Bündnisgrüne für fairen Interessenausgleich beim Bau neuer Windenergie-Anlagen

Der bündnisgrüne Spitzenkandidat für die Landtagswahl AXEL VOGEL hat sich anlässlich der aktuellen Debatte über den Ausbau der Windenergie in Brandenburg für einen fairen Ausgleich zwischen den Belangen von AnwohnerInnen, dem Natur-schutz und Klimaschutzzielen ausgesprochen. "Der Klimawandel lässt uns zum an-visierten Ausbau der Windenergie keine Alternative, er muss aber möglichst einvernehmlich stattfinden." Er nehme Beschwerden von Anwohnern von Windenergieanlagen über Schattenschlag, Spiegelungen und Geräuschbelastungen ernst und sprach sich für einen Mindestabstand zu Ortslagen von 1000 Metern aus. "Die Landesregierung muss zu diesem Mindestabstand endlich einheitliche Position beziehen". Klimaschutzziele erreichen zu wollen, die diesen Namen verdienen, mach-ten es aber auch erforderlich, dass die Regionalen Planungsgemeinschaften neue erweiterte Teilpläne zur Windenergienutzung zügig zur Satzungsreife führen.

"In der Diskussion darf nicht vergessen werden, dass der maßvolle Ausbau der Windenergie einen weitaus geringeren Eingriff in Natur- und Siedlungsräume darstellt als der Aufschluss neuer Tagebaue." Der Ausbau der Windenergie müsse durch die Leistungssteigerung vorhandener Anlagen und durch die maßvolle Ausweisung neuer Windeignungsgebiete von derzeit 1,3 auf insgesamt zwei Prozent der Landesfläche erfolgen, wie es auch die Energiestrategie der Landesregierung vorsieht.

Planungsverfahren zur Ausweisung neuer Windeignungsgebiete müssten optimiert und eine angemessene Bürgerbeteiligung und Transparenz bei der Planung sicher gestellt werden, sagte AXEL VOGEL. Dazu müsse eine Landesschlichtungsstelle eingerichtet werden, die in Konfliktfällen beim Ausbau der erneuerbaren Energien vermitteln soll.

AXEL VOGEL sagte, dass Brandenburg bereits heute über 30 Prozents seines Stromver-brauchs mit Strom aus Windkraft decke. Er verwies zudem auf das enorme Arbeitsplatzpotential der erneuerbaren Energien. Hier seien in den nächsten Jahren weitere 200.000 neue Arbeitsplätze bundesweit zu erwarten.

 

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