Gedenken an Amadeu Antonio zum 30. Todestag

Am 06.12.1990 erlag Amadeu Antonio seinen Verletzungen, die ihm bei einem brutalen rassistischen Angriff in Eberswalde zugefügt worden waren. JULIA SCHMIDT: „Dieser Tag soll uns daran erinnern, wie viele Menschen in Brandenburg sich ehrenamtlich dafür engagieren, Rassismus in unserem Bundesland zu bekämpfen und Opfern zu helfen. Organisationen wie die Amadeu Antonio Stiftung leisten unglaublich wertvolle Arbeit. Zusammen mit zahlreichen weiteren großen und kleinen Initiativen überall in Brandenburg bilden sie ein Bollwerk gegen rechte Gewalt und rassistischen Hass.“

Am 06.12.1990 erlag Amadeu Antonio seinen Verletzungen, die ihm bei einem brutalen rassistischen Angriff in Eberswalde zugefügt worden waren. Anlässlich seines 30. Todestags spricht die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, JULIA SCHMIDT, allen Opfern rassistischer Gewalt sowie Angehörigen, Freunden und Hinterbliebenen ihre Anteilnahme aus.

JULIA SCHMIDT: „Dieser Tag soll uns daran erinnern, wie viele Menschen in Brandenburg sich ehrenamtlich dafür engagieren, Rassismus in unserem Bundesland zu bekämpfen und Opfern zu helfen. Organisationen wie die Amadeu Antonio Stiftung leisten unglaublich wertvolle Arbeit. Zusammen mit zahlreichen weiteren großen und kleinen Initiativen überall in Brandenburg bilden sie ein Bollwerk gegen rechte Gewalt und rassistischen Hass.“

Die bündnisgrüne Landesvorsitzende warnt: „Rassistisch motivierte Gewalt ist in Brandenburg heute leider noch genauso ein Problem wie vor 30 Jahren. Auch wenn die Anzahl rassistischer und sonstiger rechtsextremer Gewalttaten zwischen 2015 und 2019 insgesamt zurückgegangen ist, heißt das noch lange nicht, dass die Situation im Land besser wird. Im Gegenteil: Die unmittelbar wahrgenommene Bedrohungslage von Betroffenen und ihrem Umfeld ist deutlich gestiegen. Das muss uns allen ein deutliches Alarmsignal sein. Wir müssen leider feststellen: Kaum ein Monat vergeht in Brandenburg ohne gleich mehrere rassistische Angriffe. Jeder einzelne dieser Fälle ist einer zu viel. Wir sind als Politik und als gesamte Gesellschaft gefordert, dem Hass, dem Rassismus, dem Rechtsextremismus entschlossen entgegenzutreten und weiter für eine weltoffene Gesellschaft einzustehen.“

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