Kein Gift auf Brandenburgs Äckern!

Zum Tag des Bodens fordert der Brandenburger Landesvorsitzende Benjamin Raschke das Ende der fortschreitenden Chemisierung unserer Landwirtschaft: 

Zum Tag des Bodens fordert der Brandenburger Landesvorsitzende Benjamin Raschke das Ende der fortschreitenden Chemisierung unserer Landwirtschaft:

„Wir dürfen nicht länger hinnehmen, dass die heutige intensive Landwirtschaft durch den Einsatz von Chemie die Umwelt immer mehr vergiftet. Chemisierung und Stickstoffüberdüngung haben drastische Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Böden und tragen entscheidend zum Artensterben bei“, erklärt Raschke.

Insbesondere das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verursacht Schäden für die Umwelt, aber auch den Menschen. Gelangt es einmal ins Grundwasser, beeinträchtigt das Gift bereits in geringer Konzentration das Immunsystem, die Leber und das Nervensystem des Menschen. Die Böden leiden extrem unter dem Einsatz von Glyphosats in der Landwirtschaft. „Wir brauchen daher eine Regelung, die es den Bauern untersagt, Gifte wie Glyphosat auf Brandenburger Äcker zu spritzen“, fordert der Landesvorsitzende.

Für einen verantwortlichen Umgang mit den Böden Brandenburgs und nachhaltiger Landwirtschaft bedarf es intensiver Fördermittel. Dazu Raschke: „Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, sich gegenüber der EU-Kommission und im Bundesrat für ökologische Agrarförderprogramme einzusetzen. Darüber hinaus soll sie sich dafür aussprechen, dass die auch von Deutschland seit 2007 hinausgezögerte europäische Bodenrahmenrichtlinie endlich verabschiedet wird.

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Landwirtschaft | Pressemitteilung LV

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