Wir unterstützen die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat und fordern ein Ausstiegsprogramm für Brandenburg

Der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK, fordert die Landesregierung zu einem Umsteuern der bisherigen Praxis im Umgang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat auf: „Der Gesundheit und der Umwelt zuliebe darf Glyphosat nicht länger zugelassen werden. Chemie, bei der angenommen werden muss, das sie Krebs erregt, hat auf Brandenburgs Äckern nichts zu suchen. Die Landesregierung muss die Landwirtschaft schleunigst beim Ausstieg unterstützen. Wir setzen uns für eine umweltverträgliche Landwirtschaft ein, die fruchtbare Böden, sauberes Grundwasser, biologische Vielfalt und die menschliche Gesundheit schützt und erhält." 

 

Der Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CLEMENS ROSTOCK, fordert die Landesregierung zu einem Umsteuern der bisherigen Praxis im Umgang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat auf: „Der Gesundheit und der Umwelt zuliebe darf Glyphosat nicht länger zugelassen werden. Chemie, bei der angenommen werden muss, das sie Krebs erregt, hat auf Brandenburgs Äckern nichts zu suchen. Die Landesregierung muss die Landwirtschaft schleunigst beim Ausstieg unterstützen. Wir setzen uns für eine umweltverträgliche Landwirtschaft ein, die fruchtbare Böden, sauberes Grundwasser, biologische Vielfalt und die menschliche Gesundheit schützt und erhält." 

CLEMENS ROSTOCK ruft die Bürger dazu auf, die am Mittwoch angelaufene Europäische Bürgerinitiative „Stopp Glyphosate!“ mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, z.B. auf der Homepage des Bundesverbandes www.gruene.de. Die in mehreren großen Städten Europas zeitgleich gestartete Volksinitiative hat eine Million Unterschriften innerhalb von zwölf Monaten zum Ziel, da die europaweite Genehmigung für Glyphosat am 31. Dezember 2017 ausläuft und die EU-Staaten neu verhandeln werden.

JAN SOMMER, bündnisgrüner Direktkandidat für den Bundestag (Wahlkreis 59, Märkisch-Olderland/Barnim II), der selbst einen ökologischen Bauernhof bewirtschaftet, unterstreicht die Notwendigkeit der politischen Unterstützung für den Umstieg: „Die Landwirtschaft braucht ein Umstiegsprogramm, um von Glyphosat und den anderen Pestiziden wegzukommen. Dazu gehören Beratung, Fördermaßnahmen und Kooperationen zwischen konventionellen und ökologischen Betrieben.“

Der Vorteil in Brandenburg sei, dass es im Land auch größere ökologische Betriebe gäbe, die vorleben, wie man ohne Pestizide gut wirtschaften könne. Die Biobauern hätten über Jahrzehnte gezeigt, dass sie das Unkraut mit einer technologischen Weiterentwicklung der Hacktechnik und ökologischen Anbaumethoden in den Griff bekämen. JAN SOMMER, Kreistagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Märkisch-Oderland, appelliert an die Landesregierung: „Herr Vogelsänger, lassen sie unsere Landwirte nicht im Stich! Wir wollen für den Tag vorbereitet sein, wenn die Ära von Glyphosat und anderen Pestiziden zu Ende ist.“

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