Die neue PISA-Studie zeigt die schlechtesten Ergebnisse für Deutschland seit Beginn der Erhebung. Juliana Meyer, Landesvorsitzende der Brandenburger Bündnisgrünen, sagt dazu:
„Die schlechten PISA-Ergebnisse waren absehbar. Doch CDU-Bildungsminister Hoffmann reagiert weiterhin mit Beschwichtigungsformeln und Durchhalteparolen, während eine klare Vorstellung von der Zukunft der Brandenburger Bildungslandschaft fehlt. Die Kürzungen bei der individuellen Förderung verschärfen die Bildungsungerechtigkeit. Gerade Schulen in schwierigen Lagen brauchen gezielte Unterstützung und mehr Zeit für pädagogische Arbeit.
Wie wenig Wertschätzung selbst der Förderung der Kleinsten entgegengebracht wird, zeigt das Kita-Finanzierungsneuordnungsgesetz. Die schlechte Vorbereitung und die mangelhafte Einbindung der betroffenen Träger sprechen für sich. Kurzfristig müssen nun Abschlüsse gesichert und Unterrichtsausfälle in den Abschlussklassen vermieden werden.
Schulschließungen müssen vom Tisch. Erzieher*innen, die wegen sinkender Kinderzahlen nicht mehr in den Kitas benötigt werden, sollten Schulen oder andere Bildungseinrichtungen verstärken. Einmal verlorenes Fachpersonal lässt sich kaum zurückgewinnen. Jeder Euro, der heute bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen gespart wird, verursacht später ein Vielfaches an Folgekosten.“