Brandenburger Bündnisgrüne zum 1. Mai: Erst die Menschen, dann die Profite

Die Brandenburger Bündnisgrünen haben am 1. Mai gemeinsam mit Gewerkschaften, Beschäftigten und vielen Bürger*innen ein starkes Zeichen für gute Arbeit, soziale Sicherheit, Demokratie und Zusammenhalt gesetzt. Landesvorsitzende Juliana Meyer und Landesvorsitzender Clemens Rostock sowie die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke waren bei zahlreichen Veranstaltungen im Land vor Ort.

Juliana Meyer, Landesvorsitzende der Brandenburger Bündnisgrünen, nahm an der Kundgebung und Fahrraddemo in Cottbus teil, die ab dem Gewerkschaftshaus startete. Anschließend sprach sie beim Maifest auf dem Marktplatz in Finsterwalde. Dort standen besonders der Sozialstaat, faire Arbeitsbedingungen im sozialen Bereich und der gesellschaftliche Zusammenhalt im Mittelpunkt.

„Ein starker Sozialstaat ist keine Luxusausgabe, sondern eine Demokratie-Garantie. Wenn Kommunen soziale Angebote zurückfahren müssen, trifft das zuerst die Träger und Beschäftigten – und am Ende uns alle. Gerade in ländlichen Räumen brauchen wir verlässliche Angebote, sichere Arbeitsplätze und faire Bezahlung im sozialen Bereich“, sagte Juliana Meyer.

Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Brandenburger Bündnisgrünen, war in Hennigsdorf vor Ort. Dort begrüßte er die Teilnehmenden des Demonstrationszugs ab dem Postplatz und moderierte anschließend die Kundgebung am Rathaus. Im Mittelpunkt standen die Sorgen vieler Beschäftigter um sichere Arbeitsplätze, faire Löhne, den Schutz von Arbeitnehmer*innenrechten und eine zukunftsfähige Industriepolitik.

„Die Beschäftigten sind nicht schuld an der Krise. Sie arbeiten hart und haben gerade in unsicheren Zeiten Unterstützung, Respekt und Sicherheit verdient. Wer jetzt Arbeitszeitrechte schleifen, Sozialstaat und Daseinsvorsorge kürzen oder Beschäftigte zu Sündenböcken machen will, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für uns gilt: Erst die Menschen, dann die Profite“, erklärte Clemens Rostock.

Die Brandenburger Bündnisgrünen fordern sichere und tarifgebundene Arbeitsplätze, Investitionen und Qualifizierung für Zukunftstechnologien und eine gerechte Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Zur Finanzierung eines starken Sozialstaats brauche es zudem eine gerechtere Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften. „Ob in Cottbus, Finsterwalde, Hennigsdorf, Luckenwalde, Potsdam oder Teltow: Der 1. Mai zeigt, wie stark Solidarität sein kann. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten, der Gewerkschaften und aller, die für ein gerechtes, demokratisches und zukunftsfähiges Brandenburg kämpfen“, so Rostock.