Masterplan für die Lausitz gefordert

Die bündnisgrüne Landesvorsitzende Annalena Baerbock hat heute scharfe Kritik am Braunkohlekurs der Landesregierung geübt. Statt am Klimakiller Kohle festzuhalten, müsse die Landesregierung endlich einen Masterplan für die Lausitz für die Zeit nach der Braunkohle auf den Weg bringen.

Anlässlich der aktuellen Debatte um die Zukunft der Braunkohleverstromung in der Lausitz sagt die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg Annalena Baerbock:


„Statt unbeirrt am Klimakiller Braunkohle festzuhalten, muss die Landesregierung endlich alle Akteure an einen Tisch bringen und gemeinsam einen Masterplan für die Lausitz für die Zeit nach der Braunkohle entwickeln.“  Denn zu Recht stellten Braunkohlebefürworter (siehe Verein „Pro Lausitzer Braunkohle“) die Frage, wie die Lausitz den Strukturwandel und die Energiewende bewerkstelligen könne, so Baerbock weiter.


„Wir fordern die Braunkohleminister Platzeck und Christoffers daher erneut auf, den dafür notwendigen Diskussionsprozess in Gang zu setzen. Dieser Dialog muss breit geführt werden und betroffene Kommunen und AnwohnerInnen, Landkreise, die Industrie- und Handelskammer, Kirchen, Gewerkschaften, die Hochschule Lausitz (FH), die BTU Cottbus, die Domowina, Naturschutz- und Landnutzerverbände als auch Zusammenschlüsse wie die Klinger Runde, die Energieregion Lausitz und die regionalen Planungsgemeinschaften zusammenbringen.“


Sicher werde dieser Prozess kein einfacher sein, räumt die Landesvorsitzende ein. „Wenn wir uns dieser Herausforderung aber heute nicht stellen, verspielen wir die Zukunft der Lausitz, ihrer BewohnerInnen sowie der in der Braunkohle Beschäftigten.“ 
Baerbock warnt: „Niemand weiß heute, wie lange Vattenfall überhaupt noch in der Region Lausitz bleiben wird. Es ist unverantwortlich, davor die Augen zu verschließen und die Zukunft einer ganzen Region allein in die Hände eines einzigen Unternehmens zu legen.“

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