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Holz – Ein regionaler Rohstoff für den Klimaschutz

MICHAEL KELLNER unterstreicht bei einem Besuch bei der Binderholz GmbH in Baruth/Mark die Bedeutung des Rohstoffs Holz für den Klimaschutz: „Wir müssen unsere Wälder besser schützen, um diese dauerhaft nachwachsende Ressource zu erhalten. Nur mit einer Bauwende hin zum ressourcenschonenden, nachhaltigen Bauen erreichen wir die Klimaziele. Während Beton, Stahl und andere Baustoffe bei der energieintensiven Herstellung Treibhausgase ausstoßen, binden wachsende Bäume große Mengen an CO2, bevor das Holz schlussendlich genutzt wird. Der Unterschied für den Klimaschutz ist enorm.“ 

07.05.21 –

Während einer Werksbesichtigung bei der Binderholz GmbH am Standort Baruth/Mark konnte sich MICHAEL KELLNER, Spitzenkandidat der Brandenburger Bündnisgrünen für den Bundestag, ein Bild von der ressourceneffizienten Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz machen. Geschäftsführer GEBHARD DÜNSER betonte die Bedeutung der Holzverwendung für eine nachhaltige Wirtschaft und damit für den Klimaschutz und eine regionale Wertschöpfung.

„Die Potenziale der nachhaltigen Holzverwendung sind enorm“, erklärte GEBHARD DÜNSER zu Beginn der Werksbesichtigung am Freitag, 07.05.2021. „Als nachwachsender, heimischer Rohstoff ist Holz vielseitig einsetzbar und kann maßgeblich zu einer klimafreundlichen Neuausrichtung unserer Wirtschaft beitragen.“

MICHAEL KELLNER unterstreicht die Bedeutung des Rohstoffs Holz für den Klimaschutz: „Wir müssen unsere Wälder besser schützen, um diese dauerhaft nachwachsende Ressource zu erhalten. Nur mit einer Bauwende hin zum ressourcenschonenden, nachhaltigen Bauen erreichen wir die Klimaziele. Es ist wesentlich klimaschonender, einen Holzbalken einzuziehen statt einen Betonbalken herzustellen. Während Beton, Stahl und andere Baustoffe bei der energieintensiven Herstellung Treibhausgase ausstoßen, binden wachsende Bäume große Mengen an CO2, bevor das Holz schlussendlich genutzt wird. Der Unterschied für den Klimaschutz ist enorm.“ 

Die Binderholz GmbH verarbeitet den nachwachsenden Rohstoff an insgesamt 14 Standorten weltweit. Der Klimaschutzeffekt ist überall der gleiche: Während des Wachstums entziehen Bäume der Atmosphäre CO2 und binden es im Holz. Holzprodukte werden so zu CO2-Speichern. Ersetzen sie dabei andere klimaschädliche Produkte, sparen sie zusätzlich deren Emissionen ein. Auf diese Weise vermeiden Wald und Holz bereits 14 Prozent der jährlichen CO2-Emissionen Deutschlands.

Das Zero-Waste-Prinzip

Während des Rundgangs konnte sich Michael Kellner von der ressourceneffizienten Verarbeitung des nachwachsenden Rohstoffs überzeugen. Am Standort Baruth werden nicht nur Bauholzprodukte hergestellt. Die bei der Produktion anfallenden Rest- und Abfallstoffe sind Teil eines Kreislaufs und werden im eigenen KWK- und Heizkraftwerk zur erneuerbaren Strom- und Wärmerzeugung genutzt. „Auf diese Weise wird aus dem regionalen Rohstoff ein klimafreundliches Produkt, welches uns unter in eine klimaneutrale Zukunft begleiten kann“ verdeutlichte JULIA MÖBUS, Geschäftsführerin des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands (DeSH). Besonders für den Gebäudesektor ist Holz eine große Chance. Rund 30 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen Deutschlands entfallen allein auf diesen Bereich. Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe birgt hier Einsparpotenziale von über 50 Prozent. 

Holz den Weg bereiten

Unterstützung kommt aus der Politik: „Die Brandenburger Landesregierung erweitert mit dem Gesetzentwurf zur Brandenburgischen Bauordnung die Einsatzbreite des Baustoffs Holz“, sagt MICHAEL KELLNER. „Diese Änderungen ebnen auf Landesebene den Weg für klimafreundlichere und langlebigere Gebäude und stellen das Bauen auf eine nachhaltigere Basis.“ 

GEBHARD DÜNSER ist sich sicher, dass noch Luft nach oben ist und betonte mit Blick auf die kommende neue Legislaturperiode des Bundestags die Bedeutung der richtigen Rahmenbedingungen, auch im Bund. „Denn seine vollen Potenziale kann Holz als Bau- und Werkstoff und auch als Energieträger nur entfalten, wenn die klimaschonende Nutzung aller Möglichkeiten von Holz aktiv vorangetrieben wird – im Gebäudesektor, Verpackungsbereich, Bioökonomie und Energie. Dann können Wald und Holz ihren Beitrag leisten: zur Belebung des ländlichen Raums, zu regionaler Wertschöpfung und zu mehr Klimaschutz.“
 

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