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Fukushima mahnt - Atomkraft kommt auch Brandenburg teuer zu stehen

Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum sechsten Mal. Aus diesem Anlass erklärt der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, CLEMENS ROSTOCK: „Die Reaktorunfälle von Fukushima und Tschernobyl warnen uns Menschen vor einer gefährlichen Technologie. Wir Grünen haben schon immer verkündet: Atomkraft ist nicht beherrschbar. Leider muss man davon ausgehen, dass es noch weitere GAUs geben wird. Kleinere Störfälle gibt es ohnehin ständig. Während Energiekonzerne am Betrieb verdienen, sind die Menschen die Leidtragenden.

10.03.17 –

Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum sechsten Mal. Aus diesem Anlass erklärt der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, CLEMENS ROSTOCK:

„Die Reaktorunfälle von Fukushima und Tschernobyl warnen uns Menschen vor einer gefährlichen Technologie. Wir Grünen haben schon immer verkündet: Atomkraft ist nicht beherrschbar. Leider muss man davon ausgehen, dass es noch weitere GAUs geben wird. Kleinere Störfälle gibt es ohnehin ständig. Während Energiekonzerne am Betrieb verdienen, sind die Menschen die Leidtragenden.

Aber auch bei der Nachbereitung nicht havarierter Anlagen bleibt ein Großteil der Kosten wieder an der Allgemeinheit hängen. In Rheinsberg kann man beobachten, wie die Kosten für den Rückbau aus dem Ruder laufen. 1995 wurden 420 Millionen € für den Rückbau veranschlagt. 2011 wurden die Kosten bereits auf 600 Millionen € geschätzt, wo doch die letzten Arbeitsschritte erst für 2069 geplant sind.

Trotz all dieser negativen Faktoren setzen einige Länder weiter auf Atomkraft. Doch auch dort zeigt sich, dass diese Technologie nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Das britische Hinkley Point C und das finnische Olkiluoto sind dafür traurige Beispiele.

Es bleibt dabei: Der Atomausstieg muss kommen, und zwar weltweit und so schnell wie möglich!“

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Atomausstieg | Pressemitteilung LV