name (Grüne Jugend Brandenburg)
Referent*in: Andreas Audretsch

Beschreibung: Reichtum ist in Deutschland extrem ungleich verteilt: Ein kleiner Teil der Bevölkerung besitzt einen Großteil des Vermögens, während viele Menschen mit steigenden Mieten, unsicheren Jobs und hohen Lebenshaltungskosten kämpfen. Der Workshop soll sich mit der Frage auseinandersetzen, warum Vermögensungleichheit ein Problem für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Klimaschutz ist und welche politischen Instrumente es gibt, um Reichtum effektiv umzuverteilen. Gemeinsam soll erarbeitet werden, wie Vermögen entsteht, warum Erbschaften und Kapitalerträge im aktuellen System oft privilegiert werden und welche Rolle Steuerpolitik dabei spielt. Dabei schauen wir auf konkrete Maßnahmen wie Vermögenssteuer, Reform der Erbschaftssteuer, höhere Besteuerung großer Einkommen, Übergewinnsteuern und das Schließen von Steuerschlupflöchern. Schwerpunktsetzung ggf. nach externer Referent*in.

Workshopleitung: Name (LAG Frieden, Entwicklung und Migration)
Referent*in:

Beschreibung: Nachbarschaften und tragfähige sozialer Netzwerke, vor allem im demografischen Wandel und in ländlichen Räumen. Der Workshop beleuchtet, wie Kommunalpolitik und ehrenamtliches Engagement Nachbarschaftsnetzwerke stärken können; Sozialraum als Schlüssel kommunaler Resilienz,kollektive Bewältigungskapazitäten stärken. Der demografische Wandel und strukturelle Besonderheiten ländlicher Räume wie Überalterung, Abwanderung und eine ausgedünnte Infrastruktur stellen uns sowohl im Alltag als auch bei den Themen Bevölkerungsschutz und Resilienzaufbau vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig bieten diese Regionen jedoch auch Chancen, sinnvolle Krisenvorsorge mit einem dauerhaften Mehrwert für den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu verbinden, der Nachbarschaften auch dann lebenswerter macht, wenn es gerade keine Krise gibt. Studien wie das ResOrt-Projekt zeigen, dass sozialer Zusammenhalt im unmittelbaren Lebensumfeld nicht nur ein wichtiger Baustein für ein gutes Miteinander ist, sondern zugleich eine zentrale Ressource für die Bewältigung von Krisen und Katastrophen. In ländlichen Gebieten, wo formale Hilfsstrukturen oft länger brauchen, um zu wirken, kann dieser alltägliche Zusammenhalt zur Grundlage für effektive Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe und kollektive Bewältigungskapazitäten werden. Genau hier setzt der sozialraumorientierte Bevölkerungsschutz an. Durch die Stärkung von lokalen Nachbarschaftsnetzwerken und ehrenamtlichem Engagement können wir unser soziales Netz im Alltag ausbauen, tragfähiger machen und damit zugleich unsere Resilienz in Krisensituationen erhöhen.

Workshopleitung: Name (LAG Bildung)
Referent*in:

Beschreibung: Qualitätsdimensionen eines guten Ganztags: pädagogische Gesamtkonzepte statt additiver Angebotsstrukturen, Anhebung Qualität der Ganztagsbetreuung durch BNE, passenden Raumkonzepten, multiprofessionelle Teams

Workshopleitung: Clemens Rostock (AG Grundeinkommen)
Referent*in: Wolfgang Strengmann-Kuhn, ehemal. MdB

Beschreibung: Im Grundsatzprogramm von Bündnis 90/Die Grünen heißt es „Existenzsichernde Sozialleistungen sollen Schritt für Schritt zusammengeführt und langfristig soll die Auszahlung in das Steuersystem integriert werden. […] Dabei orientieren wir uns an der Leitidee eines Bedingungslosen Grundeinkommens.“ Aber wie kommen wir dahin? Kann eine negative Einkommensteuer diese Idee umsetzen? Was bedeutet das für Sozialtransfers wie Kindergeld, Klimageld und Kindergrundsicherung?

Workshopleitung: Name (LAG Digitales und Medien)
Referent*in:

Beschreibung: KI-Systeme werden rasant in immer mehr Bereichen eingeführt – und sorgt bei immer mehr Menschen für Umbrüche und Zukunftsängste. Der Arbeitsmarkt ändert sich schneller, als Menschen sich anpassen können und gerade gegenüber sozial schwachen wird als erstes ausgetestet, Entscheidungen der KI zu überlassen. Wir wollen gemeinsam mit Experten beleuchten, welche Präzedenzfälle es gibt, und wie eine sinnvolle Regulierung aussehen kann, die Chancen für die Gesellschaft nutzt ohne soziale Verwerfungen einfach zu akzeptieren.

Workshopleitung: Martina Heyden (LAG 60+ )
Referent*in: Dr. Armin Grau (MdB), Herr Asmus (Landesseniorenbeauftragter)

Beschreibung: 2011 lebten nach Schätzungen der Weltbank 1,2 Milliarden Menschen oder 17 % der Weltbevölkerung in extremer Armut, 70% davon waren Frauen, Wie sieht Armutsgefährdung und objektive Armut in Deutschland und insbesondere im Land Brandenburg aus, das wollen wir gemeinsam mit beiden Referenten diskutieren

Workshopleitung: Name (LAG……)
Referent*in:

Beschreibung:

Workshop Phase 2

Workshopleitung: Name (AG Ländliche Räume)
Referent*in:

Beschreibung: In diesem Workshop werden wir, gemeinsam, mit Jugendlichen und Fachkräften aus der (sozialen) Gemeinwesenarbeit über Daseinsvorsorge im ländlichen Raum sprechen. Nach Input werden die Bedürfnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen im ländlichen Raum diskutieren und erste Lösungsansätze formulieren. Ablauf: – Kurze Einführung/ Input der Expertinnen – Diskussion (bei Bedarf in Kleingruppen? Mögliche Themen: – (Aus-)Bildung – Sport/ Freizeit/ – Soziale (Beratungs-)Angebote – Mobilität – Wohnen – medizinische Versorgung; Plenum und Austausch zu Lösungsansätzen Fragen: – Was sind besondere Anforderungen an die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum? Welche soziale Infrasturkur wünschen wir uns in der Zukunft? Welche Bedürfnisse bringen einzele Gruppen mit? – Welche Konzepte (für die Zukunft) gibt es bereits, wie ist die ( Planung für die) Umsetzung, wo liegen Hürden, was läuft gut? – Was kann jetzt schon schnell und unbürokratisch möglich gemacht werden? – Inwiefern werden Menschen in Planungsprozesse einbezogen? – Welche Formate für Beteiligung gibt es bereits, wie laufen diese? – Wie kann Engagement im ländlichen Raum unterstützt werden?

Workshopleitung: Surani Loibl (LAG Flucht, Migration, Antirassismus)
Referent*in:

Beschreibung: Was braucht gute Integrationspolitik? Welchen positiven Mehrwert hat Integration für uns als Gesellschaft? Welche Rückschritte erleben wir gerade in der Integrationspolitik und warum sollten wir gerade in Brandenburg dagegen ansteuern?

Workshopleitung: Name (LAG Ostgrün/Bündnis Ost)
Referent*in:

Beschreibung:

Workshopleitung: Name (GewerkschaftsGrün)
Referent*in: Benjamin Roscher

Beschreibung: Nahezu täglich werden arbeitsrechtliche Errungenschaften angegriffen: 8h Tag, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, „Lifestyle“-Teilzeit etc.. Woher kommen diese Errungenschaften? Wie können sie verteidigt werden? Wie erreichen wir wieder Fortschritte?

Workshopleitung: Name (LAG Mobilität)
Referent*in:

Beschreibung: Wie kann ÖPNV Finanzierung einfacher werden? D-Ticket wieder günstiger? Bürgerticket für alle? Steuerfinanziert und kostenlos?

Workshopleitung: Name (LAG Wirtschaft, Finanzen und Haushalt)
Referent*in:

Beschreibung: Die Welt steht vor einer epochalen Aufgabe: Wie gestalten wir den Wandel so, dass er niemanden zurücklässt? Wir laden ein, gemeinsam die Verbindungslinien zwischen wirtschaftlichem Handeln, Klimagerechtigkeit und sozialer Teilhabe neu zu ziehen. Denn Transformation gelingt nur, wenn sie gerecht ist – und Gerechtigkeit nur, wenn wir die Wirtschaft mutig neu denken. Ein Workshop zum Mitmachen, Hinterfragen und Aufbrechen alter Denkgewohnheiten.

Workshopleitung: Name (LAG Gesundheit, Soziales und Arbeit)
Referent*in: Ursula Nonnemacher

Beschreibung: