Streit um knappe Mittel für Klassenfahrten ist programmiert

Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MARIE LUISE VON HALEM hat Kritik an dem von Bildungsministerin Martina Münch angekündigten Etat zur Finanzierung der Reisekosten von Lehrkräften für Klassenfahrten geübt.

Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MARIE LUISE VON HALEM hat Kritik an dem von Bildungsministerin Martina Münch angekündigten Etat zur Finanzierung der Reisekosten von Lehrkräften für Klassenfahrten geübt. „Statt den Etat pauschal mit 500.000 Euro auszustatten, muss eine Summe zur Verfügung stehen, die die tatsächlichen Kosten abdeckt. Die nun im Jahr pro Schule zur Verfügung stehenden 625 Euro dürften nie und nimmer reichen."

,,Wie Frau Münch so ihre Zusage halten will, dass auch in Zukunft alle Klassenfahrten stattfinden werden, bleibt offen. Im Gegenteil ist zu befürchten, dass der neue Etat an den Schulen schnell ausgeschöpft ist. Mit dem neuen Budget müssen nämlich alle Dienstfahrten von Lehrkräften beglichen werden, das heißt neben Klassenfahrten beispielsweise Fahrten der Schulmannschaft zum Fußballturnier und Exkursionen anlässlich von Projekttagen.

Der Streit im Lehrerzimmer, wessen Fahrtkosten übernommen werden, ist programmiert. Damit ist auch abzusehen, dass sich für viele Lehrkräfte gar nichts ändert und sie ihren Schülern zuliebe die Fahrtkosten weiter selbst bezahlen."

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