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Bündnisgrüne demonstrieren für schnellen Atomausstieg

Die Brandenburger Bündnisgrünen rufen zusammen mit Atomkraftgegnerinnen und –gegnern aus dem ganzen Land zur Teilnahme an der Anti-Atomdemo am Samstag, 28. Mai, in Berlin auf. Drei Wochen vor Auslaufen des Atommoratoriums am 17. Juni, fordern die Atomkraftgegnerinnen und –gegner einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft.

26.05.11 –

Teilnehmen wird auch der bündnisgrüne Landesvorsitzende Benjamin Raschke:

 

„Für uns Bündnisgrüne ist diese Demo besonders wichtig, weil wir damit der schwarz-gelben Regierung zum Ende des Atommoratoriums noch einmal klar zeigen, dass ihre bisherige Politik unehrlich und gefährlich ist. Die Bürgerinnen und Bürger sind für einen schnellen Atomausstieg, während die Bundesregierung weiter herumeiert und Hinterzimmerdeals mit der Atomwirtschaft vorbereitet. Wir müssen raus aus der Atomkraft.

Für Brandenburg ist die Energiewende zudem eine große Chance. Hier sind viele Unternehmen der Alternativen-Energien-Branche entstanden, die Arbeitsplätze schaffen. Daher darf der Atom-Ausstieg für Brandenburg auch keine Umkehr in die heimatzerstörende und umweltschädliche Braunkohle bedeuten. Eine verstärkte Braunkohlenutzung würde die Zementierung einer gestrigen Technologie bedeuten und den Ausbau der alternativen Energien behindern. Hier fordern wir ein Umdenken der rot-roten Landesregierung.“

Der Demozug startet am Samstag, den 28. Mai, um 12 Uhr am Roten Rathaus in Berlin und endet mit einer Abschlusskundgebung gegen 14 Uhr vor der Bundeszentrale der CDU am Tiergarten. Im Anschluss nutzen die Brandenburger Atomkraftgegnerinnen und –gegner die „Lange Nacht der Wissenschaften“ ab 17 Uhr, um sich über die Arbeit am Forschungsreaktor Wannsee zu informieren.

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Atomausstieg | Energie | Pressemitteilung LV