Vorschlag für Tierschutzgesetz: Unnötiges Leid und Qualen ersparen

Anlässlich des Beginns der Brandenburger Landwirtschaftsausstellung (BRALA) stellte das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg heute im Rahmen der Volksinitiative gegen Massentierhaltung ein eigenes Tierschutzgesetz vor. Die Brandenburger Bündnisgrünen unterstützen die darin enthaltenen Forderungen.

Anlässlich des Beginns der Brandenburger Landwirtschaftsausstellung (BRALA) stellte das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg heute im Rahmen der Volksinitiative gegen Massentierhaltung ein eigenes Tierschutzgesetz vor. Die Brandenburger Bündnisgrünen unterstützen die darin enthaltenen Forderungen. Dazu der bündnisgrüne Spitzenkandidat Axel Vogel:

"Viele Tierhalter schenken der tierschutzgerechten Haltung keinerlei Beachtung. Für deren Gewinninteressen müssen Tiere unnötiges Leid und Qualen hinnehmen. Dabei ist der Tierschutz im Grundgesetz verankert.

Die Einführung eines Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzverbände und die Einrichtung eines Tierschutzbeauftragten ist daher dringend notwendig, um effektiver gegen tierschutzwidrige Zustände in der industrialisierten Massenproduktion vorzugehen. Tiere müssen als Lebewesen angesehen werden und dürfen nicht länger nur als Lieferanten von Fleisch, Eiern und Milch ausgebeutet werden. Diese Forderungen stehen auch in unserem Wahlprogramm."

Mit mehr als 14.000 seit März gesammelten Unterschriften zeige der Erfolg der Brandenburger Volksinitiative ,Stoppt Massenhierhaltung' laut Vogel, dass eine wachsende Zahl von VerbaucherInnen eine tierschutzgerechte Landwirtschaft will. Vogel: "Die politische Antwort auf die Missstände muss lauten, dass Haltungsformen, die Methoden wie das Kürzen von Putenschnäbeln oder die Amputation von Schweineschwänzen voraussetzen, in Brandenburg zu verbieten sind."

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