Kompromiss zur Kyritz-Ruppiner Heide gefunden

Die Kyritz-Ruppiner Heide wird mit einer Teilfläche von 4.000 Hektar in das Nationale Naturerbe aufgenommen. Das hat heute der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag beschlossen. Die Heinz-Sielmann-Stiftung wird diese Fläche künftig im Rahmen des Nationalen Naturerbes betreuen.

Die Kyritz-Ruppiner Heide wird mit einer Teilfläche von 4.000 ha in das Nationale Naturerbe aufgenommen. Das hat heute der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag beschlossen. Die Heinz-Sielmann-Stiftung wird diese Fläche künftig im Rahmen des Nationalen Naturerbes betreuen.


„Ich begrüße diese Entscheidung.“ erklärt die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Bündnis 90/Die Grünen) „Sie ist ein guter Kompromiss und wird allen Interessen gerecht.“ Die Heinz-Sielmann-Stiftung wird aufgrund einer unbefristeten Überlassungsvereinbarung und unter Übernahme der Personalkosten in Höhe von rund 320.000 Euro jährlich ihre Arbeit durchführen können. „Das Gebiet bleibt also weiter im Eigentum des Bundes. Damit ist eine wichtige Forderung nach dem Erhalt Kyritz-Ruppiner Heide als Ganzes erfüllt.“ so Behm.


Der Haushaltsausschuss hatte ursprünglich beschlossen, die gesamte Kyritz-Ruppiner Heide (etwa 11.900 ha) in das Nationale Naturerbe aufzunehmen. Über die Begrenzung auf 4.000 ha zeigt sich Behm erleichtert. „Damit können nun auch andere wertvolle Naturareale in ganz Deutschland in die zweite Tranche des Nationalen Naturerbes aufgenommen werden.“


Eine wirtschaftliche Verwertung der Kyritz-Ruppiner Heide ist auf ca. 2.900 ha außerhalb des FFH-Gebietes möglich. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird die Nutzung für Erneuerbare Energien (Wind und Fotovoltaik) prüfen. Die bestehenden Wälder können im Rahmen einer normalen Bewirtschaftung genutzt werden. Weitere Flächen sollen für Ausgleichsmaßnahmen in Anspruch genommen werden können.

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Pressemitteilung Cornelia Behm Umwelt

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