"Nein" & "Nie" zu neuen AKWs! Brandenburger und Polnische Grüne gemeinsam gegen neue polnische Atomkraftwerke

Brandenburger und Polnische Grüne demonstrierten heute in Frankfurt (Oder) und Slubice mit einer gemeinsamen Boot-Aktion gegen die Pläne der polnischen Regierung zum Bau neuer Atomkraftwerke. „Nein & Nie zu neuen AKWs!“ und "Nie & Nein dla Atomu!" hieß es von Bannern auf der Oder. Anna Emmendörffer, Brandenburger Spitzenkandidatin: "Nirgendwo sollten neue Atomkraftwerke entstehen. Vielmehr sollten alle Länder mit vereinten Kräften endlich für eine Energiewende sorgen, die komplett auf Erneuerbaren Energien beruht. Die Bundesregierung muss sich anlässlich der beunruhigenden, intransparenten und ohne ausreichende Möglichkeiten zur Beteiligung vorangetriebenen AKW-Pläne für eine europäische Energiewende stark machen."

Brandenburger und Polnische Grüne demonstrierten heute in Frankfurt (Oder) und Slubice mit einer gemeinsamen Boot-Aktion gegen die Pläne der polnischen Regierung zum Bau neuer Atomkraftwerke. „Nein & Nie zu neuen AKWs!“ und "Nie & Nein dla Atomu!" hieß es von Bannern auf der Oder Richtung deutscher und polnischer Seite. (Nie = Nein auf polnisch)

Anna Emmendörffer, bündnisgrüne Spitzenkandidatin (Listenplatz 3) aus Brandenburg, sagt zur heutigen gemeinsamen Aktion: „Atomkraft ist eine unberechenbare Hochrisikotechnologie. Sie stellt schon heute eine Gefahr für uns dar. Aber auch die Sicherheit und Gesundheit kommender Generationen wird durch sie aufs Spiel gesetzt.  Nirgendwo sollten neue Atomkraftwerke entstehen. Vielmehr sollten alle Länder mit vereinten Kräften endlich für eine Energiewende sorgen, die komplett auf Erneuerbaren Energien beruht. Die Bundesregierung muss sich anlässlich der beunruhigenden, intransparenten und ohne ausreichende Möglichkeiten zur Beteiligung vorangetriebenen AKW-Pläne für eine europäische Energiewende stark machen. Es steht  außer Frage, dass die AKWs auf polnischer Seite grenzüberschreitende Auswirkungen für Menschen in vielen europäischen Ländern hätten, in Deutschland besonders in den ostdeutschen Grenzregionen. Zudem verschlimmern weitere Atomkraftwerke das nach wie vor ungelöste Problem der Atommüll-Endlagerung auf unserem Planeten. Ich erwarte, dass die deutsche Bundesregierung sich ernsthaft dafür einsetzt, uns als betroffene Bürger*innen zu informieren und die polnische Regierung von ihren Plänen abzubringen. Dafür senden wir heute als deutsche und polnische Grüne ein gemeinsames Signal von der Oder."

Tomasz Aniśko, Sejm-Abgeordneter, ergänzt: „Polnische Atomkraftwerke sind Teil einer schlecht überlegten Energie- und Klimapolitik. Es beunruhigt unsere (deutschen) Nachbarn, aber vor allem sollte es die Polinnen und Polen beunruhigen. Die Konzentration von Aufmerksamkeit und finanziellen Ressourcen auf Atomkraft zieht eine langsamere Dekarbonisierung nach sich, mit negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt. Polen hat immer noch die Chance, die Probleme der Atommüll-Lagerung in Zukunft zu vermeiden - wir sollten nicht so tun, als wäre ein Problem gelöst, während ein anderes geschaffen wird!“
 

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