Tag der Frauengesundheit: Hebammenmangel wirkt sich verheerend aus

Anlässlich des Internationalen Tags der Frauengesundheit am 28. Mai weist die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, auf das Problem hin, dass immer mehr Frauen unter der Geburt traumatische Gewalterfahrungen machen. Dazu erklärt PETRA BUDKE: „In einem der intimsten, verletzlichsten Momente ihres Lebens, der Geburt ihres Kindes, sind immer mehr Frauen Gewalt wie übereilten Dammschnitten oder unnötigen Zangengeburten schutzlos ausgeliefert. Obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse in der Geburtshilfe immer bessere Einblicke in den Geburtsvorgang erlauben, nimmt die Zahl der Verletzungen bei Frauen zu. Das lässt nur den einen Schluss zu: Der drastische Personalmangel bei Hebammen, die Überlastung der Geburtshelferinnen und die Unterbesetzung in den Kreißsälen wirken sich verheerend auf die Gesundheit der Frauen aus.“

Anlässlich des Internationalen Tags der Frauengesundheit am 28. Mai weist die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PETRA BUDKE, auf das Problem hin, dass immer mehr Frauen unter der Geburt traumatische Gewalterfahrungen machen. Dazu erklärt PETRA BUDKE:

„In einem der intimsten, verletzlichsten Momente ihres Lebens, der Geburt ihres Kindes, sind immer mehr Frauen Gewalt wie übereilten Dammschnitten oder unnötigen Zangengeburten schutzlos ausgeliefert. Obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse in der Geburtshilfe immer bessere Einblicke in den Geburtsvorgang erlauben, nimmt die Zahl der Verletzungen bei Frauen zu. Das lässt nur den einen Schluss zu: Der drastische Personalmangel bei Hebammen, die Überlastung der Geburtshelferinnen und die Unterbesetzung in den Kreißsälen wirken sich verheerend auf die Gesundheit der Frauen aus.“

Die Familien- und Gesundheitsexpertin BUDKE fordert daher, dringend mehr Hebammen und Entbindungspfleger auszubilden und sie entsprechend ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit auch besser zu bezahlen. Außerdem setzen die Bündnisgrünen sich für Geburtshaus- und Hausgeburten und den Erhalt aller noch bestehenden Geburtsstationen in Brandenburg ein. Dazu BUDKE: „Wir wollen, dass Frauen und Familien weiterhin frei entscheiden können, wie und wo sie ihr Kind zur Welt bringen. Das ist auch eine Frage der Selbstbestimmung von Frauen. Haus- und Geburtshausgeburten müssen in Brandenburg weiter möglich sein. Wir wollen deshalb die Gründung neuer Geburtshäuser fördern. Der Frau während der Geburt eine 1:1 Betreuung durch eine Hebamme zu gewährleisten, um Verletzungen auf ein Minimum zurückzuführen und Gewalt zu vermeiden, das ist unser Ziel.“

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Frauen | Pressemitteilung LV

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