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Bündnisgrüne rufen mit auf zur Mahnwache für die Opfer von Fukushima

Elf Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima rufen Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg gemeinsam mit dem Potsdamer Anti-Atom- und Klimabündnis am Samstag, 11. Februar, zu einer Mahnwache im Gedenken an die Opfer von Fukushima auf. Los geht es um 11 Uhr am Hiroshima-Platz in Potsdam Babelsberg.

10.02.12 –

Elf Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima rufen Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg gemeinsam mit dem Potsdamer Anti-Atom- und Klimabündnis am Samstag, 11. Februar, zu einer Mahnwache im Gedenken an die Opfer von Fukushima auf. Los geht es um 11 Uhr am Hiroshima-Platz in Potsdam Babelsberg.

Dazu sagt der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg Benjamin Raschke:

Vor elf Monaten versetzte der atomare Supergau von Fukushima Japan und die Welt in Angst und Schrecken. Heute gedenken wir den tausenden Opfern und ihren Familien, die durch den Atomunfall ihre Heimat verloren haben. Unsere Gedanken sind bei ihnen und dem japanischen Volk.

Der tragische Unfall von Fukushima hat vor allem eines deutlich gemacht: Auch in einem High-Tech-Land wie Japan ist und bleibt Atomkraft eine Hochrisikotechnologie, die für den Menschen unbeherrschbar ist. Wir Bündnisgrüne kämpfen daher weiter für einen schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland. Auch setzen wir uns gemeinsam mit der polnischen Zivilgesellschaft dafür ein, dass unser Nachbarland nicht in dieses gefährliche Geschäft einsteigt.“

 

Zum Hintergrund:

Der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März wird in Japan ganz im Zeichen der Trauer und des Gedenkens an die Opfer des Erdbebens, des Tsunamis und der Reaktorkatastrophe stehen. Ganz bewusst ruft deshalb die japanische Anti-Atom-Bewegung schon für den 11. Februar zu Anti-Atom-Demos in Tokio und an anderen AKW-Standorten auf.

Vor diesem Hintergrund ruft die deutsche Anti-Atom-Bewegung dazu auf, am 11. Februar bundesweit mit Mahnwachen die Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen und dort gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am 11. März zu werben.

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Atomausstieg | Pressemitteilung LV