Bündnisgrüne fordern Umdenken in der Landwirtschaft

Die Brandenburger Umweltverbände haben heute alarmierende Ergebnisse hinsichtlich der Pestizidbelastung in Uckermärker Kleingewässern vorgestellt. Der Brandenburger Landesvorsitzende Benjamin Raschke fordert vor diesem Hintergrund eine Überarbeitung der sogenannten guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft.

Anlässlich der heute von den Brandenburger Landesverbänden des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) vorgestellten Ergebnisse der Belastung von Kleingewässern mit Pestiziden erklärt der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg Benjamin Raschke:
 
„Die Ergebnisse der Umweltverbände zeigen, dass es sich bei den Pestizidbelastungen keineswegs um Einzelfälle handelt. Die bisherige Wirtschaftsweise in der Landwirtschaft führt zu einer systematischen Vergiftung der Böden und Gewässer. Wir benötigen dringend eine Überarbeitung der sogenannten ‚Leitlinien zur ordnungsgemäßen landwirtschaftlichen Bodenbewirtschaftung‘ (gute fachliche Praxis) nach verbindlichen ökologischen Kriterien. Diese müssen dann auch in Form einer Rechtsverordnung in Kraft gesetzt werden.“
 
Dies hätten die Bündnisgrünen bereits im Frühjahr 2011 in ihrer ‚Münchehofer Erklärung‘ zur Landwirtschaftspolitik gefordert. Insgesamt plädiert Raschke für einen Kurswechsel hin zu einer bäuerlichen, nachhaltigen und regional verankerten Landwirtschaft.
 
http://gruenlink.de/13h
 

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Landwirtschaft | Ökologie | Pressemitteilung LV

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