Rot-Rot lässt die kulturelle Bildung für Brandenburgs Kinder links liegen

Die Brandenburger Musik- und Kunstschulen starten heute eine Volksinitiative, um die Unterfinanzierung der kulturellen Bildung für Kinder im Land aufzuhalten. Dazu die Spitzenkandidatin der Brandenburger Bündnisgrünen Ursula Nonnemacher

21.05.14 –

Die Brandenburger Musik- und Kunstschulen starten heute eine Volksinitiative, um die Unterfinanzierung der kulturellen Bildung für Kinder im Land aufzuhalten. Dazu die Spitzenkandidatin der Brandenburger Bündnisgrünen Ursula Nonnemacher:

"Anfang des Jahres hatte die Landesregierung die Chance, die chronische Unterfinanzierung der Musik- und Kunstschulen zu stoppen. Aber die Verabschiedung des Musik- und Kunstschulgesetzes kam mit der klaren Ansage: Rot-Rot lässt die kulturelle Bildung für Brandenburgs Kinder links liegen. Die Landesförderung bleibt auf dem Niveau von 2003." Die bündnisgrüne Landtagsfraktion hatte dem Gesetz nicht zugestimmt, nachdem der eigene Änderungsantrag zur Erhöhung der Förderung auf 5,2 Mio. Euro für die Musikschulen und 400.000 Euro für die Kunstschulen von Rot-Rot abgelehnt worden ist. Nonnemacher: "Wir Grüne schließen uns den Forderungen der Initiatoren an und werden die Volksinitiative deshalb nach Kräften unterstützen."

In der musisch-ästhetischen Ausbildung der Brandenburger Kinder und Jugendlichen spielen die Musik- und Kunstschulen die entscheidende Rolle. Sie sind ein Eckpfeiler der kulturellen Bildung. Trotz gestiegener Schülerzahlen, Unterrichtstunden und Personalkosten sank der Anteil des Landes an der Finanzierung der Schulen in den letzten zehn Jahren von 15 auf 9 Prozent. Rot-Rot hat daran nichts geändert. Das geht zu Lasten der Kommunen und Eltern und rückt das ursprünglich angestrebte Ziel einer Drittelfinanzierung des Landes in weite Ferne. Auch wird es für die Musik- und Kunstschulen zunehmend schwerer, qualifizierte LehrerInnen im Land zu halten.

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Bildung

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