Koalition nimmt Verlust von einem Drittel des Alleebestandes in Kauf!

SPD, FDP und Linke haben sich heute im Landtag dafür ausgesprochen, das Begehren der Volksinitiative "Rettet Brandenburgs Alleen" abzulehnen. Damit nähmen sie in Kauf, dass der Alleenbestand bis 2060 um rund ein Drittel schrumpfen wird, kritisiert der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Michael Jungclaus. Er  fordert zudem, dass gefällte Alleebäume im Verhältnis 1:1 nachgepflanzt werden müssen.

01.11.10 –

Zu dem heute von SPD und Linker vorgestellten Antrag zum Umgang mit der
erfolgreichen Volksinitiative „Rettet Brandenburgs Alleen“ äußert sich
der umweltpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen Michael Jungclaus wie folgt:

„Mit ihrer Beschlussempfehlung, die Volksinitiative „Rettet
Brandenburgs Alleen“ abzulehnen, nehmen Linke, SPD und FDP den Verlust
von bis zu einem Drittel des Alleebestandes in Brandenburg bis 2060 in
Kauf. Brandenburgs Alleebestand ist sehr alt. Gefällte Alleebäume müssen
im Verhältnis 1:1 nachgepflanzt werden, um den Bestand zu halten. Die
Nachpflanzungen dürfen nicht, wie es die Alleekonzeption des Landes
vorsieht, gedeckelt werden.“

Michael Jungclaus kritisierte die Pläne, Mittel für die Kompensation
von Natureingriffen, die eigentlich für Naturschutzmaßnahmen eingeplant
sind, für die Nachpflanzung von Alleebäumen zu verwenden. „Die
Eingriffsregelung ist ein erfolgreiches Instrument des Naturschutzes und
sollte nicht weiter geschwächt werden. Wenn nun Nachpflanzungen von
Alleebäumen aus dem Kompensations-Topf bezahlt werden, geht dies in der
Summe zu Lasten von Naturschutzmaßnahmen.“

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Umwelt

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