Wandel bei Tiertransporten braucht Veränderungen auf Bundes- und EU-Ebene

Die Brandenburger Bündnisgrünen begrüßen die Bemühungen von Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher, Tiertransporte an so strenge Anforderungen wir möglich zu binden, sowie Kontrollen zu stärken. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg fordern entsprechende Weichenstellungen auf Bundes- und EU-Ebene.

26.08.20 –

Die Brandenburger Bündnisgrünen begrüßen die Bemühungen von Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher, Tiertransporte an so strenge Anforderungen wir möglich zu binden, sowie Kontrollen zu stärken. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg fordern entsprechende Weichenstellungen auf Bundes- und EU-Ebene.

Die bündnisgrüne Landesvorsitzende ALEXANDRA PICHL sagt dazu: „In der Vergangenheit wurden Tiertransporte in Brandenburg jahrelang geduldet. Die Kenia-Koalition jedoch hat es sich auf Drängen der Bündnisgrünen zum Ziel gesetzt, Tiertransporte massiv einzuschränken. Uns Bündnisgrünen ist es wichtig, dass sie auf das absolute Mindestmaß reduziert werden, und nur unter strengsten Auflagen stattfinden dürfen. Es ist bedauerlich, dass rechtliche Hürden derzeit ein komplettes Verbot verhindern. Nun muss es darum gehen, die Anforderungen an Tiertransporte so weit wie möglich zu verschärfen. Brandenburg kann hier leider nicht allein agieren und ist darauf angewiesen, dass auf Bundes- und EU-Ebene die richtigen Weichen gestellt werden. Wir Brandenburger Bündnisgrüne begrüßen es sehr, dass sich das EU-Parlament den Forderung der GRÜNEN/EFA-Fraktion nach einem Untersuchungsausschuss zu Tiertransporten angeschlossen hat. Auf EU-Ebene müssen jetzt die rechtlichen Voraussetzungen geändert werden, um EU-weit einheitliche Regelungen zu ermöglichen. Auf Bundesebene muss für mehr Transparenz und einen besseren Informationsfluss bei Tiertransporten gesorgt werden. Dies stärkt Plausibilitätskontrollen und erleichtert es den Veterinärämtern, Genehmigungen vorzuenthalten.“

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Pressemitteilung LV | Tierschutz

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